Plötzlicher Black Screen – Intel Treiber als Ursache?

44.martin

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Hallo zusammen,
letztens ist mein Laptop während des Spielens plötzlich mit einem Black Screen abgestürzt – so etwas ist mir in den letzten 1,5 Monaten nie passiert. Auf dem Bildschirm stand sinngemäß etwas wie „Your device didn’t respond…“.
Nach dem Neustart habe ich erstmals nachgeschaut, woran es gelegen haben könnte, und (siehe Screenshot) einen Hardwarefehler im WHEA‑Logger gefunden.
Daraufhin bekam ich den Hinweis, dass es möglicherweise am Intel‑Grafiktreiber liegt.
Ich habe daraufhin einen neueren Intel‑Treiber manuell installiert, was allerdings nicht reibungslos verlief, da die Intel‑Software unnötige Zusatzprogramme mitinstalliert hat – was für mich nicht relevant ist, da ich ausschließlich im dGPU‑Only‑Modus (Ultimate Mode) spiele.
Später habe ich festgestellt, dass Windows automatisch einen älteren Intel‑Treiber installiert und verwendet, ohne dass ich es direkt bemerkt habe.
Ich habe dann herausgefunden, dass man im Geräte‑Manager den vorherigen Treiber manuell auswählen kann – so lässt sich der neuere Treiber aktivieren, obwohl beide installiert sind.
Ich habe daraufhin mehrere Tests mit beiden Treiberversionen gemacht und festgestellt, dass der neuere Intel‑Treiber in 3DMark deutlich schlechtere CPU‑Punkte liefert als der ältere.
Jetzt frage ich mich:
  • Warum ist das so?
  • Übersehe ich etwas?
  • War der Absturz vielleicht durch etwas anderes verursacht?
  • Wie sollte ich mit der Treiber‑Situation jetzt konkret umgehen, um weitere Abstürze zu vermeiden?
Danke für jede Einschätzung.

„In der Ereignisanzeige hatte ich dazu einen BugCheckCode 80 (Memory Management) und einen WHEA-Logger Event ID 1 (RawData fängt mit 43504552 an). Ein RAM-Test (Windows Speicherdiagnose) und VRAM-Test (3DMark) waren aber beide fehlerfrei.“

Update: Ursache wohl gefunden (Instabiles OC)

Es liegt höchstwahrscheinlich an meinem manuellen Overclocking-Profil (+300 MHz Memory), nicht am Treiber.Zwar liefen Benchmarks und Spiele 1,5 Monate stabil, aber kurz vor dem Absturz waren die Texturen verwaschen. Das deutet darauf hin, dass die VRAM-Fehlerkorrektur bereits am Limit arbeitete, bevor eine Lastspitze den WHEA/BugCheck 80 Crash ausgelöst hat.

Lösung: Ich habe das Profil etwas entschärft (Core +175 / Memory +225) und teste damit weiter.Falls ihr ähnliche Probleme habt: Stabile Benchmarks sind keine Garantie für Stabilität bei Lastwechseln in Games.
 

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44.martin schrieb:
Stabile Benchmarks sind keine Garantie für Stabilität bei Lastwechseln in Games.
Das kann man eigentlich nicht oft genug sagen. Ich hatte schon Systeme die haben 24 Stunden Prime und Y-Cruncher überstanden. Und wir reden da wirklich von akribischen Testmethoden. Alles Mögliche habe ich durchgearbeitet : Community Settings, spezielle Einstellungen und Tools.. alles durchlaufen lassen über Tage im Grunde sogar Wochen und es war stabil.
Dann das uralte Unreal Tournament 99 gedaddelt und immer wieder Bluescreens. CPU OC reduziert und alles war wieder stabil.

Seit dieser Erfahrung tue ich mir OC gar nicht mehr an. Und wenn, dann würde ich das "Benchmarken" auf 30-60 Minuten reduzieren um zu sehen ob es zumindest halbwegs stabil läuft und dann die Stabilität im Alltag im Auge behalten. Alles andere halte ich mittlerweile für Zeitverschwändung bzw. unnötiges CPU-Gegrille.
Mittlerweile versuche ich lieber etwas UV und "guck obs läuft". Den paar FPS oder den paar Punkten in irgendwelchen Benchmarks renne ich nicht mehr hinterher.
Man muss das auch mal ganz nüchtern betrachten: Wenn eine @Stock CPU/GPU an ihre Grenzen kommt rettet einen OC nur sehr selten wirklich über den Berg, wenn es um ein flüssiges Spielerlebnis geht. UV ist dahingehend einfach attraktiver, es schont die GPU/CPU, reduziert die Temperatur und (minimal) die Stromrechnung. Gefühlt ist das auch leichter wirklich stable zu bekommen. Bei AMD CPUs sorgt das ja kurioserweise im Grunde sogar für mehr Performance, da die CPU später in irgendwelche Temperatur/Watt Limits rennt, also länger boostet.
 
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Wieso übertaktet man einen Laptop? Die laufen sowieso schon häufig am Limit, was die Kühlung angeht. 🤔 Na, hoffentlich hast du dir den Speichercontroler nicht zerschossen.
 
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Alexander2 schrieb:
Das ist ein Scherz oder? :volllol:
Nein, ist es nicht
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Andy4 schrieb:
Wieso übertaktet man einen Laptop? Die laufen sowieso schon häufig am Limit, was die Kühlung angeht. 🤔 Na, hoffentlich hast du dir den Speichercontroler nicht zerschossen.
weil ich permanent bei 76 Grad bin, und ja das hoffe ich auch.
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Janoe schrieb:
Das kann man eigentlich nicht oft genug sagen. Ich hatte schon Systeme die haben 24 Stunden Prime und Y-Cruncher überstanden. Und wir reden da wirklich von akribischen Testmethoden. Alles Mögliche habe ich durchgearbeitet : Community Settings, spezielle Einstellungen und Tools.. alles durchlaufen lassen über Tage im Grunde sogar Wochen und es war stabil.
Dann das uralte Unreal Tournament 99 gedaddelt und immer wieder Bluescreens. CPU OC reduziert und alles war wieder stabil.

Seit dieser Erfahrung tue ich mir OC gar nicht mehr an. Und wenn, dann würde ich das "Benchmarken" auf 30-60 Minuten reduzieren um zu sehen ob es zumindest halbwegs stabil läuft und dann die Stabilität im Alltag im Auge behalten. Alles andere halte ich mittlerweile für Zeitverschwändung bzw. unnötiges CPU-Gegrille.
Mittlerweile versuche ich lieber etwas UV und "guck obs läuft". Den paar FPS oder den paar Punkten in irgendwelchen Benchmarks renne ich nicht mehr hinterher.
Man muss das auch mal ganz nüchtern betrachten: Wenn eine @Stock CPU/GPU an ihre Grenzen kommt rettet einen OC nur sehr selten wirklich über den Berg, wenn es um ein flüssiges Spielerlebnis geht. UV ist dahingehend einfach attraktiver, es schont die GPU/CPU, reduziert die Temperatur und (minimal) die Stromrechnung. Gefühlt ist das auch leichter wirklich stable zu bekommen. Bei AMD CPUs sorgt das ja kurioserweise im Grunde sogar für mehr Performance, da die CPU später in irgendwelche Temperatur/Watt Limits rennt, also länger boostet.
Danke für deine Antwort!
 
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