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News Preiserhöhung für Videospiele: Forza Horizon 6 kostet eigentlich 120 Euro

AbstaubBaer

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Da bin ich auf jeden Fall raus. Ich würde vermutlich nur ein paar Stunden daddeln und dann die Lust verlieren, damit lohnt sich das absolut nicht.
Am Ende ist FH VI auch nur more the same. Schade eigentlich.
 
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Das hat Gamestar auch schon so wiedergegeben ... Ist halt faktisch einfach nicht richtig, die Grundversion des Spiels kostet offiziell 70€.
Das ist auch schon eine Erhöhung, aber keine 120€, in der 120€ Version sind noch zwei zukünftige DLCs enthalten, welche man auch einzeln erwerben kann.
 
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König ist da das aktuelle Sims oder? Hatte mal gelesen mit allen Inhalten kommt man auf tausende Euro. Paradox ist auch sehr schlimm. Finde das muss man im Einzelfall betrachten, um welche Inhalte es geht.
 
Und wie viele kaufen es auch für 120€? Microsoft ist da recht kulant, was den Kauf über ausländische Stores anbelangt. Forza Horizon 4 Ultimate gab es über den isländischen Store gerne mal für 10-20€
 
In Keyshops ist es viel billiger, warum sollte ich die offiziellen Preise da noch zahlen?
Zudem kann man die Erweiterungen einzeln kaufen, auch die sind im Keyshop viel billiger (10€ statt 20€).

Die Erweiterungen sind teilweise sowieso schrott, also warum sollte man dann premium kaufen.
 
ElliotAlderson schrieb:
mit der Zeit kamen dann auch mal DLCs und Carpackages, die dort nicht inkludiert waren und separat gekauft werden mussten.
"alle" ist in dem Falle wirklich falsch, weil es immer schon nur eine Anzahl x an Carpacks und die ersten zwei Erweiterungen waren. Carpacks gibts danach weiterhin, richtige Erweiterungen mit neuen Gebieten gabs aber imho keine mehr zusätzlich
 
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Bei solchen Spielen ist es auch nicht mehr so dass der offizielle Release ein paar Tage nach dem "Advanced Access" stattfindet sondern der Advanced Access ist der offizielle Release und jeder der nicht den Releasevollpreis von über 100€ zahlt, darf eben erst ein paar Tage später einteigen.
 
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Scheint den Steam-Spieler recht gut zu gehen, wenn die bereit sind den fetten Aufpreis zu zahlen für ein bisschen Kontent und ein paar Tage früher dran zu sein.
 
Hab wie immer beim "Angebot" von 79€ zugegriffen. Die zwei Erweiterungen sind es mir Wert.
Ich bin mal gespannt was GTA 6 kosten wird. Gehe da irgendwie von 99€ für die Standard Version aus, 149€ für die Premium Version und 179€ dann für die Ultimate Version.
Ergänzung ()

frames p. joule schrieb:
fixed that for you
FH5 Premium hatte ich damals im Japan MS Store für 53€ gekauft. Ging bis zu einem gewissen Zeitpunkt mit FH6 im Island Store (64€ Premium) auch, bis sie die Preise vor kurzem angepasst haben.
 
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Vielen Dank an alle, die zu diesem Ergebnis vollumfänglich beigetragen haben. Ich bin zutiefst beeindruckt – auf eine Weise, die Worte kaum angemessen einfangen können.
 
Ich habe es für 79€ bei loaded gekauft. Ist zwar leider die Xbox Store Version und nicht Steam, aber nur deshalb 120€ bei Steam auszugeben währe es mir nicht wert gewesen.
 
Zu diesem Zeitpunkt waren am 15, Mai in der Spitze rund 180.000 Spieler gleichzeitig online. Zum offiziellen „Erscheinungstermin“ waren es hingegen nur 270.000. Das bedeutet, dass zwei Drittel der aktuellen Spieler die teuerste Ausgabe von Forza Horizon 6 gekauft haben.
Gewagte Schlussfolgerung. Als ob jeder, der die Premiumversion gekauft hat zum Start der Normalversion das Spiel gespielt hat.
 
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Werden sicher wieder 100-300 Stunden zusammenkommen. Nachdem ich Teil 5 ausgelassen habe konnte ich mir die Premiumversion letztlich dann schön reden.
Mir geht es vor allem um die Map-Erweiterungen und natürlich sind auch die Car-Packs willkommen.

Kommt einmal alle 5 Jahre vor dass ich diesen Betrag für ein Spiel ausgebe und daher vernachlässigbar gegenüber den Lebenserhaltungskosten. Auch wenn man die Hardware mitrechnet nicht ausschlaggebend.
 
Erst einmal zur aktuellen Forza-Situation ein Kommentar zum Podcast:
CDLABSRadonP... schrieb:
@Vitche
~

Nicht mal das. Nur die 120€-Leute dürfen früh spielen, das ja. Aber die sind ja selbst nicht erste-Klasse-Spieler, sondern die, die nach Ende der Patches kaufen sind es. Das ist ja die Absurdität. Also eigentlich sind die Vollpreiskäufer Käufer dritter Klasse.

Käme noch ein DRM-freier GOG-Rerelease, dann wären sie sogar Spieler vierter Klasse.

Das Preismodell ist und bleibt absurd.


Und noch konstruktiv in ealter Kommentar von mir dazu, wie man denn ein sinnvolles Preismodell basteln könnte:
Grundsätzlich bin ich für einen völligen Wechsel des Finanzierungsmodelles, das an den Support des Spieles gekoppelt ist. Erst einmal eine kurze Skizze anhand des klassischen 60€-Vollpreises, danach Erläuterung der Funktionsweise:
  1. Spiel im SuperEarlyAccess: Drastisch reduzierter Preis, 15€. (hier ist nur wenig vom Spiel erkennbar)
  2. Spiel im EarlyAccess: Stark reduzierter Preis, 30€. (Spielsysteme erhalten Feinschliff, haben aber vielleicht wenig mit dem eigentlichen Spielcontent zu tun)
  3. Spiel im MidAccess: Deutlich reduzierter Preis, 45€. (Testversion und Spielcontent nähern sich einander an)
  4. Spiel zum Release: Vollpreis, 60€. (bis hierhin ließ sich das Spiel noch nie durchspielen!)
  5. Spiel zum Release der Enhanced Edition: Erhöhter Preis, 75€.
  6. Spiel zur Einstellung der Polishing-Patches: Rückkehr zum Vollpreis, 60€.
  7. Beginn weiterer Rabattschlachten.
  8. Aufnahme in Basiskatalog-Flatrateangebote.
Ganz grundsätzlich ist es aktuell absurd, und das wird auch ständig betont, dass User mehr dafür bezahlen sollen, eine schlechtere Spielerfahrung zu erhalten. Das aktuelle Finanzierungsmodell bestraft diejenigen, die zum Release kaufen. Entsprechend wird wiederum ansonsten viel Aufwand außerhalb des Modelles betrieben, um die User künstlich dazu zu bewegen, dennoch zum Release zu kaufen. Das ist natürlich von hinten bis vorne vollkommener Blödsinn.
Die reine Betonung dieser Absurdität reicht nicht aus. Es müssen auch Handlungen folgen und dieses Schema soll gerade für ein Handeln stehen; für das Angebot einer Alternative.
Im Kern steht der Gedanke, dass User für frühes Kaufen belohnt werden sollen. Deshalb steigen die Preise von 1. bis 5. an. Kombiniert ist dies mit dem weiteren Gedanken, dass sich EarlyAccess für Entwickler als Entwicklungstool lohnt. Viele EarlyAccessGamer anzulocken ist für Entwickler sehr lohnend, denn das heißt: Viele Tester. Jedenfalls lohnt es sich, wenn den Entwicklern eine gute Testphase gelingt.
Alter Kommentar aus der Zeit vor dem Release von BG3:
CD LABS: Radon Project schrieb:
Es gibt eigentlich drei Hauptfragen, die eng miteinander verwoben sind:
  1. Wird BG3 denn tatsächlich so gut werden?
  2. Wird es dann an der Entwicklungsmethodik liegen?
  3. Wird dann jemand die Methodik aufgreifen? (sie richtig verstehen, übertragen und so weiter)
Die ersten beiden Fragen lassen sich aktuell noch nicht klären.

Zu 3. lässt sich bloß sagen, dass es in der Spieleentwicklung schon viele klar überlegene methodische Ansätze oder Designkriterien gab, die dann ignoriert wurden.

Erinnert euch an BannerSaga. Stoic kam auf die brillante Idee, erst einen Multiplayerableger herauszubringen, dessen Ziel gar nicht war, selbst zu brillieren, sondern dafür zu sorgen, dass die Gameplaymechanismen für den SinglePlayer stimmen. Das hätte sich ganz einfach auch in andere Genres, die schnell an Balancingproblemen oder fehlendem Gameplayfeinschliff leiden, übertragen lassen können.
  1. Ein Titel wie ein Bioshock. Insgesamt lebt so etwas von Immersion; diese speißt sich unter anderem auch aus Bewegungs-, Körper- und Waffengefühl. Multiplayerminispielchen als erstes im EarlyAccess/InDevelopment rausbringen und viel Finetuning betreiben? Aber klar doch.
  2. Ein RTS mit Fokus auf Kampagnen lässt sich genauso entwickeln wie BannerSaga zu BannerSagaFactions. Im Multiplayer mit einigen wenigen, sehr distinktiven Maps lässt sich das Balancing und generelle Gameplay weit entwickeln. Wenn später die Kampagne wächst, dann können sogar einzelne Missionen getarnt Einzug in den Multiplayer finden und dort geschliffen werden.
  3. Ein Spiel, das einfach technisch herausragend sein und dadurch absahnen soll wie Turrican oder Crysis kann einfach mit knappen Umfang als Techdemo herausgebracht werden. Zu dem Zeit braucht es weniger Personal, das an den Leveln arbeitet. Gleichzeitig kann die Technik optisch auf Basis von Userfeedback noch feingeschliffen werden, erste Magazine benutzen schon die Techdemo für Benches, auf Basis dessen können einzelne architektonische Fallstricke im Vorfeld angegangen werden. Je mehr von dem Gameplay schon dafür sorgt, dass es auch tatsächlich Leute spielen wollen, desto mehr Userfeedback gibt es. Je reproduzierbarer die Benchsequenzen sind und umso umwerfender die Technik ist, desto mehr Magazinfeedback gibt es.
Von daher lohnt sich solch eine Staffelung gleich doppelt.
Mit dem Release endet das Patchen bzw. der Support jeglicher Art aber nicht bzw. er sollte es nicht. Wie lange es den Entwicklern aber möglich ist, weiter zu patchen, hängt stark von den Einnahmen ab. Deshalb ist 5. der mit Abstand wichtigste Einzelpunkt: Die EnhancedEdition ist am teuersten. Wie umfangreich sie ausfällt, hängt davon ab, was beim Release noch eingenommen wird. Und erst, wenn die Enhanced Edition nicht mehr weiter gepolished wird, sinkt der Preis auch wieder. Durch dieses Prozedere ist klar: Selbst wer gar keine Zeit hat, das Spiel zu spielen, muss spätestens zum Release der EnhancedEdition kaufen, wenn ein Einfluss auf die Qualität des Endproduktes genommen werden soll.
Damit wird das klassische Problem umschifft, was es auch so oft im Bereich von TV gab: Etwas wurde abgesetzt, bevor es überhaupt erfolgreich werden konnte.


Danach (6. bis 8.) folgt dann der simple Abfall des Preisniveaus.
Ursprünglich hier geposted: https://extreme.pcgameshardware.de/...spiele-nicht-nachhaltig.648182/#post-11584812
 
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Was ich mich eigentlich eher bei dem Artikel frage, warum die 120€ der Premiuim Edition erst jetzt ein Problem sind und nicht schon seit dem September 2016 mit dem Release von Forza Horizon 3?

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Ich habe sowohl für die Forza Horizon 4 & 5 Premium-Edition 40€ bezahlt. Dafür ist das Spiel sehr gut. FH6 hole ich mir dann auch erst nächstes/Übernächstes Jahr.
 
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