PC friert unregelmäßig ein - RAM oder MB defekt?

Modin666

Lieutenant
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Guten Abend liebe Community,

erst einmal Entschuldigung, wenn ich hier ganz falsch bin, aber ich vermute RAM-Probleme, auch wenn ich hier mehr schreibe.

Der Rechner meiner Frau (wie meine Sig, nur mit 1866er Gskill-Sniper 2x4GB und AMD FX-4100) hat heute Morgen abrupt einen Absturz gehabt (Bluescreen mit irgend einer Meldung auf Speicher - konnte sie mir leider nicht mehr genau sagen). Seid dem fährt der Rechner nicht mehr Windows hoch - auch nicht abgesichert (WIndows zerschossen?)

Festplatte zeigt sich unauffällig mit Crystaldisk und HDTune, aber beim Test mit Memtest86+ (V4.20) hängt sich der Rechner wieder unregelmäßig auf (bisher zwei Tests versucht). Morgen werden die Riegel noch einzeln getestet.

Warum ich schreibe, ist die Hoffnung, Anregungen für weitere Diagnose zu bekommen. Eigentlich sieht es nach RAM aus, aber es werden keine Fehler bis zum Freeze unter Memtest angezeigt. Ich überlege, ob auch das NT (das Cougar 550W CMX ist schon ca. 5 Jahre alt) oder das MB die Ursache sein könnten. Bios ist F5.

Über eine kleine Meinung oder Anregung würde ich mich freuen.

LG
 
wenn er in memtest freezt, kann es eigentlich nur am ram liegen, da hier die festplatte nicht verwendet wird. am netzteil würde ich auch nicht den fehler suchen, da stürzt er eher ohne bluescreens und vorwarnungen ab.
ich würde die riegel einzeln testen und je nach dem reparieren / umtauschen lassen.

EDIT: die freezes im memtest passieren höchstwahrscheinlich an der stelle, wo memtest ohne freeze einen fehler anzeigen würde. also am besten einzeln testen und wenn irgendetwas ungewöhnliches wie ein freeze bei einem riegel passiert diesen austauschen.
 
Hey TOM,

danke für die schnelle Rückmeldung, dann fühle ich mich in meiner ersten Einschätzung bestätigt. Teuteu, dass ich den Teufel morgen schnell finde.

LG

GN8 :)
 
HisNs Nullmethode anwenden.

Da wirst Du den Fehler finden.

Kannst Du hier im Forum nachlesen.
 
Modin666 schrieb:
Hey TOM,

danke für die schnelle Rückmeldung, dann fühle ich mich in meiner ersten Einschätzung bestätigt. Teuteu, dass ich den Teufel morgen schnell finde.

LG

GN8 :)

hi,
ich hatte solche ähnlichen fehler auch schon des öfteren und der Ram war in fast allen fällen schuld, vor allem bei Bluescreen-abstürzen und freezes aller art (bei mir) ;)
kleine interessensfrage: ist der pc übertaktet oder sind in letzter zeit BIOS Einstellungen geändert worden? daran könnte es außer einem RAM-Defekt auch liegen.

Lg und viel glück beim testen! ;)
 
wenn er in memtest freezt, kann es eigentlich nur am ram liegen,
Stimmt so nicht ganz... Es kann auch die MMU der CPU, sowie eine Fehlerhafte Version von MemTest86+ sein... Habe beides schon selber erlebt, zB. MemTest86+ auf einer Ubuntu LiveCD...

@OP - RAM raus und bei deinem PC Testen, mit neu heruntergeladenem MemTest86+ von der Homepage ( http://www.memtest.org/#downiso ), oder mit dem eingebautem Memory Utility von Windows 7 ...

NT kannst du genauso testen, in dem du das von deinem PC transplantierst...

der RAM von deinem PC auch mal testweise in den PC von deiner Frau, und dort erst wie oben testen...

aber mein Gefühl sagt mir: Mainboard

Grund dafür liegen in den beiden letzten Mainboards die ich von Gigabyte in betrieb hatte, eines wollte nicht mit den RAMs arbeiten die ich hatte und sogar auf der Compatibilitäts liste waren (RAM Riegel funktionierten einwandfrei auf dem ersatz Mainboard von ASUS sowie die CPU), und auf dem letzten 1156 Mainboard dort funktionierte alles 2 1/2 Jahre lang dann von einem zum nächsten Tag, genau die gleichen Symptome, Einfrieren und sporadische BSOD's...
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
BadBigBen schrieb:
Stimmt so nicht ganz... Es kann auch die MMU der CPU, sowie eine Fehlerhafte Version von MemTest86+ sein... Habe beides schon selber erlebt, zB. MemTest86+ auf einer Ubuntu LiveCD...

da hast du eigentlich recht, das war etwas zu eingrenzend von mir ausgedrückt, die cpu + board spielt natürlich auch eine wichtige rolle.
ich meine nur er sollte als erstes den ram prüfen weil der am einfachsten zum testen ist und häufig probleme, wenn defekt, verursacht..
das mainboard trägt ebenfalls eine bedeutende rolle, bin froh dass ich noch nie mit einem defekten zu tun hatte :D
 
bin froh dass ich noch nie mit einem defekten zu tun hatte
Jo, sei froh, das letzte Mainboard hatte mich auch nerven gekostet, mal funktionierte es Wochenlang ohne Probleme, dann mal wieder mitten im Zocken blub war erst das Spiel weg dann der Rechner eingefroren. Nach Neustart funzte alles wieder für Tage... ;)
 
hatte mal genau das gleiche. einem ram hatte es zerschossen, diesen ausgebaut und es lief wieder 1a
 
Erst mal die nullmethode und dann kann man Wild spekulieren.
 
Sollte es sich dann zeigen. dass es am RAM liegt, hilft manchmal eine leichte Spannungserhöhung der RAM.
 
Moin zusammen,

vielen Dank für eure schnellen Anregungen. Ihr sprecht mir aus der Seele - mir graut es jetzt schon vor dem Transplantieren aller möglichen Teile, aber was tut man nicht alles für die Liebe seines Lebens :).

Ram teste ich gerade mit dem anderen Memtest ohne + - doch nicht mehr, ist gerade abgeschmiert....

Naja, Nullmethode fahre ich wohl wenn der RAM durch ist und mein Ram bei ihr auch nicht funktioniert. Unter Windows testen wird damit wohl nicht drin sein, so wie das System sich verhält. Und ich hoffe, dass nicht die CPU hin ist, aber das ist wohl eher unwahrscheinlich, aber ihr kennt ja Murphie.

Auf jeden Fall noch einmal vielen Dank und ich arbeite dann mal heute oder morgen - wozu hat man 1. Mai - fleißig testen und basteln.

Viele Grüße

Martin

PS: @ Tom: Das System lauft so standard, wie es geht, und sonst wurde auch nichts geändert.
 
Im BIOS

"1T/2T Command Timing" = 2T einstellen -

und evtl.zusätzlich

"Trfc1 for DIMM1, DIMM3" = 110 (160)
"Trfc0 for DIMM2, DIMM4" = 110 (160)

"AMD C1E Support" = disabled

"memtest86+" zunächst bis "PASS#8" laufen lassen -
 
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