Problematik "Wilder Müll"

Tonntonno

Commander
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Hat in Deutschland eigentlich fast niemand mehr Geld, um seine Müllgebühren zu bezahlen oder sind die Deutschen einfach nur unheimlich sparsam geworden? Wenn ich täglich meine gewohnte Strecke mit dem Auto fahre, kommt es mir jedenfalls so vor. Besonders unbebaute Gebiete werden zu reinsten Müllabladestätten umfunktioniert.
Ich fahre beispielsweise fast täglich durch eine unbebaute, bewaldete Talsenke, die schätzungsweise 800m lang ist. Dort sieht es aus, als hätten mehrere LKW der Müllabfuhr häppchenweise ihre Ladung verloren. Nur leider ist es nicht so, denn der Müll hat sich dort im Laufe der Zeit angesammelt. Ein Stück weiter, auf einer Landstraße, lagen heute, abgesehen vom restlichen Müll :rolleyes:, mindestens fünf große blaue Müllsäcke auf dem Grünstreifen rechts neben der Fahrbahn – ca. alle 200m Einer. Die ”Müllentsorger“ sind da also vermutlich mindestens zu zweit langgefahren und der Beifahrer hat munter Müllsäcke aus dem Fenster geworfen.
Von Autos, die heutzutage scheinbar fast alle nur noch 'ohne Aschenbecher' ausgeliefert werden :D, will ich gar nicht erst reden, obwohl diese Zigarettenfilter recht lange vor sich hin gammeln.

Normal ist das jedenfalls nicht, bzw. es sollte nicht normal sein.
Welche Möglichkeiten gibt es denn zur Vermeidung? Mülldetektive, also Leute, die den Müll nach verwertbaren Hinweisen auf den Übeltäter durchforsten? Ist das schon alles? Und gibt's genug von denen? Scheinbar nicht.

Wie wär's mit einer Veränderung der Einstellung dieser Leute? Evtl. durch Psychologen? :lol: Und geht das schon vor oder erst nachdem man sie mal geschnappt hat? Wahrscheinlich erst hinterher.

Das Geld für die spätere Entsorgung des Mülls holen die Städte sich jedenfalls bei der Allgemeinheit über Steuern und Abgaben zurück. U.a. auch deswegen sind die Verursacher des wilden Mülls asozial, anders ausgedrückt gemeinschaftsschädigend, nicht, das jemand denkt, ich mache so ein Fehlverhalten vom lieben Geld und Einkommen abhängig.

Wie steht ihr zu der Problematik und gibt es evtl. Möglichkeiten Abhilfe zu schaffen und damit meine ich natürlich nicht 'den Müll wegzumachen', sondern die Ursache zu bekämpfen? Desweiteren bin ich der Meinung, daß dieses Phänomen in den letzten Jahren zugenommen hat oder sieht das in eurer Umgebung anders aus?
 
Dieses Problem gibt es meistens da wo jeder seine eigene Mülltonne hat. In Berlin zum Beispiel gibt es fast nur Gemeinschaftsmülltonnen und jeder muss aus dem gleichen Haus oder Verwaltungsobjekt muss zahlen.
 
Ich finde wir haben es hier noch sehr gut was das Thema an geht. Guck mal rüber nach Italien, Spanien, Portugal, Frankrteich oder in den Osten... das sind Müllhalden!
 
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Gemeinden, oder wer auch immer für die Straße zuständig ist, früher mal mehr Geld hatte und das ab und an weggeräumt hat. Und jetzt sind die Kassen leer, dann muss gespart werden.
Ich finde es aber auch eine Schande, dass der Müll da überhaupt entsorgt wird.
 
Hab dazu vor ein paar Wochen mal was in der Zeitung gelesen.
Jemand hat die Zuständige Gemeinde/Polizei informiert, weil genau sowas wie du beschrieben hast passiert ist, die haben sich auf die Lauer gelegt und tatsächlich einen Lastwagen erwischt aus dem Müllsäcke geworfen wurden.
Das hatte ein dickes Bußgeld zur Folge und hat sicher auch abschreckend gewirkt.
 
Versuche mal ein gebrauchtes Regal oder einen kleinen Holztisch loszubekommen.

Verheizen tut man es nur auf dem Lande wenn man überhaupt Jemand findet der keine Angst vor dem Schornsteinfeger hat oder von der Ökofraktion ist. Gebrauchte Möbel nimmt auch nicht mehr Jedermann und selbst die Sozialstationen sind mittlerweile wählerisch und wollen nur noch "Edelware".

Dann bleibt einem der Sperrmüll der aktuell auch nicht mehr kostenfrei ist oder die Fahrt zum Müllplatz, wobei die Pauschale für einen Kofferraum voll vor Jahren noch bei 15 EUR lag.

Nicht dass ich so ein Vorgehen begrüsse, ich kann aber verstehen wenn so manchem der Kragen platzt. Wir bezahlen genügend Steuern um nicht auch noch für die Müllentsorgung extra löhnen zu müssen, melden würde ich ein "wildes Abladen" trotzdem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Lösung des Problems ist einfach:
Die legale Entsorgung einfacher und bezahlbar machen. Keine andere Möglichkeit wird funktionieren.
Gerade wenn man Müll hat der nicht in die normalen Tonnen kommt, wirds in DE imo viel zu kompliziert.

Beispiel 1:
Wir haben hier ein Dach teilweise neu machen lassen, dabei sind ca. 2 Tonnen an Dachpappe (also grob gesagt Teer auf Textil) zusammen mit Holzlatten als Müll angefallen. Mein Vater hat da ein halbes Dutzend Deponien anrufen müssen bis er jemanden gefunden hat der den Mist überhauopt abnimmt, das ganze hat dann 200 Euro pro Tonne gekostet. Für Müll den die in die Verbrennung werfen und da keine Arbeit von haben wohlgemerkt. Auf die Idee man solle das doch schön auseinandersortieren kamen einige auch (damit die beides getrennt voneinander verbrennen können ;)).

Ich will gar nicht erst wissen was das kostet wenn man Asbest-Platten auf dem Dach hat, da zahlt man sich sicherlich dumm und dämlich dran.

Beispiel 2:
Unser Nachbar hat gebaut und beim Buddeln haben die ein altes Ölfass gefunden. Der musste da Kubikmeterweise drumrum die Erde abtragen und entsorgen lassen, soweit ich gehört habe hat den das mehrere Tausend Euro gekostet.

Beispiel 3:
In der Firma haben wir massig Holzpaletten gehabt, keine Verunreinigungen, astrein zum Verbrennen. Die lokalen Entsorgungsbetribe verlangen da allen Ernstes noch Geld für um das Abzunehmen und verschachern das dann weiter.

Beispiel 4:
Ich weiß nicht wie das in anderen Regionen ist, Sperrmüll kommt bei uns nur alle paar Monate. Wir haben gerade ne neue Küche bekommen und jetzt den alten Kram rumstehen.
Bei uns kein Problem, wir haben nen Bauernhof mit viel Platz, aber ich frage mich wie das jemand in ner Etagenwohnung in der Stadt macht, lagert man da die Sachen in der Wohnung oder im Keller ?
 
Zuletzt bearbeitet:
In den Städten kann man Sperrmüll meistens anmelden und dann terminiert abholen lassen.
Man muss sich zwar mit dem Termin arrangieren, aber ein großes Problem ist das nicht.

Bei 200€ pro Tonne finde ich auch noch nix schlimmes dran. Das ist eine ganze Menge Müll.
Und natürlich wird der "nur verbrannt". Aber all das kostet Geld und da ist es MIR lieber, der Verursacher zahlt, als es über Steuern mit zu finanzieren.
Denn mich stört es schon genug, dass ich überhaupt eine schwarze Tonne zahlen muss.
Ich habe fast nur Bio-, Papier- oder Recycling-Müll (gelber Sack). Die Menge für die "schwarze Tonne" sind bei mir unter 10L pro Monat.
(Ich wohne auch in der Stadt, habe eine Papiertonne um die Ecke und einen Glascontainer auch. Ist also auch recht einfach für mich.)

Und zu Beispiel 3: Viele Leute mit Kamin hätten den Kram kostenlos abgeholt und sich gefreut.
5€ für eine Kleinanzeige und hübsch ist... Das es Pfand-Paletten gibt ist auch klar, also muss man nur wenige überhaupt entsorgen.

Einzig die Sache mit dem Ölfass kann ich nachvollziehen.
Das würde ich ähnlich einsortieren wie das Schadstoffmobil bzw die Altgeräte-Entsorgung.
Wenn es ordentlich gemacht wird schützt man "das Volk" (:D das Wort wollte ich grade mal wieder benutzen).
Also kann man die Entsorgung da auch ruhig bezuschussen, damit niemand den Kram einfach in den Fluss trägt...

Grüße vom:
Jokener
 
@Blutschlumpf: Hab da auch noch ein Beispiel.
Kumpel von mir hat sein Teich massiv vergrößert. Nun musste ja die Erde irgendwo hin. Also ab zum Entsorgungsunternehmen. Die wollten doch tatsächlich dafür Geld haben. Ich mein das war ERDE ohne größere Steine oder Verschmutzungen. Und ich glaube er musste da auch mehrere hundert Euros hinblättern, dafür das es nur weiterverkauft wird.

Blutschlumpf schrieb:
Ich will gar nicht erst wissen was das kostet wenn man Asbest-Platten auf dem Dach hat, da zahlt man sich sicherlich dumm und dämlich dran
Du wirst es nicht glaben, aber bei uns kostet die Asbestentsorgung nicht viel mehr als gewöhnlicher Hausmüll.
 
Jokener schrieb:
Man muss sich zwar mit dem Termin arrangieren, aber ein großes Problem ist das nicht.
Klar, dann kommt die neue Küche ne Woche zu früh oder spät und schon wars das mit der Terminplanung.

Aber all das kostet Geld und da ist es MIR lieber, der Verursacher zahlt, als es über Steuern mit zu finanzieren.
Soweit mir bekannt ist verdient man mit Müllverbrennung alleine schon durch die Energieerzeugung Geld, also komm mir nicht mit "das kostet Geld". Das ist reine Abzocke begünstigt dadurch, dass man halt fast nirgendwo mehr den Kram einfach auf die Deponie kippen darf.

Und zu Beispiel 3: Viele Leute mit Kamin hätten den Kram kostenlos abgeholt und sich gefreut.
5€ für eine Kleinanzeige und hübsch ist... Das es Pfand-Paletten gibt ist auch klar, also muss man nur wenige überhaupt entsorgen.
Schonmal dran gedacht, dass das zu dem Zeitpunkt evtl. keine Alternative war weil das Zeug im Weg war und weg musste ?
PS: Die nächsten Ladungen sind auch bei uns im Kamin gelandet, brennen wunderbar. Waren natürlich keine Europaletten.
 
Du wirst es nicht glaben, aber bei uns kostet die Asbestentsorgung nicht viel mehr als gewöhnlicher Hausmüll.
Kommt auf die Asbestsorte an. Aber im Normalfall dürfen nur spezielle Firmen an Asbest ran.

@Blutschlumpf
Die Müllverbrennungsanlagen haben dicke Tabellenbüchlein (Brennwert/tonne) mit allen möglichen Unrat den es gibt. Wenn jetzt ein Entsorger bei denen anruft und meldet, dass er 2 tonnen nasse (wenn es in der Zwischenzeit einmal geregnet hat) Teerpappe mit sau schlechtem Brennwert hat, sind die in der MVA auch nicht gerade begeistert. Deshalb musst du dafür zahlen.

Bei der Küchen-Sache: Dann rufst du eben am Bauhof an und meldest, dass deine Küche eine Woche später kommt. In der Regel sind die Jungs schon so flexibel.



Generell hat Mitteleuropa kein Littering Problem. Nur geringfügige Mengen an Müll verschwinden jährlich. (z. B.: "Gebraucht"wagenexport nach Afrika mit allem möglichen Elektronikschrott (CD-Player, Computer, Bildschirm,....) auf der Rückbank. Und hierbei werden wirkich große Rohstoffquellen verlagert. Das finde ich noch eine viel größere Frechheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sherman123 schrieb:
Generell hat Mitteleuropa kein Littering Problem. Nur geringfügige Mengen an Müll verschwinden jährlich. (z. B.: "Gebraucht"wagenexport nach Afrika mit allem möglichen Elektronikschrott (CD-Player, Computer, Bildschirm,....) auf der Rückbank. Und hierbei werden wirkich große Rohstoffquellen verlagert. Das finde ich noch eine viel größere Frechheit.

Diesen Absatz verstehe ich irgendwie nicht.
Wenn wir kein "Littering Problem" haben* und es nur "geringfügige Mengen" sind, die verschwinden, wieso sind es dann "große Rohstoffquellen" und eine "Frechheit"?


* was genau ist das überhaupt? Einfach nur englisch für Müllproblem? :)
 
:lol: Jop, so richtig Sinn ergibt mein Geschreibsel nicht.

Unter Littering verstehe ich das Wegwerfen von Müll. (Plastiksackerl im Wald, Müll in Gewässer und soweiter)
Das ist die sichtbare Müllentsorgung.

Der Elektronikmüll, der nach Afrika verschifft wird, stellts anteilsmäßig nur einen sehr kleinen Teil dar. Allerdings lassen sich daraus sehr viele verschiedene Rohstoffe, die in Europa ohnehin Mangelware sind, wiederverwerten. (mah, mir fällt gerade nicht der Name eines sehr großen Elektro- und Elektronikschrottverwerters ein)
 
Naja, ob wir ein Littering-Problem haben ist wohl ne Frage der Sichtweise.
Wenn ich 100 Meter gehe und am Straßenrand 3 Plastiktüten oder weggeworfene Dosen/Flaschen sehe mag das in Relation zu Rumänien kein Problem sein, subjektiv existiert es für mich aber dennoch.

@DrToxic: Littering meint das Wegwerfen / Ablagern von Müll an Straßen, Wegen usw., sprich überall wo kein Mülleimer steht.

Edit @ Sherman123:
So groß kann die Materialknappheit in Europa offenbar noch nicht sein, sonst müsste man Elektroschrott ja nicht kostenpflichtig entsorgen.
Falls ich mich irre und man den Kram so los wird wäre ich über ne Adresse erfreut, auf der Arbeit im Büro (Düsseldorf) liegt noch einiges an Schrott rum. ;)

Dann rufst du eben am Bauhof an und meldest, dass deine Küche eine Woche später kommt. In der Regel sind die Jungs schon so flexibel.
Hier in der Gegend sind Sie es nicht, ich kann natürlich nicht für ganz Deutschland sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
So groß kann die Materialknappheit in Europa offenbar noch nicht sein, sonst müsste man Elektroschrott ja nicht kostenpflichtig entsorgen.
Ich finde schon, dass das Wegwerfen nicht auch noch gefördert werden musss.

Mit Müll kann man viel Geld machen: Wenn du einen Drucker zum Wertstoffsammlung/Sondermüll bringst kommt als nächstes der erste Zwischenhändler und holt den Elektronikschrott ab. Dieser Müll wird von einem Kupfer-Aufbereiter gekauft. Der Kupfer-Aufbereiter fischt, wenn es der Müll (Wirtschaftlichkeit) zulässt auch noch andere Metalle raus. Die Überbleibsel dieses Verfahrensschrittes werden wiederum weiterverkauft. An dieser Stelle kommt im Optimalfall ein Kunststoffaufbereiter und extrahiert aus deinem Drucker (PP, ABS und eventuell noch andere Kunststoffe). Die Überbleibsel aus diesem Schritt können nochmals einer Metallverwertung zugeführt werden. Meistens werden sie aber einfach verbrannt. (Brennwert entspricht ca. dem von nassem Kunststoffflakes:D)

Mir fällt der Names eines Aufbereiters ein: http://www.mbapolymers.at/ Die haben über Europa verteilt mehrere Joint Ventures mit lokalen Müllverwertern und sind spezialisiert auf Elektro und Elektronikabfälle.
 
Tonntonno schrieb:
sondern die Ursache zu bekämpfen
tjo. dann sorg mal dafür, dass eltern ihre kinder normal erziehen und das soziale umfeld des nachwuchses da mitspielt.

asozialität ist anerzogen... bzw. es wurde versäumt, sozialität anzuerziehen.
 
Sherman123 schrieb:
Ich finde schon, dass das Wegwerfen nicht auch noch gefördert werden musss.
Damit widersprichst du dir ja selber.

Entsorgung kostenlos -> Geräte wird recycled
Entsorgung kostet Geld -> Gerät landet im Wald

Ergo löst du mit für den User günstiger und einfacher Entsorgung eigentlich fast alle Probleme in der Richtung.
 
Wer heutzutage einen vernünftigen Recyclinghof in seiner Nähe hat, der wird schon jede Menge Zeug los. Elektroschrott (ohne weisse Ware), Metalle, mineralischer Bauschutt, Holz (auch Möbel) ohne große Metall- und Kunststoffanhaftungen nimmt beispielsweise der Recyclinghof in meiner Nähe an. Papier, Glas, Grünschnitt, Batterien und Leuchtmittel sowieso.
Viele gebrauchsfähige Sachen (z.B auch Küchen/-geräte) kann man z.B. über kostenlose Anzeigen loswerden, Kaputtes größtenteils über den Sperrmüll. Natürlich hat man da auch mal Probleme, die Teile zu lagern, falls es mal Terminschwierigkeiten geben sollte.
Die Entsorgungskosten für Umbauabfälle (wie eben Dachpappe) oder beispielsweise der Aushub eines Teiches muss man vorher in den Baukosten einplanen. Sie gehören nun leider zur Kostenkalkulation. Am besten informiert man sich vorher schon, wie und wo man die "Abfälle" kostengünstig entsorgt.

Die Kosten der Entsorgung für einige Stoffe oder Böden sind natürlich teilweise recht happig und unverständlich hoch. Aber diese Kosten dürfen weder ein Freifahrtschein sein oder auch nur irgendein Verständnis für diese wilde Müllentsorgung auslösen.
Bei dem Müll, von dem ich berichtet habe, handelt es ich zum Großteil um Tüten mit gewöhnlichem Hausmüll und Kunststoffverpackungen. Ich hab da natürlich nicht angehalten und in die Tüten geguckt, aber so sieht es jedenfalls von außen aus.
Das waren also Abfalle, in erschreckenden Massen, die da gelandet sind, um die "gewöhnlichen" Müllgebühren für den Restabfall einzusparen.

@ Heretic Novalis
tjo. ich fang denn mal damit an und sag dir bescheid, wenn ich fertig bin. :)
ich hab sogar extra kleingeschrieben für dich. ;)
 
@Blutschlumpf
Ich habe schon sehr lange keine Kühlschrank oder E-Herd im Wald gefunden.
Für Kleingeräte (Toaster, Drucker, Mikrowelle,...) zahlst du keinen Cent. Für Kühlschränke hast du die Entsorgung bereits beim Kauf bezahlt (Entsorgungsscheck).
 
Blutschlumpf schrieb:
Die Lösung des Problems ist einfach:
Die legale Entsorgung einfacher und bezahlbar machen. Keine andere Möglichkeit wird funktionieren.
Gerade wenn man Müll hat der nicht in die normalen Tonnen kommt, wirds in DE imo viel zu kompliziert.

Beispiel 1:
.................

Beispiel 2:
.................

Beispiel 3:
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Beispiel 4:
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schön und gut...aber was hat das alles mit müll zu tun? das ist bauschutt und den muss jeder bauherr selber entsorgen und auch dafür zahlen. wo ist das problem? in der regel gibts dafür mietcontainer...
und klar ist asbest entsorgung teuer, ist schließlich sondermüll. öl verseuchtes erdreich sowieso.
oder erwartest du jetzt das ein selbsloser unternehmer euer zeugs entsorgt und dafür kein geld verlangt?

und das mits dem (kostenfrei abtransportierten!) sperrmüll ist imho auch nicht wirklich ein problem. bei fast allen verwaltungen gibt es ne servicenummer bei der man termine erfragen kann.
der richtige weg wäre also entweder vor dem kauf der neuen küche zu fragen wann die alte abgeholt werden kann, oder man entsorgt sie auf eigene kosten...



btw., das mit den gebühren und zeiten ist natürlich auch von komune zu komune unterschiedlich.
hier in essen kostet es mich nix zum recyclinghof zu fahren und mein altes zeug loszuwerden. egal ob' ne alte fernbedienung ist oder eine (klein)wagenladung mischschrott. solange es von privat kommt ist das egal.
und der sperrmüllwagen kommt recht zeitnah wenn man per mail nen termin anfragt.
 
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