News PCIe-Karte ermöglicht SSD-Caching für Jedermann

zombie

Captain
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wäre aber strotzdem mal ne sehr spannende sache für einen test, am besten mit 1-2 terrabyte datengräbern aber auch einer velociraptor. für leute die nur nen günstigen upgrade suchen vielleicht ne nette sache, aber eben nur vielleicht..
 

RubyRhod

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Welche Vorteile meinst denn du?
Das NCQ ist ja schon mal nicht, denn was bringt das bei SSDs?
Wieso SSDs? Die Steckkarte will doch eben gerade, dass man auf eine SSD verzichtet. :freak:
Insofern wird NCQ schon etwas bringen - zumal S-ATA III "verbesserte Stromsparfunktionen" mitbringt. siehe hier im Wiki

Es ist nun wirklich nicht sehr klug, auf eine alte Schnittstelle zu setzen, nur weil nach- oder vorgestellte Busse die Durchsatzrate nicht erreichen, wenn es andere Vorteile gibt.

Aber die Ignoranz zeugt daher, dass viele hier glauben, SSDs wären Standard im heimischen PC - das ist eine völlig überzogene Annahme.
 

Wattebaellchen

Captain
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Das Problem ist eher das für sowas SLC Chips her müssen, denn beim Caching wird so mancher MLC Chip sicher nicht alt werden, man könnte das natürlich versuchen mit einer großen MLC SSD auszugleichen die die Last dann auf die Blöcke besser verteilen kann.

Dennoch kostet beides Geld, bei SLC SSDs ist das Problem das viele schon sehr alt sind und kaum neue nachkommen - dem Alter entsprechend sind sie also nicht die schnellsten.


In Frage kommen eigentlich nur die beiden 20 GB Intels hier:

http://geizhals.at/deutschland/642696

http://geizhals.at/deutschland/642695


Wenn die Technik funktioniert wäre sie Ideal für Leute die mit großen Datenmengen arbeiten und aus Kostengründen nicht alles auf SSDs laufen lassen können.

Ist alle mal besser als sich ein Softwareramdrive anzulegen oder sich ein exotisches Hardwareramdrive zu kaufen.
 

Dshing

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@RubyRhod
ich hab den Texte so interpretiert, das man an die Karte nur die SSD hängt und HDD über den normalen Controller läuft. Mir würden andern falls die Anschlüsse fehlen...ist ja nur eine normaler und ein Mini drauf.
Bist du dir sicher das beide daran kommen?

Zu den Energiesparfunktionen würde ich gern wissen wie diese genau aussehen, bevor ich sage, das dass ein Vorteil in diesem Fall ist. Dazu steht ja in dem WIKI Artikel nichts. Ich nehme mal an das diese sich auf HDDs beziehen, vielleicht noch auf den Controller selbst, aber das könnte dann wirklich nicht mehr viel sein was dort eingespart werden kann.
Außer dem denke ich (ist ja eigentlich immer so das neueres teuer ist als altes) das die Lizenzen für den SATA III Anschluss teuer sind als für den SATAII. Nur um auch mal ein konkreten Nachteil zu nennen.
 

Wattebaellchen

Captain
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Die Adapterkarte verfügt über einen mSATA-Port für mobile SSDs sowie einen gewöhnlichen SATA-III-Anschluss, sodass auch ganz normale Desktop-SSDs eingesetzt werden können.
Aus der News heraus kann ich nicht entnehmen das die Festplatte an den Sata-Anschluss der Karte muss!
 

vander

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@myblade
Das ist leider nur die Theorie, wenn ich meine SSD über eine Lane anbinde, dann komme ich nur auf ca. 200MB/s und das sollte eigentlich schon 2.0 sein.
Man könnte also auch einen ganz normalen SATA II Port verbauen, den IIIer hats hier umsonst.
Auf meinem AMD790 ist PCIe der Generation 2 verbaut, laut W kommt bringt eine Lane einen Durchsatz von bis zu 500MB/s in jede Richtung. Deine 200/250MB/s galten für PCIe Generation 1.
Nehmen wir mal den Overhead weg, dann ist noch reichlich Luft beim Schreiben und es reicht auch grad zum lesen für eine m4.
Also folgende Überlegung, ich verwende die m4 auf meinem Board an so einer Karte anstatt sie an den onboard Sata2 Kontroller anzuschließen. Das bringt beim Lesen auf alle Platten einen Schub, ich nutze die m4 mit Sata3 und ich kann die alte Platte parallel(beschleunigt) weiternutzen. Dagegen sprechen doch nur die zusätzlichen Kosten für den Kontroller, oder? Wobei ein normaler PCIe Sata3 Kontroller nicht wesntlich billiger sein dürfte.

cb sollte "einfach" einen ausführlichen test zu dem teils machen, wäre schon interessant, wie die karte mit mlc ssds performed
z.b. mit einer kleinen gebrauchten Sandforce 1 SSD
mfg thomas
Würd mich auch interessieren, aber ich bezweifle das Kuroutoshikou ein Testexemplar rausrückt, bzw. das CB eins kauft.
Bei Amazon JP kostet sie übrigens 4580 Yen.


Wozu soll man da überhaupt so eine Karte brauchen?! Fancycache kann das z.B. komplett in Software...
Wenn du ner Beta Software, die nur genau deshalb frei ist weil sie kostenlose Tester suchen, deine Daten anvertrauen möchtest, bitte. Sobald das Ding aus der Beta raus ist wirst du für die Soft das gleiche zahlen wie für diesen Kontroller. Guck einfach mal bei Romex in die Preisliste und vergleich deren Trial Software mit freien Produkten.

Aus der News heraus kann ich nicht entnehmen das die Festplatte an den Sata-Anschluss der Karte muss!
Ich auch nicht. Auch das Produktfoto läßt mich glauben das lediglich die SSD an die Karte bzw. auf der Karte angeschlossen wird.
Was ich an der News seltsam finde ist folgende Formulierung.
, ohne dass die Kapazität von der SSD-Größe limitiert wird.
Ist damit die Größe der verbauten HD gemeint? Wäre ja sinnlos wenn die Größe der HD auf die Größe der SSD limitiert würde. Alles in allem bezieht sich der Satz wohl eher auf den Z68, werd mal den Test lesen müssen.
Solange es keinen Test/Userbericht zu diesem neuen Produkt gibt ist die ganze Diskussion über den Nutzen eh nur Spekulation :(

EDIT


Hier stand Unfug. Ignore
Das sieht dann doch eher danach aus als kommt die SSD an den mSata und die HD an den Sata der Karte. Damit beschränkt sich die Nutzung der HD auf 2,5" Modelle, ein stinknormaler Sata Anschluß(wie auf dem Board) mit Kabel wäre hier definitiv besser/flexibler gewesen um alte Hardware aufzurüsten. Könnte man vielleicht auch irgendwie zusammenbasteln, aber naja ... FAIL
 
Zuletzt bearbeitet: (EDIT)
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SmartSirius

Gast
Ich halte diese Technik für Altbacken und überflüssig. Das kommt erstens viel zu spät (hätte vor 10 Jahren kommen müssen, als SSDs wirklich noch unbezahlbar für Ottonormalo) waren! Und zweitens braucht man sowas ZWINGEND SLC-SSDs!

Also für diejenigen, die hier denken - irgendeine Festplatte anschließen und dann "Hokus-Pokus-Fidibus" wird alles beschleunigt...? Nein, so ist es nicht! Diese Karte kostet erstmal 40 Euro. Etwa doppelt soviel muss man ausgeben, um schon eine ordentliche SSD fürs System zu haben!

Diese Technik hier hat aber viele Nachteile:

1.) Bei Stromausfall DATEN WEG! Gelöscht! Also ist sowas nur für Hartgesottene Spieler die einen Stromausfall vertragen können ohne gleich auszurasten wegen dem PC-Absturz xD

2.) Hierfür wird mindestens eine SLC-SSD benötigt, da die Schreibleistungen bei sowas extrem hoch sind! Gut, man könnte auch eine Intel 34nm SSD oder zumindest eine SSD mit 5000 garantierten Zyklen nehmen. Aber ein Risiko bleibt! SLC-SSDs sind sehr teuer! 20 GB Intel 311 kostet 100 Euro!

3.) Die Technik ist nicht so schnell, ja nichtmal annähernd so schnell wie der Artikel einem weismachen möchte, wie eine normale SSD! Ich z.b. hab für meine 256er Samsung nur 350 Euro gezahlt! Und jetzt gibts die schon für ~250 Euro!

4.) Wer garantiert mir, dass TRIM, eine lebenswichtige Funktion für SSDs heute (ja, immer noch!) bei dieser Karte funktioniert? Was ist mit NCQ, einer normalen SATA-Funktion? Geht das alles einwandfrei?

5.) Das ist nur eine Bastellösung! Ist das denn schon ausgereift? Wahrscheinlich nicht, da es relativ neu ist. SSDs haben auch JAHRE gebraucht, bis die wirklich ausgereift waren. Jetzt sind die ausgereift, 2005 war das aber noch nicht so, zumindest nicht bei MLCs!

6.) Demnächst kauf ich mir eine 2. 256er Samsung SSD für ~250 Euro. Wo ist das Problem? Entweder man hats oder nicht. Wieso sollte ich mich mit so einer Bastellösung (mit sicherlich noch nichtmal ansatzweise bekannten Problemen) zufriedengeben? Sobald ich dann die 2. 256er Samsung habe, besitze ich bereits fast 1 TB SSD-Speicher. Was hab ich ausgegeben? Weniger als 650 Euro dann in all den Jahren. Also man sieht - schauen nach Angeboten ist das A und O beim SSD-Kauf. SSD-Caching würde sich wirklich nur rentieren, wenn man z.b. ne billige 8 GB MLC nehmen könnte, ohne dass deren Zyklen gleich nach 1 Jahr oder so aufgebraucht wären. Nur das geht eben meist nicht. Und SLC ist hier wichtiger denn je. Dazu kommt noch der Fakt, dass je kleiner die Kapazität einer SSD, desto langsamer ist sie, und somit rentiert es sich nicht.
 
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Sukrim

Lieutenant
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Wenn du ner Beta Software, die nur genau deshalb frei ist weil sie kostenlose Tester suchen, deine Daten anvertrauen möchtest, bitte. Sobald das Ding aus der Beta raus ist wirst du für die Soft das gleiche zahlen wie für diesen Kontroller. Guck einfach mal bei Romex in die Preisliste und vergleich deren Trial Software mit freien Produkten
Naja, trotzdem hätte ich dann nur eine Software installiert statt ein weiteres Teil im PC, das Strom + Platz braucht und das sowieso ebenfalls einen Treiber + Software benötigt. Der einzige Vorteil den ich sehe, ist dass man auch diesen minianschluss dabei hat. Wer den aber wirklich braucht, kann sich ja seperat einen Adapter zulegen...

Offenbar scheint es aber so, dass man für die Software dann eben Marvell vertrauen muss, statt Intel und diese Minifirma einfach nur die Plattform für den Chip zur Verfügung stellt, für den Marvell so etwas anbietet.

Wirklich überzeugt bin ich da trotzdem nicht, auch wenn die Produktübersicht auf http://www.marvell.com/storage/system-solutions/assets/Marvell-HyperDuo-Product-Brief.pdf ganz nett aussieht. Mir kommen diese Chips aber immer noch eher wie Hardwaredongles vor - warum um alles in der Welt muss ich mir NOCH einen SATA Controller zulegen?!

@SmartSirius:
1) Komplett falsch, es gibt auch einen "Safe mode"

2) ... oder man nimmt einfach ein größeres Modell! Ein MLC Modell mit 200 GB und 1/10 der Zellenhaltbarkeit hält gleich viele Writes aus wie ein 20 GB SLC Modell (es gibt aber weitaus stärkere andere Faktoren, die die Lebensdauer durch Writes beeinflussen - ein schlechtes SLC Modell könnte da schneller tot sein als ein gutes MLC Modell, wenn die Firmware eine hohe WA (Write Amplification) hat)

3) Es gibt jetzt sicher wieder zig Leute wie in jedem Thread zu SSDs, die dann unbedingt 1 TB an Speicherplatz für Spiele oder wasweißich brauchen, der nicht mehr als 15 Cent/GB kosten darf.

4) Product Sheet lesen und wissen statt fragen.

5) Caching auf schnelleren Platten/im RAM ist gleich wie SSDs schon zig Jahre alt (SSDs gibt es auch schon länger als seit 2005)

6) Genau das "Entweder man hat's oder nicht" wird eben etwas gesenkt. Mit gutem Caching und eingefahrenen Betriebsmustern kommt man eben um ~1/3 der Preises auf ~80% der Leistung einer reinen SSD Lösung. Manchen reicht das schon aus, dir eben nicht.
 
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SmartSirius

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@ Sukrim:

Zu den Punkten:

1.) Verstehe nicht, wie das funktionieren soll ;) Man kann nur eines auswählen. Entweder Caching von Festplatte oder beides zusammen.

2.) Ah? Warum dann nicht gleich ein 2 TB Modell nehmen und ganz normal einbauen? Manche machen sich das Leben nur unnötig kompliziert. Genauso wie das hier eine Bastellösung für Leute mit viel Zeit ist - ist Raid 0 ne Bastellösung für Leute mit zuviel Zeit.

3.) 15 Cent pro Gigabyte? Das wird noch Jahrzehnte dauern, bis der Preis für SSDs so gesunken ist. Dumm nur: Bis dahin soll längst eine andere Technologie rauskommen, sodass SSD dann wieder nur "Mittelmäßig" sein wird :D Und SSDs werden bis dahin auch "Wegwerfware" sein. Produkte mit "geplanter Obsoleszenz" könnte man sagen.


4.) Z68 aber hat KEIN TRIM! Und genau deswegen bietet Intel auch SLC dafür an ;) Ist das nicht nett? xD Kostet ja auch nur 100 Euro. Hast aber viel weniger davon als mit ner normalen SSD. Ok, hier soll also Trim angeblich funktionieren (glaub ich zwar nicht, aber mal abwarten), denoch bleibt es auch hier eine Bastellösung. Warum? Weil nicht offiziell von Microsoft supportet, ganz einfach. Es ist ähnlich wie mit XP. Über einen Treiber muss umständlich der SSD hin und wieder ein Befehl zum Trimmen gegeben werden. Naja, wenn man damit klarkommt xD

5.) Sicher, aber bei der Seagate XT-Platte gab es auch Probleme. Sowas aber auch xD Nein, das ist unmöglich.

Naja, das sind halt meine Ansichten dazu. Genauso sinnvoll das Ganze wie Seagate Barracuda XT-Platten :D

Noch mal ne Ergänzung zum 2.Punkt:

"... oder man nimmt einfach ein größeres Modell! Ein MLC Modell mit 200 GB und 1/10 der Zellenhaltbarkeit hält gleich viele Writes aus wie ein 20 GB SLC Modell"

- in der Theorie ja. Leider sieht die Praxis oftmals anders aus, da SSDs komplizierter sind, als man zu denken wagt. Stichwort: Erholung der SSD-Zellen nach x Sekunden, Minuten, Stunden oder Tagen! Fakt: SLCs erholen sich schneller und können weitaus mehr als 10x so lange halten. Alles eine Frage des Umgangs. Zudem hab ich auch noch keine SLC kaputtgeschrieben. MLC dagegen wurden z.b. bei Indilinx schon fast wie Sand am Meer kaputtgeschrieben (durch einen Bug, der das WA extrem erhöht hat, tut aber nichts zur Sache!).


"es gibt aber weitaus stärkere andere Faktoren, die die Lebensdauer durch Writes beeinflussen - ein schlechtes SLC Modell könnte da schneller tot sein als ein gutes MLC Modell, wenn die Firmware eine hohe WA (Write Amplification) hat)"

Welche Faktoren sollen das sein? Durawrite - das Sandforce-Feature oder was? Auch da irrst du gewaltig. Ein SLC-Modell kann weitaus mehr als 100 Mio. Zyklen aushalten, sofern man es gut behandelt. Damit ist gemeint, wie stark es belastet wird am Tag! Dagegen halten MLCs eben wesentlich weniger als 10x kürzer. In der Regel geht man von 1% Lebensdauer bei MLCs aus (was aber dennoch nicht wenig ist) und 100facher Lebensdauer bei SLC (100.000 Zyklen bis ca. 1 Mio und mehr bei SLC-Industrial) vs. 10000 Zyklen bei MLCs (guten, wohlgemerkt!) und 3000/5000 bei neueren. Spectec-SSD-Chips sollen z.b. nur für 1000 Zyklen spezifiziert sein, hab ich neulich irgendwo gelesen, und deswegen wurden die ursprünglich auch nicht für SSDs freigegeben. 3000 Zyklen haben die ganz neuen, billigen 25nm-Teile, die nicht von Intel/Crucial oder anderen guten Marken stammen.

Kann dir gerne nen Screenshot aus dem PDF-Artikel zeigen, wenn du es brauchst wegen dem "Erholung der SSD-Zellen nach bestimmter Zeit X".
 
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Mydgard

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Denke das Ding ist aber zu teuer, da kommt ja noch der Preis für eine SSD hinzu, selbst wenn es eine 32GB SSD ist, die kostet auch gleich mal ca. 50 Euro (51 Euro für eine 32 GB OCZ Onyx laut Geizhals), damit sind wir auch schon bei ca. 86 Euro, und dafür kann man auch gleich eine richtige 64 GB SSD kaufen.
 

vander

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...Und zweitens braucht man sowas ZWINGEND SLC-SSDs!
...
zu 1. Daten weg, wieso? Ne SSD, bzw HD wird nicht zum Ram durch diesen Kontroller. Wenn Daten beim Absturz verloren gehen, so passiert das mit oder ohne diesen Kontroller gleichermaßen. Ließ mal den Artikel zum Z68, ...


zu 2. Warum SLC, wegen der von dir erwähnten Schreibleistung? Laß das mal nicht die SSD Experten hier hören, die schwören Stein und Bein das bei den aktuellen SSD die MLC Chips ein vielfaches der Lebensdauer der Kontroller haben.
Warum sollte die Schreibleistung anders sein als bei einer normal installierten SSD? Ob Caching oder direkt auf die Platte geschrieben, das bleibt sich weitgehend gleich. Wenn ein intelligenter Algo im Spiel ist könnte es sogar besser werden ... bündeln von Schreibzugriffen.

zu 3.Du hast einen Test, her damit. IMO hast du aber auch nur ne Glaskugel, die kannste behalten, hab selber drei davon im Keller :lol:

zu 4.weis keiner, Spekulation

zu 5. Ack, zum ersten Teil. Das SSD ausgereift sind halte ich für ein Gerücht, aber das ist bei eigentlich jeder aktuellen Technologie so. Denk mal über den Begriff ausgereift nach.

zu 6. beim Budget, ist aber nett das du hier so schön prollst
Guck dir mal mein letztes Posting an und schreib mal was du von meinen Überlegungungen zur Verwendung hälst. Bitte nur ernstgemeinte Diskussion, kein gebashe wie in deinem letztem Post.

Strom und Platz sind noch ausreichend vorhanden, glaubst du wirklich das es bei einem normalen Netzteil primär meßbar ist wenn ich sekundär 5W mehr abnehme?
Der Vorteil wäre IMO ... ach lies einfach mein letztes Posting, ich schreibs nicht nochmal :p
Wieso mußt du bei der Software Intel anstelle von Marvin vertrauen? Es geht doch eher Romex gegen Kuroutoshikou :lol:
Warum noch einen Sata Kontroller, ja nu, weil der Sata3 kann und der auf meinem Board auf Sata2 limitiert?
Wenns dich beruhigt, bei den spärlichen Informationen würd ich für das Teil momentan auch nicht mehr als 10€ ausgeben.

EDIT
@SmartSirius nochmal

zu 1. Trenne dich von dem Gedanken das ein Cache seine Daten beim ausschalten verliert, dann verstehst du auch wie cachen auf einer SSD funktioniert ;)
 
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SmartSirius

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@ Vander: Ich glaub, du hast mich falsch verstanden. Wie gesagt, ich stelle SSDs selbst her, ich kenne daher jedes Detail genauestens (mehr oder weniger, was ich wissen muss 24/7 und was eben wie aus der Pistole geschossen kommen muss) und auch was weniger wichtig ist usw. Geheimnisse eben, die ich nicht verraten darf.

1.) Ohne Solid-Cap besteht ein Datenrisiko für die SSD. Das ist egal ob mit oder ohne Controller. Beim Controller ist sowas vielleicht integriert. Bei Raid hat man auch zigfach höheres Ausfallrisiko! Und dennoch sind SSDs mit Solid Caps eben gegen sowas gefeit. Da wird einfahc beim Stromausfall blitzschnell der Inhalt des SSD-Cache auf die SSD geschrieben und fertig. Verloren an Daten ist dann nichts. Leider gibts aber hier noch Bugs bei diversen Modellen.

2.) Die Lebensdauer beträgt ziemlich genau 10 Jahre. Zumindest sind das die Daten die bis heute von aktuellen 5000 Zyklen-SSDs (Intel-Modelle wohlgemerkt!) bekannt sind! Die SSD stirbt an Random-Writes nach 10 Jahren, nicht an den Schreibzyklen, ABER:

Ich schreibe momentan zwischen 1-2 GB am Tag (um genau zu sein sind es 15-20 GB/Woche!). Meine Freundin bleibt mit XP sogar unter 1 GB am Tag. Und das trotz extensivem Surfens im Internet. Sollte man also auch nur 10 GB/Tag oder gar 20 GB/Tag mit diesem Controller schreiben, wird die SSD nur 5 Jahre höchstens alt werden. Speziell dann, wenn die SSD keine Erholungsphasen hat ;) Siehe dazu oben mein letzter Post, im letzten Absatz. Es gab allerdings mal Zeiten, wo ich meine SSD mit hohen 5-10 GB/Tag belastet habe. In dieser Kondition würde die SSD nicht so alt werden, da auch die Erholungsphasen kürzer ausfallen.

3.) Siehe 2. Könnte ich mal nen Ausschnitt kopieren. Mal sehen, wenn ich Zeit dafür habe.

4.) Was soll das denn heißen? Spekulation? Wir sind hier nicht an der Wallstreet ;)

5.) meine SSD ist schon seit Jahren ausgereift. Sie läuft und läuft und läuft. Wunder? Nein. Ausgereift. Im Gegensatz zum 25nm-Müll, der derzeit verhökert wird für nen Appel und nen Ei xD

6.) Keine Ahnung, was du mir damit jetzt sagen willst. Ich wollte nur anmerken, dass man für relativ wenig Geld heute schon unfassbar große SSDs bekommt. Wo ist das Problem? 250 Euro für 256 GB? Haben das nicht immer alle sich gewünscht? Aber sowas - kaum ist es da - gehts wieder von vorne los "Wo bleiben 0,10 Euro-SSDs" oder "wo bleiben SSDs für 0,50 Euro pro Gigabyte" gelle? XD Die Gier kennt eben keine Grenzen bei manchen.

Letzter Punkt/Edit: Hab das schon verstanden. Trotzdem hats noch keiner getestet. Also kann da vieles schiefgehen. Bei SSDs hats auch lange gedauert bis die reif waren. Erst heute sind die richtig ausgereift, zumindest die älteren sind es. Wer halt die neuen billigen kauft, ist doch selber Schuld. Logisch, dass die nicht ausgereift sein können. Die sind halt noch nicht lange auf dem Markt! Aber - oh Wunder- 50nm und 34nm sind sogar SEHR ausgereift. Und die werden in der Praxis jetzt schon länger halten als eine gewöhnliche Festplatte. Aber auch nur bei gutem Umgang. Sofern die SSD sich auch immer wieder erholen kann.

Nochmal ein kurzer Ausschnitt, was das mit den Erholungsphasen angeht:

Je länger eine Zelle beschrieben wird (z.b. öfter hintereinander usw), desto kürzer sind die Erholungsphasen. Erholungsphasen bewirken, dass eine Zelle statt gegebenen 5000 Zyklen z.b. auch mal 10000 Zyklen oder mehr mitmacht. Je kürzer als die Erholungsphasen umso weniger Zyklen werden erreicht (maximal eben 5000 dann bzw. die Herstellergegebene Zahl).

Aber - und jetzt kommts. Wird eine SSD z.b. heute mal verwendet, 1 GB geschrieben. Dann wird eben nichts mehr geschrieben und dauert dieser Arbeitszyklus eben an - kann sich die SSD immer wieder ausreichend lange erholen (im Artikel steht was von 2,2 Mio. Schreibzyklen pro Zelle bei Erholungsphasen von ca. 2 Tagen!). Defnition Erholungsphase: Die Zeit, in der eine Zelle ruht. Also wird z.b. heute Zelle "X" beschrieben, muss diese 2 Tage lang ruhen, bevor sie erneut beschrieben werden darf, um eben diese durchschnittlichen 2,2 Mio. wiederbeschrieben werden zu können.

Du siehst also. Alles nicht so einfach. SSDs sind kompliziert! Und je höher die Belastung für eine SSD (vor allem Schreibleistung oder auch Windows-Tätigkeit z.b. 100x Herunterfahren kostet Random-Writes!) - desto mehr verkürzt sich die Lebensdauer.

Noch ein Nachtrag: Zum Vergleich - SLC-Zellen können bis zu 28,48 Mio Mal (Laut Artikel) wiederbeschrieben werden - vorausgesetzt, man lässt immer zwischen 1 Schreibzyklus mindestens 2 Tage vergehen. Heißt also, dass man pro Tag nicht mehr als ca. die Hälfte oder Dreiviertel der jeweiligen Kapazität der SSD beschreiben darf! Du siehst also - eine SSD kann durchaus steinalt werden. Allerdings nur, wenn die Umstände und die Anforderungen passen. Wer seine SSD ohne Ende quält (z.b. ne 60GB SSD am Tag mit 20 GB vollballert) der darf sich nicht über frühzeitiges Ableben wundern ;) Eine Zelle vergisst eben nie wie sie behandelt wurde.
Und wie schon angesprochen wurde - angenommen man würde für das Ding hier ne 8 GB SSD nehmen (Würde zwar wohl nicht gehen, aber probieren könnte man es), dann wären in 1 Jahr die Zellen wohl kaputt, wenn es MLCs wären, weil die ja praktisch Null Erholungszeit haben. Würde man ne 200 GB nehmen. Schön und gut, aber wo bleibt da noch der Sinn? Wäre es da nicht sinnvoller gleich die 200er ins System zu stecken und daraufpacken, was ich will und nicht was das System vorschlägt, weil es anhand von Algorythmen errechnet hat, dass ich heute vielleicht mal wieder Bioshock zocken will? Und was ist, wenn ich was ganz anderes spielen will und das nicht rechtzeitig draufgemacht wurde? Richtig. Dann ist wieder die alte Leier. Schneckenlahm alles.
 
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lagrien

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gibts übrigens schon länger in Deutschland zu kaufen, als Highpoint RocketHybrid für ca. 50 €
 

vander

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@SmartSirius
Das Datenrisiko besteht aber generell bei allen Speichermedien die gecacht schreiben, es wird durch den Kontroller nicht größer. Solid Cap behebt ein Problem das alle haben, würde also auch bei diesem Hybrid Kontroller greifen oder verstehe ich dich jetzt falsch?
Im Test vom Z68 steht zur Smart Response Technology, "SSD-Caching verbessert nur die Performance von lesenden Zugriffen. ... Um die Kohärenz der Daten zwischen Festplatte und SSD-Speicher zu gewährleisten, werden die Daten gleichzeitig auf beide Datenträger geschrieben."
Also wirkt die schnellere SSD hier eher als Sicherheitspuffer für die HD, sind die Daten erstmal von einem der beiden Laufwerke geschrieben kann der Stromausfall kommen. Ich hatte übrigens noch nie nachvollziehbar Datenprobleme wegen Spannungsschwankungen o.ä. Für 24/7 Server ist das sicher eher ein Thema.
Bei den nächsten Punkten bin ich mir nicht sicher ob klar ist das ich mich auf dein Posting #48 bezog, nicht #50.

@Sukrim
Nochwas zu Fancycache.
The beta version (90-day testing period) can be downloaded from the below,
Alle 3Monate neu installieren, da hätte ich auch bei XP bleiben können.

@lagrien
Danke für die Info, werd mich mal reinlesen.

EDIT
Das User Manual zum RocketHybrid ist interessant. Zum Betrieb ist wohl kein extra Treiber nötig, geht als AHCI Device. Die Konfiguration kann übers Kontrollerbios gemacht werden, sollte also transparent für OS sein. Dadurch keine Beschränkung, wie bei einer Softwarelösung.
Negativ, die Geschwindigkeit. Der Test auf TH zieht hier zwar ein positives Fazit, aber die einzelnen Testergebnisse zeigen einen doch sehr deutlichen Abstand zur "echten" SSD. Da hätte ich nach der Herstellerangabe "80% der SSD Leistung" mehr erwartet.
 
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Wattebaellchen

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gibts übrigens schon länger in Deutschland zu kaufen, als Highpoint RocketHybrid für ca. 50 €
Welch ein sinnvoller Kommentar, gleicher Controller, aber mit 2 Sata3 Anschlüssen, kommt gleich mal auf die Haben-Wollen-Liste. CB hinkt mal wieder und das ganze Netz nach sowas zu überwachen wär echt zuviel xD

So, einmal der von Highpoint:
http://geizhals.at/deutschland/632107

und der von silverstone:
http://geizhals.at/deutschland/497514

Das review dazu auf hardwarecanucks bekomm ich ab Seite 2 nicht mehr geöffnet, werder mit FF noch mit dem IE :-/ *anderes suchen*

DIe lösung von Silverstone funktioniert nur für EINE Festplatte die direkt an dem Silverstone Gerät mit angeschlossen werden muss :-/
 
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vander

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Lese gerade auf TH wurde nur der Safe Mode getestet. Der Capacity Moder erscheint mir zwar, so wie beschrieben, auch nicht sonderlich sinnvoll, aber die Ergebnisse hätten micht trotzdem interessiert.
Außerdem steht im Test nichts davon ob sie die Storage Management Software zum optimieren verwendet haben, sieht so aus als hätten sie nur installiert und 3mal gebencht. IMO könnte das erheblichen Einfluß auf das Ergebnis haben. Aus einer Userbewertung auf Alternate entnehme ich das unter diesen Umständen evtl. nur ein kleiner Teilbereich der SSD zum cachen genutzt wurde.
 

HighTech-Freak

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ie Adapterkarte verfügt über einen mSATA-Port für mobile SSDs sowie einen gewöhnlichen SATA-III-Anschluss, sodass auch ganz normale Desktop-SSDs eingesetzt werden können.
o.O Ich glaube eher, dass der mSATA-Port für den Cache ist und der SATA-Port für die HDD. Da eine SSD anschließen wäre sinnfrei und Geldverschwendung.

MfG, Thomas
 
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