Seit zwei Jahrzehnten kann ich mich nicht mit KeePass anfreunden.
Es ist leider ein Sinnbild der immer wieder aufkommenden Argumentation von "OpenSource":
Ich meine, von welcher KeePass-Variante und mit welchen Plugins und welchen Zusatzkonfigurationen reden wir denn? Erst letztens wieder bei einem Arbeitgeber damit herumschlagen dürfen.
Ich war mal eine Zeit lang bei LastPass (Bequemlichkeit), aber sie haben ihre Reputation verspielt, als sie die Kunden über Lücken/Probleme nicht zeitnah informiert haben. Deswegen bin ich 2017 auf Enpass umgestiegen und bisher zufrieden (Einmalzahlung).
Heutzutage würde ich wahrscheinlich auch Bit/Vaultwarden einsetzen, aber da stört mich die Tatsache, dass Offline Editieren nur mit speziellen Einschränkungen möglich ist und man irgendwo eine Dockerinstanz laufen lassen muss (ja, ich habe ein NAS und Vaultwarden ist im Gegensatz zu Bitwarden recht sparsam im Verbrauch). Auch finde ich es nervig, dass ich mich im Browser und Desktop anmelden muss. Da ist Enpass mit dem Synchronisieren via WebDAV und dem globalen Entsperren deutlich bequemer. Dafür hätte Bit/Vaulwarden die Notfall/Totmann Funktion.
Ganz ehrlich:
Für mich ist wichtiger, dass ich die Kontrolle über die Tresore/Dateien habe, und weniger der Glaube, "dass irgendjemand bestimmt den Sourcecode bei jedem Release durchgeht und die Checksummen der Installer/Binaries regelmässig prüft und mitteilt, sollte etwas abweichen"