Pegida - Meinungen und Ursachen

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@Lars_SHG
Ich bin weder stolz darauf was irgend jemand aus D geleistet hat noch was ich geleistet habe - obwohl auch das ok ist, darum gehts nicht, das Problem ist, dass Du schreibst als Österreicher ok, als Deutscher ....ungewöhnlich!
Das schreibe ich nicht. Aber du hast Recht, ich hätte mit Österreicher weiter machen sollen. Leider weiss ich nicht, was man so über die Österreicher sagt. Bei den Deutschen wusste ich, dass es z.B. eben jene Dinge sind, die in Post 948 genannt wurden.

Deine angeführte Argumente stimmen aber auch nicht.....
niemand behauptet das ALLE deutschen darauf stolz sein können, wohl aber die, die es sind! Wie gesagt, Beispiel, brauchst Du nicht wieder auf mich münzen......
Eben. Aber der Nationalstolz ist es, wenn nun den Deutschen nachgesagt wird, sie seien fleißig. Egal ob sie es sind oder nicht, kann sich so jeder so bezeichnen lassen. Auch wenn er faul ist. Das Bild von außen sagt: "Deutsche sind fleißig." Auf diesen, habs ja schon erwähnt, Ruf, stolz zu sein, weil man Deutscher ist, das ist Nationalstolz obwohl man eben noch nichts getan hat. Bin ich fleißig, dann kann ich mich stolz fühlen weil ich fleißig bin.

...wo gab es jemals keine andere Möglichkeit? Wo ist ein Energiechaos entstanden?
Es ging darum, die Atomkraftwerke ALLE abzustellen. Dann hast du aber keinen Strom mehr. Es gibt daher keine andere Möglichkeit (momentan) als sie weiter laufen zu lassen. Das Energiechaos war als fiktive Vorstellung beim Ausschalten gedacht....

So langsam habe ich den Eindruck, dass Du erhebliche Vorurteile gegenüber deutsche hast!?!
Ich bin selbst Deutscher? Habe ich jetzt mir gegenüber Vorurteile?

Davon ab, wieso solltest Du (oder andere Österreicher) stolz darauf sein das Ihr zwar keine eigenen AKWs habt, aber dafür die Energie im Ausland einkauft - und ja, auch Energie die aus Atomstrom gewonnen wird! Österreich erzeugt ja nur ca. 1/3 der Energie die Ihr benötigt! Auch hier, keine Kritik nach AT, ich finde es gut, dass Ihr auf eigene AKWs verzichtet!
Weil die Dinger nicht IN Österreich explodieren. Natürlich kann in Tschechien so ein AKW explodieren, und genug Schaden in Österreich anrichten. Da die Politik aber nicht in der Lage ist, den Tschechen oder den Deutschen zu verbieten, die Dinger zu bauen, verzichtet man selber darauf.

was war noch, Kfz - ja die Abwrackprämie die es hier ein gutes halbes Jahr gab (2009) hat die Wirtschaft angekurbelt und somit das Ziel erfüllt, ich selber habe sie nicht genutzt, sehe hier aber auch keinen Ansatz für pro oder kontra!?!
Du siehst kein Contra? Das heißt, wenn mal meine Geschäfte als Selbstständiger den Bach runter gehen, und die Arbeitsplätze meiner 50 Mitarbeiter sind gefährdet, dann melde ich mich einfach bei der Bundesregierung und sage: "Ey ihr, hört mal, mir gehts jetzt nicht so gut, könnt ihr bitte dafür sorgen, dass meine Gerätschaften gekauft werden, die wir hier erzugen? Danke!" Das gabs ja jetzt auch für Brandmelder in Häusern, die Pflicht sind. Das gabs bei den dubiosen "Kanalbesichtigungen in Hilden", bei denen mit Hochdruck die Kanäle "überprüft" wurden (auf Kosten der Bewohner dort) und mehr Schaden angerichtet haben, als die Kanäle sanierungswürdig waren. (wurde nun eingesehen und zurückgerufen die Aktion. Auf den Kosten bleiben diejenigen, die es haben machen lassen natürlich sitzen) Es werden zuviele Unternehmen und die Industrie gefördert, aber nichts, was dem Bürger in Deutschland zu Gute kommt. Die Gewinne werden durch Ausbauen der Unternehmen geschrumpft, die Abgaben auf die Gewinne sind niedrig, und das Unternehmen konnte in der Zeit weiter wachsen. Durch Steuergelder. Was tun wir bei der nächsten Auto-Absetz-Flaute? Wieder eine Abwrack-Prämie?

Ist wohl mittlerweile niemand mehr, ist einfach zu lange her, selbst meine Oma war da erst Teenie! Ich verstehe nicht worauf Du hinaus willst? Als Deutscher hast Du ewig als Kriegsverbrecher zu gelten oder was? Ist ja nicht so, als wäre Österreich an WW2 komplett unschuldig und unbeteiligt gewesen...... Wie siehst Du denn die Verbrechen der anderen Länder in den vergangenen Hundert Jahre? Und wo ist der Zusammenhang mit Stolz? Es kann doch auch Verberechen in der Geschichte eines Volkes geben und dennoch ein großes Volk sein - ist doch bei fast allen Völkern so gewesen - der Unterschied ist nur, dass sich Deutschland der Verantwortung gestellt hat und auch deshalb immer noch in der Verantwortung steht!
Erinnerung ist wichtig, nur wer seine Vergangenheit kennt, kann die gleichen Fehler in der Zukunft vermeiden! Möglicherweise habe ich Dich ja falsch verstanden, aber nach dem was Du geschrieben hast, lese ich hier eher das Du Vorurteile gegenüber D hast!?!
Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Ich will darauf hinaus, dass ein Nationalstolz ein genereller, pauschaler Stolz ist, für den man nichts geleistet hat. (man kann sich aber stolz fühlen, wenn man für die Dinge, die als Nationalstolz gelten, einsteht: Also z.B. ganz banal den Fleiß den du angesprochen hast) Wenn man aber auf das Land stolz ist, für den "Ruf", dann muss man gleichzeitig aber auch Schuld fühlen für den schlechten Ruf, der im Ausland herrscht. (Fremdenfeindliche Deutsche etc.) Das Eine kann demnach nicht ohne das Andere korrelieren. Ich kann nicht "sinnlos" stolz sein auf eine Leistung eines Volkes. Ebenso nicht sinnlos schuld sein, an dem was passiert ist. Weil da noch niemand von uns eingegriffen hat, noch nichtmals deine Oma.

Deswegen ist ein allgemeiner Nationalstolz genauso wie das "Fremdschämen" niemals etwas, was man auf sich beziehen sollte.

@sbj
Tja, ich habe auch ein Problem damit, wenn Leute mich beleidigen, aber dann sagen, dass sie Meinungsfreiheit haben.
Mir macht es Sorgen, dass die "aufgeklärten, toleranten, weiter-entwickelten, gütigen, anständigen, respektvollen" Menschen im Westen kein Problem darin sehen. All dies behaupten, dass kann jeder. Aber mal es auch zeigen, da hört es auf mit Respekt, Anstand und Toleranz.
Die "aufgeklärten, toleranten, weiter-entwickelten, gütigen, anständigen, respektvollen Menschen" werden aber auch Respektabel, Anständig, Tollerant, aufgeklärt, weiter-entwickelt, gütig und anständig sein, und dich nicht beleidigen, vielleicht so lange, bis du sie selber beleidigt hast.

Ich warte gespannt auf die Relativierung: "Wir zünden wenigstens keine Kirchen/Moscheen an". Ja, wenn ich eure Geschichte hätte, würde ich das auch nicht tun wollen.
Wer wir? Die Christen? Also du prügelst die ganze Zeit auf einen Haufen Leute ein, möchtest aber nicht in den Haufen der extremistischen Muslime gesteckt werden. Merkst du hier den Widerspruch? Du wirfst anderen genau das vor, was du selber abziehst. Einen Hass sinnlos schüren, wo keiner angebracht ist.

@Zedar
Machen wir uns nichts vor. Ob das jetzt 1,2,3 oder 5 oder 10%. Sie sind da und es ist signifikant, auch wenn die Mehrheit (was ich ja schon mehrfachst [das 's' ist da Absicht] erwähnt habe) _nicht_ zu den ganz rechten gehört.
In Deutschland gibt es ca. 1,3%, die 2013 die NPD gewählt haben. Das sind 560.828 Personen in Deutschland. Das sind die Rechten. Und weil es in Deutschland 560 000 Menschen gibt, die Rechts wählen, und die auch am lautesten schreien, sind "die Deutschen" insgesamt Rechts? Sie sind da, und das signifikant! Sie haben ein hohes Gewaltpotential. Was nun?

@Piktogramm
Die Perspektive machts.
Eben, sieht man sich die Pegida Forderungen nämlich auf dem Papier an, ist das eine massive Verbesserungsforderung für Asylanten, Flüchtlinge und Migranten. Da kann man natürlich sofort auf einen Rechten Hintergrund schließen.
 
Noch ein paar Gedanken zum Thema Integration.

Wenn z.B. Franzosen, Italiener, Spanier, Engländer oder Holländer nach Deutschland ziehen dann gibt es kaum Probleme. Aber auch mit Ausländern aus dem Osten wie z.B. Russland, Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien gibt es wenig Probleme, vorausgesetzt es handelt sich um friedliche Personen. Zu größeren Problemen kommt immer erst wenn die Ausländer einer islamischen Religion angehören.

Während bei vielen Religionen eine weitgehende Trennung zwischen religiösen- und öffentlichen Leben vorliegt ist das öffentliche Leben beim Islam sehr stark von ihrer Religion geprägt. Viele Islamisten wollen hier aber keine Kompromisse machen und ihren Lebensstil auch in anderen Ländern genauso beibehalten, damit findet aber keine Integration statt. Das öffentliche und berufliche Leben funktioniert aber nur dann reibungslos wenn für alle die gleichen Regeln gelten. Es wird ja keiner gezwungen seine Religion aufzugeben, sondern er braucht sie ja nur mehr auf den privaten Bereich verlagern. Auch in meinen Umfeld kenne ich genug Ausländer (auch Islamisten) denen es keine Probleme bereitet.

So lange sich diese Personen in der Minderheit befinden und sich entsprechend integrieren ist es kein Problem, aber je mehr sie werden umso schwieriger wird es, und schließlich führt es dazu das sich die Einheimischen an den Ausländern anpassen sollen. Somit geht es nicht nur um gewalttätige Islamisten sondern um alle Islamisten die sich nicht Integrieren wollen.

In vielen Städten gibt es bereits "Ghettos", in denen sich Ausländer gar nicht mehr Integrieren müssen weil sie hier die absolute Mehrheit bilden. Ab diesen Punkt ist eine erfolgreiche Integration aller Ausländer gar nicht mehr möglich, da für alle die hier Leben eine Intergation gar nicht nötig ist.

Somit geht es bei Pegida nicht um irgendwelche diffusen Ängste sondern um konkrete Gefahren. Wenn es auch heute noch keine größeren Probleme gibt, aber wie sieht die Sache in 10-20 Jahren aus, gerade in Bezug auf so mancher Aussage seitens unserer Politiker die schon heute am liebsten Deutschland abschaffen würden.
 
Onkelhitman schrieb:
@Piktogramm

Eben, sieht man sich die Pegida Forderungen nämlich auf dem Papier an, ist das eine massive Verbesserungsforderung für Asylanten, Flüchtlinge und Migranten. Da kann man natürlich sofort auf einen Rechten Hintergrund schließen.

Genau an der Stelle wird es richtig haarig.

Die Bezeichnung Pegida impliziert mit ihrem Namen, dass es eine Gefahr der Islamisierung gibt (eine Position die ich nicht nachvollziehen kann). Wobei die wahrgenomme Gefahr von einer Minderheit, den Muslimen ausgeht. Eine Gefahr beschwören und dieser einer Minderheit zuordnen die sich durch einen abweichenden Kulturkreis auszeichnet ist in meinen Augen recht typisch für Rechte. Ob das so nun Absicht ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Wenn jedoch auf einer Flasche "braune Sauce" steht erwarte ich, dass braune Sauce drinnen ist.

Das Positionspapier von Pegida ist auch so eine Sache. Die Forderungen implizieren auch allerhand Probleme, die so real nicht vorhanden sind. Einige der Dinge die gefordert werden sind so bereits schon in Gesetze gegossen etc. pp. Insofern werden auch mit den Positionen Probleme angesprochen (und damit impliziert, dass es sie gibt), die mehr oder weniger aus der Luft gegriffen sind. Damit werden irrationale Ängste geschürt.
Hinzu kommt, dass auch die NPD gutbürgerliche Wahlwerbung gemacht hat und macht (als Bewohner Sachsens hat man mitunter die "Freude" so ein Zeug im Briefkasten zu haben :/ ), die recht genau nach diesem Schema gestaltet sind und ähnliche Themen behandeln. Auch da werden Probleme "behandelt" die so nicht existent sind und es werden äußerst simple Lösungen angeboten deren Wirksamkeit bezweifelt werden darf. Das sich die Pegida Anhänger und Leitung zudem gegen "Lügenpresse" und damit eine breite öffentliche Diskussion sowie Kritik sperrt kommt erschwerdend hinzu. Wie soll man bitte Proleme und deren Lösungen mit diesen Menschen öffentlich diskutieren, wenn von der eigenen Meinung abweichende Positionen nicht diskutiert sondern defamiert werden. Dieses Verhalten hat man sonst in radikalen Kreisen (egal ob rechts-, links-, wirtschaftsradikal).

Dann noch das, was man vor Ort von den Demoteilnehmern hören (und sehen) kann. Wie gesagt das geht von Stammtischparolen bis eindeutig tief rechts. Zwar hört man sowas nicht von allen Teilnehmern, jedoch schein auch für die Personen die sowas nicht von sich geben das Wiedergeben solch rechter Sprüche nicht schlimm genug zu sein, als das sie sich von der Veranstaltung trollen. Also ist anscheinend zumindest eine gewisse Akzeptanz für solche Aussagen vorhanden.


Bleibt für mich unterm Strich: Der Name klingt nach "brauner Soße", die Inhaltsangabe (das Positionspapier) ließt sich wie die Inhaltsangabe der braunen Soße der Marke NPD und mach man die Flasche auf und beschäftigt sich mit dem Produkt stellt sich raus, dass tatsächlich hohe Anteile braune Soße enthalten sind.



Ansonsten es mag viele Leute geben die mit den rechten Inhalten von Pegida wirklich nichts am Hut haben und aus Frust da marschieren. Aber ganz ehrlich, die könnten genausogut zur Gegendemo gehen. Da haben haben auch viele die Schnauze voll wie sie im Staate laufen. Auch zivilisierte Medienkritik kann man da sicher problemlos diskutieren.
Wobei auch die Gegendemo hat ein Problem.... Wo die Pegidaisten "Lügenpresse" und anderen Stumpfsinn rufen ganz Andere bei der Gegendemo wleche "Nie wieder Deutschland" und andere Parolen :/.


Das Einzige was Pegida fehlt um wirklich noch weiter rechts zu stehen sind Sprüche wie "Ausländer raus" oder sowas. Aber für so was sind selbst die waschechten Nazidemos seit einiger Zeit nicht mehr zu haben (wäre nett, dann könnten die Herren und Damen Polizisten eher Feierabend machen).

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Andere Erfahrung mit solchen "Positionspapieren".
Ich habe mir mal den Spaß gemacht und mit einem Wahlkampfstand der AFD. Einfach mal das Wahlprogramm der AFD ausgedruckt und mitgenommen und diese Positionen mit den Standbetreuern diskutiert. Da wurde mir vor Ort Sachen erzählt die so im Wahlprogramm nicht drinnen standen oder gar wiedersprochen. Die waren dann auch äußerst skeptisch, als ich denen ihr eigenes Wahlprogramm gegeben habe. Insofern bin ich ÄUSSERST skeptisch, was solche Positionspapiere angeht. Denn das was da geschrieben steht hat wenig mit dem zu tun was die Leiter oder die Anhänger erzählen/wollen.


Fairerweise funktioniert der Trick bei allen Parteien. Der einzige Stand wo die Leute bisher wussten was ihr Wahlprogramm verspricht waren Leute von der FDP. Wobei die FDP ihr Wahlprogramm auch nur bedingt durchgesetzt hat...
 
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Die Forderungen implizieren auch allerhand Probleme, die so real nicht vorhanden sind. Einige der Dinge die gefordert werden sind so bereits schon in Gesetze gegossen etc. pp. Insofern werden auch mit den Positionen Probleme angesprochen (und damit impliziert, dass es sie gibt), die mehr oder weniger aus der Luft gegriffen sind.

Also, die Forderungen von Pegida beinhalten auch Probleme, die es nicht gibt.
Und es werden Probleme behandelt, die in Gesetze gegossen wurden. (also real existierende Probleme)

Das sich die Pegida Anhänger und Leitung zudem gegen "Lügenpresse" und damit eine breite öffentliche Diskussion sowie Kritik sperrt kommt erschwerdend hinzu. Wie soll man bitte Proleme und deren Lösungen mit diesen Menschen öffentlich diskutieren, wenn von der eigenen Meinung abweichende Positionen nicht diskutiert sondern defamiert werden. Dieses Verhalten hat man sonst in radikalen Kreisen (egal ob rechts-, links-, wirtschaftsradikal).
Andersrum. Die Pegida-Anhänger wurden von vorne herein als rechts eingestuft, als radikal eingestuft, obwohl sie sich auf Plakaten gegen Radikalismus, Rechtsradikalismus und Hass stellen. Wie würdest du das dann anders betiteln als mit "Lügenpresse"? Fällt dir ein Wort ein? Vielleicht eins, welches sich nicht so grob anhört wie der Vergleich der Presse von Pegida als rechtsextremer Haufen? Vielleicht sind Pegida-Anhänger ja einfach nur veraltet und verkalkt:Wolfgang Schäuble erklärt sich Pegida mit der demografischen Entwicklung Deutschlands: Die Anti-Islam-Bewegung habe auch entstehen können, weil es immer mehr Ältere ohne finanzielle Sorgen gebe, sagte der Finanzminister dem SPIEGEL.
"Eine wachsende Zahl der Älteren ist heute mehr oder weniger frei von materiellen Sorgen, und darum machen sich manche eben andere Sorgen," sagte Schäuble im Gespräch mit dem SPIEGEL.
Jaha, so eine Durchschnittsrente von ca. 1000€, da jubelt der deutsche Rentner und meckert daher auf höchstem Niveau. Naja gut, der Schäuble ist ja auch arm dran. Wenn er mal in die Pension geht, dann stehen ihm durchschnittlich 3500€ zu. Muss man aufpassen, dass dann der Herr Schäuble nicht mitmacht....

Zwar hört man sowas nicht von allen Teilnehmern, jedoch schein auch für die Personen die sowas nicht von sich geben das Wiedergeben solch rechter Sprüche nicht schlimm genug zu sein, als das sie sich von der Veranstaltung trollen. Also ist anscheinend zumindest eine gewisse Akzeptanz für solche Aussagen vorhanden.
Du hast schon Daaron gelesen? Wenn wir das konsequent durchsetzen, dann müssen einfach auf jeglichen Demonstrationen in Deutschland die Nazis mobilisiert werden, mit rumlaufen, denn dann darf ja, wenn da keiner "rumtrollen soll", einfach keiner mehr demonstrieren. Dann hat sich jegliche Demonstration. Aber mal ehrlich, es gibt ja gar keine Probleme in Deutschland. Es geht den Leuten einfach nur allen zu gut und sie sind zu geizig, ihr Geld den Bedürftigen zu schenken. Wie Politikern, Unternehmen, anderen Ländern usw. usf. Der Deutsche meckert einfach nur so, weil er ZUVIEL hat. Ja-ha...

Bleibt für mich unterm Strich: Der Name klingt nach "brauner Soße", die Inhaltsangabe (das Positionspapier) ließt sich wie die Inhaltsangabe der braunen Soße der Marke NPD und mach man die Flasche auf und beschäftigt sich mit dem Produkt stellt sich raus, dass tatsächlich hohe Anteile braune Soße enthalten sind.
Sag ich ja, die NPD fordert ja auch, dass es den Flüchtlingen besser geht. Den Migranten und den Asylbewerbern. Sicherlich steht das auf jedem Flyer, den du bekommst. "Rein mit den Flüchtlingen, wir helfen euch!"

Ansonsten es mag viele Leute geben die mit den rechten Inhalten von Pegida wirklich nichts am Hut haben und aus Frust da marschieren. Aber ganz ehrlich, die könnten genausogut zur Gegendemo gehen. Da haben haben auch viele die Schnauze voll wie sie im Staate laufen. Auch zivilisierte Medienkritik kann man da sicher problemlos diskutieren.
Wobei auch die Gegendemo hat ein Problem.... Wo die Pegidaisten "Lügenpresse" und anderen Stumpfsinn rufen ganz Andere bei der Gegendemo wleche "Nie wieder Deutschland" und andere Parolen :/.
Ta-Da! Also darf einfach keiner mehr laufen. Alle zu hause bleiben, alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen, und dann wirder 4 Jahre lang ärgern. Aber ist alles nur Wohlstandsärgern. Denn Probleme, die gibts in Deutschland gar nicht. Ok, doch, Probleme gibts, aber da macht die Regierung ja was. Durch Gesetze. Bei allem anderen, das ist nur aus der Luft gegriffen. Altersarmut, Arbeitslosigkeit, Kranke, die sind doch alle selber schuld wenn sie nicht selber vorsorgen. Jetzt ab diesem Jahr mit Mindestlohn. Wenn die Frisörin 1400 Brutto im Monat hat, kann die doch sicher für ihr Alter so 200€ auf Seite leben. Bekommt dann später weniger Hartz 4 als Rentenaufstockung, aber liegt UNS wenigstens nicht auf der Tasche....

Das Einzige was Pegida fehlt um wirklich noch weiter rechts zu stehen sind Sprüche wie "Ausländer raus" oder sowas.
Natürlich. Wer Flüchtlingen eine Heimat geben will, die Integration stärken will, wer die Zustände der Asylbewerber ankreidet, der wird als nächsten Schritt, wenn das alles umgesetzt ist für ein paar Millionen oder Milliarden, sicher die ganze Infrastruktur wieder zersägen, die Mitarbeiter entlassen, und die Ausländer nicht mehr ins Land lassen.

Fairerweise funktioniert der Trick bei allen Parteien.
Na also, dann sind alle Parteien ja rechts! Wenn was linkes auf dem Papier steht, muss es nicht stimmen. Folglich ist es rechts. Schlussfolgerung: Alle Parteien sind Rechts. Außer die NPD, die sind natürlich wegen minus mal minus = Plus.

;)
PS: Ich entschuldige mich für die Polemik und den Sarkasmus, aber so langsam bin ich es Leid, was hier wieder, und man kann es nicht anders sagen, LÜGEN verbreitet werden ist nicht mehr feierlich. Selbst in anderen Ländern geht man auf Pegida ein, und stimmt in den Problemen und Ängsten zu. Nur in Deutschland geht das nicht. Weil das ja "rechts" sein soll. Wie der Herr Sarrazin ja "rechts" ist, und damit umgeht man einfach die Ängste und Probleme. Die sind ja gar nicht existent. Komisch, dass darunter so viele leiden müssen.

Jetzt sind sogar die Alten noch wunderbar dabei. Darben sich ihrem Luxuslebens von durchschnittlich 1000€ Rente (und es sind ja dann weniger, weil eben DURCHSCHNITT). Wie soll man DAS anders als LÜGEN betiteln?
 
Wenn der Islam wegen ein paar kleinen Anschlägen eine gewalttätige Religion sein soll,

Ein paar kleine Anschläge? Dann ist es wohl Einbildung dass viele Menschen GEWALTSAM gegen das Satiremagazin demonstrieren, allen voran in Niger.

Stell dich doch mal als Christ in Niger in die Menge und verteidige Meinungsfreiheit, mal gucken wielange du da überleben wirst. Warscheinlich nicht so lange wie ein Moslem der Pegida Demonstranten hierzulande begegnet.

Wo sind denn hierzulande die "gewalttätigen" Christen? Wenn das eine rein Stochastische Erklärung sein soll dann müssten ja hier auch welche ne Moschee anzünden. Rein mathematisch wäre das dann logisch, weil ja gemeint wird es gäbe unter jeder Religion extremistische Ausprägungen. Komisch dass wir hier mehr Christen haben und die dennoch weniger Probleme. Höchst seltsam.

Komisch auch dass gewisse Gruppen hier negativer auffallen in Deutschland, aber da tragen die natürlich selbst auch keinerlei Schuld.

Wenn z.B. Franzosen, Italiener, Spanier, Engländer oder Holländer nach Deutschland ziehen dann gibt es kaum Probleme. Aber auch mit Ausländern aus dem Osten wie z.B. Russland, Polen, Tschechien, Bulgarien, Rumänien gibt es wenig Probleme, vorausgesetzt es handelt sich um friedliche Personen. Zu größeren Problemen kommt immer erst wenn die Ausländer einer islamischen Religion angehören.

Jap aber lasst uns besser mal wieder allen einreden der Islam ist toll und hat rein gar nichts mit den Problemen hier zu tun.
Vielleicht werde ich auch Anhänger dieser Religion, dann hab ich vor Gericht ne gute Entschuldigung oder ganz allgemein wenn ich gewalttätig werde. "Der hat mich beleidigt, wie soll ich da ruhig bleiben?" und hau drauf.
 
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Nichts mit PEGIDA diesen Montag. Zumindest in Dresden wurde die Veranstaltung wegen konkreten Attentatsdrohungen abgesagt. Selbst als Gegner der Bewegung sollte das einen traurig stimmen. War es das mit der Meinungsfreiheit? Muss der Westen nun tatsächlich vor einem Haufen ewiggestriger Muslime kapitulieren?
 
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Wir kapitulieren doch schon ständig vor den Terroristen: Überwachung, Vorratsdatenspeicherung, Foltercamps,... Bankrotterklärungen der Demokratien.

Bogeyman schrieb:
Ein paar kleine Anschläge?
Vergleiche mal Afghanistan, was es da täglich an Anschlägen gibt - gegen die muslimische (!) Bevölkerung. Das ist richtiger Terrorismus, wenn man an jeder Straßenecke vor einer Autobombe Angst haben muss.
Und die statistische Wahrscheinlichkeit im Westen an einem islamistischen Terrorakt zu sterben ist verschwindend gering. Auto fahren, zu Fuß gehen, rauchen usw. ist viel gefährlicher. Und wie sieht die Wahrscheinlichkeit aus, hier von einem Nicht-Moslem umgebracht zu werden?

Komisch dass wir hier mehr Christen haben und die dennoch weniger Probleme.
Tja, aber woanders gibt es extremistische "Christen". Das zeigt, dass Werte wie Menschenrechte für alle unabhängig von der Religion in Staaten anzutreffen sind. Und es zeigt, dass jede Religion für Terrorzwecke pervertiert werden kann.

ne gute Entschuldigung oder ganz allgemein wenn ich gewalttätig werde. "Der hat mich beleidigt, wie soll ich da ruhig bleiben?" und hau drauf.
Nö, das darf für keinen eine Entschuldigung sein.
Was aber sein darf: dass man - wie übrigens schon gesagt - friedlich (!) gegen z.B. solche Karikaturen protestieren, boykottieren und demonstrieren darf.

Du konstruierst Zusammenhänge, wo keine sind. Aus einer (scheinbaren) Korrelation ergibt sich noch lange keine Kausalität (https://de.wikipedia.org/wiki/Cum_hoc_ergo_propter_hoc).
 
Du findest da Dinge in meinen Texten, bei denen ich mir vorher nichteinmal bewusst war, dass ich sie zwischen die Zeilen gesetz habe. Uiuiui

Also, die Forderungen von Pegida beinhalten auch Probleme, die es nicht gibt.
Und es werden Probleme behandelt, die in Gesetze gegossen wurden. (also real existierende Probleme)
Die Forderungen von Pegida fordern teilweise gesetzliche Regelungen bzw. ein Eingreifen des Staates. Das implizierte Problem ist also, dass der Staat an der Stelle untätig ist. Real ist jedoch, dass die Gesetzeslage dazu oft schon existiert. Genauso implizieren einige Forderungen/Aussagen aus Reihen von Pegida Probleme sozialer Natur die es so auch nicht gibt.
Meine Aussage bezog sich allein darauf, dass das Positionspapier Probleme darstellt, die großteils nicht existent sind. Weil sie entweder nicht da oder aber eben schon behandelt werden. Was du daraus machst ist etwas Anderes und das hast nur du zu verantworten :)


Andersrum. Die Pegida-Anhänger wurden von vorne herein als rechts eingestuft, als radikal eingestuft, obwohl sie sich auf Plakaten gegen Radikalismus, Rechtsradikalismus und Hass stellen. Wie würdest du das dann anders betiteln als mit "Lügenpresse"? Fällt dir ein Wort ein? Vielleicht eins, welches sich nicht so grob anhört wie der Vergleich der Presse von Pegida als rechtsextremer Haufen? Vielleicht sind Pegida-Anhänger ja einfach nur veraltet und verkalkt:Wolfgang Schäuble erklärt sich Pegida mit der demografischen Entwicklung Deutschlands: Die Anti-Islam-Bewegung habe auch entstehen können, weil es immer mehr Ältere ohne finanzielle Sorgen gebe, sagte der Finanzminister dem SPIEGEL.

Die Journalisten haben Pegida als rechts bezeichnet, weil schon sehr früh eben dieses Klientel dort vertreten war. Ich war selbst vor Ort um mir den "Spaß" anzuehen. Schon in der 3. Woche war das was dort unter den Teilnehmern gesprochen war nicht mehr von einer typisch rechten Veranstaltung zu unterscheiden und das was die Anführer der Meute erzählten ähnelte sehr stark dem was die "gutbürgerliche Fraktion" der NPD von sich gibt. Ganz ehrlich, jeder Journalist der schonmal Demos Rechter und rechtsextremer besucht hat, hat von Anfang an alles gesehen/gehört was zu einer rechten Demo dazu gehört. Wie also sonst soll man das alles beschreiben außer mit "rechts / rechtspopulistisch" wenn es genau das ist was von Anfang an an Inhalten feststellbar war und nachwievor ist?
Das Einzige was man dort nicht mitbekommt sind Aussagen, die soweit rechts sind, dass die Polizei aktiv werden muss. Aber wie gesagt so dermaßen doof sind selbst Hardcorenazis in der Öffentlichkeit nicht mehr.
Das also die Presse zum Schluss kommt, dass Pegida eine rechte Veranstaltung ist, nachdem der selbst gegebene Name, die vermittelten Inhalte und auch die Teilnehmer im rechten Spektrum entspringen... Ganz ehrlich, dafür kann die Presse überhaupt nichts.

Das ansonsten Politiker ohne große Ahnung ihren Senf dazu geben ist eine andere Geschichte.


Du hast schon Daaron gelesen? Wenn wir das konsequent durchsetzen, dann müssen einfach auf jeglichen Demonstrationen in Deutschland die Nazis mobilisiert werden, mit rumlaufen, denn dann darf ja, wenn da keiner "rumtrollen soll", einfach keiner mehr demonstrieren. Dann hat sich jegliche Demonstration. Aber mal ehrlich, es gibt ja gar keine Probleme in Deutschland. Es geht den Leuten einfach nur allen zu gut und sie sind zu geizig, ihr Geld den Bedürftigen zu schenken. Wie Politikern, Unternehmen, anderen Ländern usw. usf. Der Deutsche meckert einfach nur so, weil er ZUVIEL hat. Ja-ha...

Auch das habe ich nicht geschrieben. Die Anwesenheit von Rechten lässt sich wohl kaum vermeiden. Wenn jedoch eine Veranstaltung von Kriminellen und Rechten organisiert wird. Diese rechte Forderungen verbreiten und dann ein Großteil der Teilnehmer recht weit rechts sind muss man sich bewusst sein, dass wenn man hin geht auch als Rechter wahrgenommen wird. Denn was hat man auf einer solchen Veranstaltung zu suchen, wenn man nicht rechts ist?
Die Alternative eine alternative, nicht rechts geprägte Veranstaltung zu besuchen oder gar zu veranstalten steht einem ja offen. Wenn sich unter einer solchen, politisch ansonsten neutralen Veranstaltung Rechte untermischen mag das sein, aber sie sind dann nicht mehr die bestimmende Größe des Ganzen. Wichtiger ist fast noch, dass man wirklich eine Chance hat, dass die Forderungen die man hat wirklich bei Presse und Politik ankommen.


Sag ich ja, die NPD fordert ja auch, dass es den Flüchtlingen besser geht. Den Migranten und den Asylbewerbern. Sicherlich steht das auf jedem Flyer, den du bekommst. "Rein mit den Flüchtlingen, wir helfen euch!"

Hier wird es mir Argumentieren so schwer, dass ich normalerweise an dieser Stelle mir Argumentationen aufhöre.
Das jemand verspricht, irgendetwas zu verbessern ist eine für sich genommene inhaltslose Forderung, solang "besser" nicht definiert ist. Beschäftigt man sich mit diesem "besser" ist dies bei der NPD ein: "Ausländern geht es außerhalb von Deutschland per Definition am aller besten". Wobei die Wahl der Mittel, wie man Ausländer aus Deutschland heraus bekommt je nach Zweig der NPD stark vaarieiert. Meist jedoch auf die ein oder andere Art menschenverachtend.
Insofern fordert die NPD etwas, was ich nicht als "den Asylanten geht es danach besser" beschreiben würde. Es ist einfach der selbe menschenverachtende mist in einem sprachlich schöneren Gewand. Nun nutzt Pegida dieses Sprachgewand weider. Also was erwartet man, wenn auf einer Demo Leute herumwandeln die Rechte Gedanken absondern und bei den Forderungen Sprachregelung der unzweifelhaften rechts stehenden Parteien recyclen?

Wer Forderungen hat, wie zum Beispiel das Lohngefüge, die Höhe der Renten etc. pp. mag gern demonstrieren gehen. Wer ernstgenommen werden will wird das aber kaum unter den Fahnen von Rechten tun die gleichzeitig Stimmung gegen Minderheiten machen.


Natürlich. Wer Flüchtlingen eine Heimat geben will, die Integration stärken will, wer die Zustände der Asylbewerber ankreidet, der wird als nächsten Schritt, wenn das alles umgesetzt ist für ein paar Millionen oder Milliarden, sicher die ganze Infrastruktur wieder zersägen, die Mitarbeiter entlassen, und die Ausländer nicht mehr ins Land lassen.

Gerade davon, dass es darum geht Einwanderern in Deutschland eine Heimat zu geben, also sie ernsthaft willkommen zu heißen findet man bei Pegida doch gerade nichts. Was man findet ist eine gesetzliche "Pflicht" zu Integration (die Forderung nach einem Recht zu Integration ist wieder so ein sinnloses Ding. Denn Möglichkeit/Freiheit sich zu integrieren ist bereits jetzt gegeben.). Wobei eine solche Pflicht impliziert, dass wenn man dieser Pflicht nicht nachkommen kann, dass Deutschland eben keine Heimat sein kann. Ein "Herzliches Willkommen" sieht für mich anders aus.


Na also, dann sind alle Parteien ja rechts! Wenn was linkes auf dem Papier steht, muss es nicht stimmen. Folglich ist es rechts. Schlussfolgerung: Alle Parteien sind Rechts. Außer die NPD, die sind natürlich wegen minus mal minus = Plus.

Herje, wie kommst du zu dieser Aussage? Die Aussage war meinseits eindeutig so formuliert, dass bei allen Parteien ein Defizit zwischen dem Besteht was die Anhänger glauben was die Partei vertritt und zwischen dem was wirklich in den Programmen steht existiert und das ich deswegen vorsichtig bin sowas nur anhand von selbst erstellen Positionspapieren zu bewerten. Eine Aussage, dass ich damit Allen unterstelle rechts zu sein findet sich daran nicht. Wenn du nach dem Lesen dieses Absatzes zu diesem Schluss gekommen bist, so fordere ich dich auf DRINGEND in dich zu gehen un zu reflektieren, ob du noch in der Lage bist das geschriebene Wort so zu verstehen wie es der Autor wirklich gemeint haben könnte. Es macht gerade den Eindruck, als würdest du jede Aussage die nicht ganz in die Richtung deiner Denkweise geht derart überbewerten, dass es zu einer extrem abweichenden Wahrnehmung der Realität kommt.



zu deinem "PS"
Das was du als "LÜGEN" wahrnimmst stellt sich für mich hauptsächlich als Dinge heraus, die ich so nie geschrieben und gemeint habe wie du sie verstanden hast. Dabei bilde ich mir ein, dass mein Text an keiner Stelle so unpräzise ist, dass innerhalb der anerkannten Sprachregelung des Deutschen eine solche Umdeutung als "normale", mögliche Reaktion akzeptabel ist. Also nochmal der Aufruf, geh bitte in dich! Du scheinst dir gerade eine eine Wahrnehmung zu stricken die zur Wahrnehmung einer völlig verzerrten Welt führt.

Öhm Sarrazins Buch und Aussagen in Richtung Eugenik stehen in recht gerade Linie mit dem was im dritten Reich als Meinung orputun war. Bei einer solchen Nähe zum Referenzpunkt von "ganz übel rechts". Natürlich musste der sich anhören, dass er ganz übel weit rechts war. Oder anders, wer dermaßen mit dem ideologischem Gedankengut des Dritten Reichs kuschelt ist deiner Meinung bitte was?
 
Hi

Piktogramm schrieb:
Insofern bin ich ÄUSSERST skeptisch, was solche Positionspapiere angeht. Denn das was da geschrieben steht hat wenig mit dem zu tun was die Leiter oder die Anhänger erzählen/wollen.

dafür gibt es doch Wikipedia, ich zitiere mal aus einem Link (Nr. 10 Seite 2 der Zeit)
http://www.zeit.de/2014/52/pegida-dresden-wutbuerger-nationalismus-afd/seite-2
""Bei Koranverteilungen Schweinefüße in die rausgerissenen Seiten einwickeln kommt hervorragend an." Muslime sind für Däbritz wahlweise "bärtige Ziegenwämser" oder "Schluchtenscheißer".
Auf seiner Facebook-Seite hat Däbritz ein Foto von sich und dem Autor Akif Pirinçci gepostet, Arm in Arm schauen beide in die Kamera, auf einem anderen Foto hält Däbritz Pirinçcis Buch Deutschland von Sinnen hoch, ein Pamphlet gegen Frauen, Schwule, Muslime und Political Correctness.

Der gehört wohl zum Leitungskreis, kannst ja weiter lesen. Besonderst Seite 3 ist noch zu empfehlen.

Cu
 
Zuletzt bearbeitet:
@longi, danke in den Wikipediaartikeln steht nix drin was mir nicht schon bekannt war :).
Abgesehen davon ist Wikipedia aufgrund ihrer Natur in sachen Politik keine Quelle der man vertrauen kann. Die Diskussion zu den ganzen Artikeln und die Versionsgeschichte zeigt recht deutlich dass es da hoch her geht und die "Wahrheit" für verschiedene Menschen doch etwas verschiedenes ist :)



@SheepShaver

Naja, als Demokrat kann man sowas eigentlich nur scheiße finden. Wenn die abstrakte Gefahr von Gewalt zur Einschränkung demokratischer Grundrechte führt ist das Mist. Auch wenn bei Pegida etwas passiert was mir nicht gefällt.
 
Und die statistische Wahrscheinlichkeit im Westen an einem islamistischen Terrorakt zu sterben ist verschwindend gering. Auto fahren, zu Fuß gehen, rauchen usw. ist viel gefährlicher. Und wie sieht die Wahrscheinlichkeit aus, hier von einem Nicht-Moslem umgebracht zu werden?
Soll das jetzt ein Argument dafür sein das einfach hinzunehmen? Dann bleib halt mal in unserem Land, was denkst du hier ist die Warscheinlichkeit höher Opfer eines Anschlags von Moslems zu werden genauso hoch als dass dich extremiste Christen (aus Religiösen gründen) abmurksen?

Selbst viele Türsteher werden dir sagen dass die Qualität der Gewalt tendenziell bei Moslems eine ganz andere ist. Bei "Christen" ist es eher so dass wenn es gewaltätig wird, beispielsweise in einer Disco das ganze in der Regel vorbei ist sobald einer am Boden ist. Bei Moslems ist es einfach viel mehr "Hass", der andere muss "vernichtet" werden.

Ich erinnere auch mal an die ganzen UBahnschläger, auch alles Leute mit Migrationshintergrund größtenteils. Und zuletzt guck dir einfach mal die Polizeistatistik an welcher Gruppen prozentual(!) wie oft straffällig werden.

Unser Jugendstrafrecht kann niemand mehr ernst nehmen, egal ob Deutscher, Türke oder sonstwer.
 
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@Bogeyman

Und nicht zu vergessen schwere Wirtschaftskriminalität, Steuerhinterziehung im großen Stil, illigaler Waffenhandel, grundgesetz unverträgliche Geheimdienstmaßnahmen etc. pp. das sind auch alles ... Ach ne warte. Das sind hierzulande meist Urdeutsche. Ach verdammt!

Kann es vielleicht sein, dass du Kausalität und Korrelation verwechselst?


Edit: Auch Universitäten die meist mit einem hohen Anteil an Ausländern und auch Muslime auffallen müssten genauso wie die dazugehörigen Studentenwohnheime Horte der Kriminalität sein wenn deine Annahme stimmt.
 
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Edit: Auch Universitäten die meist mit einem hohen Anteil an Ausländern und auch Muslime auffallen müssten genauso wie die dazugehörigen Studentenwohnheime Horte der Kriminalität sein wenn deine Annahme stimmt.
Studieren tun idr eh nur die gebildeten, logisch dass Kriminalität unter denen allgemein niedriger ist, egal ob Deutsch oder sonstwas.

Was mir allerdings sehr wohl aufgefallen ist dass bei Universitäten Muslime doch oft unter sich bleiben. Der Kontakt beschränkte sich dann in der Regel immer bis auf Lerngruppen, sonstige Vorschläge mal außerhalb des Lernens was zu unternehmen wurde von den meisten abgelehnt da sie die Zeit stattdessen unter ihresgleichen verbrachten.
 
Also dann, alle Einwanderer und Asylanten bilden.
Richtig, Bildung ist die beste Waffe gegen Unfreiheit und Extremismus. Hat schon Kant erkannt.

Soll das jetzt ein Argument dafür sein das einfach hinzunehmen?

Hinnehmen?
Als Demokratie hat man's nicht leicht. Da müssen allen diverse Freiheiten gewährt werden - und um die Demokratie wirklich zu schützen, muss das auch so bleiben. Also gerade nicht den Terroristen nachgeben, also gerade nicht Freiheiten einschränken. Das ist auch eine Form, wie man sich wehren kann. Nicht durch Gewalt antworten - sollte eigentlich auch in unserer tollen westlich-abendländischen Kultur inkludiert sein, die hier angeblich verteidigt werden soll...

Außerdem geht es in dem statistischen Argumen darum, dass die Angst vor Islamisten auch recht unbegründet ist. Wie auch die Angst vor dem wirtschaftlichen Abstieg, die anscheinend so etliche PEGIDA-Demonstranten ("Mittelschicht"-Argument) umtreibt.
Als Denkansatz: Hass als Reaktion auf/Ausweg aus Angst hilft selten die Gründe zu beseitigen, sondern kocht Konflikte nur hoch bzw. erzeugt diese erst.

Dann bleib halt mal in unserem Land, was denkst du hier ist die Warscheinlichkeit höher Opfer eines Anschlags von Moslems zu werden genauso hoch als dass dich extremiste Christen (aus Religiösen gründen) abmurksen?
Nochmal: das ist keine Frage der Religion oder des Glaubens. Ob jetzt da das Christentum oder der Islam genutzt wird, um irgendwelche unmenschlichen Taten zu rechtfertigen ist egal.
Korrelation ist nicht Kausalität, wie bereits erwähnt.
 
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c137 schrieb:
Es gibt im Koran nun mal das Abbildungsverbot - wie in der Bibel übrigens auch.
Und dieses Verbot gilt auch für Nicht-Gläubige? Warum soll ICH mich an den Koran halten?

Aber das Problem für viele PEGIDA-Anhänger ist offenbar eigentlich nicht der Islam, sondern die wollen einfach Frust abbauen und gegen alles ein. Oder suchen sich eben in Form des Islam einen Sündenbock (wie es auch die Juden mal waren), um ihre Ängste vor dem Abstieg (Mittelschicht!) auf einfache Art zu verarbeiten.
Der Islam ist hier nicht der Sündenbock, sondern tatsächlich ein Rädchen im Getriebe dessen, was elementar falsch läuft.

Zedar schrieb:
Hör bitte auf meine Aussagen zu verdrehen, du weißt genau was ich meine. Fakt ist: Es laufen extrem rechte mit. Fakt ist: Sie werden geduldet, sowohl von den Initiatoren als auch von den Anhängern. Machen wir uns nichts vor. Ob das jetzt 1,2,3 oder 5 oder 10%. Sie sind da und es ist signifikant
Nein, diese Zahlen sind NICHT signifikant. Das scheißt sich weg in der Menge der Nicht-Radikalen.

Offensichtlich haben weder die rechten ein Interesse dran die PEGIDA-Demos zu stören, noch haben die PEGIDA-Demonstranten etwas dagegen das welche mitlaufen. Also, so what? Es wird toleriert?
Kongruente Ziele mit unterschiedlichen Herangehensweisen.


longi schrieb:
Mit 75.000 Stimmen der NPD und 157.000 Stimmen der AfD bei der letzten Landtagswahl hast du da auch ein gewisses rechtes Potenzial.
Ah, also ist die AfD jetzt auch noch bei den Bösen dabei. Dann musst du im Gegenzug aber auch die 18,9% Linke-Wähler abstempeln, zusätzlich zu denen, die noch weiter Linksaußen gewählt haben (MLPD & Co). Die AfD ist nichts als der Gegenentwurf zur Linken, eher sogar noch gemäßigter.

Piktogramm schrieb:
Die Bezeichnung Pegida impliziert mit ihrem Namen, dass es eine Gefahr der Islamisierung gibt (eine Position die ich nicht nachvollziehen kann).
Schon in dem Moment, wo man aus "Rücksicht" auf die ach so edlen Bedürfnisse der Muslime in irgend einen Punkt einknickt, ist das ein Schritt zur Islamisierung.

Stell dir vor, die deutschen Medien würden jetzt aus Respekt und Rücksicht vor der muslimischen Bevölkerung Deutschlands keine Mohammed - Karikaturen darstellen... Wäre das nicht schon Islamisierung, die Einschränkung unserer Lebensart zu Gunsten des Islam?
Stell dir vor, in Kindergarten deines Kindes gibts (trotz Wahlessen) grundsätzlich kein Schwein, damit sich der kleine Mahmut nicht benachteiligt fühlt (weil er nicht wählen sondern nur das Halal-Gericht essen kann) gegenüber der kleinen Inge. Das ist wieder ein Stück Islamisierung.

Manche von diesen Szenarien sind schon eingetreten, andere stehen noch auf der Kippe. Aber undenkbar ist keines davon.

Wobei die wahrgenomme Gefahr von einer Minderheit, den Muslimen ausgeht.
Falsch. Die Änderung unserer Lebensart und Kultur hin zu etwas, das deutlich eher Islam-kompatibel ist, wird NICHT von einer Minderheit unter den Muslime (wie z.B. den Salafisten) ausgelöst, sondern von der breiten Masse.

Das Positionspapier von Pegida ist auch so eine Sache. Die Forderungen implizieren auch allerhand Probleme, die so real nicht vorhanden sind. Einige der Dinge die gefordert werden sind so bereits schon in Gesetze gegossen etc. pp. Insofern werden auch mit den Positionen Probleme angesprochen (und damit impliziert, dass es sie gibt), die mehr oder weniger aus der Luft gegriffen sind. Damit werden irrationale Ängste geschürt.
Dann lies doch mal dieses Interview mit Ausländerbeauftragtem Mackenroth: https://mopo24.de/nachrichten/interview-mackenroth-3903
Da werden allerhand Punkte, die PEGIDA in ihren Positionspapieren fordert, direkt oder indirekt referenziert und ausgerechnet vom Ausländerbeauftragten auch noch als valide angesehen.

Das sich die Pegida Anhänger und Leitung zudem gegen "Lügenpresse" und damit eine breite öffentliche Diskussion sowie Kritik sperrt kommt erschwerdend hinzu. Wie soll man bitte Proleme und deren Lösungen mit diesen Menschen öffentlich diskutieren, wenn von der eigenen Meinung abweichende Positionen nicht diskutiert sondern defamiert werden.
Die frühzeitige Abstempelung hat eine differenzierte Diskussion doch von vornherein unmöglich gemacht. Lies doch hier im Thread noch einmal die ersten paar Seiten, da siehst du das wunderbar. Schon dieser kleine Mikrokosmos "CB" strotzt nur so vor Desinformation.
Außerdem kommt genau die von dir gewünschte Gesprächsbereitschaft langsam auf. So signalisiert z.B. auch Innenminister Ulbig inzwischen Gesprächsbreitschaft mit dem Orga-Team. Dass, aufgrund der Anschlagsdrohung, jetzt die Talkrunde bei Jauch platzt, dafür darfst du dich bei den zuständigen Terroristen bedanken.

Wobei auch die Gegendemo hat ein Problem.... Wo die Pegidaisten "Lügenpresse" und anderen Stumpfsinn rufen ganz Andere bei der Gegendemo wleche "Nie wieder Deutschland" und andere Parolen :/.
Und hier kommt wieder der Filter-Blick der Medien zum Tragen.
Jegliche kleine Fehltritte seitens PEGIDA werden haarklein analysiert. Selbst wenn nix passiert, ist PEGIDA ja mindestens rechtspopulistisch, wenn nicht gar rechtsextrem. Wenn sich im Gegenzug bei den Gegen-Demos die Ultra-Linken, Kommunisten, Anti-Deutschen und Antifa-Chaoten ballen, dann bleibt das in den Medien unerwähnt. Statt dessen berichten Zeitungen und Sendungen nur, wie "Stolz man doch auf so viel Zivilcourage ist"...

Das Einzige was Pegida fehlt um wirklich noch weiter rechts zu stehen sind Sprüche wie "Ausländer raus" oder sowas.
Nein, statt dessen lautet der Spruch: Wahrhaft hilfsbedürftige Ausländer rein, Schmarotzer und Kriminelle raus.

SheepShaver schrieb:
Selbst als Gegner der Bewegung sollte das einen traurig stimmen. War es das mit der Meinungsfreiheit? Muss der Westen nun tatsächlich vor einem Haufen ewiggegestriger Muslime kapitulieren?
Mein erster Gedanke war auch: "Terrorists win!"
Ob man will oder nicht, das Abendland ist im Würgegriff des islamistischen Terrors.

Piktogramm schrieb:
Die Forderungen von Pegida fordern teilweise gesetzliche Regelungen bzw. ein Eingreifen des Staates. Das implizierte Problem ist also, dass der Staat an der Stelle untätig ist. Real ist jedoch, dass die Gesetzeslage dazu oft schon existiert.
Ja, Gesetze existieren, aber sie werden oftmals nicht DURCHGESETZT.
Gesetz besagt: Masha kommt aus einem sicheren Herkunftsland, Masha muss raus. Politik sagt statt dessen: Is grad Winter, lass Masha noch bleiben. Als nächstes is Masha schwanger, also darf Masha wieder bleiben....
Gesetz besagt: Abdul ist über Italien eingereist, um Abdul muss sich Italien kümmern. Politik sagt: Nenene, für den Abdul finden wir sicher auch noch Platz, der ist ganz bestimmt ne dringen benötigte Fachkraft.

Lies das Interview mit Mackenroth.

Wie also sonst soll man das alles beschreiben außer mit "rechts / rechtspopulistisch" wenn es genau das ist was von Anfang an an Inhalten feststellbar war und nachwievor ist?
Dann muss man aber jeder Demo für mehr Sozialleistungen oder sowas direkt auch den Stempel "Linkspopulistisch" aufkleben, und da genauso dagegen hetzen.

Gerade davon, dass es darum geht Einwanderern in Deutschland eine Heimat zu geben, also sie ernsthaft willkommen zu heißen findet man bei Pegida doch gerade nichts. Was man findet ist eine gesetzliche "Pflicht" zu Integration (die Forderung nach einem Recht zu Integration ist wieder so ein sinnloses Ding. Denn Möglichkeit/Freiheit sich zu integrieren ist bereits jetzt gegeben.). Wobei eine solche Pflicht impliziert, dass wenn man dieser Pflicht nicht nachkommen kann, dass Deutschland eben keine Heimat sein kann. Ein "Herzliches Willkommen" sieht für mich anders aus.
Muss man denn auch jeden herzlich willkommen heißen? Diese Frage muss erlaubt sein.
Sowohl vom wirtschaftlichen Standpunkt als auch aus Sicht der Sozialkassen muss man sich ernsthaft fragen, ob wir wirklich alles aufnehmen sollten, oder nur was einen faktischen Mehrwert bringt.

In dem Moment, wo du Integration zur Pflicht machst (z.B. durch den Besuch und erfolgreichen Abschluss eines Sprachkurses), kannst du deutlich schneller die Spreu vom Weizen trennen.
Der Staat ist erst einmal seinen Bürgern gegenüber verpflichtet. Filterst du also zügig aus, wer hier nur abgreifen will, dann wirst du als Politiker dem Wortlaut über dem Portal des Reichstags mehr als gerecht.

Öhm Sarrazins Buch und Aussagen in Richtung Eugenik stehen in recht gerade Linie mit dem was im dritten Reich als Meinung orputun war. Bei einer solchen Nähe zum Referenzpunkt von "ganz übel rechts". Natürlich musste der sich anhören, dass er ganz übel weit rechts war. Oder anders, wer dermaßen mit dem ideologischem Gedankengut des Dritten Reichs kuschelt ist deiner Meinung bitte was?
Da international anerkannte Forschung, z.B. hinsichtlich der Erblichkeit der Intelligenz, ihm absolut Recht gibt, ist er eben NICHT rechts. Nur weil ein wissenschaftlich belegbarer Fakt im 3. Reich zu Propagandazwecken heran gezogen wurde, verliert er noch lange nicht seine Gültigkeit.
Andernfalls dürftest du heute nur noch mit Turboprop-Maschinen durch die Gegend dümpeln. Immerhin waren Raketen- und Strahltriebwerke in erster Linie auf dem Mist der Nazis gewachsen. Aber eine gute Idee bleibt eine gute Idee, egal wer sie hat und wofür er sie verwendet hat.
 
Nochmal: das ist keine Frage der Religion oder des Glaubens. Ob jetzt da das Christentum oder der Islam genutzt wird, um irgendwelche unmenschlichen Taten zu rechtfertigen ist egal.
Der Glaube prägt dennoch das kannst du nicht abstreiten. Wenn dir schon als Kind gewisse Sachen eingetrichtert werden so wirst du das später auch als "normal" ansehen. Wenn der Vater schon seine Frau unterdrückt hat und immer den Kindern erklärt wie das Rollenbild der Frau so ist, so werden die meisten es übernehmen und später ebenso tun.

Es gibt viele Sachen im Islam die mit unseren Werten absolut nicht zu vereinigen sind. Das sollte jedem Moslem der hier lebt auch klar sein dass sein Glaube unter dem Gesetz steht. Für nicht viele steht der Glaube aber darüber.
 
c137 schrieb:
Also dann, alle Einwanderer und Asylanten bilden.
Richtig, Bildung ist die beste Waffe gegen Unfreiheit und Extremismus. Hat schon Kant erkannt.
Das heißt aber auch, dass diese Menschen gebildet werden wollen... Und da hörts auf. Stell dir einen Anhänger des Intelligent Designs vor und versuch mal ihm zu vermitteln, wie das mit den Dinosauriern wirklich war...

Also gerade nicht den Terroristen nachgeben, also gerade nicht Freiheiten einschränken. Das ist auch eine Form, wie man sich wehren kann. Nicht durch Gewalt antworten
Geht nur leider objektiv nicht. Du kannst nicht trotz Bombendrohung ne 20.000 Mann - Veranstaltung abhalten.
Und warum NICHT mit Gewalt antworten, wenn es offensichtlich die einzige Sprache ist, die unsere Angreifer verstehen? Kennst du den Begriff "9mm-Meinungsverstärker"? Der funktioniert wirklich besser, als einfach einen Arbeitskreis zu bilden.

Außerdem geht es in dem statistischen Argumen darum, dass die Angst vor Islamisten auch recht unbegründet ist.
Ich würde sagen, die Redaktion von Charlie Hebdo pflichtet dir da bei... Oh. Halt...
Im Schnitt war der See nur 10cm tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen! Soviel zum Thema Statistik.

Als Denkansatz: Hass als Reaktion auf/Ausweg aus Angst hilft selten die Gründe zu beseitigen, sondern kocht Konflikte nur hoch bzw. erzeugt diese erst.
Sags nicht uns, sagst denen. Wir haben den Krieg nicht begonnen. Kann man es uns dann verdenken, wenn wir ihn mit allen Mitteln beenden wollen?
Aber das will ich mal sehen: Wie du dich vor ne Herde AK-schwingender Gotteskrieger stellst und denen erklärst, dass Gewalt keine Lösung ist.

Mal ehrlich: Die kann man ja noch nicth einmal zu einem Versöhnungsbier einladen.
 
Das kommt drauf an, was einem "eingetrichtert" wird.
Erzählt der evangelische Priester in Bayern was von Nächstenliebe? Oder der Freikirchen-Pastor aus Texas was, wie böse Homosexualität ist und dass man die am besten steinigen sollte? Der hier ortsansässige Imam predigt auch, dass wer einen Menschen tötet sich nicht an den Islam hält, auch wenn dieser Mensch ein 'Ungläubiger' ist.

Es gibt auch im Islam so viele verschiedene Strömungen und (Unter-)Gruppierungen, Pauschalisierung sollte man da vermeiden. Und dann musst du immer schauen wovon die Indoktrination ausgeht, worin sie begründet ist.
Da ist es halt sehr beliebt, zum Machterhalt und zur Unterdrückung mal kurzerhand der Bevölkerung ein paar Koran-Zeilen auslegen zu lassen, damit der örtliche Diktator/Warlord gut dasteht. Ähnlich agiert die LRA mit der Bibel - und dennoch wird das Christentum von dir als friedlich wahrgenommen, der Islam aber nicht?

Daaron schrieb:
Und dieses Verbot gilt auch für Nicht-Gläubige? Warum soll ICH mich an den Koran halten?
Musst du nicht, sagt doch auch keiner.
Aber du musst verstehen, dass Muslime auch ein Recht haben, ihre Meinung darüber zu sagen. Selbstverständlich gibt ihnen das nicht das Recht zu Gewalttaten o.Ä. - aber der Gegenseite auch nicht.
Ergänzung ()

Daaron schrieb:
stell dir einen Anhänger des Intelligent Designs vor und versuch mal ihm zu vermitteln, wie das mit den Dinosauriern wirklich war...
Da hat man ja zum Glück objektive wissenschaftliche Beweise. Außerdem ist ja Gott und Evolution nicht unvereinbar (vgl. Papst Franziskus).

Und warum NICHT mit Gewalt antworten, wenn es offensichtlich die einzige Sprache ist, die unsere Angreifer verstehen?
Gewaltspriale, auch toll...
Wie willst du für Werte stehen, die du für ihre eigene Verteidigung brichst?

Ich erwarte nicht, dass wir einfach warten und uns dann erschießen lassen, keineswegs. Im Rahmen eines echten Rechtsstaats darf, nein sogar muss eine Demokratie wehrhaft sein. Aber die eigenen Ideale, die man dabei vor sich herträgt, zu verraten ist weder konsequent noch nützt es am Ende den Bürgern.
Lassen wir die anderen die Schreckensherrschaft errichten oder machen wir es gleich selber? Naja, Pest und Cholera.

Ich würde sagen, die Redaktion von Charlie Hebdo pflichtet dir da bei... Oh. Halt...
Witzigerweise tun sie das. Die machen weiter, geben nicht auf, leben die Presse- und Meinungsfreiheit, lassen sich nicht unterdrücken.
Und sie schießen gleichzeitig gegen PEGIDA und Leute, die Islam mit Islamismus gleichsetzen, die Muslime grundsätzlich für das Böse halten usw.

Aber das will ich mal sehen: Wie du dich vor ne Herde AK-schwingender Gotteskrieger stellst und denen erklärst, dass Gewalt keine Lösung ist.
Die ohnehin schon radikalisierten wirst damit nicht aufhalten können. Aber schau mal, was die tollen Predator-Andriffe gebracht haben...genau, Leute die vorher neutral oder positiv zu den USA standen, haben nun vor ihnen Angst, verachten und/oder hassen sie. Bringt den Terroristen und Hasspredigern bestimmt auch keinen Zulauf.

Für den Einzelnen ist es natürlich eine Tragödie. Aber bitte hört doch auf das so hochzuspielen, damit spielt man den Angst-Machern (lat. terror = Angst) nur in die Karten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Daaron schrieb:
Da international anerkannte Forschung, z.B. hinsichtlich der Erblichkeit der Intelligenz, ihm absolut Recht gibt, ist er eben NICHT rechts. Nur weil ein wissenschaftlich belegbarer Fakt im 3. Reich zu Propagandazwecken heran gezogen wurde, verliert er noch lange nicht seine Gültigkeit.
Andernfalls dürftest du heute nur noch mit Turboprop-Maschinen durch die Gegend dümpeln. Immerhin waren Raketen- und Strahltriebwerke in erster Linie auf dem Mist der Nazis gewachsen. Aber eine gute Idee bleibt eine gute Idee, egal wer sie hat und wofür er sie verwendet hat.

Es gibt Forschungen, die eine Wirkung von Genen auf die Intelligenz nachweisen kann. Das stimmt, ist auch nicht verwunderlich. Denn das was uns biologisch zum Menschen macht und damit zu einem extrem intelligentem Lebenwesen wenn man es mit den restlichen Lebewesen dieses Planeten vergleicht sind Gene. Insofern ist die Aussage allein, dass Gene auswirkung auf die Intelligenz haben können keine die verwerflich ist. Was jedoch verwerflich ist, ist die Anwendung einer solchen allgemeingüktigen Aussage um damit Dinge zu implizieren die wissenschaftlich nicht haltbar sind und zudem sich gegen Minderheiten oder gar ganze Völker richten. Genau das hat Sarrazin jedoch gemacht genauso wie des Die Nazis anno dazumal gemacht haben. Zu behaupten, dass die und jene kulturelle Gruppe genetisch benachteiligt ist ohne dafür wirklich wissenschaftlich haltbare Belege zu haben ist einfach Irrsinn erster Güte.
Zudem vernachlässigen solche abstrusen Theorien auch den Kontext der Forschung an der Stelle. Denn der Einfluss der Gene auf die Ausprägung der geistigen Kapazität hängt auch von anderen Faktoren ab und die Möglichkeit der gegenseitigen Beeinflussung ist enorm. So gibt es genauso Studien, die nahelegen, dass der Einfluss der Gene gegenüber anderen, von denen Genen unabhänigen Einflüssen geradezu bedeutungslos sind.

Wer nun also sich nur auf Gene stürzt, soziale Faktoren außen vor lässt und das ganze anhand von statistisch mehr als Fragwürdigen "Daten" festmachen will, der versucht einfach Dingezu Konstruieren die nicht da sind. Wird dies gleichzeitig dazu genutzt um eine Überlegenheit bzw. Unterlegenheit ganzer Bevölkerungsgruppen zu konstruieren macht genau den selben Mist wie die Nazis.

Ansonsten, Turboprobmaschinen benutzen zum Antrieb eine Gasturbine. Die Entwicklung der Turboproptriebwerke ist eine Parellelentwicklung zu den Jettriebwerken und wer das Eine kann, kann das Andere mit "geringen" Änderungen auch. Abgesehen davon wurden Gasturbinen die als Jettriebwerke verwendet werden können nicht nur im Dritten Reich erfunden. Parallelentwicklung gab es auch in Großbritannien.
Das bei technischem Entwicklungen immer hochgehalten wird welche Nationalität es war ist sowas von Lächerlich, da in aller Regel sehr ähnliche Entwicklungen so oder ähnlich in kurzer Zeit auch in anderen Nationen möglich waren/sind.

Ansonsten scheinst du auch so ein Problem zu haben, Dinge in Texte zu lesen, die nicht da stehen. Ich habe nicht geschrieben, dass Technologie oder generell Dinge aus dem Dritten Reich zu verteufeln sind. Wäre dem so hätte ich schon beim Nutzen meiner Muttersprache ein enormes Glaubwürdigkeitsproblem :D. Wenn geht es mir darum, Gedanken die zur ungerechtfertigten Abgrenzung von Kulturkreisen, Ausgrenzung oder gar Abwertung dieser führen zu wiedersprechen und wenn möglich zu wiederlegen. Plus jene die davon nicht abzubringen sind als das darzustellen was sie sind (Volldeppen).


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Zu den Aussagen des Ausländerbeauftragten: Uns scheinen da zwei unterschiedliche Artikel vorzuliegen. Ich lese da mitunter andere Dinge "heraus" als du :D.
Ansonsten, LügenpresseLügenpresse und so, aber wenn die Lügenpresse ein Interview mit einem Lügenpolitiker bringt was halbwegs in den Hals passt dann steht da auf einmal "nichts als die Wahrheit"? HAMMER!
 
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