Ich habe zu diesem Gerede gegen "Testphasen-Masche" auch eine Meinung. Ich stehe auf der Seite von Usenext. Zunächst sei gesagt, dass ich mit diesem Provider keine Erfahrung gemacht habe, gehe aber davon aus, dass es auch dort nicht viel anders aussieht, als bei Firstload, wo ich bereits eine Testphase absolviert habe.
Du meldest dich an. Die möchten deine Bankdaten für den Fall, dass du die Testphase nicht kündigst und gegen Missbrauch. Innerhalb 14 Tagen solltest du das Angebot schriftlich per Post kündigen. Hier ist noch nicht einmal ein Einschreiben notwendig, ich zweifle nicht an deren Seriösität. Machst du das, dann gibt es keine Probleme.
Es gibt unzählige Berichte in denen von einer Masche oder von Abzocke die Rede ist. Und warum? Die meisten Leute denken, dass eine Kündigung per E-Mail ausreichend ist. Es ist meines Wissens nach aber gesetzlich vorgeschrieben, eine Kündigung muss schriftlich per Post oder Fax erfolgen. Wenn der Anbieter im Ausland sitzt (Firstload - Österreich), dann weiß ich nicht, ob da möglicherweise eine E-Mail genügt. Ein Kündigungsbutton im Userbereich ist dann mehr als benutzerfreundlich, wie ich finde.
Fazit: Wenn deine Kündigung (die postalische) innerhalb der Testphase rausgegangen ist, dann sehe ich kein Problem. Warte in diesem Fall auf eine Kündigungsbestätigung. Allerdings scheint bei dir schon der kostenpflichtige Dienst begonnen zu haben. Daher würde ich von einer Rücklastschrift abraten, denn die Forderung sollte grundsätzlich gerechtfertigt sein.
Ist nicht böse gemeint und ich bin auch kein Verteidiger dieser Dienste, aber es wird hierbei scheinbar vieles missverstanden.
Jace schrieb:
Aber es sollte wohl absolut klar sein, wofür man sich da anmeldet....
Noch ein kleiner Tipp. Wo sicher draufsteht, ist nicht sicher drin. Es gibt genügend Usenetuser, die schon hochgenommen wurden. Ich würde die Finger davon lassen. Es sei denn, ihr ladet dort ausschließlich legales Material.
