PC braucht > 15 min um herunterzufahren ...

Benna schrieb:
Willkommen in meiner Ignore-List,
Sehr erwachsen. Wenn man keine Argumente hat. Wenn du mich kennen würdest, muss ich nicht immer recht haben. Aber gut. So kann man es sich einfach machen.

Ich habe ganz klare Fragen gestellt und keine Antworten bekommen. Eine Diskussion läuft eigentlich anders.

Aber du bist wahrscheinlich auch einer, der im Auto Start/Stopp deaktiviert, weil du Angst hast, dass der Anlasser das nicht überlebt. :D

Vielleicht möchte @R4ID noch Licht ins Dunkel bringen. :D
 
R4ID schrieb:
Will mich jetzt auch nicht mit dir streiten, Fakt ist aber das dieses Feature noch aus Zeiten der HDD stammt.
Ja und? Das spielt doch gar keine Rolle, weil damals eben praktisch nur HDs verbaut wurden - alles andere sind Mythen von Chip und Co.

Fakt ist, der Ruhezustand (der Schnellstart ist das gleiche nur mit geschlossenen Programmen) kann den Start selbst mit SSD beschleunigen, weil der Systemkern und die Treiber ohne Neuinitalisierung direkt in den Speicher geschrieben werden. Ich hab noch nicht erlebt, dass der Ruhezustand den ich immer nutze - selbst unter Linux - zu irgendwelchen Fehlern geführt hätte.

Wenn es damit Probleme gibt, dann ist genau der Schuld, der an dem Rechner die Maus schubst. Denn dann hat der irgendwelche Treiber reingeprügelt, die dort nicht hingehören.
 
@cartridge_case @areiland

Vor ein paar Jahren gab es mal einen interessanten Post zum Thema Schnellstart auf Reddit, hier zu lesen.
Für die faulen fasst aber auch die Google KI das ganze gut zusammen:

Warum viele Experten (und oft auch der Microsoft-Support) das Deaktivieren empfehlen:
    • Kein „echtes“ Herunterfahren: Beim Klick auf „Herunterfahren“ schließt Windows zwar die Programme, speichert aber den Systemkern (Kernel) und geladene Treiber in einer Datei (hiberfil.sys). Beim Einschalten wird dieser Zustand einfach wieder geladen.
    • Fehler werden konserviert: Wenn ein Treiber oder Systemdienst vor dem Ausschalten fehlerhaft lief, wird dieser Fehler beim nächsten Start direkt wieder mitgeladen. Ein normaler Neustart umgeht dies übrigens.
    • Probleme bei Updates: Manche Windows-Updates erfordern ein vollständig sauberes Herunterfahren, um Systemdateien zu ersetzen. Durch den Schnellstart bleibt die Systemlaufzeit oft über Tage oder Wochen aktiv, was Updates blockieren kann.
    • Einschränkungen bei Dual-Boot & BIOS: Wenn Sie Linux parallel zu Windows nutzen, kann der Schnellstart zu Festplatten-Fehlern führen (da Windows die Partitionen nicht sauber freigibt). Auch der Zugriff auf das BIOS/UEFI direkt nach dem Einschalten wird erschwert.

Nun belassen wir es einfach dabei jeder macht es so wie er es für richtig hält, wegen so etwas zu streiten bringt ja auch nix außer schlechte Laune.

Habt alle einen schönen Abend :)
 
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R4ID schrieb:
Für die faulen fasst aber auch die Google KI das ganze gut zusammen:
Kenne deinen Prompt nicht. Deswegen habe ich es quergelesen. Dort geht es um Updates, welche nicht installiert wurden. Völlig anderes Thema, oder? Und es ist halt auch alt. Die Probleme sind längst beseitigt, weil Windows-Updates seit Jahren einen echten Neustart fordern. Genau das meine ich ja mit: Nicht immer alles blind nachplappern. Der Schnellstart ist kein Problem! Wer einen Neustart will, kann jederzeit einen machen.

Und noch schlimmer: in deinem Link wird empfohlen, den High performance mode zu aktivieren! Schön Strom verschwenden. Ne sry, sowas kann ich nicht ernst nehmen.
 
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Der Windows-Schnellstart ist eine Art Hybrid aus Herunterfahren und Ruhezustand. Dabei wird beim Ausschalten nicht das gesamte System komplett beendet, sondern der Zustand des Betriebssystemkerns und der geladenen Treiber in einer Datei auf der Festplatte (SSD) gespeichert.

Der Zeitgewinn durch den Schnellstart ist minimal, da SSDs ohnehin extrem schnell laden. Gleichzeitig bringt die Funktion einige Nachteile mit sich. So ist es beispielsweise oft schwierig, ins BIOS oder UEFI zu gelangen, da der Computer nicht komplett „kalt“ startet. Zudem werden manche Systemupdates erst dann wirklich vollständig installiert, wenn man die Option „Neu starten“ wählt, da nur ein echter Neustart den Kernel komplett zurücksetzt.

Es ist absolut empfehlenswert, den Schnellstart bei einer SSD zu deaktivieren. Man verliert kaum Zeit beim Starten, vermeidet aber potenzielle Instabilitäten, Probleme beim BIOS-Zugriff und stellt sicher, dass das System bei jedem Herunterfahren wirklich einmal komplett bereinigt wird.

PS:.
Ihr ein Artikel warum eventuell der PC (Windows) nicht runterfährt.

https://www.win-tipps.de/windows-11-faehrt-nicht-komplett-herunter/
 
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mcdexter schrieb:
So ist es beispielsweise oft schwierig, ins BIOS oder UEFI zu gelangen, da der Computer nicht komplett „kalt“ startet.
Nur dass dem so nicht ist.
Meist dem geschuldet, dass man den "Windows Schnellstart" mit dem "UEFI Schnellstart" verwechselt.
Beim Letzteren werden die USB-Geräte erst mit dem Betriebssystem initialisiert, was den Aufruf des UEFI via USB-Tastatur oder auch Bluetooth tatkräftig verhindert. Egal, wie schnell man auf die Tasten hämmert.

Ein Punkt, warum ich den UEFI-Schnellstart ebenfalls deaktiviert habe.
 
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@mchawk777

Jein.
Wenn ich den Schnellstart bei Windows aktiviert habe, muss ich wie ein Verrückter auf Entf tippen, um ins BIOS zu kommen. Und das klappt manchmal nicht, weil ich zu langsam war.
Ist aber das kleinste Problem, das man mit dem Schnellstart haben kann.
 
R4ID schrieb:
  • Kein „echtes“ Herunterfahren: Beim Klick auf „Herunterfahren“ schließt Windows zwar die Programme, speichert aber den Systemkern (Kernel) und geladene Treiber in einer Datei (hiberfil.sys). Beim Einschalten wird dieser Zustand einfach wieder geladen.
Warum brauche ich denn immer ein echtes Herunterfahren? Ich kann ja auch einfach neustarten, wenn ich da so scharf drauf bin.
R4ID schrieb:
  • Fehler werden konserviert: Wenn ein Treiber oder Systemdienst vor dem Ausschalten fehlerhaft lief, wird dieser Fehler beim nächsten Start direkt wieder mitgeladen. Ein normaler Neustart umgeht dies übrigens.
Da hat man ja eh schon generelle Probleme mit dem System und würde die nur umgehen.
R4ID schrieb:
  • Probleme bei Updates: Manche Windows-Updates erfordern ein vollständig sauberes Herunterfahren, um Systemdateien zu ersetzen. Durch den Schnellstart bleibt die Systemlaufzeit oft über Tage oder Wochen aktiv, was Updates blockieren kann.
Wenn man "Aktualisieren und Herunterfahren" auswählt, dann macht er einen richtigen Neustart + Shutdown.
R4ID schrieb:
  • Einschränkungen bei Dual-Boot & BIOS: Wenn Sie Linux parallel zu Windows nutzen, kann der Schnellstart zu Festplatten-Fehlern führen (da Windows die Partitionen nicht sauber freigibt). Auch der Zugriff auf das BIOS/UEFI direkt nach dem Einschalten wird erschwert.
Mag sein, ist halt ein Nischending. Hatte da aber noch nie Probleme.

Mag stimmen was die KI dir sagt, aber den Schnellstart zu deaktivieren ist doch keine Lösung für die Punkte :confused_alt: Microsoft selbst empfiehlt den Schnellstart.
 
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Wie wäre es mal was zu dem Thema zu schreiben? das Meiste ist doch komplett Offtopic, das hat alles nichts damit zu tun, das der Rechner 15 Minuten braucht zum runterfahren.

Gewisse dinge Probiert man aus um eine mögliche Änderung zu testen, dadurch ist aber eine Grundlagensidkussion über bestimmte Funktionen immernoch genauso sinnvoll in diesem Thema wie Pickel im Gesicht.
 
gaym0r schrieb:
Wenn man "Aktualisieren und Herunterfahren" auswählt, dann macht er einen richtigen Neustart + Shutdown.
Erstens das und zweitens fordern Updates, die einen vollständigen Neustart erfordern, diesen auch explizit an.

mcdexter schrieb:
Wenn ich den Schnellstart bei Windows aktiviert habe, muss ich wie ein Verrückter auf Entf tippen, um ins BIOS zu kommen.
Dann startet man den Rechner aus Windows einfach mit der Befehlszeile: Shutdown /r /fw /t 0 neu. Dadurch landet man, wenn der Neustart erfolgt direkt im UEFI. Kann man sich sogar als Verlinkung mit der Befehlszeile: "cmd /c shutdown /r /fw /t 0" irgendwohin ablegen oder an die Taskleiste pinnen.
 
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mcdexter schrieb:
Jein.
Wenn ich den Schnellstart bei Windows aktiviert habe, muss ich wie ein Verrückter auf Entf tippen, um ins BIOS zu kommen. Und das klappt manchmal nicht, weil ich zu langsam war.
Schönes Beispiel, dass man beide Schnellstarts nicht auseinander hält.
Genau das, was ich meine.
Der Windows-Schnellstart hat NICHTS mit dem UEFI-Schnellstart zu tun.
Ergo: Es kann gut sein, was Du erlebst.

Abgesehen davon wäre dies nicht die einzige UEFI-Einstellung, die es erschwert das UEFI mit einem Tastendruck aufzurufen. Ich kann beispielsweise auch das Zeitfenster dafür variieren oder auch komplett abschalten.
 
mchawk777 schrieb:
Schönes Beispiel, dass man beide Schnellstarts nicht auseinander hält.
Eben! Die Schnellstartfunktion des UEFI deaktiviert nur einen Grossteil des POST, also die Hardwareerkennung beim Rechnerstart und die Initialisierung der Geräte. Dadurch läuft diese Phase schneller ab. Der Nachteil ist, dass dazu inkompatible (veraltete) Hardware halt nicht sauber funktioniert, wenn der Schnellstart des UEFI aktiv ist. Es wird dabei dann auch nur der als primärer Bootmanager angegebene OS Starter berücksichtigt, der die eigentliche Startarbeit erledigt. Weitere Startdatenträger werden dann nicht mehr gesucht.

Bei sauber funktionierender Hardware werden die ganzen Geräte dann direkt ans Betriebssystem übergeben, das diese dann ebenfalls ohne jede Neuinitialisierung direkt sauber ansprechen kann. Ausser man hatte eben "äusserst wichtige und bessere" Treiber ins System geprügelt, die das stören.

Dadurch kann der Herunterfahrprozess schon mal deutlich länger dauern, oder es gibt Fehlermeldungen beim herunterfahren oder bei Neustarts.
 
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mchawk777 schrieb:
Schönes Beispiel, dass man beide Schnellstarts nicht auseinander hält.
Genau das, was ich meine.
Der Windows-Schnellstart hat NICHTS mit dem UEFI-Schnellstart zu tun.
Ergo: Es kann gut sein, was Du erlebst.

Abgesehen davon wäre dies nicht die einzige UEFI-Einstellung, die es erschwert das UEFI mit einem Tastendruck aufzurufen. Ich kann beispielsweise auch das Zeitfenster dafür variieren oder auch komplett abschalten.
Der Windows-Schnellstart (Fast Startup) ist eine Funktion, die Microsoft zunächst mit Windows 8 eingeführt hat. Seitdem ist sie in Windows 10 und Windows 11 standardmäßig aktiv. Diese Funktion kombiniert Elemente des klassischen Herunterfahrens mit dem Ruhezustand. Wenn Sie Ihren PC herunterfahren und der Windows-Schnellstart aktiv ist, beendet Windows zwar alle Benutzersitzungen vollständig. Der Kernel-Zustand des Systems wird jedoch in einer sogenannten Ruhezustandsdatei (hiberfil.sys) auf dem Systemlaufwerk zwischengespeichert.
Das kann auch zu Problemen führen in das BIOS/UEFI zu kommen da der Startvorgang verkürzt ist.

Aber gut. Die Diskussion bringt dem TE halt nichts. Das Thema ist zugespammt, und der TE ist so schlau wie vorher.
 
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Der Thread ist mal wieder ein Paradebeispiel, warum man hier eigentlich nix mehr fragen braucht.
Erst wird einfach mal was ala "Hab ich mal gehört und so" (am besten von der KI-Zusammenfassung) in den Raum geschrien und dann geht es relativ schnell nur noch darum, wer "recht" hat... :freak:

EDIT 01.10.26 21:21Uhr: Surprise surprise, man hat nie wieder was vom TE gehört. Wer kann es verdenken...
 
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@Yakomo
Wenn Du nichts fragen willst, dann frag halt nicht. Ist natürlich Deine persönliche Entscheidung.🤷‍♂️

Das Thema "Schnellstart" ist hier ja was, wenn Du genau liest, wo es nicht darum geht, wer recht hat - sondern mehr "Punkte der Missverständnisse" auszuräumen.
In sofern dürfte das eher ein "Paradebeispiel" für ungenaues Lesen sein oder ein überfordert sein vom Detailgrad des Themas. Wer weis? 🤔

Jedenfalls könnte es ein Grund sein, warum Du annimmst warum Du hier nichts mehr fragen brauchst, es aber unangemessen verallgemeinerst.
 
Kinder Kinder, glaubt ihr die Diskussion bringts?
mchawk777 schrieb:
@Yakomo
Wenn Du nichts fragen willst, dann frag halt nicht. Ist natürlich Deine persönliche Entscheidung.🤷‍♂️

Das Thema "Schnellstart" ist hier ja was, wenn Du genau liest, wo es nicht darum geht, wer recht hat - sondern mehr "Punkte der Missverständnisse" auszuräumen.
In sofern dürfte das eher ein "Paradebeispiel" für ungenaues Lesen sein oder ein überfordert sein vom Detailgrad des Themas. Wer weis? 🤔

Jedenfalls könnte es ein Grund sein, warum Du annimmst warum Du hier nichts mehr fragen brauchst, es aber unangemessen verallgemeinerst.

Ne, da das Thema nichts mit der Frage des TEs zu tun hat und wirklich in einer Prestigediskussion geendet ist hat er schon recht. Ist auch meine Erfahrung hier.
Dass du meinst, hier gehe es nicht ums Recht haben ist unverständlich, offensichtlich gehts hier darum.

Und jetzt back2topic, falls @Jo_Bo
nicht schon aufgegeben hat.
 
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Sorry, @oiisamiio , aber das wird das Problem nicht lösen.

Aber mal zurück zum Thema.
Generell ist es nie verkehrt die "Reparieren wir mal Windows"-Befehle auszuführen - und zwar in genau dieser Reihenfolge:

Code:
DISM.exe /Online /Cleanup-image /Restorehealth
sfc /scannow

Sowie die Datenträgerbereinigung von Windows durchlaufen zu lassen.
Wichtig hier: Systemdaten bereinigen später auswählen.

Zumindest formen wir so ein Fundament, von dem man weiter sehen kann.
 
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Spawn182 schrieb:
Eventuell hilft dir dieser Registry Eintrag. Der sollte statt dem Rädchen einen Text anzeigen.

Der Eintrag zeigt beim Anmeldung und Abmeldung etwas mehr Informationen an.

Code:
Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System]
"VerboseStatus"=dword:00000001

Für das normale Verhalten den Wert wieder auf 0 setzen.

@Jo_Bo Hast du dies bereits probiert?

Und wie ist dieser Wert eingestellt? Konnte keine Antwort darauf im Verlauf finden.
Zitat vonSnoop7676:
"Schau einfach mal in der Registry unter "Computer\HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management" nach.

Dort sollte bei der Option "ClearPageFileAtShutdown" eine 0 stehen."
 
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Oktober 2026
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