PC fuer die Arbeit zum selber bauen

Sushilini

Cadet 1st Year
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Okt. 2020
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8
1. Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Benutze den PC beruflich.

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Kein overclocking, leiser ist besser, keine RGB Beleuchtung

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
1 Monitor mit 34 zoll. Habe an sowas gedacht
https://www.digitec.ch/de/s1/product/philips-346b1c00-34-3440-x-1440-pixels-monitor-12100126

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
Nein

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
1800 und mehr. Aufpreis sollte allerdings begruendbar sein.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Sobald wie moeglich

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Selbst zusammen bauen

Hallo,
aufgrund der Lage durch Corona bin ich wohl fuer immer ins heimische Buero verbannt. Deswegen ist der Wille jetzt da, sich eine Desktop Maschine anzuschaffen. Die Maschine ist gedacht fuer die Arbeit+meine Hobbies, d.h., ich wuerde damit Aufgaben vom Kaggle Wettbewerb loesen wollen, und bei algorithmischen programmier wettbewerben teilnehmen. Mich interessieren Bildverarbeitungsaufgaben nicht, 12 GB VRAM sollten deswegen ausreichen. Ich bin mir allerdings unsicher mit dem Kuehler, der unten noch nicht enthalten ist. Koennt ihr mir dafuer eine Empfehlung geben? Zum Schluss steht noch ein Fragezeichen hinter dem Gehaeuse. Ich habe grosse Gehause im allgemeinen viel lieber, weil das einbauen/ausbauen von Komponenten mir dann viel leichter faellt, und die Option besteht, nachtraeglich zusaetzliche Kuehlungloesungen einzubauen, wenn die Lautstaerke nicht ertraeglich ist.

Zum Preis bin ich recht flexible. Ich finde aber, das der Preis begruendbar sein muss.
Zum Schluss eventuell noch eine Frage zum Betriebssystem. Ich hoffe, die Frage ist hier nicht deplatziert. Ich habe seit jeher Ubuntu oder CentOS. Ich bin dazu mehr gezwungen gewesen, da das installieren von vielen wissenschaftlichen programmen unter Windows nicht moeglich war. Mit Windows10, und dem steigendem Support von Anaconda und pip soll sich das aber geandert haben. Gibt es hierzu vielleicht Erfahrungsberichte? Ich wuerde generell lieber Windows10 als Ubuntu generell verwenden, weil viele Leute Powerpoint/Word nutzen anstelle von Latex, und das jedesmal eine Qual mit Ubuntu ist.

Ich habe mich an eurem Tutorial gehalten:
CPU:
AMD Ryyzen 7 3700X (AM4, 3.6 GHz, 8 Kerne)
Mainboard:
MSI B550 A PRO (AM4, AMDB550, ATX)
GPU:
Zotac GeFroce RTX 3080 Trinity OC (10GB)
Netzteil:
Corasir RM850x
RAM:
G.Skill Aegis (2x, 16GB, DDR-3200, DIMM 288)
Gehauese:
be quiet! Pure Base 600 (Midi Tower)


Ich bedanke mich schonmal sehr herzlich fuer alle Kommentare :)
Beste Gruesse und einen guten Start in die Woche!
 
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Hi,

"Arbeit" bedeutet "Geld damit verdienen"? Bedeutet dann in logischer Folge, du verdienst kein Geld, wenn der PC spinnt, kaputt ist, repariert werden muss usw.

Da wäre ein Komplettrechner von einem der "üblichen Verdächtigen" mit einer Form von "Soforttausch" im Schadensfall doch deutlich sinnvoller, meinst du nicht?

VG,
Mad
 
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zwei Fragen vorweg:
1. wie lange kannst Du auf den Rechner verzichten im Falle eines Ausfalls?
2. Benutzt du Software welche die Grafikkarte nutzt? Falls nicht erscheint mir eine 3080 etwas überdimensioniert (zumal sie eh schwer zu bekommen ist zur Zeit)
 
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Hallo Madman,

vielen Dank fuer die Antwort.
Die ueblichen Verdaechtigen, die ich kenne, sind Lenovo und Dell. Lenovo geht aus politischen Gruenden leider nicht mehr, und bei Dell gefallen mir die Loesungen nicht mehr. Hast du weitere Empfehlungen? Ich bin zum Glueck nur angestellt, d.h., das Geld fliesst weiter, wenn der Computer spinnt. Ich habe immer noch die Option, ueber meinen Laptop auf unser System zuzugreifen (d.h., wie VPN). Das habe ich die fuer die letzten 6 Monate gemacht, was ich im Nachhinein wirklich bereue (das ist eine reine Qual).
 
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Im beruflichen Umfeld rät man von selbst gebauten PCs ab. Ich würde mir ein Systemhaus suchen, welches mir ein Komplett System anbietet, welches innerhalb weniger Stunden einen komplettaustausch anbietet.

Hier ist ein selber bauen die denkbar schlechteste Alternative.

Dell ist hier ganz brauchbar oder wenn du wert auf "Deutsch" legst, dann solltest du dir mal Wortmann / Terra anschauen. Ja die Kisten sehen nicht Sexy aus, aber innerhalb weniger Stunden ist der PC wieder Flott.
 
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Bist du selbstständig oder angestellt?
Wenn angestellt, sollte die IT Abteilung das Entscheiden.
 
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du sagst 12GB Vram reichen, die 3080 hat aber nur 10GB!?

bezüglich Linux/Win würde ich weiterhin auf Linux setzen...Das Arbeiten mit Linux in dem Bereich ist einfach um vieles Komfortabler als in Windows. Wissenschaftliche Artikel werden dann auch eigentlich eher in Latex als Word geschrieben. Aber ja, Microsoft kram unter Linux ist nicht das wahre. Eine Alternative wäre da das Office 365 wo du alles im browser erledigen könntest
 
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Hallo Kalsarikaennit,

Bei Ausfall des PCs wuerde ich weiter mit meinem Laptop arbeiten (was die bisherige Loesung gewesen ist).
Software, die die GPU verwendet ist Tensorflow/Keras, sowie Wissenschaftliche Programme die auf der GPU parallisiert sind. D.h., ich komme auf eine Auslastung von nahezu 100%.
Beste Gruesse
 
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Willkommen im Forum
 
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Hallo Buschmann,

ich gebe dir da voellig Recht, leider ist das ganze im Wissenschaftszirkus nicht so wie in klassischen Unternehmen. Unsere IT-Abteilung sind 'wir selber', was mir auf der einen Seite die Wahl laesst, auf der anderen Seite die Verantwortung uebertraegt.
Besten Gruss
 
Und bei einem defekten Teil des neuen PCs, kannst du rausfinden, was davon kaputt ist?
Hast du dann Ersatzteile da, um das zu testen?
Macht da ein Shop Sinn, dem du den PC einfach zurückschicken kannst, und die reparieren das?
 
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Hallo madzzzn,
wir haben eine vernuenftige IT Werkstatt, wo die Geraete hingebracht werden koennen, und die Komponenten ausgetauscht werden im Notfall.

Ist es wirklich so selten, dass Leute ihre heimischen PCs, die sie fuer die Arbeit verwenden, selbst zusammen schrauben? Ich kenne das nur von meiner Blase, wo das gefuehlt die Norm ist. Auch hatte ich bisher nicht das Gefuehl, dass selbstgebaute PC fehleranfaellig sind. Mein letzter ist jetzt 10 jahre alt und funktioniert immer noch einwandfrei (ist allerdings in meinem Heimatort).

@Zwirbelkatz vielen Dank! Ist deiner Ansicht nach das Gehause dann okey?
Besten Gruss
 
Sushilini schrieb:
wir haben eine vernuenftige IT Werkstatt, wo die Geraete hingebracht werden koennen, und die Komponenten ausgetauscht werden im Notfall.
Na immerhin.
Gerade für eine Firma finde ich es einfach, den PC einfach zurückzuschicken, und ne Woche später repariert wieder zu bekommen, weil halt Garantie auf das Gesamtsystem besteht.
Ich bin selber Händler.
Aber wenn Ihre ne Abteilung habt, die das selber rausfindet, und dann das defekte Teil als Garantiefall umtauscht, um so besser.
 
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Die Frage ist, woher kommt das Budget für den Rechner und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Consumer Hardware ausfällt und nicht selber ersetzt werden kann?
Sind da Systemhäuser oder Hersteller wie DELL wirklich soviel besser?
Oder einfach nur teuer?

Die weitere Frage ist, wie gut ist Deine Backupstrategie für die Arbeit?
Was ist, wenn die SSD mit den Ergebnissen Deiner Arbeit einfach stirbt?

Für die Arbeit ist ein regelmäßiges Backup der Systemplatte (Image ziehen) und ein Backup der täglichen Arbeitsergebnisse (tägliche Kopie auf ein weiteres abgesetztes Laufwerk) sinnvoll.

Ansonsten ist an der Zusammenstellung nicht viel zu meckern.
Du kannst Dich an den Zusammenstellungen hier orientieren, falls Du den Artikel noch nicht kennen solltest:
https://www.computerbase.de/forum/t...g-pc-spiele-pc-selbst-zusammenstellen.215394/

Zum Thema Betriebssystem.
Auch unter Linux solltest Du ein Windows 10 für den Bürokram als VM starten können.
Die notwendigen Netzwerkverbindungen kann man einfach durchrouten.
 
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Sushilini schrieb:
Ich habe seit jeher Ubuntu oder CentOS. Ich bin dazu mehr gezwungen gewesen, da das installieren von vielen wissenschaftlichen programmen unter Windows nicht moeglich war. Mit Windows10, und dem steigendem Support von Anaconda und pip soll sich das aber geandert haben. Gibt es hierzu vielleicht Erfahrungsberichte? Ich wuerde generell lieber Windows10 als Ubuntu generell verwenden, weil viele Leute Powerpoint/Word nutzen anstelle von Latex,
I feel your pain :D
Als kleinen Tipp dazu, womit ich aktuell um manche Probleme rumkomme ist WSL 2 unter Windows 10. mit beispielsweise Pycharm oder Jupyter Notebook kannst du dann praktisch direkt in Windows 10 ganz komfortabel auf einem Linux System arbeiten und hast trotzdem Windows für die ganzen Programme die nicht unter Linux laufen. Sicher keine Lösung für alles aber du kannst es dir ja mal angucken.

Zum Prozessor wollte ich noch anmerken:
Manche Programme stellen sich immer noch etwas an wenn kein Intel Prozessor verwendet wird. Insbesondere wenn die Programme so geschrieben sind dass sie auf Intels MKL setzen.
Falls AMD geht würde ich glaube ich persönlich direkt auf 12 Kerne gehen. Bei einem Rechner für fast 2k sind die 100 Euro für 50% mehr Kerne mMn gut verwendet, insbesondere wenn sich deine Arbeit gut parallelisieren lässt.
 
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Viele meiner Kollegen arbeiten mit Anaconda-Windows-Python (NumPy, SciPy, Pandas, PyMOL). Das läuft auch gut soweit. Aktuell nutzen wir wegen der MKL wenn möglich Intel-CPUs. Allerdings gibt's natürlich den Workaround und die Hoffnung, dass der AVX-Pfad auch für Ryzen vollständig implementiert wird.

Ist natürlich echt blöd gerade wegen der RTX-Situation. Sicher, dass du mit 10GB hinkommst?
 
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Sushilini schrieb:
Die ueblichen Verdaechtigen, die ich kenne, sind Lenovo und Dell.
Es gibt da auch noch den Geschäftskundenbereich von HP.
Was wurde denn vor Corona im Büro als Workstation verwendet ?
Die von dir benutzten Programme verlangen nicht nach "Profi-Grafikkarten" ?
Windows in einer VM ( Vmware / Virtualbox /KVM) laufen zu lassen ist keine Option ?

Sushilini schrieb:
Ist es wirklich so selten, dass Leute ihre heimischen PCs, die sie fuer die Arbeit verwenden, selbst zusammen schrauben?
Viele Home-Office Arbeitsplätze sind per VPN direkt ins Firmennetzwerk eingebunden und werden von der Firmen-IT gestellt und betreut. "BYOD" ist da die Ausnahme.
 
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Erstmal vielen herzlichen Dank fuer die ganzen Antworten.
@mkossmann und Ruheliebhaber: Die verwendeten Workstations bei der Arbeit sind tatsaechlich von Lenovo. Lenovo ist nach meinem Wissen aber jetzt chinesisch. Ich moechte hier garantiert keine politische Diskussion lostreten, aber, wenn ich mir eine Maschine kaufe, wuerde ich das gerne meiden (ich habe schliesslich auch kein Huawai Handy). Ich weis auch, dass man chinesische Hardware kaum vermeiden kann, da viele Zuliefererfirmen dort ansaessig sind.

Lustigerweise wurden die High Performance Clusters im europaeischen und im US amerikanischen Raum dieses Jahr gehackt und zum minen von Kryptocurrencies missbraucht. Waehrend der Zeit in Corona. Meine Vermutung ist seit jeher, dass die VPNs der wissenschaftlichen Einrichtungen von den Hackern als Schwachstelle missbraucht wurden, weil die policy hier eher lasch ist. Professionelle GPUs sind meines Wissens schlechter als die RTX3080/3090 (wir haben Titans bei der Arbeit, die wohl tatsaechlich langsamer sind fuer unsere Anwendungen). Ich selbst habe mir eher ueberlegt, die RTX3090 anstelle der 80er zu kaufen. Am Ende des Tages ist Windows10 in einer VM vermutlich eine der schlausten Optionen.

@floTTes und @Morvan: Das mit der MKL library habe ich ganz vergessen, danke fuers erinnern! Ja, dann muss ich wohl auf eine intel CPU umsteigen. Gilt eure Empfehlung fuer 12 Kerne auch fuer Intel?
MSI Z490-A Pro und Intel core i7-10700 ist die Empfehlung von dem Gaming PC Link.

Noch ein weiterer Kommentar: Fuer mich ist der PC gleichzeitig Arbeit und grosses Hobby. Fuer mich faengt das beim Zusammenbauen an. Ist vielleicht ein bisschen romantisch, aber ich wuerde - auch fuer die Arbeit - nur ungern eine Fertigloesung nehmen. Einfach, weil es doch eine gehoerige Portion Spass wegnimmt. Ich verstehe aber durchaus eure Argumente.

Besten Gruss
 
@Sushilini wenn du im Falle eines Ausfalls dann einfach auf den Firmanlaptop zugreifen kannst spricht meiner Meinung nach auch nichts dagegen dir einen "Selbstbau"-Rechner daneben zu stellen, falls das mit den Richtlinien der Firma (ich darf z.B. kein VPN zur Firma auf dem privaten PC aufbauen) konform geht.
 
Lenovo war schon immer Chinesisch, sie haben aber auch vor einigen Jahren die PC-Sparte von IBM übernommen. Und Aldi-PCs dürfte man auch nicht mehr kaufen. Lenovo ist auch Hauptanteilseigner von Medion.

12 Kerne von Intel gibt es erst im "HEDT" Segment ( i9-10920X, Socket 2066) . Da ist das Preis-Leistungsverhältnis dann deutlich schlechter. Bei Socket 1200 ist bei 10 Cores ( i9-10900 (K)) schluß.
"Profi-Grafikkarten" ( Bei Nvidia bisher "Quadro") zeichnen sich dadurch aus, das sie bzw. ihre Treiber für bestimmte Anwendungen zertifiziert sind . Wenn du keine solche solche Anwendung hast, brauchst du auch keine "Profi-Grafikkarte".
 
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