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News Preis der Steam Machine: Subventionen sind für Konsolen, sagt Valve

Muss der Einordnung hier wiedersprechen: Wenn das Ding offen ist, und unter Marktpreis verkauft wird, dann kaufen das halt irgendwelche Sprallos um das als Computer im geschäftlichen Umfeld zu verwenden, ohne jemals auch nur ein Spiel zu erwerben.

Was die Yacht damit zu tun hat, auch nicht ganz klar.. Mehr so ein Kommentar, als eine News??
 
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Northstar2710 schrieb:
Und genau da liegt dein denkfehler. Es ist nunmal keine konsole. Sondern ein PC der dir konsolen feeling gibt mit deinen pc spielen auf Steam. Und dir die möglichkeit gibt auch andere typische pc anwendungen zu nutzen, also ist auch dieser bereich relevant. Du kannst dir ja gerne eine minipc mit igpu der steam machine gegenüber stellen. viel spass damit, der leistungs unterschied ist entsprechend gross gensuso der support des Herstellers. Wenn du deine steam Bibliothek spielen möchtest kommst du mit einer normalen konsolo aber nicht weit.
Dat meinte ich doch damit. Schon klar, dass es ein PC im Konsolenformat ist bzw als Konsole fungieren können soll. Na ich würde die derzeitigen APUs nicht unterschätzen. Klar hat die Steam Machine vergleichsweise mehr Leistung aber zu einem viel höheren, doppelten oder dreifachen Preis. Da macht es viel mehr Sinn einen gebrauchten Rechner auf DDR4 Basis zu besorgen, aus gebruachten Teilen zu bauen oder bauen zu lassen und einen Hunni Trinkgeld zu geben für die Arbeit.
Northstar2710 schrieb:
Nicht falsch verstehen, ich finde den preis auch nicht schön. Aber wenn man sich mit den ganzen prozess für so etwas beschäftigt dann ist der preis dessen angemessen. wenn man nur stupide specs vergleicht und versucht diverse Einzelkomponenten zusammen zurechnen sind solche post wie von dir auch leicht zu verstehen.
Das macht nur Sinn, dass Steam damit einfach ordentlich Kohle machen will, was auf der einen Seite ja vollkommen in Ordnung ist aber auf der anderen Seite einfach nur absurd viel erscheint für das, was man bekommt. Zumindest habe ich da dieses Vorurteil, da die Leistungsdaten ein schlechter Scherz sind. Vielleicht ist die ja am Ende dem einen oder anderen das Geld sogar vollkommen wert. Who knows...
Northstar2710 schrieb:
Brauchst doch nur bei ferig pcs zuschauen wie wo da die preise liegen und dann ist es ein klotz für unter den schreibtisch. ohne software support geschweige bios.
Ergänzung ()
natürlich mache ich das und das ist in der Regel schon ausreichend. Klar ist die Software ein Argument aber die kann man jetzt auch auf einen herkömmlichen PC installieren, wozu dann noch die überteuerte Steam Machine? =)
 
Serandi.87 schrieb:
wozu dann noch die überteuerte Steam Machine? =)
weil man den support von Valve gegenüber ihre Hardware als vorteil sieht. Der Formfaktor ist leider unschlagbar für den Preis und der Leistung.

Warum einen Fertig PC kaufen wenn man auch einen PC zusammenstellen kann und ihn sogar selbst zusammen bauen kann? Warum nicht einfach eine china box kaufen, anstatt eine von einem etablierten Hersteller? Warum Linux nutzen wenn Windows doch soviel kompatibler ist? Warum eine teure Wasserkühlung einem Lüftkühler vorziehen der um einiges billiger und langlebieger ist? man soviele warum fragen stellen und jeder wird eine andere Antwort haben.
Serandi.87 schrieb:
Na ich würde die derzeitigen APUs nicht unterschätzen
Die derzeitigen APUS ? Ich kann ziemlich genau beurteilen wie stark apus sind, da ich auch selbst welche nutze. genauso auch Hardware die der Leistung der Steam machine entsprechen.

Die einzigen apus die an die leistung der steam machine heranreichen und teils leicht schlagen kann, ist strix halo . Pantherlake dagegen bleibt hinter der steam machine, ausser wenn der Vram voll läuft. Wie teuer sind entsprechende systeme? viel zuteuer. Und alle anderen APU's sind da weit abgeschlagen
Ergänzung ()

Serandi.87 schrieb:
Das macht nur Sinn, dass Steam damit einfach ordentlich Kohle machen will
Kennst du ein Unternehmen welches keine Kohle machen will?
 
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@Northstar2710
Jeder hat am Ende seine Meinung weil dies, das Ananas.
Danke fürs Gespräch und deine Ansichten 👍😌🤝
 
Euphoria schrieb:
Du kannst drauf auch Windows installieren und Valve sieht im Gegensatz zu Playstation/XBOX keinen Cent. Zudem haben beide Konsolenhersteller noch teure Abos fürs Onlinegaming was bei Valve kostenlos ist.
Es ist SteamOS vorinstalliert (auch wenn der Umweg zu Windows möglich ist), aber auf der PS5 kannst Du auch Ubuntu oder Arch laufen lassen, wenn Du lustig bist/möchtest.

Ergo, ist das kein Argument und Valve kassiert ebenso generell 30% für verkaufte Titel auf Steam (egal ob für SteamOS oder Windows) wie die Konsolen-Konkurrenz auf deren Verkaufsplattformen.

Ebenso wenig sind die Online-Abos von Sony, Nintendo und Microsoft ein Argument für die Verkaufsmarge, denn (Kosten für) Online-Multiplayer-Zugang ist ein komplett anderes Thema (zumal nicht jede/r auf Multiplayer-Spiele steht bzw. diese braucht) und hängt nicht mit der Verkaufsprofit je verkauftem Spiel zusammen. Sachlich sollte man dann schon bleiben.
Ergänzung ()

Northstar2710 schrieb:
Bin gespannt wie du reagierst wenn ein kunde für deine geleistete Arbeit dir vorschreiben möchte wieviel dubvon deinem Gewinn dem Kunden zuschenken hast.
Was ist denn das für eine absurde Argumentation?

Der Kunde schreibt dem Konsolenhersteller gar nichts vor, aber letzterer (siehe Sony und Microsoft zumindest über mehrere Generationen hinweg, bei Nintendo ist das weniger der Fall) subventioniert es aus Eigeninteresse, denn je mehr subventionierte Konsolen dieser auf den Markt bringt, desto höher der Umsatz und Profit mit Spielen an denen je 30% verdient werden, da mehr Leute die subventionierten Konsolen kaufen.

Nur hat Valve bei den eigens angesetzten, überzogenen Preisen für diese Steam Konsole natürlich auch kein Interesse daran, weil man dort sowieso nicht genügend Konsolen produziert haben dürften um den jetzigen Bedarf weltweit zu decken (ähnlich wie beim neuen Steam Controller, der jetzt schoin nur noch in einem halbe Jahr lieferbar ist und wesentlicher Teil des Steam Konsolenpakets ist).

Wenn das Marktumfeld ein anderes wäre, dann hätte das auch ein größerer Erfolg für Valve werden können (vorausgesetzt, daß man mutiger eingestiegen wäre und größere Stückzahlen näher an der Konsolen-Konkurrenz produziert hätte) - auch wenn die ursprünglich wohl von Valve angepeilten 800(+) Euro für die Steam Konsole immer noch teuer für die altbackene verbaute PC Hardware gewesen wäre - aber das wird es voraussichtlich wohl nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chismon schrieb:
Der Kunde schreibt dem Konsolenhersteller gar nichts vor, aber letzterer (siehe Sony und Microsoft zumindest über mehrere Generationen hinweg, b
Stimmt aber du (kunde) hälst es für angebracht dass Valve auf ihren gewinn grösstenteils verzichtet damit du als kunde billiger an so ein Gerät rankommst. Also willst du valve vorschreiben das weniger gewinn machen sollen mit ihrem produkt. Mein beispiel bezog dich auf dich als Kunde.
 
Northstar2710 schrieb:
aber du (kunde) hälst es für angebracht dass Valve auf ihren gewinn grösstenteils verzichtet damit du als kunde billiger an so ein Gerät rankommst. Also willst du valve vorschreiben das weniger gewinn machen sollen mit ihrem produkt.
Ich fände es passend per Subvention der Hardware Anreize für Verbraucher zum Kauf zu schaffen, weil andere (die Mehrheit der Hauptkonkurrenz an Konsolenherstellern) das auch tun und sich stattdessen dann nicht auch davon Luxusyachten leisten wie der Valve Oberheini Gabe Newell ;).

Valve schreibe ich gar nichts vor, der Markt (Angebot und Nachfrage) insgesamt macht das und ich sowie andere ziehen dann eben keinen Kauf mehr in Erwägung (und die "schallende Ohrfeige" die Valve im Internet bisher für die Steam Machine (2) abbekommen hat, ist auch unüberhörbar, aber klar, nicht nur weil die Steam Konsole nicht subventioniert wird, obwohl der dreiste Preis m.E. für die meisten - denn Enthusiasten waren nie die Zielgruppe - ein größerer Aufreger ist als die altbackene verbaute PC Hardware).

Was glaubst Du denn wie hoch die Subventionierung bei Microsoft oder Sony i.d.R. ist(?), sicherlich nicht ausartend aber genug um mehr Kaufanreize für deren Konsolenprodukte zu schaffen, um somit deren eigene Gewinne insgesamt anzukurbeln.

Tja, dann müsste Gabe Newell vielleicht auf seine neue Yacht erst einmal verzichten, aber wieso denn auch, wenn man die Steam Hardware Käufer das erledigen lassen kann (was der deftige Preisaufschlag beim Steam Controller ohne Konsole schon aufzeigt) ... für dumm verkaufen lassen sich dann doch weniger Verbraucher als man denkt von Valve und Konsorten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt auch wenig darauf an wer nun wirklich die Zielgruppe ist. Scheinbar ist die SM ja performanter als 70% der aktuellen Geräte, die so auf Steam verkehren.
Mal schauen wie viel Prozent davon bereit sind oder genügend Kaufkraft haben für über 1.000 Euro die SM zu kaufen.
Möchte man diese Leute ansprechen, hätte ein geringerer Einstiegspreis definitiv mehr Käufer in dieser Gruppe angesprochen.
Dann gibt es noch die Leute wie hier. Zu viel Geld haben und das Teil als Spielzeug fürs Wohnzimmer kaufen. Denen ist der Preis ziemlich egal.
 
Chismon schrieb:
Ich fände es passend per Subvention der Hardware Anreize für Verbraucher zum Kauf zu schaffen, weil andere (die Mehrheit der Hauptkonkurrenz an Konsolenherstellern) das auch tun
Die Konsolenhersteller haben aber auch größtenteils bis komplett die Kontrolle über die Software, welche dort genutzt werden kann. Es wäre mir neu, dass jemand seine PS5 mit Linux oder Windows installiert hat um diese gar nicht zum Daddeln zu benutzen und somit Sony komplett von zusätzlichen Gewinnen bei den Softwareverkäufen ausschliesst.

Chismon schrieb:
Was glaubst Du denn wie hoch die Subventionierung bei Microsoft oder Sony i.d.R. ist(?), sicherlich nicht ausartend aber genug um mehr Kaufanreize für deren Konsolenprodukte zu schaffen, um somit deren eigene Gewinne insgesamt anzukurbeln.
Beide wurden nur beim Release leicht subventioniert, die PS5 wird schon lange mit Gewinn verkauft, die Xbox nach der langen Laufzeit sicherlich auch. Wie das bei den Nachfolgern in Anbetracht der (dann sicherlich immer noch) schlechten Marktlage aussehen wird, wird spannend. Vor allem wenn die Xbox so offen erscheint wie prognostiziert wurde und man dort Steam installieren kann und sich damit auch komplett am Xbox Store vorbei mit Spielen versorgen könnte.
 
M@tze schrieb:
@Mazrim_Taim Guter Einwand. Dazu habe ich hier noch nichts gelesen, dass Nvidia doch bitte die 5090 zum Selbstkostenpreis anbieten sollte - 120 Milliarden Gewinn würden das doch locker möglich machen. 🤪

Aber nein, die 4k für die GPU only werden hier ja immer als gute Investition gesehen, aber der spezialisierte Komplettrechner für 1k grenzt an Blasphemie und Gabe sollte für diese Gier auf dem Scheiterhaufen brennen... 😏

Kann man natürlich auch zu Apple, AMD, Intel usw. usw. usw. sagen.
Wollte es nur etwas "zuspitzen" da NV ja noch mehr Gewinn macht wie Valve.
Ergänzung ()

Euphoria schrieb:
....

@Raidr
.... Ja Gabe Newell und seine Mitarbeiter müssen nicht am Hungertuch nagen, aber denen gönne ich es im Gegensatz zu Leuten wie Musk, Bezos und Co.
Paar Beispiele gefälligst?
  • Rückgaberecht bei Spielen, selbst wenn du es gespielt hast. Hat imho sonst keiner, vor Allem nicht bei digitalen Inhalten
  • Großzügige Auslegung der Rückgaberegeln, teils auch wenn die Spielzeeit überschritten wurde in manchen Fällen sogar unbegrenzt rückwirkend.
  • Family Sharing, wodurch du Spiele nur einmal kaufen musst
  • Cloudspeicher für Einstellungen, Speicherstände, Workshop
  • Jegliche Hardware von Valve ist so aufgebaut, dass Reparaturen einfach sind. Kooperation mit iFixit, damit du Anleitungen hast und Ersatzteile kaufen kannst
  • Mehr Transparenz in Steam (kompatibel mit Deck, Performanceindikatoren, Hinweise zur KI Nutzung, Reviews)
  • Entwicklung von SteamOS und Translation Layern, damit Windows Spiele unter Linux lauffähig sind, wovon nicht nur Valve profitiert
  • so wenig Eingreifen in den Markt wie möglich, es werden keine Spiele aus politischen Gründen gesperrt o.ä.
  • Gekaufte Spiele kannst du weiterhin spielen und herunterladen, auch wenn diese nicht mehr zum Verkauf angeboten werden, ist bei anderen Plattformen nicht üblich.
Und ja Valve finanziert auch solche Experimente wie VR oder eben Steam Machine mit dem Geld was die einnehmen.
PS: Auch Entwickler profitieren von Valve und Steam. Wenn wir ehrlich sind gibt es genug Alternativen, nur sind die alle so grottig, dass Steam eben leichtes Spiel hat. Jede Woche heult Epic Chef wie schlecht Steam doch ist, aber Epic Launcher will er nicht verbessern.
Wie Gabe einst sagte Piraterie ist kein Preisproblem, sondern ein Serviceproblem.

Ist was dran aber bitte beim "kaufen" der Spiele mit GoG mal vergleichen. :D
Das Steam / Valve SteamOs ~entwickelt hat andere Gründe als Nächstenliebe zum Kunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mazrim_Taim schrieb:
Das Steam / Valve SteamOs ~entwickelt hat andere Gründe als Nächstenliebe zum Kunden.
Valve ist ein Unternehmen, das im Kernziel erstmal Geld verdienen will. Warum das oftmals als moralisch verwerflich dargestellt wird ist mir eh immer ein Rätzel.

Was Valve zumindest auch meiner Sicht besser macht als viele andere, ist das es den Kunden als solchen behandelt. Es gibt mir als Kunden das Gefühl dort gern mein Geld zu lassen weil ich etwas dafür bekomme und dabei auch ein rundes Paket und keine leeren Versprechen oder nur das Minimum.

Ich fühle mich als respektierter Vertragspartner, nicht als Bittsteller der maximal ausgenutzt wird. Und der Respekt zeigt sich in vielen Dingen, vor allem aber darin das Valve sagt, "ich will das du mein Produkt nutzt, weil es die beste Erfahrung für dich ist."
Nicht wie zum Beispiel Microsoft, das mich mit jedem Update wieder 5 mal durch die Dialoge Zwingt "Nein, ich will nicht Bing als Suchmaschine", "Nein, ich will nicht Edge als Standardbrowser", "Nein, ich will nicht meinen PC mit dem Handy verbinden und deine MS Apps auf meinen Android Handy und biometrische Daten Hinterlegen und und und".

Und GoG ist toll, aber bietet eben zum einen nur eine vergleichsweise begrenzte Auswahl, zum anderen aber auch viele Features nicht die Valve einfach seine Stellung geben, weil die so kein anderer bietet.

Freundeslisten, Cloudsaves, Workshop, Communityforen, Community Guides, Reviews. Der Steamshop ist das Paradebeispiel für eine Vertriebsplattform die den Komfort und die Interessen seiner Kunden in den Vordergrund stellt.
 
M@tze schrieb:
Sorry, aber das ist pure Stimmungsmache um hier die Kommentare hochzutreiben. Das habt ihr nicht nötig und will ich eigentlich nicht mit einem Pro Abo unterstützen. Kein Wunder dass in den Kommentaren zu Steam / Valve immer wieder solche Bemerkungen kommen wie "Ja, ja - der fette Gabe will nur die nächste Jacht kaufen" usw... wenn ihr das auch noch anheizt. Du kannst die Meinung gerne haben, hat hier aber nichts verloren. 😏

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass hier bei anderen Firmen schonmal die privaten Anschaffungen der Firmenbosse zur Debatte gestanden haben und in Korrelation zu den Produktpreisen gesetzt wurden. 🤔

Ah, vergessen den Text anzuschicken. Der Vollständigkeit halber: Valve veröffentlicht als privates Unternehmen allerdings keine Geschäftszahlen und irgendwie muss man belegen, dass es dem Unternehmen sehr gut geht. Was soll ich sonst schreiben?
 
AbstaubBaer schrieb:
Valve veröffentlicht als privates Unternehmen allerdings keine Geschäftszahlen und irgendwie muss man belegen, dass es dem Unternehmen sehr gut geht.
Warum?

Warum muss Valve, nur weil es die Reserven hat, diese jetzt in ein unrentables Geschäftsmodell für die SteamMachine stecken?

Ich habe hier noch nicht einen guten durchdachten Grund gehört warum Valve hier Subventionieren solle neben "Wir wollen das Ding billig".

Und um ehrlich zu sein, mir fallen viele gute Gründe ein warum Valve das nicht tun sollte, insbesondere in Anbetracht der beständigen Vorwürfe seine Monopolstellung auszunutzen.

Ich sehe in Valves Vorgehen genau die Transparenz und Integrität die ich ohnehin an ihnen schätze.
Unglücklich, das sie für viele der Botschafter der neuen Realität am Hardwaremarkt sind. Aber die Preise der SteamMachine scheinen genau das zu sein worauf wir und durch die Bank die kommenden Monate (und ggf. Jahre) einrichten müssen.
 
AbstaubBaer schrieb:
und irgendwie muss man belegen, dass es dem Unternehmen sehr gut geht. Was soll ich sonst schreiben?
Und weil Gabe sich privat eine Jacht „gönnt“, geht es automatisch dem Unternehmen sehr gut? 🤔
 
Bei einem Unternehmen in Privatbesitz schon.

@Keylan
Sie "müssen" nicht. Es ist nur komisch, den Verzicht darauf als eine Art Wohltat zu verkaufen. Transparenz sehe ich da nicht tbh. Nur das übliche Gehabe großer Unternehmen.
Subventionen hätten auch Vorteile: Bezahlbares Gaming im Kompaktformat wäre geeignet, SteamOS zu pushen und damit letztlich auch Steam.
 
AbstaubBaer schrieb:
Bei einem Unternehmen in Privatbesitz schon.
Weil du das sagst oder gibt es auch noch eine echte Begründung? Ich meine, wir alle wissen, das es Valve wirtschaflich nicht schlecht geht. Die größte Sorge sollten aktuell die dutzenden Gerichtsverfahren sein mit denen sie sich rumschlagen müssen.
Die Argumentation ist aber trotzdem Falsch, denn Valve könnte rote Zahlen schreiben und Gabe könnte sich trotzdem Privat seine schönen Dinge leisten. Ihm gehört zwar diese Firma, aber auch noch einiges mehr was Renditen erwirtschaften kann. Der Mann hat ausgesorgt ganz egal was mit der Firma passiert.

AbstaubBaer schrieb:
Es ist nur komisch, den Verzicht darauf als eine Art Wohltat zu verkaufen.
Ich verstehe den Satz nicht? Welcher Verzicht? Welche Wohltat?

Versteht hier überhaupt jemand warum man als Unternehmen etwas Subventioniert? Das ist ein wenig anders als bei Staatlichen Subventionen, man macht das nur wenn man davon ausgeht, das die Kohle wonanders in größerer Menge wieder rein kommt.
Valve Subventioniert ja schon eine ganze Menge. Oder wie werden die Entwickler für SteamOS und Proton bezahlt? Für das Produkt selbst zahlt ja kleiner, das ist ja schon ein Quersubvention für die Shop Erträge.

Und Valve hat auch direkt bei der Ankündigung gesagt, das es nicht Subventionieren will. Klare transparente Kommunikation, offene Geschäftspraktiken. Keine "Kauf hier das eine Billig, damit wir dich an anderer Stelle abzocken können" manipulativen Geschäftspraktiken.
 
Gibts denn Belege dafür, dass es Valve so richtig gut geht? Ansonsten sind das Allgemeinplätze und Spekulationen. Die Privatkäufe sind immerhin ein Indiz.

Den Verzicht auf Subventionen ist gemeint. Den Valve ja als Benefit für die Allgemeinheit verkaufen will.

Natürlich machen Unternehmen das nicht aus Altruismus, weder das Subventionieren noch das Nicht-Subventionieren.
Zu glauben, dass eine Subvention einen direkten ökonomisch unmittelbar messbaren Benefit haben muss, halte ich für falsch. SteamOS und Proton sichern Valve gegen Plattformbetreiber, eigentlich Microsoft, ab. Sie sind insofern eine langfristige Absicherung oder Druckmittel, je nachdem wie man es betrachtet. Man kann sie außerdem als Imagepflege sehen. Bei der Steam Machine wäre das ähnlich, zumal sie die Rolle von Steam auf Linux noch einmal zementieren würde.
 
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