PC startet nicht beim ersten Mal

devil55

Captain
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Hi Leute!

Ich hab ja immer noch meinen "alten PC" in den in jetzt neue Komponenten eingebaut habe, und ich dachte bevor ich mir einen neuen kaufe probier ich mit dem alten noch alles durch.

Die Geschichte war die, dass mein PC gesponnen hat, oft mal einfach abgestürzt ist oder einfach neugestartet hat, oder Grakatreiber neustarten musste etc....

Nach Windows neu aufsetzen kaum Unterschied, auch kein Unterschied nach anderen Grakatreibern, Mobotreibern usw...


Nunja, ich hab mir jetzt in das Asus M2N-e einen stärkeren Prozessor und neue RAM eingebaut.
Das BIOS hab ich auch geflasht auf die neueste Version.

Nach Komplettausbau/einbau der neuen Komponenten haben die Zickereien aufgehört, ich hab ein durchschmortes SATA Kabel entdeckt und hab ie Schuld mal darauf geschoben, ein Problem besteht noch:

Wenn ich den PC aufdrehe startet er manchmal ganz normal und fährt hoch, aber meist kommt er nur bis dahin dass er mir den Prozessor angeigt und bevor er dem RAM Check macht und die Festplatten usw anzeigt hört er einfach auf, hab auch schon lang gewartet.

Kanns sein dass das neueste BIOS nicht das beste ist?
Ich kann mir nicht mehr vorstellen an was es sonst liegen soll?


Vielen Dank!


LG devil55
 
Wenn du das neuste Bios schon draufgeflasht hast solltest du im Bios immer die DEFAULT SETTINGS laden und speichern.

Oder ein CMOS CLEAR / BIOS RESET durchführen.
 
Hallo devil,

neue Komponenten in "altem PC" sieht so aus, als hättest du dich um das Netzteil (noch) nicht gekümmert: Ist es zu schwach, können Teilspannungen während der stromhungrigen Bootphase einbrechen und die ATX-Schaltung blockieren.

Und zum BIOS-Update möchte ich rückfragen: Wurde das BIOS-Setup VOR dem Flashen auf die "Setup Defaults" gestellt (mit Ausnahme der Bootsequenz und der primären Grafikkarte)?
Ohne diese Maßnahme kann es z.B. durch neue Optionen im BIOS-Update zu Konfigurationsfehlern im CMOS-Speicher kommen, die über die diversen Setup-Menüs nicht mehr zu reparieren sind.
Abhilfe schafft dann evtl. nur ein CMOS-Reset mit anschließendem Einspielen des BIOS-Backups und Wiederholen des Update-Flashens.
Dass du das BIOS-Update vom Hersteller des Mainboards (genau zur rev-Version passend) und nicht vom BIOS-Hersteller bezogen hast, nehme ich einfach mal an.
 
Also das Netzteil kanns meiner Meinung nach nicht sein, ist ein Marken Tagan Netzteil bei dem ich damals penibelst auf die A pro Leitung geachtet hab... Und der neue Prozessor braucht weniger Watt als der alte und die neuen Ram könnens ja mal echt nicht sein :)

Ich denke ich hab kein CMOS Reset durchgeführt aber die Einstellungen waren auf default meiner Meinung nach ausser Bootsequenz...

Ja, bezogen von ASUS, sprich Mobohersteller!
 
Dann mache SICHERHEITSHALBER mal doch nen CMOS CLEAR,

durch das BIOS Update sollte sich auf alle Fälle die Struktur wie

Daten im CMOS abgelegt werden geändert haben.

Gelegen/beweisen kann ich das nicht, ich vermute mal. ;)
 
devil55 schrieb:
Also das Netzteil ... ist ein Marken Tagan Netzteil, ...
... und die neuen Ram könnens ja mal echt nicht sein :)

Auch ein Markennetzteil kann früher die "end-of-life"-Position erreichen als angenommen. Ist mir mit einem Enermax-Gerät so ergangen, welches bereits kurze Zeit nach Ablauf der Garantie-/Gewährleistung meinte, beim Einschalten einen IC platzen zu lassen. Zuvor war es wenige Wochen lang immer wieder zu Fehlstarts des Rechners gekommen.

Neuem RAM kann's ebenfalls an der nötigen Perfektion fehlen. Setze einfach mal Memtest86+ oder Microsoft Memory Diagnostic auf die einzeln gesteckten Module an. Dann weißt du Bescheid. Sollten Fehler auftreten, hast du gute Chancen das ganze Set umzutauschen, sofern es den Dual Channel Mode unterstützen sollte.
 
Danke Leute!

Nach einem CMOS Reset mit anschließendem BIOS Flash und erneutem CMOS Reset macht er keine Anstalten mehr :)

P.S: memtest86 1 pass 0 errors ;)
 
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