PC zu NAS?

braun hase

Ensign
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Helllo leute,
Ich hatte heute die Idee, den alten rechner meiner mutter neu zu verwenden.
folgendes Szenario:
der Pc muss auf einer platte noch sein os und ein programm behalten, da der pc der letzte xp rechner mit der schnittstelle ist, die mein dad zum dia-einscanen benötigt.
ich hatte überlegt, ob man, durch einbau von ide-platten (sata nicht vorhanden) nicht eine nas als paralleles bootsystem machen könnte, um dann auf der die sicherungen durchzuführen?
quasi das im normal betrieb das teil ne nas ist und bei bdearf durch reboot und os auswahl zum normalem xp rechner wird.
die hauptfragen wären:
1.) taugt ein pc eigentlich als nas? der unterschied ist doch nur im verwendungszweck und os, oder?
2.) taugt ein pc mit ide festplatten und pentium 4 cpu als nas?
3.) ist das parrallelbooten realisierbar? (wenn nicht einfach per hot-swap lösbar,oder?

ich danke für die hilfe,
Braun Hase
 
Parallelboot wäre nicht das Problem, aber der Stromverbrauch lässt deine Rechnung explodieren.
Ich würde mir ein richtiges NAS-System holen(bspw. von Synology), dort hast brauchst du nur sehr wenig konfigurieren, es hat eine menge Funktionen und der Stromverbrauch ist deutlich geringer.

Willst du dennoch den Rechner nutzen, empfehle ich dir die FreeNAS Linux distri.
 
wäre der verbrauch wirklich soviel größer als bei ner nas?
das probleme war das eine netzwerkfestplatte von icybox schon den dienst verweigert hat ;)
da wäre es schwer meinen dad zu überreden ;)
 
Ein Pentium 4 ist ein Stromschlucker, den würde ich nicht als 24/7 NAS verwenden und IDE Festplatten gibt es so gut wie nicht mehr (oder nur zu astronomischen Preisen).
 
ok, und nicht als 24/7 nas gedacht:
es wäre möglich,oder?
man müsste sie halt immer erst einschalten...
 
braun hase schrieb:
wäre der verbrauch wirklich soviel größer als bei ner nas?
das probleme war das eine netzwerkfestplatte von icybox schon den dienst verweigert hat ;)
da wäre es schwer meinen dad zu überreden ;)

Was genau ist denn passiert? Was für eine Netzwerkfestplatte war das denn?

Im Zweifelsfall dürfte ein halbwegs gescheites NAS wesentlich zuverlässiger laufen als ein X Jahre altes Win XP System, darum würde ich mir absolut keine Sorgen machen.

Ich sehe das ähnlich wie Darktrooper: Am ehesten bildet wohl das Netzwerk den Flaschenhals als die IDE-Platten und selbst der P4 dürfte noch ausreichend sein, allerdings verbraucht ein kompaktes, kleines NAS weniger als bei dem alten PC die CPU allein. Abgesehen davon sind, falls du neue kaufen müsstest, die alten IDE Platten relativ zu neueren SATA-Platten wahnsinnig teuer: SATA ~ €40/TB, IDE ~€200/TB...

Edit: Gnarf, zu viel geschwallt...^^ Möglich wäre es, ja. Sinnvoll wäre es wohl kaum. Wenn du immer erst zu dem alten PC rennen, in hochfahren und dann deine Sicherungen über das Netzwerk schicken musst, wäre eine externe Festplatte um einiges praktikabler, schneller und sparsamer.
 
Zuletzt bearbeitet:
gut,der preis dürfte ausschlag gebend sein ;)
danke für die warnung ;)
welche festplatte es war weis ich nicht, sieht der hier jedenfalls seehhhr änlich, und ist definitiv von dem hersteller:
https://www.computerbase.de/preisvergleich/280384
wenn ich es mal als unwirtschaftliches experiment bezeichnen würde, welches nas os wäre ok?
 
Ein anderer Vorschlag, wenn es nicht um besondere NAS Funktionalitäten geht. Den "alten" im Netz als File- und Scanserver betreiben. Sollte für Diascannen und Sichern sicher ausreichen - eine kostengünstige Verwertung.
 
Aus dem Eingangsstatement entnehme ich, dass das Scannen unter XP der Ausgangspunkt ist.
Mit dem Scanprogramm "Vuescan" laufen die meisten alten Scanner auch unter Windows 7 (64bit).

Möglicherweise sind durch den Einsatz dieses Programmes keine weiteren "Klimmzüge" erforderlich und die weitere Installation vereinfacht sich.

In der heutigen Zeit würde ich von einem NAS mit IDE-Festplatten absehen. SATA ist eindeutig die bessere Wahl.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung zu IDE-Festplatten)
Ich sehe es auch so wie @computerbase. Vuescan gut, aber in der Regel nach Testphase kostenpflichtig (ganz schön happig). Als Alternative für Datenbestände am Alten gäbe es dann vielleicht noch eine PCI-Sata Karte (müßte noch evaluiert werden) um das Kostenproblem der alten IDE Platten zu umschiffen.
 
danke, jimknils
wie würde man einen fileserver einrichten? welche funktionen hätte er? und vor allem: gibts ne linux/GNU lösung?
 
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