Plastiksteuer 2024

Ranayna schrieb:
Ich vermute, das die aus PP waren, wie Joghurtbecher
Die waren auch vorher aus PET, aber halt weiß eingefärbt.

Es gibt keine (gesetzliche) Vorgabe was das Material angeht, sondern nur eine implizite durch die Weiterverarbeiter. Und die sagen ganz klar: uneingefärbt und ohne Zusätze/ Additivierungen. Letzteres war bei transparenten Saftflaschen immer ein ziemliches Problem und hat sich mit der Pfandpflicht deutlich verbessert.
 
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Y-Food und Kefir sollten ab 2024 ja denn auch unter die Pfandpflicht fallen, oder? Neben 1L Milch oder Kakao in Plastikflaschen sind mir diese beiden beim heutigen Einkaufen auch noch aufgefallen die Pfand bekommen könnten.
 
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Yiasmat schrieb:
Ist in Y-Food und den anderen aehnlichen Sachen tatsaechlich Milch drin? So genau habe ich mich mit den Teilen nicht beschaeftigt.
Im Gesetz steht halt explizit "Milch und Milcherzeugnisse", und viele Anbieter sind hoechst kreativ dabei die Luecken zu finden und auszunutzen. Ich waere nicht ueberrascht wenn das fuer "Milchersatz" wie Hafer- oder Mandelmilch nicht gilt.

Auf Kefir Flaschen muesste dann Pfand drauf sein.

Ich vermute auch, dass das fuer Flaschen gilt die ab dem 1. Januar hergestellt werden, denn bis jetzt habe ich noch keine mit Pfandlogo gesehen. Das war beim Saft soweit ich mich erinnere auch so, obwohl am Regal schon ueberall dranstand das "Bald" Pfand auf den Flaschen ist, hat es eine Weile gedauert bis die ersten mit Pfandlogo aufgetaucht sind.
 
Du darfst als hersteller/importeur keine Flaschen mehr ohne entsprechendes pfand im umlauf bringen. Der handel darf noch bestehende lagerware normal verkaufen. Man wird also auch nach dem 1. januar noch flaschen ohne pfand erstmal kaufen.

Würde mich wundern, dass es anders geregelt wäre.
 
Ranayna schrieb:
Ich vermute auch, dass das fuer Flaschen gilt die ab dem 1. Januar hergestellt werden, denn bis jetzt habe ich noch keine mit Pfandlogo gesehen. Das war beim Saft soweit ich mich erinnere auch so, obwohl am Regal schon ueberall dranstand das "Bald" Pfand auf den Flaschen ist, hat es eine Weile gedauert bis die ersten mit Pfandlogo aufgetaucht sind.

Die werden auch erst im neuen Jahr hergestellt und selbst denn wohl erst Mitte Januar kommen weil zuvor ja auch noch der Restbestand an den alten bestellten Artikeln abverkauft werden muss.
 
Wies halt so ist gibt es Themen bei denen ich nicht locker lassen kann, denen ich auf den Grund gehen muss :D
Gestern beim Einkauf habe ich nochmal explizit auf Flaschenmaterialien geachtet:

Muellermilch 400 ml Flasche: klares PET
Muellermilch Milchkaffee: klares PET
Muellermilch Kefir: weisses PET
Muellermilch Buttermilch: weisses PS

Klare Tendenz bei der Firma Mueller PET zu verwenden, die Buttermilch ist eine Ausnahme.

Y-Food scheint dabei zu sein die Flasche zu wechseln. Die aelteren Flaschen mit dem Deckel mit "Rippen" ist aus HDPE, das fuehlt sich sich "wertig" an, und ist das gleiche woraus viele Schampoo oder Duschgel Flaschen gemacht werden. Es gibt aber eine neue Flasche bei den meisten Sorten, und die ist aus PET. Fuehlt sich im direkten Vergleich aber tatsaechlich billig an :p
Alle "Y-Food Klone" haben Flaschen aus PET.

Das einizge was ich nicht nachschauen konnte, weils im Blister ist, war Actimel.

Die Tendenz ist also ganz eindeutig PET. Wenn Mueller bei der Buttermilch bei PS bleibt, ist nur zu hoffen das sich das einfach trennen laesst, sonst kann schon eine Flasche den Materialwert einer Ladung aus dem Pfandautomaten deutlich verringern.
 
Inwiefern soll der Staat diese Steuer bisher bezahlt haben? An sich selber?

Eine Steuer ist immer eine Geldzahlung an den Staat. Der Grüne Punkt ist was anderes, damit wird der Gelbe Sack bezahlt - aber den Grünen Punkt bezahlen ja auch die Käufer und nicht der Staat.

Ganz prinzipiell halte ich diesen "Feldzug gegen das Plastik" für die falsche Richtung. Die Entsorgung wird beim Kauf ohnehin bereits bezahlt, Plastik ist in vielerlei Hinsicht die ideale Verpackung (da luft- und wasserdicht) und meist nicht gleichwertig zu ersetzen.
 
j-d-s schrieb:
Inwiefern soll der Staat diese Steuer bisher bezahlt haben? An sich selber?
An die EU…
j-d-s schrieb:
aber den Grünen Punkt bezahlen ja auch die Käufer und nicht der Staat.
1. Das ist nicht mehr der grüne punkt. Der grüne punkt ist nur noch ein entsorger von vielen. Das system heisst wenn gelber sack:gelbe tonne.
2. zahlen das nicht die käufer. Es bezahlen die hersteller/importeur
j-d-s schrieb:
Ganz prinzipiell halte ich diesen "Feldzug gegen das Plastik" für die falsche Richtung.
du hälst alles für falsch bei thema klima/umwelt. Und hast dabei nachweislich null ahnunh vom thema und behauptest am laufenden band falsche sachen.
j-d-s schrieb:
meist nicht gleichwertig zu ersetzen.
Es gibt eigentlich nichts wo plastik nicht zumindest weitgehend ersetzt werden könnte.
 
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Dann zahlt der köufer auch die produktion, die vertriebskosten, die rohstoffkosten.
„Bezahlt“ wird es von dem, der es abführt. Der Käufer bezahlt logischerweise am ende alles. Komplettes scheinargument un deine falsche aussage scheinbar zu legitimieren.
 
Eine "moderne Zivilisation" ohne Plastik?

Medizin-, KFZ-, Elektro-, usw.-Technik?

Wohl eher schwierig bis unmöglich.
 
Erkekjetter schrieb:
Dann zahlt der köufer auch die produktion, die vertriebskosten, die rohstoffkosten.
„Bezahlt“ wird es von dem, der es abführt. Der Käufer bezahlt logischerweise am ende alles. Komplettes scheinargument un deine falsche aussage scheinbar zu legitimieren.

Richtig der Käufer zahlt alles.
Die Produktion, die Vertriebskosten, die Rohstoffkosten.
Einfach alles.

und eben auch neue, zusätzliche Steuern, die eingeführt werden.

Ich weiß, das ist nicht unbedingt gleich so ersichtlich.
Aber wenn man sich etwas damit beschäftigt, dann kommt man doch recht schnell darauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher hat es halt der Staat auf Pump übernommen, das ist nun nach dem Gerichtsurteil vorbei.

Jetzt muss halt immer mehr mit den hart verdienten Dollars aus der eigenen Tasche des Bürgers bezahlt werden.
 
krupp-ag schrieb:
Jetzt muss halt immer mehr mit den hart verdienten Dollars aus der eigenen Tasche des Bürgers bezahlt werden.
jetzt zahlen die mit weniger Plastikverbrauch weniger als welche mit hohem Plastikverbrauch :)
 
Wir nehmen zu Hause nach wie vor gerne Plastikstrohalme her.

Früher konnten wir die ganz normal im Einzelhandel kaufen.

Jetzt beziehen wir die über einen Cateringservice.
Dadurch läuft die Rechnung auf die Firma und wir setzten die Teile sogar von der Steuer ab. :evillol:
 
Gestern fand ich zufällig 2 leere Müllermilch Flaschen mitten auf der Straße an einer Kreuzung,
die jemand weggeworfen hat, vielleicht aus dem Auto. Die habe ich mit dem Ruß gedreht und siehe da,
die hatten schon das Zeichen für Einwegpfand .
Die Flaschensammler in den Städten wird es freuen, so diese weiterhin einfach irgendwo weggeworfen werden. Ich habe gelesen, wer eigentlich vom "Pfandschlupf" profitiert.
Laut wiki: "Der mit dem Pfandschlupf erzielte Gewinn oder Verlust verbleibt beim Abfüller."
Das die Automaten für die Rücknahme zukünftig mehr stinken, glaube ich nicht, die werden ja ich Säcken
aufgefangen dann verschlossen. Die Bierflaschen stinken, wenn die unausgewaschen eingeworfen werden eher, und ziehen kleine Fliegen an, jedenfalls bei mir zu Hause.
 
Viele PET Saftflaschen die wir haben, haben mittlerweile auch Pfand.
 
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