Probleme bei Anbieterwechsel?

Gab es bei der Umschaltung (Providerwechsel im letzen Jahr) Unereichbarkeiten?

  • Nein/ nicht nennenswert

    Stimmen: 3 37,5%
  • ja, bis zu 24h

    Stimmen: 1 12,5%
  • ja, bis zu 7 Tagen

    Stimmen: 3 37,5%
  • ja, länger als 7 Tage

    Stimmen: 1 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    8

hubba

Lt. Junior Grade
Registriert
Aug. 2005
Beiträge
390
Hi
ich bin nun schon über 3 jahre bei alice und so weit auch ganz zufrieden.

da sich ja derzeit alle anbieter mit neukundenangeboten überschlagen und sich alice aber hartnäckig dagegen wärt, auch mir als bestandskunden den rabatt zu gewähren möchte ich nun zu 1&1 wechseln. immerhin spare ich 2 jahre lang 10€ und selbst danach noch 5€.

Zum einen habe ich die Frage, ob irgendwas gegen einen Wechsel sprechen könnte? Gibt es Nachteile bei 1&1 (technisch, vertraglich)?

Die Hauptfrage geht aber in eine andere Richtung. Als ich vor 3 Jahren noch mitten in der ganzen Materie stand, gab es bei Providerwechseln öfters das Problem das es Unstimmigkeiten beim Umschalten gab und die Kunden z.T. Wochenlang ohne einen funktionstüchtigen Telefon und/oder DSL-Anschluss rum hingen.
Da ich keine Ahnung habe ob dies immer noch ein recht häufiges Phenomen ist, wollte ich euch fragen. Bin gespannt.

MfG
hubba
 
Ich befinde mich gerade mitten im Wechsel von der T-Com (6000er)zu Vodafone (16000er). Da ich in einer relativ ländlichen Gegend wohne und die Anbindung an das DSL-Netz eher schlecht als recht ist (bei mir max. DSL16000 möglich) müsste ich bei den meisten günstigen Anbietern ca. 5€ mehr/Monat für die Fremdeinspeisung hinblättern.Ausser bei Vodafone eben. Bin mal gespannt, ob alles glatt läuft.Allerdings läuft mein derzeitiger Vertrag mit der T-Com noch 2 Monate...eigentlich genug Zeit für den Wechselprozess.

Mein Onkel ist derzeit bei 1&1.Er kann nicht klagen.Keine technischen Probleme.Bis zu seiner Anschaltung hatte er jedoch einige Probleme.Das ganze hatte sich dann um ganze 3 Wochen ab eigentlichem Anschalttermin verzögert.Warum weiss ich leider nicht genau.
 
Neukunden bekommen bei allen Anbietern die besseren Angebote. Es geht dem jeweiligen Anbieter darum, Dich ins Boot zu holen. Ist das Vorhaben geglückt, bist Du auf Dich allein gestellt und nur noch von sekundärem Interesse.

Ich bin selbst weder ein großer Fan von Alice, noch von 1&1.
Mit Alice hatten meine Schwiegereltern nur Probleme vor allem, was die Kündigung und den anschließenden Wechsel zurück zur Telekom anging. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Telekom konnte die Leitung nicht schalten, weil Alice sie nicht freigegeben hat. Meinen Schwiegereltern hat Alice aber hoch und heilig versprochen, die Leitung sei frei, an Alice könne es also nicht liegen, da muss die Telekom schuld haben.

Jetzt arbeite ich selbst bei einem Subunternehmer der Telekom und habe vollen Zugriff auf Kundendaten und Belegungsdaten der Leitungen, also habe ich mit Alice telefoniert, brauchte nur mal kurz auf meine Bildschirmanzeige hinzuweisen und ein Ultimatum zu setzen und siehe da, die Leitung war innerhalb von 10 Minuten frei und konnte durch die Telekom noch am selben Abend geschaltet werden.

1&1 ist da noch ein ganz anderes Kaliber. Die spielen ähnliche Spielchen was die Freigabe von Leitungen angeht, aber auf einem ganz anderen Niveau. 1&1 läßt es tatsächlich auf gerichtliche Klagen ankommen, um seinen ehemaligen Kunden eins mitzugeben, obwohl sie genau wissen, dass sie im Unrecht sind.

Ich habe nun selbst im Juli zwar nicht gewechselt, aber einen Neuanschluss bei o2-DSL beantragt. Der Anschluss sollte zum 04.08.10 geschaltet werden, mit Telekom-Techniker zwischen 9:00 und 16:00, damit der die Leitung für o2 freischalten kann. Ich hatte mir also extra den Tag freinehmen müssen. Und wie sollte es auch anders sein, kam kein Techniker. Ich hatte lediglich einen hübschen Zettel im Briefkasten, man hätte mich nicht antreffen können, was selbstredend glatt gelogen ist.

Ich habe also bei o2 angerufen und der netten Dame das Problem geschildert, zumal mir o2 ja einen Zuschlag von €59,95 in Aussicht gestellt hat, sollte ich den Technikertermin selbstverschuldet verstreichen lassen und ein zweiter Termin nötig werden.

Antwort der o2-Mitarbeiterin (sinngemäß): "Machen sie sich da keine Sorgen, die €60 berechnen wir eigentlich nur dann, wenn wir einen eigenen Techniker mehrfach rausschicken müssen, weil niemand da war. Aber das machen die Jungs von der Telekom gerne, damit der Kunde den Eindruck bekommt, bei der Telekom wäre ihm das nicht passiert."

Ich musste zwei Wochen auf einen neuen Termin warten, die Dame hat mir allerdings für meine Unannehmlichkeiten eine Gutschrift von €25 gegeben und mir den Tip gegeben für den Übergang, damit ich zumindest ins Internet kann, den o2-Surfstick zu testen und bloß nicht zu vergessen, den vor Ablauf der 30 Tage wieder im Shop zurückzugeben.

Mein Anschluss wurde also mit 14 Tagen Verspätung geschaltet, was aber nicht die Schuld von o2 war und habe seit dem eine äußerst stabile Verbindung. Ich hatte in den Weihnachtsfeiertagen 2 oder 3 Disconnects, aber das war es dann auch.

Wie erwähnt arbeite ich selbst bei einem Subunternehmer der Telekom im Bereich Qualitätskontrolle und habe jeden Tag mit erbosten Kunden zu tun. Um fair zu bleiben, muss man erwähnen, dass die Telekom das Verhalten ihrer Techniker nicht billigt, die ja meist auch Angestellte von Subunternehmern sind.
Der dumme Subunternehmer sieht nur, "der geht weg von der Telekom, dadurch habe ich potentiell weniger Folgeaufträge, also mach ich es dem schwer", merkt aber nicht, dass der Kunde, spätestens beim dem Termin wo dann tatsächlich auch ein Techniker auftaucht, die Telekom Jacke/Weste sieht und weiss wer es verbockt hat. Also war die ganze Aktion, seitens des Subunternehmers, ein Schuss in den Ofen.

Der schlaue Subunternehmer wartet bis der andere Anbieter vielleicht Scheiße baut und der Kunde möglicherweise wieder zurück zur Telekom geht.

Die Telekom ist sich bewußt, dass ein solches Verhalten hochgradig geschäftsschädigend ist und hat auch schon Subunternehmern den Serviceauftrag entzogen, wegen solcher Spielchen.

Die meisten Probleme, die beim Wechsel auftreten, sind immernoch auf Bockigkeit der verschiedenen Anbieter zurückzuführen. Da man in jedem Unternehmen schwarze Schafe und ganz einfach inkompetentes Personal sitzen hat, möchte ich da auch keinen Anbieter von ausschließen.
 
interessante ausführung. aber wie hoch sind denn so wahrscheinlichkeiten? bzw, kann ich was machen, ob probleme zu vermeiden?
 
Sich gegen so etwas zu schützen ist äußerst schwierig, weil Du als Kunde ja keinen EIngriff in die internen Abläufe der in Frage kommenden Unternehmen hast.

Eingentlich kann man nur mal machen und hoffen, dass es keine größeren Probleme gibt.
 
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