Pihole auf Ugreen DXP2800 einrichten (Absoluter Anfänger)

Flaka

Ensign
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Hallo an die nette Community!

Ich bin seit ein paar Tagen stolzer Besitzer eines UGREEN NASYNC DXP2800. Erstmal sind dort meine Uralten Seagate Barracuda ST3000DM001 (3TB) im Raid1 angeschlossen und bilden erstmal eine Notlösung. Im Winter folgen dann Ironhawks mit jeweils 8TB im Raid1 + eine extra für zusätzliches Backup. (Dafür wird dann mein Weihnachtsgeld draufgehen, die Preise werden mit Sicherheit steigen...)

Jetzt bin ich schon vor etwas längerer Zeit auf Pihole aufmerksam gemacht worden (Youtube gibt da immer wieder interessante Videos). Hatte die Software vorher im Hinterkopf für ein extra Raspberry Pi, aber bin auch auf die Info gestoßen, dass das UGREEN NAS dies auch kann. Jetzt fehlen mir natürlich die Kenntnisse mit Linux und auch UGOS. Über das NAS nutze ich das erste mal Linux. Pihole war auch mit ein überzeugender Grund für meine Dame, da ja damit zu Hause die ganze Werbung auch für den Smart-TV rausgefiltert werden kann, und somit habe ich die Genehmigung für den Kauf erhalten.

Gibt es irgendwo nachvollziehbare Anleitungen, oder Videos, wie man Pihole auf dem Gerät installieren kann und auf was man bei der Einrichtung achten muss. Ich richte mich schonmal auf kopfknackende und nervenzerreißende Stunden ein.

Würde mich freuen, wenn hier jemand mir das irgendwie relativ einfach zeigen und erklären kann.
 
Eigentlich gibt es ganz viele Anleitung im Internet, woran hängt es?
Im übrigen Blockiert ein Pi-Hole nicht alle Werbung.
 
Die kommenden Stunden werden nicht nervenaufreibend sein...zumindest nicht wegen pihole ;)

zB findest du im UGreen Appstore auch Docker. Pihole kannst du dann in so einem Docker-Container laufen lassen. Damit kannst du PiHole ohne großes heruminstallieren (und ohne die Nerven zu verlieren) zum laufen bringen.

Willst du es dann doch eher auf einem Raspi zum laufen bringen (was ich selbst bevorzuge), reicht ein Befehl:
curl -sSL https://install.pi-hole.net | bash (ggf. muss curl nachinstalliert werden)
Dann sollte pihole schon via http://<ip-deines-raspis>:8080/admin/ erreichbar sein.

mehr ist es auch nicht.

PS:
Der UGreen hat doch auch einen x86-Intel-CPU oder? Dann kannst du darauf auch umfangreichere NAS-Systeme wie TrueNAS installieren, sollte dir das UGreen-OS nicht so zusagen.
 
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Nimm direkt Adguard Home. Über kurz oder lang zieht man eh um. Das kannst du dir direkt sparen :)

Hier ist eine Anleitung.

Viel Glück :)
 
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Ich merke, dass hier bei Linux viel Konfiguration nötig ist, bin sonst nur .exe-klicken gewöhnt. Ich weiß auch, dass ich am Router dann auch noch Ports umleiten muss, damit es auch beim NAS ankommt und dort rausgefiltert wird.

Nebenbei lasse ich mich auch gern beraten, falls pihole dann doch nicht die beste Wahl ist. Wie sieht es eigentlich aus bei Updates der Software? Irgendwie muss die Software ja immer wieder aufgefrischt werden, damit die Ad's und Tracker rausgefiltert werden. Wie geschieht das?
 
Das DXP2800 müsste auch Platz für M.2 SSDs haben. Ggf. macht es auch Sinn Docker etc. pp. dann auf die SSD zu packen, damit die HDDs nicht aus dem Spindown kommen müssen.
Flaka schrieb:
Wie geschieht das?
Du hinterlegst Filterlisten in PiHole, die zieht er sich dann automatisiert aus dem Netz. Die Listen im Netz wiederum werden von Freiwilligen gepflegt.
 
Flaka schrieb:
Ich weiß auch, dass ich am Router dann auch noch Ports umleiten muss, damit es auch beim NAS ankommt und dort rausgefiltert wird.
Ports musst du keine umleiten (außer du willst den PiHole von außerhalb aus Internet reichbar machen, wovon dringend abzuraten ist).
Was du ggf. machen musst die die DNS (oder DHCP) Einstellungen an zu passen.
Flaka schrieb:
Nebenbei lasse ich mich auch gern beraten, falls pihole dann doch nicht die beste Wahl ist.
PiHole ist die "zweite" Linie in der Verteidigung. Am besten sind immer noch Browser-Plugins wie uBlock Origin. Aber PiHole ist für alle Zwecke gut, wie das nicht möglich ist.
Flaka schrieb:
Wie sieht es eigentlich aus bei Updates der Software?
Kommt drauf an wie du es Umsetzt (direkt installierst, als Docker etc.)
Flaka schrieb:
gendwie muss die Software ja immer wieder aufgefrischt werden, damit die Ad's und Tracker rausgefiltert werden. Wie geschieht das?
Die Listen aktualisiert PiHole selbst
 
Updates machst du einfach mit einem weiteren Watchtower Container.

Edit: ich lass den einfach mit restart:always laufen und dann updated der halt immer.

Watchtower wurde archiviert. Hier der neue/aktuelle Fork.

Gleich mal alles umstellen.... O.o
 
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@mafoe Das werde ich mal ausprobieren. Mal sehen, ob ich das so hinkriege...
 
Ich glaube die Frage ob pi-hole oder Adguard ist eher eine Glaubensfrage und wohl eher religiös. Such dir eine Lösung die für dich besser passt und mit der Du besser klar kommst. Ich hab hier ein pi-hole auf einem pi-zero2 laufen, vorher zero1, was auch ausgereicht hat. Strom kommt über USB-Anschluss an der Fritzbox und läuft somit immer mit dem Router zusammen.

Bei einem NAS geht das über Docker. Damit bist Du unabhängig welches NAS Du hast, sofern es nicht direkt als "Erweiterung" verfügbar ist. Ich habe mich bewusst DAGEGEN entschieden und einen PI genommen. Hintergrund, ein DNS läuft häufiger als ein NAS, zumindest bei den meisten Privathaushalten. Was dazu führt, dass bei den NAS keine Stromsparfunktionen greifen. Also die HDDs schalten nicht ab etc. Und ein Zero verbraucht recht wenig und kann locker 24/7 laufen.
 
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twixxn schrieb:
Ich glaube die Frage ob pi-hole oder Adguard ist eher eine Glaubensfrage und wohl eher religiös. Such dir eine Lösung die für dich besser passt und mit der Du besser klar kommst. Ich hab hier ein pi-hole auf einem pi-zero2 laufen, vorher zero1, was auch ausgereicht hat. Strom kommt über USB-Anschluss an der Fritzbox und läuft somit immer mit dem Router zusammen.

Bei einem NAS geht das über Docker. Damit bist Du unabhängig welches NAS Du hast, sofern es nicht direkt als "Erweiterung" verfügbar ist. Ich habe mich bewusst DAGEGEN entschieden und einen PI genommen. Hintergrund, ein DNS läuft häufiger als ein NAS, zumindest bei den meisten Privathaushalten. Was dazu führt, dass bei den NAS keine Stromsparfunktionen greifen. Also die HDDs schalten nicht ab etc. Und ein Zero verbraucht recht wenig und kann locker 24/7 laufen.
Das mit der Stromsparfunktion vom NAS hatte ich garnicht überdacht. Ist ja am Ende auch irgendwie logisch. Und die Stromversorgung über meine Fritzbox ist auch von Vorteil. Ich glaube, dass ich das mit dem Raspberry Pi Zero auch so machen werde. Ne separate SSD wo Pihole drauf läuft ist auch gerade wesentlich teurer, als ein separates Pi + Zubehör, oder?
 
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