Problem wenig Geld aber Whg

Simon|Phoenix

Ensign
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Dez. 2002
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137
Hi Leute

eine Bekannte hat ein ziemliches Geldproblem.

Erstmal die Fakten:

Gehaltseingang br. 1200€ netto 850€ /Monat +2x netto 1400€
(Urlaub Juni +Weihnachtsgeld Dez.)

monatliche Fixkosten:
650€

Auto (Raten), Autoversicherung, Handy/TV, Unfallversicherung, Kreditkarte, Riester, Bank, Versandhaus

Sie lebt noch daheim bei den Eltern und wie ihr sehts muss Sie mit ca. 150-200€ auskommen. Davon gehen Lebenserhaltungskosten zum geringen Teil und die sonstigen Kosten Tier, Kleidung etc.

Das Problem ist leider nun das sich Ihre Eltern trennen wollen und das heisst für Sie das eine Wohnung her muss.

Leider hab ich bei meinen Recherchen feststellen müssen das wir doch nicht so ein sozialer Staat sind. Wohngeld, Lohnzuschuss, Sozialhilfe da fällts immer durch ein Raster wegen Ihres Einkommen.

Habt ihr vielleicht noch Vorschläge wo man ihr helfen könnte bzw. an welche Stellen man sich noch wenden könnte

vielen danke im vorraus

Simon
 
Den Gürtel mal enger schnallen?

Kreditkarte abschaffen, Versandhaus (was meinst du damit) abschaffen (man muss sich nicht jeden Monat irgendwas tolles bestellen)

Handy, Prepaid Karte kaufen

u.s.w


Wenn man so ein geringes einkommen hat und damit eine Wohnung Auto etc finanzieren muss ist der einzige Weg erstmal den Gürtel enger zu schnallen


Wenn nicht, besser bezahlten Job suchen, 400€ Job etc.
 
Auto abschaffen
Kreditkarte abschaffen
auf 400€-Basis zusätzlichen Job suchen
besser bezahlte Stelle suchen
verkaufen, was zu verkaufen geht

da hab ich ja in der Ausbildung deutlich mehr zur Verfügung - was für ein Job wird denn so schlecht bezahlt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Von 850 € im Monat kann man gut leben. Auto/Handy/Kredit -> hier kann man sparen.

Tier kann man ins Heim geben. Für mich, kein echtes Problem, wenn ich ehrlich sein soll.

Gut, dass der Staat das nicht noch subventioniert. Rechnet man nämlich die 2800 € Sonderzahlungen im Jahr auf das Monatsnetto drauf, hat sie über 1000 € im Monat zur Verfügung.
 
das würde ich auch sagen...auf alles verzichten was möglich ist...meine Frau und ich haben diese Erfahrung anfang des Jahres auch gemacht...es gibt keine anderen stellen, da hilft wirklich nur sparen sparen wo man kann, Sorry hätte Dir gerne ne bessere Antwort gegeben aber die habe ich leider nicht.

Wenn du eine findest dann kannst du mir gerne bescheid geben.
 
hm also die Fixkosten sind für ohne Dach überm Kopf eindeutig zu hoch. Wieviel davon geht auf die raten des Autos... bzw wieso überhaupt ein Auto auf Raten bei dem ohnehin schon geringen Einkommen?

Handy auf Discoplus umstellen. Versicherungen mal checken lassen... vllt kann sie auf die Unfallversicherung verzichten. Sollte aber auch nur ca 40€ / Jahr kosten. Rister sollte nicht allzuviel ausmachen sofern sie am Minimum von 4% einzahlt.

Für jemand der bei den Eltern wohnt bleibt auf jeden Fall zuwenig unterm Strich über.

Also ich würde so anfangen:

genau aufschreiben was wie viel jeden Monat kostet:

Also genau meine ich so:

Tiernahrung: 20€
Handy: 30€
Benzin: ...

Dann kann man die größten und offensichtlichsten Baustellen angehen.

Vllt Auto verkaufen ... einen günstigen Gebrauchten kaufen der günstig in Versicherung und Verbrauch ist oder eben die Öffentlichen nutzen.
Als erstes wäre einen detaillierte Auflistung angebracht.

Bei geringem Einkommen ist eine WG auch von Vorteil - meist auch lustiger :D
 
Zuletzt bearbeitet:
klingt hart aber schonmal an nen 2ten job gedacht?

die absolut unnötigsten ding im leben wenn man knapp bei kasse ist: versandhaus, kreditkarte, handy mit vertrag (falls es mit vertrag ist)
tv? welche kosten entstehen denn da außer der in DE GEZ? bzw in Ö GIS?

vll daran gedacht sich mit jemandem ne wohnung zu teilen?

was manche immer meckern nicht sozial der staat etc etc... schonmal daran gedacht das die bürger dafür auch aufkommen müssen das es anderen besser geht, bzw das schlimme daran das es sooo viele schwarze schafe gibt die so ein system ausnutzen und deshalb muss es nunmal einschränkungen geben.
 
Aufgrund von ihrem Gehalt was in Deutschland tatsächlich als Ausreichend bewertet wird, hast du keinerlei Chance bzw sie auf staatliche Hilfen.

Aber sie könnte ihre Fixkosten reduzieren. Mit der eignen Wohnung wirds mit dem Geld wohl ziemlich knapp evtl ne WG suchen?
 
Wenn ich mir nochmal die FIX Kosten anschaue, 650 EURO / MONATLICH? Telefoniert sie für 200 und zahlt das Auto in 300er raten ab? Weil der Rest ergibt mehr nicht Oo
 
es fängt bei Kleinmist an.

Wichtig ist erstmal zu wissen wie genau die 650€ zu Stande kommen da diese eindeutig zu hoch sind.
Das fängt beim Strom / Wasser sparen an und hört bei der Handyrechnung auf...
Wenn sie O2 Vertrag hat sofort auf O2O umstellen im Laden (0€ Grundgebühr) und sich parallel Prepaid anschaffen und dann natürlich keine 300 SMS texten.

Das Auto wird denke ich der Größe Batzen sein...
 
Schwierig wirds natürlich, wenn sie ohne Auto nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Job kommt...
Dann wäre sie eine der armen niedriglohn betroffen, die kaum über hartziv kommen obwohl sie arbeiten und dafür ein auto brauchen.

Aber 650 als "fixkosten" ohne Miete oder Essen ist halt zu hoch bei 850 netto.. von 200 kann man nich wohnen+essen.. nichtmal als student :X
Sie wird wohl ihre Ausgaben reduzieren müssen
 
Da muss man ja deutlich an den Ausgaben sparen, braucht sie einen Handyvertrag?, ne Prepaidcard von Simyo oder ähnichem würde doch auch ausreichen. (Ein Student hat sich mal in der Zeitung beschwert, dass das Bafög nett erhöht wurde und er von 600 € im Monat leben muss, hat aber einen Handy vertrag über 60 € gehabt!).

Versandhaus muss denk ich auch mal nicht sein. Wenn sie auf das Auto angewiesen ist, schauen ob man nicht ne günstigere Versicherung bekommt.
 
Leute warum regt ihr (einige) euch über die Fixkosten auf, ohne Details zu kennen?
Wenn man Zuhause wohnt, keine Miete zahlen muss und eben 400 EUR für den Neuwagen zurück zahlt, 300 EUR mtl. für Klamotten ausgiebt o. ä. ist dies doch legitim. Jeder legt seine Prioritäten anders.

Die Frage des TE ist, wie sie das jetzt bewerkstelligen soll und er wollte kein gejammer, wie sie da hingekommen sei. Bedingt durch Lebenssituationsänderungen und wie ihr seht müssen es nicht mal die Eigenen sein, passiert das schon öfter mal, dass der Plan nicht aufgeht.

Zusammengefasst:

- Nebenjob
- Gehaltserhöhung
- Kreditraten reduzieren, Laufzeit verlängern
- unnötige Ausgaben einschränken
- günstige Wohnung suchen
- evtl. Auto verkaufen und Kredit ablösen
- Versichertungswechsel

Nicht zu vergessen, dass sich die Fixkosten steigern mit der eigenen Wohnung.
Hausrat, Haftpflicht, Strom, Wasser, (Gas) usw.

Was mich ein wenig wundert, Ulraubsgeld und Weihnachtsgeld sind jeweils höher wie das mtl. Brutto? Soweit ich das bisher kenne, richten sich diese Zahlungen doch an das mtl. Brutto und das Max. ist 100%. In dem Fall is es aber je 116,6%? Hä?
 
2x netto 1400€ (Urlaub Juni +Weihnachtsgeld Dez.)
Wundert mich auch, um Netto auf 2 x 1400 € zu kommen bei dem Verdienst müsste sie ja wohl 16 Gehälter bekommen, da Weihnachts- und Urlaubsgeld auch abgabenpflichtig sind, bei Steuer-Klasse 1 bleibt da nicht viel Netto übrig.
 
Danke für eure Antworten

die 1400€ beziehen sich auf 850+550 Urlaub u.Weihnachtsgeld :)

Ok hier die Auflistung:
Auto (Raten) 207€
Autoversicherung60€
Handy,TV (42+8€)50€
Unfallversicherung 50€
Kreditkarte 50€
Riester 25€
Bank 140€ bereits auf 7 Jahre gestreckt
Versandhaus 60€

macht 642€

Das mit dem Handy auf Prepaid ist in Arbeit, leider hat sie ihren Handyvertrag der im November ausläuft schon verlängert argh :(
 
Das steht dann aber recht undeutlich da im ersten Thread. Handy ist ja nicht so der grosse Posten.
Bank, Versandhaus, Kreditkarte (muss man die haben) und Auto, denke mal der Sprit kommt noch dazu, Steuern und Wartungen auch noch. Da sehe ich wenig Spielraum für eine eigene Wohnung ohne das Auto abzuschaffen.
 
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