PC läuft im Windowsbetrieb oft relativ langsam

nebulein

Admiral
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Jan. 2011
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8.748
Hallo,

zuerst mal zur Rechnerkonfiguration:

Intel Core I7 2600K
Asus P8P67 Rev. 3
G.Skill Ripjaws 8GB DDR 3
XFX Radeon 6970
1TB WDD Black
2TB WDD Green
Windows 7 64 Bit Home Premium

Ich habe den Rechner nun seit 1 1/2 Jahren so am laufen. Die 3 TB sind inzwischen ziemlich voll, ich hab auf jedem Laufwerk noch ca. 50gb frei verteilt auf mehrere Partitionen.

Zu meinem Problem:

Im Windowsbetrieb lädt der Rechner oft sehr lange und auch in Spielen kommt es oft zu FPS Drops etc.

Ich hab nun schon alles getestet und die Hardware ist in Ordnung. Meine Vermutung ist, dass das System einfach an Daten überladen ist. Nur was kann man dagegen tun? Ich kann auch nach dem hochfahren erstmal minutenlang warten, bis ich Windows richtig nutzen kann. Dabei hab ich kaum was auf dem Desktop liegen und im Autostart fast alles deaktiviert außer meine Antivirensoftware.

Ich dachte an folgende Lösung:

SSD in den Rechner rein und dort Windows 7 drauf, zusätzlich einen HTPC zusammen bauen, und da die WD Green rein hauen um den Rechner zu entlasten und nur noch als reinen Gaming PC zu nutzen.

Das System wird regelmäßig defragmentiert und bereinigt.
 
Eine Frage:
Wieviel Partitionen hast du insgesamt? (1 Laufwerk pro Festplatte ist ja sicherlich mind. da)

Meine Vorschläge:
--> Wenn du auf der 2TB mehrere Partitionen hast - Zusammenlegen zu 1 großen?
--> Eine weitere Festplatte kaufen um die "enge Speicherplatzsituation" ein wenig zu entspannen?
--> SSD ist schön, vor allem wegen der kurzen Zugriffszeiten und der Geschwindigkeit. Sie wäre praktisch, da du die eine Festplatte (die 1TB?) dann als 1 komplette Partition nutzen kannst.
 
Hast du Daten auf Laufwerk C:/ ???
Vielleicht mal an eine frische Neuinstallation denken. Nach 11/2 Jahren sind hier und da doch einige Softwareleichen drauf.
 
Also partioniert ist wie folgt:

1TB

C: 50gb nur Win 7 drauf ca. 3gb frei
F: 3xxgb
E: 7xxgb

2TB

G: 2TB

Ich halte nicht viel von Neuinstallation, das is für mich immer so ne Billiglösung. Ich hab mein Win XP davor auf dem alten Rechner 4 Jahre lang nicht neu installiert, da ging es immer mit paar Tuningmaßnahmen wieder das System flott zu kriegen.

Ich hab die Auslagerungsdatei von Laufwerk C nehmen müssen und hab die auf die 2TB Partition ausgelagert. Vielleicht war das auch nicht so klug ?

Gut dann kommt mal eine SSD auf die Wunschliste.

Der HTPC schwirrt halt schon länger im Kopf, weil dann mein Rechner hier als reines Gaming System dienen könnte und ich den gesamten Rest an Daten auslagern könnte.
 
nebulein schrieb:
C: 50gb nur Win 7 drauf ca. 3gb frei

Klingt etwas knapp mit den 3GB Rest. An der Auslagerungsdatei würde ich persönlich auch nie was ändern, aber das ist wohl Glaubenssache. Manche schwören drauf, tunlichst die Finger von ihr zu lassen, andere darauf, sie zu verkleiner, zu verschieben etc. :rolleyes:
 
Von verkleinern halte ich auch nichts, deswegen habe ich sie auch verschoben, weil das immerhin 16gb waren.

Ich werd mal schauen das ich heut Abend mehr Platz frei räume. Das blöde ist halt was ich beim aufsetzen nicht mit eingeplant hatte, das die meisten Games Daten noch zusätzlich auf C ablegen.
 
Da du ja genügend RAM zur Verfügung hast würde ich mal die Auslagerungsdatei auf 1GB festsetzen (also nicht automatisch berechnen lassen) und sie auf ein physisch getrennte Platte verschieben, und zum anderen mal deinen Windows-Update Ordner leeren. Bei meiner 60GB SSD sind immer noch 38GB frei. Kannst ja mal den WiseDiskCleaner unter Downloads ziehen, der zeigt dir unter System-Bereinigung die ganzen Windowssachen die kein Mensch brauch (Chinesisch usw.)!

Edit:

Um dein System evtl. in Zukunft ein wenig sauberer zu halten gibts die meisten Progs auch als portable Versionen!
 
Zuletzt bearbeitet:
ich würd ne ssd kaufen und windows auf dieser installieren. die anderen platten dann als datengräber ;)

mit nem i7, 8gb ram und SSD fetzt das ding dann ordentlich :D
 
Alles klar danke werd ich heut Abend mal machen und auch noch einige Daten umlagern.
 
Hi Nebulein,

das ist nun mal so, wenn die Festplatten zu voll werden zickt Windows rum. Wenn dein Mainboard SATA3 mit 6GB/s anbietet, könntest Du dir für die Partition C eine SSD mit 128GB zulegen. Da erstellst Du unter AHCI eine Partition mit ca. 100 GB und den 28GB-Rest lässt Du unzugewiesen (unformatiert).
Aus diesem unzugewiesenen Rest kann sich der SSD-Controller Speicher abzwacken, falls mal Speicherzellen untergehen. Mit dieser Konfiguration hast Du optimale Geschwindigkeit mit sehr guter Ausfallsicherheit gepaart. Sollte ein paar Jahre Ruhe und Zufriedenheit garantieren.
Ich habe mir eine SAMSUNG SSD 830er Serie gegönnt und bin damit sehr zufrieden.
(die neue 840er normal ist langsamer als die 830er, erst die 840pro ist etwas schneller).

(Es kann sein, daß deine alten Festplatten zunächst mit AHCI-Einstellung rumzicken, dann musst du die Daten kurzzeitig woanders hin schaufeln, die Platten unter AHCI neu formatieren und dann die Daten wieder zurückspülen.)

Wenn Du deinem Windows dann auch noch eine große Auslagerungsdatei gönnst (permanent ca. 16 GB), sollte einem Geschwindkeitsrausch eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Könntest auch noch höher gehen, aber ich weiss nicht, ob home Premium das mitmacht.

Gruß, Urankristall
 
Hallo,

mein Board hat 4 6gb/s Anschlüsse. Ich dachte an die Crucial M4 mit 128gb. Danke für den Tipp mit der Formatierung, ich hätte nämlich die vollen 128gb Laufwerk C zugewiesen.
 
Du kannst auch die vollen 128 GB zuweisen! Die SSD reserviert sich ohnehin Speicherzellen um eine möglichst hohe Redundanz zu erzielen. Man verlängert durch nicht zugewiesene Bereiche nicht die Haltbarkeit. Ich behaupte sogar, dass dies auf die Nutzung der Speicherzellen keinen Einfluss hat. Der "Tipp" hat somit keinen Wert;)

Die M4 ist gut, aber die Samsung 830 noch minimal besser. Würde nach dem Preis entscheiden.
 
@The Manneken,

Otto Normaluser kann eine SSD natürlich auch voll formatieren; dennoch empfehlen einige Hersteller das Freilassen von Speicherplatz bei SSDs als Reserve, weil eine SSD-Zelle nur durchschnittlich 10000-Schreibvorgänge überlebt.
Mein Tipp hatte schon einen Wert, vergleiche hierzu: http://www.heise.de/ct/hotline/SSD-Reserve-richtig-einrichten-1378504.html

Ich habe in einer Computerzeitung (wahrscheinlich COM) auch einen Artikel über die Vorgehensweise gelesen, sonst hätte ich das hier nicht gepostet. Nur finde ich den Artikel im Moment nicht.

Der Speichercontroller der SSD sieht jeden nicht zugewiesenen (unpartitionierten) Speicherplatz als Reservezellen. Und das erhöht für den Fall der Fälle nun mal die Lebensdauer.

Gruß, Urankristall


Produktbeispiele werden nur zur Verdeutlichung aus einer Vielzahl guter Produkte genannt und stellen nur meinen persönlichen Geschmack dar.
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Gut, ich glaube dir! Dennoch halte ich es für überflüssig.

Ottonormaluser wird eine SSD kaum innerhalb ihrer Lebenszeit kaputtschreiben. Diverse Dauertests zeigen ja, welche Menge an Daten überhaupt geschrieben werden müssen, bis sie hinüber sind. Das ist im Heim-Bereich absolut zu vernachlässigen, im Business-Bereich sieht das eventuell wieder anders aus. Einige Hersteller verbauen auf ihren SSDs sogar mehr Speicher als sich am Ende überhaupt zuweisen lässt, um beschädigte Zellen zu ersetzen. In wie fern dies die Lebensdauer verlängert, möchte ich gerne wissen. Ich habe den "Tipp" heute zum ersten Mal in diesem Forum und überhaupt gehört und bislang geben eher die Controller als die Zellen den Geist bei SSDs auf.
 
Also die Samsung 830 ist aktuell etwas günstiger zu kriegen als die Crucial, werd ich mir vielleicht doch eher die Samsung gönnen, von den nackten Zahlen her is die ja einfach besser. Ich hab gestern auch nochmals Laufwerk C etwas bereinigt und jetzt läuft er deutlich besser also scheint so als möge W7 gar nicht wenn es nur noch 3gb zur Verfügung hat.
 
Nicht jeden Schrott installieren ist auch immer eine gute Variante um gegen das "langsam werden des Systems" zu kämpfen. Es wird häufig mit kleinen Programmen noch schrott installiert, bzw. Dienste, Autostarts aktiviert. Das mal kontrollieren, unsinnige abschalten.
Ich persönlich handhabe es mittlerweile so, dass ich Tools, die ich eventuell 1x im viertel Jahr benötige in einer VM installiere und die eben bei Bedarf starte, das müllt die Registry, den Autostart und ähnliches nicht ganz so zu.
 
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