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News Preiserhöhung für Videospiele: Forza Horizon 6 kostet eigentlich 120 Euro

subcontractor schrieb:
Und mal ehrlich, wenn ihr bereit seid arschteure GPU zum spielen zu kaufen, dann sind 70 Euro fur ein aktuelles Spiel nicht zu viel...
zwischen 1980 und 1991 ist aber auch noch sehr viel passiert.

Aber du hast Recht mit der Aussage das im Vergleich zur damaligen Zeit Videospiele noch recht günstig sind, im Vergleich zu anderen Dingen die sich deutlich verteuert haben, und durchaus auch 70€ wert sind. Aber die vielen Jahre 60€ als psychologische Schwelle ist in vielen Köpfen und daher löst alles darüber weniger Begeisterung aus.
 
Was du 1995 für deine 89 DM bekamst:
  • Ein Spiel, das nach 3 Stunden durch war
  • Eine Bedienungsanleitung dicker als dein aktuelles Studium
  • 5 Disketten, von denen eine beim dritten Installationsversuch den Geist aufgab
  • Kein Internet, kein Patch, kein DLC – Bugs waren Features (naja gut heute auch)
Was du heute für 80 € bekommst:
  • Ein Spiel mit 80+ Stunden Spielzeit
  • Gratis Updates für Jahre
  • Eine Welt, größer als deine Wohnung (leider auch größer als dein Leben)
  • Und wenn du Glück hast, Einen Battle Pass, der dir erklärt, warum du eigentlich arbeiten solltest, statt zu zocken

Der einzige Grund, warum es sich teuer anfühlt? Du kaufst mehr davon. Früher ein Spiel alle drei Monate. Heute 47 Spiele im Steam-sale für insgesamt 200 €, die du nie anrührst. Das ist nicht teurer, das ist Kapitalismus mit schlechtem Gewissen.
 
@puuhman
Grundsätzlich nicht falsch argumentiert und dargestellt aber zu kurz gedacht.

Du hast außer acht gelassen das Spiele heute Massenauswurf sind und verschiedenste IP´s wie am Fließband produziert werden, im Gegensatz zu 1995 als Spiele eher in Erscheinungszahlen einer Manufaktur herausgekommen sind. Davon mal ganz abgesehen waren eben spieletaugliche Endgeräte auch weniger verbreitet, heute hat ein jeder ein solches Endgerät in der Hosentasche.
Wir sind in Zeiten wo Engines es möglich machen im Baukastenprinzip Assets aneinanderzureihen und daraus ein fertiges Spiel auszuspucken.
Was sich billig produzieren ließ war auch damals schon billig wenn ich an die LCD-Spiele-Handhelds denke die millionenfach billiggames für 15-30Mark verkauft haben.
Damals zu heute verglichen war das noch auf Ebene von Grundlagenforschung die dementsprechend teuer bezahlt werden musste bis sich das irgendwann mal so gerechnet hat das wir bei Preisen gelandet sind die wir heute haben.
 
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puuhman schrieb:
Ich verstehe deine Argumentation, aber dann musst du deutlich weiter in die Vergangenheit gehen. Vielleicht C64 Anfangszeit oder noch davor.
1995 gab es ein breites Angebot an Spielen durch viele Genres wie z.B. Command & Conquer, Yoshi's Island, Wipeout, Worms.
 
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Das Leben ist an sich heutzutage besser. Im Bereich spiele nicht erwähnenswert.. wir wissen alle dass die Spiele heute deutlich mehr bieten für fast den gleichen Preis wie vor 25 Jahren.

Aber dafür ist alles andere schlechter und teurer geworden. Wenn ich heute einen vernünftigen bezahlbaren Döner oder Cheeseburger oder Wohnung will muss ich auswandern.
 
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Manegarm schrieb:
Wir wissen alle dass die Spiele heute deutlich mehr bieten für fast den gleichen Preis wie vor 25 Jahren.
Die Technik / Grafik hat sich natürlich weiterentwickelt, aber inhaltlich gab es spätestens ab der Amiga-Zeit auch einige spielerische und/oder erzählerische Perlen mit Tiefgang. Mit aufblühen des PC Gamings und Online Spielen gab es dann vor allem spielerischen Fortschritt inklusive ganz neuer Genres.
Ja, solche Spiele können auf heutiger Hardware besser "erlebt" werden, aber umgekehrt gibt es heute auch sehr vieles an Schrott.
Ein Ambermoon war zu seiner Zeit inhaltlich nicht weniger kreativ als ein Baldurs Gate 3.
 
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