Photoshop CS5 - Fragen zum DNG-Format

stonix015

Lt. Commander
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Ich habe einmal eine Frage:
Undzwar habe ich chdk auf meiner Canon A720is und speicher damit DNGs mit 10bit Farbtiefe pro Kanal ab.

Jetzt ist meine erste Frage, wie ich diese 10 Bit auch Nutzen kann. Wenn ich das Foto öffne kann ich egal in welchem "Farbraum" nur 8Bit oder 16Bit auswählen, aber keine 10Bit.

Meine zweite Frage lehnt sich direkt daran an: welchen Farbraum nehme ich am Besten?
Ich steige selber erst gerade in die Raw-Fotografie ein und hab keine Ahnung davon.

Meine nächste Frage ist eher allgemeiner: Könnt ihr mir vielleicht Tipps geben was man so alles mit Raw-Format machen kann. Ein paar Sachen habe ich ja schon im Internet rausgesucht. Sowas wie Weißabgleich, Überbelichtungs-Korrekturen, etc.

Und in welchem Format speicher ich die Fotos dann fertig bearbeitet ab?
Reicht dafür wieder jpg oder gibts da auch andere Formate, die mehr Detailgenauigkeit haben?
 
also zum oberen - sorry keine ahnung ^^

zum raw format, ich mache alle meine Bilder in raw (abgesehen von "Party bildern")
bearbeite diese im raw converter und lasse sie "entwickeln" in jpg

was denn auch mein abschluss speicherformat ist (jedoch hebe ich die raw's immer noch auf ^^)
 
Für die RAW-Entwicklung empfehle ich dir Adobe Lightroom 3 (ausser du hast bereits Photoshop), da kann man sehr vieles mit den RAWs machen und findet sich schnell zurecht.
 
Camera Raw ist doch relativ selbsterklärend. In CS5 kam meines Wissens nach z.B. die Unterstützung für Objektivkorrekturen dazu, ansonsten eben die ganze Palette...Belichtung, Sättigung, Schärfe, Verlaufsfilter, ach, alles lässt sich gar nicht aufzählen.

CHDK speichert doch automatisch DNG zusätzlich zum JPG, öffne doch das gleiche Bild in Camera Raw in beiden Formaten, dann wird sehr schnell klar, wo die Vorteile des größeren Farbraums liegen, wenn du ein bisschen an den Reglern drehst. Ob du sRGB oder Adobe RGB (oder irgend einen anderen Farbraum) verwendest, ist ziemlich egal...sRGB ist sowas wie der kleinste gemeinsame Nenner, und wenn du keinen Grund hast/kennst, einen anderen zu verwenden, dann bleib einfach dabei ;).

"Besser" als JPG wäre TIF für das Endergebnis, da eben wie DNG verlustlos UND wie JPG bereits "fertig entwickelt"...allerdings auch wieder weniger kompatibel z.B. zu gängigen Media Playern/Fernsehern oder wo/wie auch immer man die Bilder eben ankuckt.
 
ja nur er sagt mir ja dass er das bild nur in 8bit öffnet, bzw. ich habe bei egal welchem farbraum nur die wahl zwischen 8 bit und 16 bit.
Was mache ich jetzt?
oder hab ich trotzdem was von den 10bit die er aufnimmt ?
 
Dann nimm im Zweifelsfall 16bit, lieber pro Pixel und Kanal 6 unnötige zusätzliche Bits als 2 verschenkte ;). Schon klar, dass sich 10 Bit pro Kanal nicht verlustlos in 8 Bit pro Kanal pressen lassen, in 16 Bit kann man die 10 Bit hingegen problemlos unterbringen.

Edit: aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Vorteil "DNG" über CHDK nicht sooo groß ist, wie DNG bei DSLRs, da letztere (wenn ich mich jetzt nicht total täusche) oft in 12bit aufnehmen. Ich merke zumindest, dass bei der Pentax K10D der Spielraum mit DNG erheblich größer ist als bei der Digital Ixus Schlagmichtot-Modellnummer, aber bei beiden gegenüber JPG deutlich zutage tritt.
 
Zuletzt bearbeitet:
würde nicht als jpg sichern, da bei mehrmaligen sichern irgendwann (auch bei höchster qualitätsstufe) jpg-artefakte entstehen. außerdem ist jpg keine verlustfreie komprimierung.
besser als .tif abspeichern -> verlustfrei!
 
jap tif hab ich jetzt gerade auch gemerkt. 16bit-tiff. ist dann aber auch 50mb groß das foto.
Was mache ich eigentlicht gegen solches rauschen? Also kamera-einstellungstechnisch?
beispield.png

http://imageshack.us/f/715/beispield.png/
 
ISO runter oder länger belichten und damit besseres S/N-Verhältnis und weniger Bedarf, die Tiefen im RAW-Converter nachträglich hochzuziehen.
 
Gegen Rauschen hilft nur Iso runterdrehen und hinterher noch mit der Funktion "Rauschen abmindern" in PS das Rauschen in den homogenen Flächen abmildern.

Grüße
jusaca
 
und GENAU da liegt das problem, dachte ich mir auch, typisches isoproblem, ich bin ja nicht dumm.
Iso war aber bereits auf 80, Belichtung auf 8 sekunden.

Blende hatte ich auf f/4.5, wobei ich ja an der schärfe nichts auszusetzen habe.
 
man sollte bilder nur einmalig als JPEG speichern ... alle weiteren Speichervorgänge im JPEG-Format mit dem selben Bild bringen zu hohe Qualitätsverluste ... am besten immer das Originalbild behalten und das fertig bearbeitete als TIF speichern (das gilt natürlich nur für professionelle anwender) für ein fotoalbum dürfte es nicht relevant sein
 
das heißt für ein fotoalbum: während der bearbeitung immer als tiff/raw. und LETZENDLICH wenns fertig ist als hoch qualitatives (85/90 %) jpg.
Gut das klingt einleuchtend.

Dann brauche ich jetzt ein pc mit sagen wir 40gb arbeitsspeicher XD
Obwohl ich sollte es ersteinmal probieren vielleicht tut er sich ja garnicht so schwer


...trotzdem möchte ich nicht freiwillig von meinem iso80-rauschproblem ablenken.
Jemand ne idee?
 
ich persönlich speichere alle sachen als PSD ab (photoshopdokument) ... mit allen einstellungs/effekte-ebenen ... das sind änderungen im nachhinein easy und habe auch kein qualitätsverlust ... wenn du ein halbwegs vernünftiges system hast mit sagen wir mal 4 GB ram .. ner hdd mit 7200 U/min sollte es keine probleme geben ... es gibt nur wenige filter die den rechner ins schwitzen bringen ;)
 
Na wenn es eben bei der Aufnahme immer noch so stark rauscht, war die Belichtungszeit eben noch nicht lang genug...nein, ernsthaft, Rauschen lässt sich nunmal physikalisch nicht eliminieren und in derart unterbelichteten Bereichen fällt es eben besonders auf. Klassischer Fall von "ist halt so..." - mitten in der Nacht, wenn es stockfinster ist (so sieht es zumindest aus, und im Vergleich zu Tag/Sonnenlicht sind ein paar Straßenlaternen eben immer noch stockfinster) geht halt technisch nicht mehr.

Edit: genaugenommen, größerer Sensor rauscht natürlich generell weniger, aber signifikant größere Sensoren finden sich halt nur in DSLRs. Um präzise zu sein, müsste man also einschränkend sagen, in dieser Kameraklasse geht technisch nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
ja nur es ist ja schon richtiges rot/grün rauschen, und bei iso80 sollte dann doch eigentlich das rauschen weg sein und dafür einfach nur der bereich zu dunkel oder?
weil belichtet habe ich das bild schon sehr stark mit 8 sekunden finde ich.
die ganzen laternen und leuchtquellen sind auch alle schon übertrieben stark vorgestochen.
 
Bei solch langen Belichtungszeiten kommt ein sogenannter Dunkelstrom hinzu.
Der Sensor erwärmt sich während er als genutzt wird und die braunsche Molekularbewegung nimmt zu. Dadurch werden zufällig quer über den Sensor hinweg im Halbleiter Elektronen ausgelöst, die dann als Rauschen im Bild sichtbar sind. Je länger die Zeit, desto stärker das Dunkelstrom-Rauschen.
Normalerweise macht eine Kamera bei Belichtungszeiten > 1s im Nachhinein noch eine Aufnahme mit geschlossener Blende, um dieses Rauschen vor schwarzem Hintergrund zu simulieren und verrechnet das mit dem echten Foto, um das Rauschen zu minimieren.

Ansonsten ist es bereits gesagt: Bei schwierigem Licht bekommst du klarerer Bilder nur bei einem größeren Sensor und lichtstärkeren Linsen, sodass das Rauschsignal im Verhältnis kleiner ist (größere Fläche = mehr Photonen pro Bildpunkt = stärkeres echtes Signal) -> SLR

Grüße
jusaca
 
stimmt, da hatte ich auch mal was von gelesen, es gibt ja auch kameras, die extra stickstoff-gekühlt sind :D
Danke du hast echt plan davon.

Wie mache ich son referenzbild mit der canon?
Oder einfach papier davorhalten?

hab ne lösung gefunden XD http://www.youtube.com/watch?v=m6zj7_nl-OA
das ist echt ne richtig gute methode um "schlechte" kameras durch mehr aufwand zu "komprensieren"
 
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