Pegida - Meinungen und Ursachen

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Korrekt. Auch von Gegendemonstranten ;)

Nationalistisches Gedankengut ist nicht automatisch schlecht
Doch, Nationalismus ist schlecht. So wie Islamismus.
Nationalstolz hingegen ist in D zwar schwierig (und für mich ohnehin ein seltsames Konzept), aber nicht per se schlecht. Genauso wie der Islam nicht per se schlecht ist.

Edit:
Dazu möchte ich hier mal einwerfen:
a) http://www.spiegel.de/politik/deuts...testiert-fuer-meinungsfreiheit-a-1013450.html
b) http://www.spiegel.de/kultur/gesell...nn-will-gegen-titanic-vorgehen-a-1013357.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Grunde geht es doch darum das die Staatsmacht die Bürger so nicht mehr schützen kann.( Personalabbau bei der Polizei,erhöhte Straftaten vor allem Einbrüche seitens sogenannter neuer EU Bürger)
So viel Überwachungskameras, festere Eingangstüren sowie automatischer Beleuchtung wurden erst in der letzten Zeit verkauft. Die Politik unternimmt aber nichts und die Gerichte urteilen viel zu milde.
 
Daaron schrieb:
[...]Und jetzt gesetzt des unwahrscheinlichen Falles, dass die Person nachweislich ein Nazi ist: Was machst du dagegen? Willst du ihm sein Demonstrationsrecht nehmen?

Nein, auch die haben ein Recht darauf ihre Meinung kund zu tun. Aber, es ist nunmal mittlerweile hinlänglich bekannt, das PEGIDA von weit rechts unterstützt wird. Auch wenn man jetzt keine Mitglieder von z.b. Blood and Honour oder der NPD persönlich kennt, sollte man sich meiner Meinung nach von solchen Bewegungen fernhalten. Zumal die Verantwortlichen (jaja, ich wiederhole mich) sich _nicht_ von den Beispielen distanzieren. Das ist für mich schon die Richtung gefährliches Halbwissen wenn man die Meinung vertritt man könne mit diesen Typen demonstrieren aber nicht ihrer Meinung sein. Ich würde Tod und Teufel tun um nicht mit solchen Individuen in Verbindung gebracht zu werden (das gilt auch für den schwarzen Block und andere Extreme). In diesem Licht passt leider der Vergleich mit der NSDAP, ich möchte nicht wissen wie viele damals einfach nur mitgelaufen sind, weil sie das Gefühl hatten das hier "mal was passiert". Den Lack hat aber keiner abgekratzt. Sehr gefährlich, IMHO.

Kann sein, das ich vielen jetzt Unrecht tue, das ich auch nicht differenziert genug mit dem Thema umgehe. Ich sehe aber, dass die Masse sich sehr geschickt mit leeren Parolen und Worthülsen steuern lässt.

Das macht PEGIDA gefährlich und deswegen sollte man sie auch nicht unterstützen. Man kann ja gerne eine andere Bewegung starten, die Leute sind ja aktiviert, aber diesmal bitte ohne dubioses Fahrwerk. Ich traue diesen Menschen nicht. Sie sagen uns nicht, was sie wirlklich wollen.
 
Megatron schrieb:
Hier ein paar Aussagen von deutschen Politikern:

Siglinde Frieß (Grüne): "Das Beste wäre für Europa, wenn Frankreich bis an die Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt"

Franziska Drohsel (SPD): "Ja also, Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe. Würde ich politisch sogar bekämpfen"

Jürgen Trittin (Grüne): "Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun"
"Deutschland ist ein in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land"
"Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig"

Das sind alles nachvollziehbare Aussagen. Was zeichnet es denn aus Deutscher zu sein und womit hat man es verdient sich dazu zählen zu können? Es ist doch reiner Zufall hier geboren zu sein. Ich identifiziere mich durch mehr als meine Nationalität, sie steht eher an letzterer Stelle. In unserer Kultur sehe ich keine Werte, die nicht auch durch Angehörige anderer Nationen und Religionen vertreten werden können. Dieses ewige Denken in Grenzen und Stigmata zeigt nur, wie weit wir noch von einer im Geiste globalisierten Welt entfernt sind.
Vor allem wird auch klar welchen Denkstrukturen Pegida-Teilnehmer und -Sympathisanten folgen. Schon das ist Grund genug, sich jeden Montag gegen dieses patriotisch-nationalistische Konglomerat zu stellen. Es wird für diese Leute Zeit zu begreifen, dass unsere Welt keine Nationen und Grenzen braucht, da die Ressourcen einfach nicht gerecht verteilt sind und jeder ein Recht darauf hat dort zu Leben, wo es seinem Lebensentwurf entspricht. Die Unterscheidung zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und angeblich gerechtfertigten politischen Asylanträgen ist irrelevant, denn jeder Hilfesuchende muss als Teil unserer Gesellschaft aufgenommen werden.
 
Dieses ewige Denken in Grenzen und Stigmata zeigt nur, wie weit wir noch von einer im Geiste globalisierten Welt entfernt sind.
und das ist auch gut so. kulturelle vielfalt statt globaler gleichschaltung halte ich für erstrebenswert.
wichtig dabei ist aber, dass man seine kultur hoch schätzt, nicht die der anderen gering. nationalstolz ist imho eine gute sache, rassismus und ausgrenzung anderer hingegen nicht. leider wird beides zu häufig verwechselt und vermengt. jede kultur auf der welt ist wichtig und jede ist erhaltenswert. was die deutschen ausmacht? z. b. der sozialkapitalismus. unser system stellt den erfolgreichsten mittelweg aus us-kapitalismus und ost-kommunismus da. wären wir globalisiert, würden wir das gesundheitssystem und die sozialsysteme abschaffen und wir hätten amerikanische verhältnisse. hätten wir die amerikaner nicht und trotzdem globalisierung, stünden wir vllt unter der knute einer kommunistischen oder gar diktatorischen obrigkeit. kulturelle armut würde imho auch den fortschritt massiv ausbremsen. keine nationen mehr mit denen man wetteifern könnte. keinen grund mehr resourcen für fortschritt zu vergeuden, ist man doch mangels alternativen automatisch auf dem technologischen höhepunkt.
ich bin gegen radikale, gegen fremdenfeindlichkeit, ich bin aber auch gegen den verlust kultureller identität und vielfalt.
stolz auf sein land zu sein ist in jedem land der erde etwas gutes, nur in deutschland wird es als exklusives recht den nazis zugeschrieben und damit zu etwas bösem.
 
Ja, ich finde auch viele Dinge gut, die es in Deutschland gibt. Ja, ich bin auch froh hier und nicht z.B. im Sudan zu leben. Dazu beigetragen aber hab ich relativ gesehen wenig - daher finde ich "Stolz" etwas übertrieben.
Aber: seine Kultur zu schätzen, froh über die positiven historischen Gegebenheiten zu sein etc. ist nicht falsch. Solange man eben wie du sagst andere nicht niedermacht und geringschätzt.

Leider sieht man bei vielen Demonstranten der PEGIDA aber dieses Element, dass der Islam oder Ausländer und deren jeweilige Kultur einfach als schlecht und/oder unterlegen abgestempelt werden.
Wenn man sich halt über Abgrenzung definieren muss...
Seine kulturelle Identität kann man auch erhalten und bereichern, ohne dass man andere einfach ausschließt.

Sicher sind etliche Fragen, die PEGIDA-Anhänger stellen berechtigt (als Fragen). Aber die einfachen Antworten auf komplexe Fragen gibt es einfach nicht.
Da muss man IMHO differenzierter ansetzen, sowohl als PEGIDA-Anhänger als auch als PEGIDA-Gegner. (Also nicht "wie FJS sagen wie's ist".)
 
c137 schrieb:
Ja, ich finde auch viele Dinge gut, die es in Deutschland gibt. Ja, ich bin auch froh hier und nicht z.B. im Sudan zu leben. Dazu beigetragen aber hab ich relativ gesehen wenig - daher finde ich "Stolz" etwas übertrieben.
Aber: seine Kultur zu schätzen, froh über die positiven historischen Gegebenheiten zu sein etc. ist nicht falsch. Solange man eben wie du sagst andere nicht niedermacht und geringschätzt.

Von Nationalstolz halte ich nichts. Stolz kann man nur auf etwas sein, was man selbst vollbracht bzw. erwirkt hat. Konsequenterweise müssten alle, die stolz sind, ein Deutscher zu sein, sich im selben Maße für die dunkeln Epochen Deutschlands schämen und natürlich umgekehrt. Das wäre logisch und kosequent.

Ich bin froh, in Deutschland zu leben und ebenso froh, frei von Ideologie und Religion sozialisiert worden zu sein.

c137 schrieb:
Leider sieht man bei vielen Demonstranten der PEGIDA aber dieses Element, dass der Islam oder Ausländer und deren jeweilige Kultur einfach als schlecht und/oder unterlegen abgestempelt werden.
Wenn man sich halt über Abgrenzung definieren muss...

Das sehe ich anders. Kernelement von Religion/Ideologie ist Ausgrenzung, in welcher Ausprägung auch immer. Ausgrenzung ist hier systemimmanent. Aus meiner Sicht definiert sich die Qualität einer Kultur insbesondere darüber, wie mit Nonkonformität umgegangen wird.
Gesellschaftlich (z.B. über das GG) ist unsere Kultur qualitativ um Längen weiter, da sie eben "Abweichungen" toleriert, als es Kulturen tun, die stark religiös bzw. ideologisch geprägt sind.
Ein Blick auf die jeweiligen Rechtsnormen und die gelebte Rechtssprechung in den jeweiligen Ländern reicht.

Die Frage ist also nicht, ob sich ein paar Demonstranten einige Fragen zu einfach beantworten, sondern ob ein Protest gegen kulturelle Einflüsse, die unseren Werten und Normen widersprechen, richtig und notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
belzebub19 schrieb:
Das sind alles nachvollziehbare Aussagen. Was zeichnet es denn aus Deutscher zu sein und womit hat man es verdient sich dazu zählen zu können? Es ist doch reiner Zufall hier geboren zu sein.

Deutsche Werte sind z.B. Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung, Gutes Benehmen, Verlässlichkeit, Respekt, Treue Ehrlichkeit Toleranz, Solidarität, Anstand Disziplin.

... und es gibt keinen Zufall, aber das ist ein anders Thema.

denn jeder Hilfesuchende muss als Teil unserer Gesellschaft aufgenommen werden.

könnte vielleicht etwas schwierig werden bei 20 Millionen Hilfesuchenden.

Auch in einer globalisierten Welt kann man seine eigene Kultur hochhalten, so lange man die anderen Kulturen dabei nicht unterdrückt ist das überhaupt kein Problem.
 
. In unserer Kultur sehe ich keine Werte, die nicht auch durch Angehörige anderer Nationen und Religionen vertreten werden können. Dieses ewige Denken in Grenzen und Stigmata zeigt nur, wie weit wir noch von einer im Geiste globalisierten Welt entfernt sind.
Vor allem wird auch klar welchen Denkstrukturen Pegida-Teilnehmer und -Sympathisanten folgen. Schon das ist Grund genug, sich jeden Montag gegen dieses patriotisch-nationalistische Konglomerat zu stellen. Es wird für diese Leute Zeit zu begreifen, dass unsere Welt keine Nationen und Grenzen braucht, da die Ressourcen einfach nicht gerecht verteilt sind und jeder ein Recht darauf hat dort zu Leben, wo es seinem Lebensentwurf entspricht.
Witzigerweise wird von den meisten amerikanischer Patriotismus als völlig okay angesehen während man hier sich fragt ob es okay ist ein Deutschlandfähnchen ans Auto zu machen während der WM.

Von Nationalstolz halte ich nichts. Stolz kann man nur auf etwas sein, was man selbst vollbracht bzw. erwirkt hat. Konsequenterweise müssten alle, die stolz sind, ein Deutscher zu sein, sich im selben Maße für die dunkeln Epochen Deutschlands schämen und natürlich umgekehrt. Das wäre logisch und kosequent.
In Amerika klappt diese Doppelmoral ja ganz wunderbar. Stolz auf das Land sein, aber die zahlreichen Kriegsverbrechen da sagt man noch hochnäsig dass das alles im Namen der Freiheit geschehen ist.

In meinen Augen wäre das so als ob würde hier jemand den Holocaust loben und verteidigen.

Man muss sowas unabhängig von Lutz Bachmann sehen. Ich verwette mein Arsch darauf dass die Kanzlerin sehr ähnlich reagieren würde wenn sowas von ihr veröffentlich würde. Kann man letztendlich auch fragen was würde man selber tun wenn sowas über einen veröffentlich wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von Nationalstolz halte ich nichts. Stolz kann man nur auf etwas sein, was man selbst vollbracht bzw. erwirkt hat.
das sehe ich anders. man ist dann als nation stolz, nicht als individuum. und das ist das wichtige daran: dass man sich selbst als teil der gemeinschaft sieht. dass man eine zugehörigkeit empfindet. einen zusammenhalt.
das gibt es übrigends nicht nur auf nationaler ebene, das findet man überall wieder. im sport z. b.
wenn die mannschaft gewinnt, von der man fan ist, warum sollte mich das freuen? ich hab doch nichts dazu beigetragen. aber es ist eben nicht das "ich", es ist das "wir". die gemeinschaft.
ich freue mich z. b. tierisch, wenn die deutsche fussballnationalmannschaft einen großen turniersieg holt. und ich bin gewissermaßen stolz, dass wir jetzt den vierten stern auf dem trikot haben. ich habe aber nix dazu beigetragen als vor dem fernseher oder der leinwand mitzufiebern und mitzujubeln. trotzdem hat mir das "wir"-gefühl sehr gefallen und ich denke es war und ist etwas gutes. es stärkt den zusammenhalt.

durch den braunen schandfleck in unserer geschichte haben eben viele ein problem damit, stolz auf die deutsche kultur zu sein. die jahre 1933-1945 überwiegen dann eine jahrtausendealte geschichte des volkes der "dichter und denker". es gibt vieles worauf wir als kultur stolz sein können und ja, wir müssen uns auch als volk für die braune vergangenheit schämen. dieses schändliche kapitel unserer geschichte gehört auch dazu. und es sollte auch niemals vergessen werden. ebensowenig aber auch die errungenschaften.

bei pegida sehe ich aber auch eine vermischung von nationalstolz und fremdenfeindlichkeit. das geht leider viel zu häufig einher. aber das ist z. b. bei den islamisten ja nicht anders: religion und hass und gewalt. auch das geht einher. ist der islam deshlab schlimm? nein, er ist was gutes. nur wird es eben bei solchen leuten vermischt und darum betrachten z. b. die pegida-anhänger den islam als was schlimmes, so wie hier eben manche den nationalstolz bei deutschen als was schlimmes betrachten, weil sie ihn immer mit fremdenhass in verbindung bringen. hier ist es wichtig differenzieren zu können. das ist zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach, instrumentalisieren doch nazis und islamisten ihre kultur und ihren glauben als rechtfertigung für hass und gewalt. leute, fallt nicht darauf rein. weder repräsentieren nazis deutschland noch islamisten die muslime.
 
Megatron schrieb:
Deutsche Werte sind z.B. Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung, Gutes Benehmen, Verlässlichkeit, Respekt, Treue Ehrlichkeit Toleranz, Solidarität, Anstand Disziplin.

:lol:

Ja, in der Welt möchte ich auch gerne leben.
Sind das jetzt die neuesten Arier-Merkmale, habe ich was verpasst?
 
Lübke schrieb:
das sehe ich anders. man ist dann als nation stolz, nicht als individuum. und das ist das wichtige daran: dass man sich selbst als teil der gemeinschaft sieht. dass man eine zugehörigkeit empfindet. einen zusammenhalt.
das gibt es übrigends nicht nur auf nationaler ebene, das findet man überall wieder. im sport z. b.
wenn die mannschaft gewinnt, von der man fan ist, warum sollte mich das freuen? ich hab doch nichts dazu beigetragen. aber es ist eben nicht das "ich", es ist das "wir". die gemeinschaft.
ich freue mich z. b. tierisch, wenn die deutsche fussballnationalmannschaft einen großen turniersieg holt. und ich bin gewissermaßen stolz, dass wir jetzt den vierten stern auf dem trikot haben. ich habe aber nix dazu beigetragen als vor dem fernseher oder der leinwand mitzufiebern und mitzujubeln. trotzdem hat mir das "wir"-gefühl sehr gefallen und ich denke es war und ist etwas gutes. es stärkt den zusammenhalt.
Das sehe ich differenzierter. Ich hab nichts gegen Deutschlandfähnchen oder das Freuen und Bejubeln der Nationalmannschaft; das habe ich auch gemacht. Auch identifiziere ich mich mit der deutschen Kultur und mit Deutschland. Mir ist diese Kultur wichtig und es lohnt sich, dafür einzutreten. Stolz empfinde ich hingegen nicht. Ich bin kein "Denker und Dichter", ich bin nicht für den Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg verantwortlich und ich habe bei der WM auch kein Tor geschossen; das haben sie ganz allein geschafft. Auf der anderen Seite bin ich auch nicht für den zweiten WK verantwortlich, ich bin nicht verantwortlich, wenn die NSU Menschen tötet und ich habe keine Verantwortung dem Staate Israel gegenüber. Ich bin verantwortlich für meine Taten. Punkt!

Du hast geschrieben, dass der Islam gut sei. Das ist er nicht. Das bedeutet nicht, dass es nicht gute Muslime gäbe. Der Islam, als Ideologie (wie andere Religionen auch) funktioniert aufgrund einer bestimmten Struktur und systemischen Zusammenhängen. Der Islam besitzt einen Kodex aus Werten und Normen, die in ihrer Summe, die freie Entfaltung des Individuums einschränken und Menschen außerhalb dieses Konstruktes ausgrenzt.
Der Islam funktioniert, strukturell, als Staatsreligion, neben dem andere Gesellschaftskonzepte oder Rechtskonzepte keinen Platz haben. Ich habe es hier schonmal geschrieben. Unsere Grundordnung funktioniert nicht zusammen mit dem Islam, zumindest nicht auf gleicher Augenhöhe. Die Religionsfreiheit muss zwangsläufig ihre Grenzen in der hiesigen Gesetzgebung finden. Das bedeutet aber auch, dass Religion sich hier (glücklicherweise) nicht so frei entfalten kann, wie es in ihrer Struktur steckt. Das sollte auch so bleiben. Die Kirche hat sich bereits ganz gut eingerichtet, auch wenn sie noch immer einen (zu) großen gesellschaftlichen Einfluß besitzt.

(Mir ist bewusst, dass es DEN Islam nicht gibt. Verschiedene Strömungen bzw. Auslegungen, etc.)
 
Ich bin kein "Denker und Dichter", ich bin nicht für den Wirtschaftsaufschwung nach dem Krieg verantwortlich und ich habe bei der WM auch kein Tor geschossen; das haben sie ganz allein geschafft.

nicht du, wir deutschen haben das alles gemacht. als kultur. du bist teil davon. wer sind denn sie? weder ist manuel neuer für den wirtschaftlichen aufschwung verantwortlich noch hat beethoven ein tor zu unserem wm-titel beigetragen.

Du hast geschrieben, dass der Islam gut sei. Das ist er nicht.
ok hier kritisierst du religionen ganz allgemein, nicht den islam. sicher ein interessantes thema, aber darüber zu philosofieren wäre jetzt wohl komplett ot, darum lass ich das einfach mal so stehen. eine anmerkung hierzu sei mir aber erlaubt; ich persönlich finde religionen richtig angewand für menschen schon sehr wichtig und insbesondere in schlimmen zeiten. deine sachliche kritik ist inhaltlich vollkommen richtig, aber sie erfasst imho nicht alle aspekte.
 
Megatron schrieb:
Hier ein paar Aussagen von deutschen Politikern:

Siglinde Frieß (Grüne): "Das Beste wäre für Europa, wenn Frankreich bis an die Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt"

Franziska Drohsel (SPD): "Ja also, Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe. Würde ich politisch sogar bekämpfen"

Jürgen Trittin (Grüne): "Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun"
"Deutschland ist ein in allen Gesellschaftsschichten und Generationen rassistisch infiziertes Land"
"Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig"


... die Liste lässt sich beliebig erweitern.

Wo sind wir denn hier eigentlich, sogar als Politiker darf man die eigene Nation aufs übelste beleidigen ohne das man Konsequenzen fürchten muss. Aber wehe es fällt einmal von einen Politiker der Satz "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" dann bekommt er sofort eine auf die Fresse.

Solche Politiker gehören doch sofort ihres Amtes enthoben und in manch anderen Land würden sie wohl noch am selben Tag am nächsten Baum aufgehängt.

Stimme dir da uneingeschränkt zu
Normalerweise gehört solchen Politikern die Staatsbürgerschafft und der Pass entzogen und des Landes verwiesen, da kommt einem alles hoch.
In jedem anderen Land klappt das auch, mit dem Stolz auf die Nation und in DE wird das eigene Land nur schlecht gemacht sowas macht einen traurig und auch unglaublich wütend.
Alleine die Kommentare hierzu in diesem Thread, ich weiß ja nicht.

Wenn unser Land ach so bescheiden wäre würden nicht so viele Ausländer Urlaub bei uns machen, und wir würden auch nicht soviel Exportieren, die Ausländischen Kunden halten sehr wohl einiges von uns, siehe dazu auch die Autoindusrtie oder Maschinenbauer, Medizintechnik und was noch alles, und die Kunden werden von uns auch Geschätzt nicht nur ihr Geld.
Das mit der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit ist also nicht an den Haaren herbeigezogen aber auch kein Alleinstellungsmerkmal.

Und zum Thema Rassismus bei uns gibt es keine Randslums wie in Paris zb. wo dann Aufstände entstehenbei uns gibt es zwar auch Viertel mit hohem Ausländeranteil aber viel besser integriert in den Städten,
Aber die Anderen dürfen das ja wir sind ja die Bösen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@e-ding
Die Religionsfreiheit muss zwangsläufig ihre Grenzen in der hiesigen Gesetzgebung finden. Das bedeutet aber auch, dass Religion sich hier (glücklicherweise) nicht so frei entfalten kann, wie es in ihrer Struktur steckt. Das sollte auch so bleiben.

Pegida möchte keine Islamisierung Europas. Nicht mehr, und nicht weniger. Das schließt mit ein, dass Gesetze nicht auf Grund von Religionen geändert werden, und auf Grund von Mehrheiten. Wenn es weniger Christen gibt, mehr Muslime in den EU-Ländern, so kann es sein, dass der Einfluss der Religion steigt und somit legal (!!!) Gesetze geändert werden, weil jetzt von der Mehrheit unterstüzt. Ob dem so ist, oder ob nur gefordert wird, wir haben hier im Thread schon unzählige Beispiele dazu.

Wenn es aber "so bleiben soll", dann kann eine Religion, die eben in anderen Ländern noch nicht so weit ist, wie andere Religionen in Deutschland (Christentum), keinen Fuß fassen. Denn sie ist durch ihre eigenen Richtlinien mit dem Grundgesetz überhaupt nicht vereinbar. Sie ist schon mit sich selbst nicht vereinbar, aber das ist ein anderes Kapitel. Sie ist nicht vereinbar mit den Gesetzen, darum suchen sich Priester ihre eigene Auslegung, sodass sie zum hiesigen Land passt. Würde ein Priester in Deutschland radikale Wege einschlagen, dann wars das. Daher das Christentum-Light. Und daher ist ein Islam-Light ebenso in Ordnung, weil er sich an die Gesetze in Deutschland hält. Ein wirklicher, Fundamentalistischer Glaube jedoch, ob die eine oder andere Religion, sind mit dem Grundgesetz niemals vereinbar, weil sie das Grundgesetz gar nicht als solches anerkennen, haben die Religionen ihre Regeln doch von Gott selbst bekommen, der höheren Instanz.

Da das Christentum in Deutschland keine Gefahr ist (und so gut wie alle anderen Kirchen AUSSER der Islam), muss man auch nicht gegen ihn demonstrieren. Daher demonstriert man dagegen, dass die Islamisierung in den EU Ländern stattfindet. Denn man möchte eben die Gesetze behalten, die man hat, und keine Religionsgesteuerten Gesetze.

@Lübke
Naja, also wir haben gar nichts gemacht. Du und ich, wir beide haben sicherlich in Deutschland Sozialabgaben bezahlt. Steuern bezahlt, und mit diesem Geld demnach alle Bedürftigen im Land bezahlt. Auslandseinsätze und Friedensmissionen bezahlt. Letztlich auch Waffen bezahlt. Wenn man daher mit WIR beginnt, dann muss man sich wirklich den gesamten Schuh anziehen.

Das sehe ich nicht so. Stolz sein kann man auf eine Errungenschaft, die JEDEM Menschen zu gute kommt, im Land. Ja, auch national kann man stolz sein, wenn man etwas besser gelöst hat, als das Ausland. Solange man dem Ausland nichts unter die Nase reibt oder aufdrängt ist das in Ordnung.

Warum sollten die Österreicher nicht stolz sein, keine Atomkraft zu besitzen? Sie haben es nicht nötig, da genug andere Stromliefermöglichkeiten, und das Land ist FAKTISCH sicherer, da keine österreichischen Atomkraftwerke hochgehen können, weil es keine gibt. Das bedeutet aber keinesfalls (genau der Punkt), dass auch jeder Österreicher damit zum einen einverstanden war, noch dass man einen Einfluss auf die großen Dinge des Lebens im Land haben kann. Sondern nur, dass sich etwas zum besseren ergeben hat, was sich für Viele als Vorteil heraus stellt.
Man kann also sagen, dass man sogar auf andere Länder stolz ist, wenn sie etwas wundervolles getan haben.

Das muss also keinesfalls national sein. KANN es aber.

Der Stolz begründet sich aber hier nicht auf eine aktive Rolle der Person. Und kann daher eigentlich gar nicht empfunden werden. Erst wer aktiv mitmacht, der kann auch stolz sein. (ist wie "fremdschämen", das wird mir immer ein Rätsel sein, immerhin bin ich nicht der/diejenige Person...)

@Megatron
Bin deiner Meinung, es gibt keinen Zufall, nur unzählige, dem Menschen unzugängliche Verkettungen von Kausalitäten.
Zu den deutschen Werten habe ich eine andere Meinung, das sind einfach nur Pauschalplätzchen, so wie Vorurteile (das wäre das Negative). Ist eher ein Schubladendenken und kann man auf Indiiduen nicht anwenden. Daher ist auch ein gemeinsamer Stolz immer sehr... ungewöhnlich. Denn man klassifiziert nach diesen Schubladen, und ob man sie bedient. Warum sich dem anschließen? Jeder ist selbst für sich verantwortlich.
 
Lübke schrieb:
durch den braunen schandfleck in unserer geschichte haben eben viele ein problem damit, stolz auf die deutsche kultur zu sein. die jahre 1933-1945 überwiegen dann eine jahrtausendealte geschichte des volkes der "dichter und denker". es gibt vieles worauf wir als kultur stolz sein können und ja, wir müssen uns auch als volk für die braune vergangenheit schämen. dieses schändliche kapitel unserer geschichte gehört auch dazu. und es sollte auch niemals vergessen werden. ebensowenig aber auch die errungenschaften.

So ist es und viele die in diesen Zusammenhang nur Deutschland als den Sündenbock hinstellen verkennen dabei das ebenso viele Deutsche darunter gelitten haben und leiden. Zudem ist Deutschland für diesen Krieg nicht allein verantwortlich. Kein Land der Welt hat durch diesen Krieg mehr verloren, weshalb auch die Masse der Deutschen nach den Motto "Nie wieder Krieg" lebt. Der größte Teil der Deutschen will von Macht und Politik nichts wissen sondern einfach in Frieden leben.
Auch damals standen viele Menschen nicht hinter Hitler, das er dennoch an die Macht kam war eine Wahlfälschung, danach musste jeder um sein Leben bangen wenn er etwas gegen das Regime sagte bzw. unternahm.

Viele Kriege der letzteren Jahre liefen nach den gleichen Schema ab. Zuerst hetzt man verfeindete Volksgruppen innerhalb des Landes auf und spaltet somit das Land, dann hat man es wesentlich einfacher das Land zu besiegen. Wie stark ein Land sein kann, bei den die Bevölkerung nicht gegeneinander kämpft hat man ja im 2. Weltkrieg mit Deutschland erlebt.

Um die totale Weltmacht zu erringen will man aber einen weiteren Weltkrieg anzetteln und dieser sollte ebenfalls von Deutschland ausgehen. Deshalb versucht man das Land innerlich zu spalten und wenn man das mit den Deutschen allein nicht schafft so schafft man es mit genug gewaltbereiten Ausländern (die friedlichen natürlich ausgenommen).

Also lasst euch nicht aufhetzen sondern zeigt den Hetzern und Haßpredigern die rote Karte.

sbj schrieb:
:lol:

Ja, in der Welt möchte ich auch gerne leben.
Sind das jetzt die neuesten Arier-Merkmale, habe ich was verpasst?

In der heutigen Ellbogengesellschaft sind so manche dieser Werte verloren gegangen, doch auf den Land sind sie noch mehrheitlich vorhanden. Arier ist ebenfalls ein Begriff (Rasse) der von Hitler pervertiert wurde, die Haut Augen und Haarfarbe eines Menschen sagt nichts zu seinen Charakter aus.

Ich will diese genannten Eigenschaften keineswegs pauschalisieren dazu sind die Menschen zu verschieden, dennoch gibt es kulturell bedingte Merkmale die bei der einen oder anderen Rasse mehr oder weniger vorhanden sind. Z.B. südländische Kulturen haben gegenüber den Deutschen eine oft deutlich gelassenere Lebensweise und nehmen es mit so manchen Punkten nicht so genau, aber dennoch sind sie deswegen keine schlechteren Menschen.
 
GevatterTod schrieb:
Die Polizei musste schon einschreiten, um Hooligans von den Gegendemonstranten fern zu halten.
Dann wirf aber auch einen Blick auf die Livestreams, z.B. von Russia Today. Oder rede mit Leuten, die tatsächlich dabei waren. Die Provokation ging in den meisten Fällen von den Gegendemonstranten aus.
Linksradikale haben ein signifikant höheres Gewaltpotential als Rechte. Ich verweise nur auf letzte Nacht in Leipzig. Oder hast du irgendwo schon mal davon gehört, dass sich in den letzten Jahren mal eben 600 Neonazis spontan auf den Weg machen? Oder ich verweise auf die erste Woche dieses Jahres: 50 Linksradikale vs. eine Polizeiwache. Ich verweise auf jede Silvesternacht der letzten Jahre in Leipzig Connewitz. Ich verweise auf den 1. Mai in einigen deutschen Städten.

Dass rechtsradikales und nationalistisches Verhalten und Gedankengut wieder in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert werden.
Aber wenn Die Linke ihr linksradikales Gedankengut aus jedem Parlament plärrt, dann ist das vollkommen legitim? Da sagst du nichts? Keine Reaktion, wenn diese Antideutschen mal wieder die gesamte Nation abschaffen wollen?

Ab wann wird denn für euch aus einer Mitte-Rechts-Bewegung eine rechtsradikale Bewegung? Wenn Pflastersteine in die Schaufenster türkischer Gemüseläden und Molotov-Cocktails auf Asybewerber-Heime fliegen?
Zum Beispiel, ja.

Ja, diese Leute tragen tatsächlich Erkennungszeichen. Polizei und Behörden wissen auch genau, wer da mitläuft (und PEGIDA anführt), von "HOGESA" bis einschlägig bekannte Organisationen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
Und was weiß Heinz Schulz, der bei PEGIDA mit läuft weil ihm die aktuelle Situation echt stinkt, über die Beobachtung des Verfassungsschutzes?
Oder anders gefragt: Wie würdest DU persönlich jemanden als Nazi erkennen und aus der Demo ausschließen? Oder anders gefragt, da es dir ja offensichtlich näher liegt: Woran erkennst du Antifa-Vandalen in einer Linken-Demo?

Die rechtsradikale Gewalt steigt in Sachsen stetig an, und ich glaube nicht, dass es mit den ganzen Hormonen und Emotionen, die letzten Endes enttäuscht werden, weniger werden wird.
Packste jetzt etwa auch die Khaled-Keule aus, bevor auch nur ein einziges Krümel Fakten vorhanden ist?
Ich verweise hier noch einmal an die stetig ansteigende linke Gewalt, vor allem in Leipzig.

Zedar schrieb:
Auch wenn man jetzt keine Mitglieder von z.b. Blood and Honour oder der NPD persönlich kennt, sollte man sich meiner Meinung nach von solchen Bewegungen fernhalten.
Cool. Endlich gibts n wirksames Mittel gegen Linken- und Grünen-Demos: Einfach n paar Glatzen hin schicken. Dann sollte sich, nach deiner Logik, diese Demo umgehend auflösen, denn das Ziel der Demo ist ja jetzt offiziell verdorben...

belzebub19 schrieb:
Das sind alles nachvollziehbare Aussagen.
NICHT für einen Politiker, der seinen Arsch im Bundestag breit sitzt. Oder hast du schon vergessen, was über dem Portal des Reichstags steht? Da steht nicht "DEM EUROPÄISCHEN VOLKE" oder "DER FRANZÖSISCH-RUSSISCHEN BESATZUNGSMACHT".... Und was ist erst mit dem Amtseid, den man da schwört? Der dürfte sich nicht all zu sehr von dem Gelöbnis unterscheiden, dass ich einst geleistet habe.
Nein, ein Politiker, der solche Sprüche raus haut, gehört direkt des Landes verwiesen. Pass weg, rausschmeißen. Kann meinetwegen in der Sahelzone glücklich werden.

Was zeichnet es denn aus Deutscher zu sein und womit hat man es verdient sich dazu zählen zu können? Es ist doch reiner Zufall hier geboren zu sein.
Es ist KEIN Zufall, es ist das Resultat einer langen und erfolgreichen Ahnenreihe, die Deutschland zu dem gemacht hat, was es ist, angefangen mit Germanen, die den Römern den Arsch bis zu den Ohren aufgerissen haben.
Und was dich auszeichnet? Na wie wäre es mit deinen eigenen Leistungen, die du zum Gesamtwohl beigetragen hast?

In unserer Kultur sehe ich keine Werte, die nicht auch durch Angehörige anderer Nationen und Religionen vertreten werden können.
Dann bist du ein blinder Mann.
Was zeichnet denn z.B. die Türkei hinsichtlich ihrer Werte aus? Na aktuell ist sie offensichtlich auf dem besten Weg in Richtung Diktatur feat. Gottesstaat. Was zeichnet Russland aus? Menschenrechte sind es nicht gerade. Was zeichnet die USA aus? Pures Fressen & Gefressen werden.

Innerhalb Westeuropas haben wir noch halbwegs kompatible Werte, aber jenseits davon wird es ganz schnell ganz dünn. In Asien bist du z.B. als Einzelner gar nichts wert, China oder Japan agieren eher nach dem Prinzip des Bienenstaats.

Es wird für diese Leute Zeit zu begreifen, dass unsere Welt keine Nationen und Grenzen braucht, da die Ressourcen einfach nicht gerecht verteilt sind und jeder ein Recht darauf hat dort zu Leben, wo es seinem Lebensentwurf entspricht.
Ressourcen KÖNNEN nicht gerecht verteilt sein, das ist geologisch unmöglich.
Mitteleuropa zeichnet sich z.B. durch eine reichhaltige Versorgung mit Süßwasser aus. Unsere Böden sind weitestgehend fruchtbar. Eine lebensfeindliche Flora und Fauna gibts ebenfalls nicht. Unser Klima ist weitestgehend angenehm, letzte Woche war T-Shirt-Wetter... Dafür hat ganz Europa einen eklatanten Mangel an Erdöl, Erdgas, Gold, Diamanten, Seltenerden,...
Im Gegenzug, schauen wir nach Zentralafrika. Brütende Hitze, Moskitos voll mit Malaria, Affen mit Ebola, Giftschlangen, Trockenheit, eklatanter Mangel an Frischwasser,... aber dafür gibts eben all diese tollen Bodenschätze.

Die Unterscheidung zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und angeblich gerechtfertigten politischen Asylanträgen ist irrelevant, denn jeder Hilfesuchende muss als Teil unserer Gesellschaft aufgenommen werden.
Wenn du so heran gehst, dann darfst du gleich ganz Afrika zur Teeparty einladen, und Osteuropa und Südostasien gleich mit.

Elementarer Pragmatismus: Du kannst nicht alle retten! Das ist wie eine umgekehrte Triage. Du rettest den zuerst, der das größte Problem hat. Da aber "Ich muss den ganzen Tag auf dem Feld schuften und habe trotzdem nur 2 paar Hosen" deutlich harmloser ist als "Sobald mich die Regierungstreuen finden, häng ich vom nächsten Baum", rette ich ganz bestimmt nicht den Wirtschaftsflüchtling zuerst.

Außerdem kannst du Wirtschaftsflüchtlingen auf ganz andere Weise helfen: Stärke die Wirtschaft des Herkunftslandes, wenn möglich. Dann gibts da nix zu flüchten. Gegen eine Diktatur, die ihre Bürger mit dem Tode bedroht, kannst du hingegen nichts machen, außer die Panzer auspacken.

c137 schrieb:
Ja, ich finde auch viele Dinge gut, die es in Deutschland gibt. Ja, ich bin auch froh hier und nicht z.B. im Sudan zu leben. Dazu beigetragen aber hab ich relativ gesehen wenig
Ich vermute mal stark, du trägst sogar jeden Tag etwas dazu bei, dass du zumindest nicht wie im Sudan lebst.
- Du kannst dich jeden Tag aufs neue dagegen stark machen, dass Fraktionen wie die Muslimbrüder einen Islamisierungsprozess voran treiben, inkl. Scharia-Gesetzgebung
- Du bist ein Teil dessen, was die deutsche Wirtschaftskraft ausmacht. Wir haben nur unbedeutende Bodenschätze, und trotzdem stehen wir so unglaublich viel besser da als der geologisch so reiche Sudan. Irgendwas machen WIR (also auch DU) eindeutig besser als DIE.

Also ich bin der Meinung, darauf kann man schon stolz sein. Es ist nicht nur ein Stolz auf die Vergangenheit, an der man nun wirklich keinen Anteil hat, sondern insbesondere Stolz auf die Gegenwart, die man aktiv mit gestalten kann.

Leider sieht man bei vielen Demonstranten der PEGIDA aber dieses Element, dass der Islam oder Ausländer und deren jeweilige Kultur einfach als schlecht und/oder unterlegen abgestempelt werden.
Nenn mir ein islamisch geprägtes Land mit einer Demokratie, die einer europäischen auch nur nahe kommt. Nenn mir ein islamisches Land, in dem Menschenrechte tatsächlich etwas zählen. Da kannst du lange suchen...
Also ja, wir SIND besser als die. Das ist kein Kultur-Imperialismus, das ist kein Nationalismus, das ist eine vollkommen nüchterne Einschätzung. Und einen Beweis dafür habe ich auch noch:
Wenn wir nicht besser wären, wieso wollen die dann alle her kommen? Ums hier schlechter zu haben als zuhause? Um uns auf ihr Niveau runter zu ziehen? Oder um an unseren Errungenschaften zu partizipieren?

e-ding schrieb:
Stolz kann man nur auf etwas sein, was man selbst vollbracht bzw. erwirkt hat.
Siehe oben: Wenn du nicht gerade ein professioneller Hartz-Gammler bist, dann vollbringst du doch tatsächlich tagtäglich was. Du erwirtschaftest einen Mehrwert für die Gesellschaft.
Ich für meinen Teil beglücke unsere Nation mit Webseiten, unter anderem für ein größeres Verlagshaus. So gesehen treibe ich die Pressefreiheit voran (oder unterstütze aktiv die Lügenpresse *G*).

Ich bin froh, in Deutschland zu leben und ebenso froh, frei von Ideologie und Religion sozialisiert worden zu sein.
Frei von Ideologie heißt aber nicht automatisch "frei von eigener Meinung". Wenn sich dann deine Meinung mit die Anderer deckt, ist das dann schon eine Ideologie?

Aus meiner Sicht definiert sich die Qualität einer Kultur insbesondere darüber, wie mit Nonkonformität umgegangen wird.
Dann hat Deutschland aktuell ein echtes Problem, denn kaum weicht man vom Pfad der gemäßigten Linken ab und vertritt eher konservative, nationale Meinungen, wird man ja offensichtlich sofort niedergebrüllt.
 
So ich hab mich mal ein wenig mehr zu PEGIDA eingelesen.

So gesehen garnicht so übel,(das sag ich als Jeside also Kurde)
Bei den Gegendemos frage ich mich hingegen wie Verblendet viele sein können.


Aber das ist der Hit schlecht hin:

Die Politik nimmt sich das Recht raus dagegen aufzurufen, Was diese laut Verfassung nichtmal dürfen:freak:
-
Die Lügenpresse ist schon der Wahnsinn was die PEGIDA unterstellen.
(Genauso das mit RTL wo sie die Demos ins Rechte-Eck mit einem Fake stellen wollten)

:stock:
 
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Hi

ich hätte da mal nen paar Fragen zu dem Pegida Initiator, Gründer, Vorsitzendem, Redner ....

Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Bachmann

Stimmt das alles?
Vorbestraft wegen zahlreicher Delikte, u.a.
Körperverletzung, (Andersdenkenden auf die Fresse hauen oder Frauen/Kinder verprügeln?)
Einbruchdiebstahl, (Fremden Besitz beschädigen bzw. entwenden? für Eigenbedarf oder Verkauf?)
2 facher Drogenbesitz (Konsument oder Dealer?)
Staatsflüchtling (um der oder den Strafe(n) zu entgehen?),

Zur Zeit soll noch eine Bewährungsstrafe bestehen?

Dann noch zu den Interviews? Eins für die Bild und zwei für Rechte Zeitschriften/Verlage und eins fürs Ausland

.... und natürlich die Sympathien für die komischen Parteien auf Facebook?

Cu
 
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