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News Piranha-Bytes-Fans ernüchtert: Cralon weiß als Demo noch nicht zu überzeugen

E1M1:Hangar schrieb:
Jopp... sieht aus als wäre man in Gothic 1 und 2 Zeiten für immer hängengeblieben.
Und das ist das traurige dran. Ein modernes Gothic 1 und 2 würde nach wie vor gut ankommen. Das hat man ja mit Risen 1 probiert. Frag mal die Fans, wie die Triologie bei Gothic ist? Korrekt. Gothic 1, Gothic 2, gefolgt von Risen 1. Leider war alles danach, reinster Schund. G3 ist zumindest für mich so eine Hassliebe. Man hat auch dort recht stark gebrochen. Man hat die offene Welt und Erzählung - in Anlehnung auf die Elederscrolls Spiele - für eine starke Haupt Story geopfert.

Man darf auch nicht vergessen, dass Herr Pankratz vor allem bei G1 und auch bei G2 im Team recht wenig Einfluss hatte...

E1M1:Hangar schrieb:
Spätestens Elex 1 hat mir gezeigt, dass PB es einfach nicht drauf hat und den Anschluss schon lange verpasst hat.
... und federführend bei seinem Kind Elex 1 war. Jetzt stellt sich der treue Leser die Frage, wer hat zum Erfolg von G1 und G2 beigetragen und wer war verantwortlich für den Misserfolg von Elex?

JMP $FCE2 schrieb:
Zum Teil war es schon damals veraltet. Wenn ich mich recht erinnere, konnte man nicht seitwärts laufen,
Konnte man alles in den Einstellung auswählen, aber ja selbst dann, war die Steuerung eher so lala.

Ranayna schrieb:
Fuer Gothic 1 und 2 muss gelten: Finger weg von der Maus.
:schluck:

Mondgesang schrieb:
Wobei ich für Risen 1 immer eine Lanze brechen werde.
:schluck:
(Wobei ich ja sagen muss, dass mir die Echsenmenschen als Gegner null getaugt haben. Da waren die "alten" unzivilisierten Orks aus G1 und G2 deutlich lieber)
 
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JMP $FCE2 schrieb:
Tomb Raider war wenigstens für reine Tastatursteuerung konzipiert, mit Automatikfunktionen zum Gehen bis zur Kante, Sprünge maximaler Weite etc. - Umsehen mit dem Numpad, danach Ausführen der notwendigen Programmschritte des fast rundenbasierten Kletter- und Sprungsystems.
Ich hab damals nur eine Tomb Raider Demo gespielt, und bin dabei derartig krachend gescheitert :D
Mit der Tomb Raider Steuerung bin ich ueberhaupt nicht klargekommen.
Und ich habe auch seitdem nie ein Tomb Raider gespielt, was aber auch dran liegt das Action Adventure nicht so meins war. Zuwenig RPG Elemente :D

Mondgesang schrieb:
Wobei ich für Risen 1 immer eine Lanze brechen werde.
Das Ende von Risen 1 war soooooo oede.
Ich weiss nicht wie weit ich noch vom Ende weg war, aber ich war in einer Hoehle die voll mit Echsenmenschen war. Und die waren nur noch nerfig, aber nicht gefaehrlich.
Ich habe das Spiel tatsaechlich noch in dieser Hoehle beiseitegelegt, und nie wieder angepackt.
 
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Ranayna schrieb:
Ohne Questmarker, ohne Karte... Das funktioniert nur in kleinen Welten. Drova war da tatsaechlich etwas grenzwertig und wohl nur ueberschaubar, weil es 2D und nicht 3D war.


Drova HAT Karten. Aber es sind Ingame-Karten, die man sich kaufen muss. Wie in Gothic.

Ich hatte übrigens drauf verzichtet -- und die Erkundungszeit meines Lebens. Eine vage Weltkarte bekommt man ja zu Beginn. So unendlich viel befriedigender als im Touristen-Modus durch ne Welt geführt zu werden -- auch die schönsten Quests spielen sich übrigens immer sehr gleichförmig, wenn alles darauf hinausläuft, Wegpunkte abzuklappern bis "Quest complete". Auch das macht Kingdom Come besser als vieles.

Wenn man nicht mehr gefordert ist, eins und eins selbst zu addieren, dann ist das auch erzählerisch so ähnlich wie ein Kinder-Cartoon, der alles doppelt und dreifach erklärt. Wobei, den Trend dahin gibts ja mittlerweile selbst in Erwachsenenfilmen. :D Steinalte Tatort-Folgen und Columbo-Fälle sind Peak Zuschauer-Engagement im Vergleich, wenn sie ihn zumindest ein bisschen mitraten lassen.
 
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Svennc schrieb:
Drova HAT Karten. Aber es sind Ingame-Karten, die man sich kaufen muss. Wie in Gothic.
Schon klar, das weiss ich. Ich war ja schon froh, dass die Karte in Drova, ganz anders als in Gothic damals, wenigstens schnell geladen ist. Mein Rechner damals mit dem ich das erste Mal Gothic gespielt habe musste immer etliche Gedenksekunden einlegen wenn ich die Karte aufgerufen habe.

Dennoch war die Weltgroesse meiner Meinung nach grenzwertig.
Komplett auf Questmarker zu verzichten geht eigendlich nur in einer ueberschaubaren Welt. Wie klein zB Morrowind wirklich ist, merkt man erst wenn man es heutzutage auf modernen Systemen spielt bei denen man den Nebel abschalten kann.
Man kann dann vom Startpunkt am Bootssteg die fliegenden Felsen von Vivek sehen, eine Stadt in die man im regulaeren Spielverlauf erst nach etlichen Stunden betritt.
 
Ranayna schrieb:
Dennoch war die Weltgroesse meiner Meinung nach grenzwertig.
Komplett auf Questmarker zu verzichten geht eigendlich nur in einer ueberschaubaren Welt. Wie klein zB Morrowind wirklich ist, merkt man erst wenn man es heutzutage auf modernen Systemen spielt bei denen man den Nebel abschalten kann.
Man kann dann vom Startpunkt am Bootssteg die fliegenden Felsen von Vivek sehen, eine Stadt in die man im regulaeren Spielverlauf erst nach etlichen Stunden betritt.


Die Welt in Drova ist doch überschaubar. Das erste, was ich getan hatte: Direkt vom Startpunkt einmal die "Runde" zu machen... Dazu muss man überhaupt nichts tun, außer der Straße zu folgen. Das war ja der Punkt: ne Spielwelt, die gar nicht erst darauf angewiesen ist, dass es zwingend einen Touristenführer braucht.
 
Ich sag ja, Drova war noch in Ordnung. Wenn halt auch grenzwertig von der Groesse.
Ich weiss naemlich auch, vorallem nachdem ich nach Abschluss des Spiels ein paar Sachen in Foren gelesen habe, dass ich eine ganze Menge verpasst habe. Weil ich es nicht gefunden habe, weil ich es zu spaet gefunden habe, weil ich Dinge in der "falschen" Reihenfolge gefunden habe.

Auf Questmarker zu verzichten bedeutet auch, dass den Entwicklern klar sein muss, das viele Spieler nicht alles im Spiel sehen werden. Das Teile in die gegebenenfalls viel Zeit und auch Herzblut geflossen ist, nicht gesehen werden.
 
Ranayna schrieb:
Schon klar, das weiss ich. Ich war ja schon froh, dass die Karte in Drova, ganz anders als in Gothic damals, wenigstens schnell geladen ist. Mein Rechner damals mit dem ich das erste Mal Gothic gespielt habe musste immer etliche Gedenksekunden einlegen wenn ich die Karte aufgerufen habe.
Heutige Systeme sind auch deutlich Leistungsstärker im Verhältnis zum Hardwarehunger der Spiele. Und wenn halt die Festplatte erstmal rödeln muss, um die Kartentextur zu laden... Analog wie Ladezeiten. Liebe Grüße gehen raus an BF2s "optimizing shaders" Ladescreen. :freaky:

Ranayna schrieb:
Dennoch war die Weltgroesse meiner Meinung nach grenzwertig.
Weltgröße ist eh kein Qualitätsmerkmal. Die Welt beherbergt die Geschichte. Sie muss glaubhaft und organisch sein. Das hat G1 und G2 hervorragend gemacht. Klar, ist die Welt sehr klein. Aber was bereitet mir mehr Spaß? 30 Minuten in einer leeren Welt von A nach B laufen oder gefühlt hinter jedem Stein etwas neues zu entdecken?

Ranayna schrieb:
Auf Questmarker zu verzichten bedeutet auch, dass den Entwicklern klar sein muss, das viele Spieler nicht alles im Spiel sehen werden. Das Teile in die gegebenenfalls viel Zeit und auch Herzblut geflossen ist, nicht gesehen werden.
Es ist halt eine Gameplay Entscheidung. Beste Entscheidung wäre, wenn der Nutzer dies als Option einstellen könnte. Dann ist aber vorausgesetzt, dass der Questgeber genügend Hinweise gibt, wohin die Reise dann (grob) geht.

Kein Questmarker kann auf der einen Seite sehr frustrierend sein, weil man gerne ans Ziel sein möchte. Ohne Questmarker ist man aber gezwungen, die Welt aktiv zu durchsuchen, den Dialogen besser zu folgen, sprich tiefer ins Spiel einzutauchen.
 
DaDare schrieb:
Weltgröße ist eh kein Qualitätsmerkmal. Die Welt beherbergt die Geschichte. Sie muss glaubhaft und organisch sein.
Wir meinen das selbe :D
Kleinere Welten sind besser. Gothic 2 ist, auch heute noch, mein Sweetspot was Open World Rollenspiele betrifft.
Ich liebe Open World ala Gothic 2.
Ich will andere, moderne Open World Rollenspiele lieben. Aber die allermeisten sind einfach viel zu gross. Angefangen mit Gothic 3, was auch aufgrund der schieren Groesse enttaeuschend war.

Witcher 3 ist auch so ein Beispiel. Das Spiel ist gut gemacht, das bestreite ich garnicht. Es hat wunderbare Sidequests, wie die Sache mit dem Bloody Baron. Aber die Open World... die schreckt ab. Die ist voll mit Busywork. Man muss alles abklappern, weil man sonst was verpassen koennte.
In Drova war es im Spielverlauf aus Spielersicht nichtmal so schlimm dass ich einiges verpasst habe. Frei nach dem Motto: Wenn ich nicht weiss dass da was ist (weil ich es nicht gefunden habe), vermisse ich es auch nicht.

Leider tendieren Studios aber halt dazu, dass Nachfolger immer groesser werden muessen, so dass das quasi zum Natuergesetz wurde. Frei nach dem Motto: Nicht wachsen ist ein Rueckschritt.
G2 war ja auch wesentlich groesser als G1. Gut funktioniert hat das aber auch deswegen, weil die Welt in Zonen aufgeteilt ist, und man je Kapitel kaum die Zonen wechseln muss.
 
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Ranayna schrieb:
Wir meinen das selbe :D
Kleinere Welten sind besser.
ich brauch auch keine 100 mq Wohnung, wenn ich mit dem Arsch immer nur in einer Ecke sitze.
 
Svennc schrieb:
Fairerweise war die Größe der Spielwelt von Gothic überschaubar.
Eine zuverlässige Quelle die die Kartengrößen listet fände ich spannend, reddit schreibt Gothic II (vermutlich inklusive DNR) wäre ~2.5 km² vs Witcher III (inklusive Addons) ~140 km².

Ich kann mich zwar ganz gut in Spielen (RDR2, Skyrim) orientieren, beim Witcher schau ich dann doch auch mal auf die Karte 🫠

Deine harsche Ablehnung gegenüber Hilfestellungen die Spiele erleichtern kann ich nicht so richtig nachvollziehen.
 
Ranayna schrieb:
Wir meinen das selbe :D
:schluck:

Ranayna schrieb:
Ich will andere, moderne Open World Rollenspiele lieben. Aber die allermeisten sind einfach viel zu gross. Angefangen mit Gothic 3, was auch aufgrund der schieren Groesse enttaeuschend war.
Absolut. Die Größe erschlägt einen und wirkt mehr wie eine Last als etwas Erfreuliches.

Ranayna schrieb:
Witcher 3 ist auch so ein Beispiel. Das Spiel ist gut gemacht, das bestreite ich garnicht. Es hat wunderbare Sidequests, wie die Sache mit dem Bloody Baron. Aber die Open World... die schreckt ab.
Ich hatte bei Witcher 3 das Problem gehabt, dass ich gerade nach dem Bloody Baron (bester Abschnitt des Spieles, danach baut es doch stark ab), einfach nur noch Schnellreise gemacht habe. Die Welt war schlicht zu viel. Der Erkundungsdrang ging in eine schier endlose Aufgabe nieder oder besser gesagt in Arbeit.

Ich habe mir kürzlich wieder eine Wii u gekauft und spiele aktuell Zelda Twilight Princess. Das war das letzte klassische Zelda nach altem Rezept. Wie stark doch Breath of the Wild damit gebrochen hat, wird einem im direkten Kontrast doch recht stark bewusst. Die Welt in TP ist viel kleiner und dank(?) linearer Story werden Teile der Welt nach und nach freigeschaltet und eingeführt. So hat man Zeit sich zu akklimatisieren und wird nicht mit unendlicher Leere (oder Fülle) erschlagen.
 
Ranayna schrieb:
Man kann dann vom Startpunkt am Bootssteg die fliegenden Felsen von Vivek sehen, eine Stadt in die man im regulaeren Spielverlauf erst nach etlichen Stunden betritt.
Hier verwechselst du Größe und Dauer wann man Orte besucht.

Vivec ist quasi unweit von Seyda Neen. Aber versuch mal von Seyda Neen nach Osten in Richtung Sadrith Mora zu gehen oder zu levitieren. Oder noch besser von Vivec hoch nach Khuul oder Sheogorad. Dann kannst du die Q Taste drücken und erstmal das Wohnzimmer aufräumen gehen.

Außerdem geben die NPCs wunderbare Wegbeschreibungen. Man muss sie nur lesen und sich trauen denen auch zu folgen.

Ganz vereinzelt geben sie auch falsche Angaben. Hier könnte man sich fragen ob der Dialogautor links und rechts vertauschte oder ob es gewollt ist und NPCs halt echte Leute sind mit Gedächtnislücken und nicht perfekte Google Maps Datenbanken.
 
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