News PowerColor: Zwei externe Grafik-Boxen für Apple mit RX 560 und RX 570

charly_

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1) Es ist für Mac Kunden. Also warum so ein Design? Denen gefällt das bestimmt nicht!
2) Ist die 560 dann teurer als die 570? ;-)
 

Cool Master

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die paar Nutzer, die sowas brauchen, wollen dann doch sicherlich wirklich etwas Leistungsstarkes..
Nicht mal umbedingt. Beim Mac Mini oder MacBookPro 13" langt das schon um z.B. Video Export in Lightroom zu beschleunigen. Wenn Nvidia mal den Hintern hoch bekommt könnte man auch eine Nvidia verbauen und auch noch Cuda nutzen. Je nach Einsatz langt da auch ne 1050 (Ti).
 

Dezor

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Eine externe Grafikbox mit einer RX560 wo das Macbook Pro bereits eine RX560X (quasi gleichauf) drin hat.
Es gibt noch das MacBook Pro 13", das neue Air, den neuen Mac Mini und theoretisch auch noch die Basisversion vom 21,5" iMac. Alle haben Grafikchips von Intel drin und die können über HDMI noch nichtmal 4K mit 60 Hz. Natürlich bringt es wenig bis garnichts, an ein MacBook Pro 15" mit Vega20 extern eine RX 560 anzuschließen.
 

TenDance

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Wieso sind die preise davon so unfassbar hoch??

Mit ner 160€ GPU drin könnte man 250€ machen oder so , aber 349$ ist dann doch nen gutes Stück mehr.
Geringe Stückzahl=hoher Preis. Immer. Das ist ein Nischenprodukt. Es geht nicht um die GPU, sondern um das drumherum. Davon abgesehen kosten ein externes Gehäuse, Netzteil sowie eine taugliche(!) Datenschnittstelle zusammen schon mehr als 100€. Nimm die Konfektionierung, Entwicklung sowie die geringen Stückzahlen dazu...

Deswegen finde ich die Verwendung einer 560 auch fragwürdig. Wenn ich mir Aufwand und Kosten einer eGPU an tue möchte ich doch nicht nur einen Fingerhut an Leistung bekommen. Für wen ist das interessant, Leute die am Schreibtisch an ihr Macbook vier Monitore anschliessen wollen?
 

Cool Master

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TenDance

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Wenn ich an Bildbearbeitung am PC denke gibt es da neben "wird unterstützt" aber dennoch Leistungsabstufungen. Eine schnellere Karte kann da schneller rendern. Ich wundere mich schlichtweg warum keine 580 eingesetzt wird. TUL hat doch bestimmt einige im Lager...
 

He4db4nger

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@TenDance: zum einen zielen die geräte ja nur marketingtechnisch auf macos, praktisch arbeiten die an jedem device mit tb3 anschluss. abgesehen davon skaliert z.b. da vinci resolve mit jedem zusätzlichen taschenrechner, den man da anstöpselt.. ;)

eine rx560 schlägt die intel onboard chips deutlich, die helfen also jedem, der nur eine intel onboard karte hat und zuhause vll. schneller exportieren/rendern will oder vll. das ein oder andere spielchen machen will. auch wenn da Pro im Namen steht.. das zielt wohl ganz klar auf home user und "bessere amateure", für die richtigen profis, die dann wirklich eine vega etc brauchen/profitieren, gibt es dann andere Lösungen.

generell stimme ich dir aber zu, das ganze auf rx570 und rx580 zu den Preisen gesetzt wäre besser gewesen, aber ich denke, allein durch die Tatsache, dass es nicht mal von einem "nobody" eine billige TB3 Lösung aus China gibt zeigt, dass das einfach nicht viel billiger zu realisieren ist.
 

Cool Master

Fleet Admiral
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Beim Export von Videos spielt das aber keine Rolle. Da ist es egal ob ne 560, 570, 580 oder 590 genutzt wird. Gleiches gilt bei Nvidia, da ist kein Unterschied zwischen 1050 und 1080 Ti. Bei den 20xx kann ich es nicht sagen, aber ich denke das sollte gleich bleiben.

Siehe folgendes Video bei 3:48:

 

Enteignet

Ensign
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Geringe Stückzahl=hoher Preis. Immer. Das ist ein Nischenprodukt. Es geht nicht um die GPU, sondern um das drumherum. Davon abgesehen kosten ein externes Gehäuse, Netzteil sowie eine taugliche(!) Datenschnittstelle zusammen schon mehr als 100€. Nimm die Konfektionierung, Entwicklung sowie die geringen Stückzahlen dazu...
Leider ist es noch so, aber die Idee an sich ist sehr gut. Eigentlich ist es der perfekte Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität. Sobald man unterwegs ist, hat man zwar weniger Leistung, dafür aber die gute Akkulaufzeit. Sobald man wieder am Schreibtisch ist, stöpselt man die Grafikkarte dran und hat die zusätzliche Leistung.

Was ich mich noch frage ist, ob es nicht möglich wäre die Power Delivery Funktion von Typ C zu benutzen statt eines externen Netzteils und dann einfach nur ein PCB für die GPU und den Speicher zu erstellen, statt eine Grafikkarte zu verbauen. Wenn sich dann der HDMI Port vom Laptop selbst nutzen lässt, dann benötigt man nur ein Kabel und die externe GPU.
Das kostet zwar Modularität, sollte aber um einiges platzsparender umsetzbar sein.
 

calNixo

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allein durch die Tatsache, dass es nicht mal von einem "nobody" eine billige TB3 Lösung aus China gibt zeigt, dass das einfach nicht viel billiger zu realisieren ist.
Eben. Aber die Meisten hier scheinen das wohl nicht zu verstehen. Es ist immer noch ein Thunderbolt-Gerät. Und wenn man sich die "Thunderbolt-Aufpreise" bei anderen Produkten so anschaut, liegen die Preise hier voll im Rahmen.

Beim Export von Videos spielt das aber keine Rolle. Da ist es egal ob ne 560, 570, 580 oder 590 genutzt wird.
Nunja, es gibt ja noch andere Programme als Premiere Pro. DaVinci Resolve profitiert zum Beispiel vor allem von der Grafikkarte. Ich nutze Final Cut Pro und wenn ich H.264 und HEVC bearbeite, läuft fast ausschließlich die Vega. Der 7820X dümpelt nahezu im Leerlauf vor sich hin.
 

Nitschi66

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Ich finde den Preis recht in Ordnung. Ich weiß nicht wie die anderen das gewinnbringend kalkulieren wollen :-/ Aber wenn sie es schaffen dürfen sie gerne selber so ein Produkt auf den Markt bringen.

200$ für die GPU an sich (wobei auch nicht jede x-beliebige genommen werden kann, sondern eine ITX), Gehäuse, Engineering, Erprobung, Garantie, Logistik bla bla bla.
 

Cool Master

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@calNixo

Klar und genau deswegen gibt es die Gehäuse ja auch nackt ohne GPU :) Ich nutze halt Premiere Pro, wobei ich auch schon DaVinci genutzt habe als PP gezickt hat, da finde ich z.B. die Möglichkeiten der Color Correction deutlich angenehmer.
 

Rattle

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Wieso sind die preise davon so unfassbar hoch??

Mit ner 160€ GPU drin könnte man 250€ machen oder so , aber 349$ ist dann doch nen gutes Stück mehr.
Wenn du bei Amazon mal guckst, was allein die Cases für eine eGPU kosten (wohlgemerkt nur das Case, keine Karte drin), wirst du feststellen, dass du da unter 250 Euro eigentlich nichts bekommst.

Von daher ist das was da angeboten wird, ein fairer Preis. Es ist nicht günstig klar, aber da jetzt von "absurden Apple Preisen" zu reden, ist definitiv Quatsch.
 

Dezor

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Was ich mich noch frage ist, ob es nicht möglich wäre die Power Delivery Funktion von Typ C zu benutzen statt eines externen Netzteils und dann einfach nur ein PCB für die GPU und den Speicher zu erstellen, statt eine Grafikkarte zu verbauen. Wenn sich dann der HDMI Port vom Laptop selbst nutzen lässt, dann benötigt man nur ein Kabel und die externe GPU.
Das kostet zwar Modularität, sollte aber um einiges platzsparender umsetzbar sein.
Die Power Delivery Funktion kann laut Spezifikation nur 15 W liefern. Auch ist das Netzteil eines Notebooks idR nicht stark genug um das Notebook UND eine externe Desktop-Karte zu versorgen. Wenn du dann über das Kabel das (hochaufgelöste) fertige Bild wieder zurück übertragen willst, kostet das Bandbreite ohne Ende und schränkt die Leistung mitunter deutlich ein.

Platzsparender wäre das und es gab auch mal von einem Hersteller (glaube MSI oder Gigabyte) eGPUs, die direkt verlötet und nicht gesteckt waren. Aber das spart am Ende nur wenig Platz und man kann die Karte nicht wechseln. Kühler und Netzteil brauchen generell recht viel Platz, da kann man direkt die fertige (ITX-)Karte nehmen und spart sich zusätzliche Fertigungslinien und zusätzliche Platinen-Designs. So braucht man "nur" eine Platine mit TB und PCIe-Anschluss für RX 550 bis 2080 Ti.
 

Nitschi66

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anexX

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Dezor

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  • "Stromversorgung (basiert auf USB Power Delivery)
    • bis zu einer Leistung von 100 Watt
    • 15 Watt für vom Bus versorgte Geräte"
(https://de.wikipedia.org/wiki/Thunderbolt_(Schnittstelle))
Das verstehe ich so, dass das Notebook zwar 100 W bekommen kann (darauf bezieht sich vermutlich auch dein Link), aber nur 15 W liefern kann. Wenn das Notebook 100 W liefern kann und das Netzteil reicht, könnte man immerhin Mittelklassekarten damit versorgen.

Es gibt aber jedenfalls die umgekehrte Lösung, bei der die eGPU ein starkes Netzteil hat und bis zu 100 W an das Notebook liefern kann. Der Monitor hängt an der eGPU, LAN, Tastatur und Maus auch und man steckt dann ein Kabel ins Notebook, wodurch dann alles verfügbar ist und der Akku geladen wird.

Derzeit habe ich zuhause auch ein USB-Hub mit HDMI, LAN, USB-Soundkarte und Netzteil, sodass ich nur ein Kabel anstecken muss und habe alles verbunden.
 

grossmaul

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Werden die bereits mit gebrochener Buchse ausgeliefert? :freak:
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Sennox

Commander
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