Raspberry Pi als NAS?

Benna

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Hallo zusammen,
ich würde gerne mein altes NAS, das ich für Backups nutze, ersetzten. Auf der Suche nach einem Nachfolger bin ich auf die Idee gekommen, anstelle eines normalen NAS einen Raspberry Pi zu nutzen.

Ich würde mir dafür einen Pi 5 mit 8 GByte RAM holen, 2 HDDs anschließen und dazu noch den Pi gleich für Pi Hole nutzen. Von der Power her mache ich mir da keine Sorgen...das Packt der Pi easy. :)

Mir geht es darum wie ich 2 Platten anschließen kann und wie zuverlässig das funktioniert.

Bitte um Erfahrungswerte.

Vielen Dank! :)
 
kann man machen, aber du sprichst die Probleme doch selber schon an.
der Pi hat zwar gegenüber "normalen" Computern die GPIO, ist aber eben bei den typischen Computer Schnittstellen eher beschränkt.
Ethernet hast du nur max. 1GbE und nur zwei 5Gbps USB Ports.

ich mag die kleinen Dinger und bei den aktuellen Speicherpreisen werden sie vielleicht wieder interessant, aber generell würde ich bei sowas doch lieber auf "richtige" (Mini) PCs setzen.
Ich habe dafür N100 KIstchen, für die ich (vor der Krise) 120€/Stk. gezahlt habe, da sind dann aber 2 Ethernet Ports (davon einer 2.5GbE), 12GB RAM, 512GB SSD, "vollwertiger" USB-C (Power und Dockingstation fähig) usw..
Also alles in allem in jeder Beziehung mehr oder weniger deutlich einem Pi5 überlegen und dafür noch günstiger (damals hat ein Pi5 mit 8GB, Gehäuse, Netzteil und ordentlicher SD Karte mehr gekostet).

wenn es nur darum geht ein paar Daten 24/7 bereit zu stellen, habe ich einen 512er USB Stick an der Fritzbox hängen. Die Performance ist zwar bei der 5590 eine Frechheit aber für einfache Dinge reicht es.
 
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Ist das alte NAS kaputt? Wenn nicht warum nicht weiter nutzen? Umwelt/Geldbeutel und so?:-)


Ansonsten Ihm hier zuschauen.
 
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Ich habe mir vor längerer Zeit aus einem RasPi 3b ein NAS gebaut mit OMV als OS.

Größter Nachteil war bei mir die unglaublich langsame Datenübertragungsrate auf die angeschlossenen Laufwerk, da war der 3b einfach so sehr limitiert.

Ansonsten Problemlos umsetzbar.

Ich hab mich damals an einen Leitfaden von elefacts.de orientiert, mittlerweile gibt es dort auch gute Anleitungen für den Pi 5, sehr gut aufbereitet, gewissermaßen mit "Einkaufsliste" für Hard und Software sowie ausführlicher Anleitung und Erläuterung.
 
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Das alte NAS weiterverwenden und einen gebrauchten Mini PC für Server Zwecke anschaffen
 
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Schau Dir mal z.B. OrangePi und Raxda Rock an. Das sind sehr performante Raspberry Pi Clones, die Aufgrund des stärkeren SoCs besser mit Multitasking klarkommen. Ich habe auf meinem Raxda Rock 5B Armbian Server und per Docker mehrere Container parallel laufen, u.a. PiHole, Homebridge, ESPHome, Cloudcutter, Plex Server, Portainer, Diun, Gotify, Samba... Da würde das Pi schon stark ins Schwitzen kommen.
Für ein reines NAS mit nem NVMe/SATA Hat auf dem Pi und dazu noch Pi-Hole, sollte das aber auch auf dem Pi 5 problemlos laufen. Auch mit 4GB RAM. Leider sind die 8GB Modelle sehr sehr teuer geworden.
Gibt ja genug Tutorials auf Youtube zum Thema Pi und NAS.
 
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Nutze eine 4er als Nas mit OMV8. Es hängen 2 SATA SSDs über USB dran. Eine als Datenspeicher und TimeMachine für den Mac, die andere für OS, und Containerchen für Unifi, HASS, mqtt usw... Läuft Problemlos mit dem Original PI Netzteil.

Mit Festplatten würde ich auf einen USB Hub wechseln, hatte das vor langer Zeit mal getestet und da reicht die Leistung der Ports nicht aus.

Hauptsächlich für einfachen Dateiaustausch zwischen Systemen im Haus.

ich verwende diese Adapter:
https://www.amazon.de/UGREEN-Adapte...782636&sprefix=ugreen+sata+usb,aps,183&sr=8-3
 
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Gut, dann vielen Dank an alle beteiligten. Dann ist die Idee mit dem vielleicht doch nicht so optimal. Gut, dann wird es doch wieder ein richtiges NAS.

Vielen Dank an euch alle! :)
 
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Habe selbst eine QNAP als NAS. Den PI, Vers. 4 mit 4GB RAM, nutze ich mit Syncthing und Pihole. In dem Gehäuse ist eine 512GB M.2 Key B als Backupspeicher für Syncthing.
Als reine NAS würde ich den Syncthing nicht mehr benutzen wollen.
 
Alternate 1
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