sedot schrieb:
Ich fand viele Dinge in Gothic I und II sehr schön gelöst und umgesetzt, selbst die oft gescholtene Tastatur-Steuerung.
Fuer Gothic 1 und 2 muss gelten: Finger weg von der Maus.
Dann funktioniert die Steuerung echt gut. In den meissten Faellen muss man die Kamera nicht manuell bewegen, der Automatismus funktioniert tatsaechlich ziemlich gut. Es gibt nur ein paar Stellen, vorallem an Klippen oder Absaetzen, wo man die Maus braucht um die Kamera zu bewegen, damit man sieht wohin man springt. Und die ein oder andere Leiter will anvisiert werden.
Wenn man aber Gothic wie ein modernes Spiel spielen will, mit voller Kamerakontrolle ueber die Maus... dann geht das in die Hose. Denn die Kamerasteuerung ist sehr traege und der Automatismus kaempft die ganze Zeit gegen dich.
Daraus dass man die Maus nicht braucht ergibt sich aber quasi zwingend, dass drehen mit links und rechts der Standard ist, weil man ja nunmal irgendwie steuern muss in welche Richtung man laeuft.
Svennc schrieb:
Fairerweise war die Größe der Spielwelt von Gothic überschaubar. Nicht XXXXL. Aber genau das ist auch so ein Paradox: Immer aufgeblasenere Welten für eine Zielgruppe, von der man fürchtet, dass sie sich im eigenen Garten verläuft.
Ohne Questmarker, ohne Karte... Das funktioniert nur in kleinen Welten. Drova war da tatsaechlich etwas grenzwertig und wohl nur ueberschaubar, weil es 2D und nicht 3D war.
Morrowind hat fuer mich nur funktioniert, weil da damals eine sehr gute Papierkarte dabei war. Ich glaube ohne diese Karte, vorallem weil die in-Game Karte einfach gammelig war (und in Creation Engine Titeln immer noch ist), haette ich Morrowind nicht durchgehalten.