Planung Heimnetzwerk

Boster

Ensign
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Hallo Zusammen,

ich (Kern-) Saniere zur Zeit mein Haus und möchte dann natürlich auch direkt eine vernünftige Netzwerkstruktur installieren.
Die Netzwerkkabel werden vom Elektriker verlegt und im Keller aufgelegt. Die Steckdosen werden als "Doppel-Steckdosen" ausgeführt, also liegen dort immer zwei Kabel hin. Im Keller würde ich dann ein Server Rack installieren in dem alles untergebracht werden soll.

Einen Medienserver oder sowas habe ich nicht und plane ich auch nicht anzuschaffen.
Smart-Home ist auch nicht vorgesehen.
Telefone sollen über DEC betrieben werden.


Hierzu bräuchte ich eure Hilfe, welche Geräte (Rack/Router/Swicht/AP....) ich genau brauche, bzw. was da sinnvoll ist. Und auch vielleicht einen Tipp, wo die AP aufgehängt werden sollten. Die AP sollen über PoE betrieben werden.

Es sollen folgende Dosen installiert werden:
Keller:
- HAR: Hier stehen nur die Geräte

EG:
  • Küche 1 Dose
  • Wohn-Esszimmer 2 Dosen
  • Flur (oder doch lieber Wohn-Esszimmer?) 1 Dose (für AP)

1. OG
  • Schlafzimmer 1 Dose
  • Kinderzimmer 1 Dose
  • Arbeitszimmer 1 Dose
  • Flur 1 Dose (für AP)

Dachboden (erstmal nur als Lagerraum, wird später ggf. mal ausgebaut):
  • ein großer Raum 2 Dosen
  • Unterm Dach, außen 1 Dose (für Außen-AP, zum Garten hin)

Garage
- 1 Dose

Es würden also insgesamt 24 Kabel im Keller ankommen

Zur besseren Übersicht mal die Pläne:
Die Rot eingezeichneten Wände stellen den späteren Zustand dar.
Der Durchgang zwischen Küche und Wohn-Esszimmer wird durch einen Stahlträger abgestützt.
Boden EG: Stahlbeton
Boden 1. OG: Stahlbeton
Boden DG: Holz

1593009128961.jpeg


1593009152386.jpeg


Beim stöbern im Forum bin ich immer wieder über Unifi gestolpert, was sich grundsätzlich schonmal gut anhört.
Ich bin kein Profi, würde aber auch nicht sagen, dass ich zwei linke Hände habe. Es muss also kein Plug and Play, aber auch kein absolutes Profi-Zeugs sein.

Internet werde ich via DSL, also Telefonkabel bekommen. Es wird wohl vorerst ein 100 mbit/s Tarif werden. Es sollte aber ein Puffer für mehr da sein. Etwa 100 m entfernt, an der Kreuzung, liegt bereits Glasfaser und ggf. wird dann auch das Wohngebiet mittelfristig angebunden.
Mein derzeitiger (unitymedia) Internetvertrag läuft im August bereits aus. Als zukünftigen Vertrag würde sich dann ja einer anbieten, den ich komplett mit eigener Hardware betreibe.

Also nochmal die Frage:
Was brauche ich?
Welche Position für die AP wäre wohl am günstigsten?


Wenn Angaben fehlen, reiche ich die natürlich schnellstmöglichst nach

Ich habe kein festes Budget. Es sollte halt alles sinnvoll/vernünftig sein.

Um eine Diskussionsgrundlage zu haben, hier einfach mal mein (unwissender) Vorschlage:


Vielen Dank schonmal für eure Hilfe :-)

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Modem DrayTek Vigor165, Annex B (V165-B) aufgenommen
 

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Das sieht gut aus. Du kannst die die AC Mesh auch indoor nehmen, ist halt nicht ganz so kostenintensiv. Vor die USG kommt noch ein Modem. Die USG ist schon eine feine Sache, aber brauchst du das wirklich? Der Switch bringt schon sehr viel mit. Zusammen mit dem Cloud Key deckst du schon sehr viele "Szenarien" ab.
 
ich würde alles via KeyStone machen
dann brauchst Du ein Keystone Panel für den Schrank und passende Auf- bzw Unterputzdosen
zudem brauchst Du noch ein DSL Modem (entweder Telekom Speedport 3 oder Draytek Vigor 165)
den Cloudkey würde ich empfehlen, der alte günstig gebraucht geschossen reicht vollkommen
 
savuti schrieb:
Du kannst die die AC Mesh auch indoor nehmen, ist halt nicht ganz so kostenintensiv.
Wichtig ist mir erstmal, dass alles vernünftig ist. Wenn es dafür etwas mehr kostet, wäre das nicht schlimm. Natürlich möchte ich aber auch nicht unnötig Geld ausgehen....

savuti schrieb:
Die USG ist schon eine feine Sache, aber brauchst du das wirklich?
Genau das versuche ich ja mit eurer Hilfe herauszufinden. Ich habe keine Ahnung ob ich sowas brauche. :-D


XN04113 schrieb:
ich würde alles via KeyStone machen
Welchen Vorteil hätte das? Die erleichtern im Grunde doch das Auflegen, wenn ich es richtig verstanden habe?
Das Verkabeln wird ja alles vom Elektriker übernommen....
 
Speziell im Schaltschrank sind die Gold wert. Ich habe vor einem Jahr den Schrank gewechselt, da konnte ich einfach die Kabel aus dem Schrank ziehen (durch die Kabelführung). Wäre da ein LSA Patchpanel dran gewesen => unmöglich.
 
Du lässt aber hoffentlich auch alles schön in Leerrohren verlegen, oder?
 
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Eisbrecher99 schrieb:
Du lässt aber hoffentlich auch alles schön in Leerrohren verlegen, oder?
Das ist geplant.
Ergänzung ()

So wie ich das verstanden habe, dient der CloudKey dazu das Netzwerk zu managen. Das ist aber ja auch die Aufgabe eines Routers. Benötigt man dann beides oder ist das Quatsch?
Und welchen Mehrwert hätte der Security Gateway?
 
Deine Anforderung ist im Grunde nur Verteilung von LAN für LAN-Geräte und LAN für die Speisung von Accesspoints für die WLAN-Abdeckung? Dazu könntest du auch im EG im Wohn-Esszimmer Richtung Terrasse einen Speeport Router (oder AVMs Fritzbox) stellen, der bis auf die Terrasse reicht und ins OG einen Speed Home Wifi (oder ein weiteres AVM Gerät) um "Mesh" zu machen. So deckst du mit nur zwei Geräte zwei Geschosse mit WLAN ab und hast obendrein noch DECT für die Telefone. LAN kannst du beim Patchpanel mit einem 08/15-Switch verteilen. Tatsächlich outdoor-tauglich wäre natürlich nur der Ubiquiti AC Mesh.

Warum ich dein Konzept so umkremple, viele haben sowieso vom Provider einen Speedport oder eine Fritzbox die mit ein, zwei weiteren AP alles erledigen könnte. WLAN und DECT in den Geräten zu deaktivieren und mit extra angeschafften wieder neu abzudecken ist unnötig gestelzt.
 
Wilhelm14 schrieb:
Deine Anforderung ist im Grunde nur Verteilung von LAN für LAN-Geräte und LAN für die Speisung von Accesspoints für die WLAN-Abdeckung?
Im Grunde schon.

Wilhelm14 schrieb:
Dazu könntest du auch im EG im Wohn-Esszimmer Richtung Terrasse einen Speeport Router (oder AVMs Fritzbox) stellen, der bis auf die Terrasse reicht und ins OG einen Speed Home Wifi (oder ein weiteres AVM Gerät) um "Mesh" zu machen.
Also im Grunde sowas? AVM FRITZ! Mesh Set, FRITZ!Box 7590 + FRITZ!Repeater 2400, 2er-Bundle (20002920)

Wilhelm14 schrieb:
Warum ich dein Konzept so umkremple, viele haben sowieso vom Provider einen Speedport oder eine Fritzbox die mit ein
Bei den Tarifen die ich gefunden habe, kostet die Fritzbox immer zusätzlich. Auf den Anruf von unitymedia/vodafon nach meiner Kündigung warte ich noch...evtl. könnte man da ja ne gratis Fritzbox rausholen.
 
Selbst die Telekom schlägt vor, aus dem Keller hoch zu einem guten Router-Standort und wieder runter in den Keller zum Switch. https://www.telekom.de/hilfe/downloads/glasfaser-einfamilienhaus.pdf
Real schaffen viele WLAN-Geräte prinzipbedingt ähnlich viel, decken also ähnlich ab.
https://www.heise.de/select/ct/2019/17/1565706930595997/ct.1719.072-075.qxp_table_8453.html
Man kann bei AVM auch Router und nicht nur Repeater vermaschen. Nur als Hinweis, weil es häufig Router günstiger aus Vertragsverlängerungen bei Ebay/Kleinazeigen als Repeater gibt.
Von Speedport/AVM würde ich erst auf so etwas wie Ubiquiti umschwenken, wenn man z.B. ein Hotel, Ferienanlage, Bürogebäude, Campingplatz,... abdecken will.
 
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Also wäre der Aufbau dann folgender:

Telefonkabel von Hausanschluss ins Wohnzimmer --> Fritzbox 7590 --> Netzwerkkabel in den Keller --> Switch 24 Port --> Verteilung in alle Zimmer/ zum Repeater 2400 (oder einer gebrauchten Alternative)

Auf den Dachboden würde ich dann weiterhin 6 Kabel ziehen und, sollte der WLan Empfang im Garten nicht ausreichen, im Nachhinein noch einen Outdoort AP außen unters Dach schrauben.

Dafür benötige ich dann Folgendes:
- AVM FRITZ! Mesh Set, FRITZ!Box 7590 + FRITZ!Repeater 2400, 2er-Bundle (20002920) (oder eine Kombination aus zwei Routern)
Frage: Macht die 7590 für mich Sinn oder reicht auch was Kleineres?

- Switch: Netgear SOHO GS300 Desktop Gigabit Switch, 24x RJ-45, 190W PoE+ (GS324P-100) (so habe ich dann die Möglichkeit ggf. WLan-Lücken mit zusätzlichen AP die über PoE betrieben werden zu stopfen)
Frage: Macht der genannte Switch Sinn oder reicht da sowas MEO Gigabit Network Switch 24 Port Network Adapter 10/100/1000Mbps VLAN Network Switch 1000M Switch den ich dann ggf. später mit PoE Injectoren erweitere?

....wie man merkt fehlt es mir da einfach an Erfahrung/ Wissen was nötig/ sinnvoll ist. Unifi ist scheinbar ein wenig zu hoch gegriffen, aber überall das billigste nehmen wird ja auch nicht richtig sein....
 
Ich würde eine Fritzbox, einen "normalen" unmanaged Switch ohne PoE, 3 AC Mesh + Cloud Key fürs Wlan nehmen, wobei nur einer davon per Kabel angebunden wird, den Rest per Mesh. Wenn Wlan irgendwo eng wird, kaufste halt noch einen dazu. Solltest du gefallen an Unifi finden, kannst du immer noch aufrüsten.

Steck das Geld lieber erstmal in die Kabel und die Dosen. Eventuell gleich LWL, wobei das auch erstmal oversized ist. Jedoch hättest du dann in der Zukunft recht sicher Ruhe was Kabel angeht.
 
ich würde bei Unifi bleiben, das Zeug kann man auch gebraucht zu fairen Preisen erhalten
von meinen vielen Komponenten sind sehr wenige neu gekauft
und falls IP Telefonie noch gebraucht wird: Gigaset SL450A GO
 
Boster schrieb:
überall das billigste
Ubiquiti ist nicht unbedingt teurer. Ubiquiti kann manches mehr, als Speedports und Fritzboxen. Internet über LAN/WLAN verteilen und Telefonie ist bei Speedports und Fritzboxen einfacher zu handhaben. Du kannst dich ja mal in diesem Thema umschauen. Nachteil wären fehlende DSL-Modems und die erwähnten Draytek-Modems tauchen mit Problemen auf. Ein Speeport zum Modem degradiert scheint zu laufen, aber man lässt WLAN und DECT brach liegen und rüstet das mit Gigasets GO nach. Es wird ehrlich erwähnt, dass man Bastelei nicht scheuen darf. "Firmware buggy, neustart, ab Version x geht's,..."
 
Vielen Dank, das werde ich mir mal durchlesen.
Generell brauche ich nicht unbedingt irgendwas was man einsteckt und direkt funktioniert. Es macht ja auch Spaß, wenn man sich etwas damit beschäftigen kann und was einstellen muss usw. ...natürlich nur, wenn dann auch ein Erfolgserlebnis kommt ;-)
 
So, entschuldigt die lange Funkstille. Die letzten Tage waren ein wenig stressig....

Ich habe mir jetzt nochmal das ganze durch den Kopf gehen lassen und auch einige Forenthemen durchgelesen.

Aufgrund der späteren Möglichkeit zu erweitern und zusammen mit einem "haben wollen" wird es wohl ein Unifi System werden. Das aber dann deutlich abgespeckt zu dem was ich im Ausgangs-Post geschrieben habe.

Ich habe gelesen, dass man das DrayTek Vigor165, Annex B (V165-B) auch mit einem rudimentär Routermodus betreiben kann. Hat da wer von euch Erfahrung mit? Mein derzeitiger Anwendungsfall ist halt wirklich nur "Ich will Internet über Lan und Wlan" mehr nicht....nur ein zusätzliches Gäste Wlan werde ich wohl noch einrichten.

Zusätzlich habe ich zur Zeit ja auch nur 3, evtl 4 Geräte (2 AP, 1 DECT Basis, ggf. 1 Outdooor AP) die PoE benötigen. Da würde es doch sinnvoller sein, einen Switch ohne PoE zu nehmen und dann Injektoren zu benutzen oder?
Einen Cloudkey benötige ich auch nicht. Derzeit sieht es ja eher nach "einmal einrichten und das wars dann" aus.

Wenn das mit dem DrayTek als Router klappt und ich PoE über Injektoren betreibe schrumpft meine Einkaufsliste dann also auf folgendes zusammen:



Bei dem Rack bin ich ziemlich ahnungslos, was es da sein sollte? Habt ihr da eine Empfehlung? Bzw. eine Marke die Vernünftig ist....muss nichts wildes sein....

Und die APs Unifi nanoHD sind die, die derzeitig für den Heimanwender am meisten Sinn machen, wenn ich das richtig gelesen habe oder?

Was haltet ihr davon und habe ich irgendwas vergessen?
 
Nimm den Cloud-Key mit dazu. Ohne dem wird es nichts mit einem Mesh. Und ohne Mesh machts mit mehreren APs kein Spaß...
 
Ok, dann kommt noch ein Cloud-Key dazu.

Was mich noch etwas verunsichert ist der Routermodus vom Draytek.....da finde ich immer nur Berichte/Tests/Threads in denen steht, dass man ihn einstellen kann, aber gefühlt keiner nutzt ihn wirklich.....
 
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Wieso keine Fritzbox? Da hast du Modem, Router und DECT in einem Gerät...
 
Wenn ich eine Fritzbox nutze und diese auch für DECT nutzen möchte, dürfte die ja nicht im Keller stehen sondern im EG. Das heißt, dass ich dann noch eine Telefonleitung ins EG legen müsste. Damit wäre der Standort der Fritzbox dann "auf Ewig" festgelegt, wenn man nicht wieder neue Leitungen ziehen möchte...

Router und Modem im Keller + DECT Basis im EG an der Decke hat den Vorteil, dass ich danach das Wohn/Esszimmer immer wieder umgestalten kann ohne mir irgendwelche Gedanken über neue Kabel oder so machen muss.
 
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