Probleme mit Norsk-IT

k7power

Lt. Junior Grade
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Juni 2003
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443
Hi,

folgendes Problem habe ich mit Norsk-IT: Ich habe dort Hardware bestellt, die einen Warenwert von über 100 Euro übersteigt. Davon war ein Gerät defekt und ich schickte es zurück, um eine Gutschrift zu erhalten. Jetzt haben die mir von den 40 Euro (Wert des defekten Gerätes) 6,70 für die Versandkosten abgezogen. In ihren AGB steht "Wir übernehmen die Kosten der Warenrücksendung, wenn Ihre Bestellung einen Betrag von EUR 40,- übersteigt." Ich finde, dass das nicht aus ihren AGB hervorgeht und die 6,70 zu unrecht abgezogen wurden. Der Paragraph sollten lauten:"[...], wenn Ihre Ware einen Betrag von Eur 40 übersteigt." Mir sind diese 6,70 zwar egal, aber es geht hier ums Prinzip. Kann man da etwas machen ?
 
Übersteigt der Wert des eingesandten Artikels nun die 40,- €? Übersteigen wäre also 40 € plus 1 Cent Wert.
Wenn der Artikel diese Bedingung erfüllt, können die Dir keine Versandkosten berechnen. (obwohl, was Norsk-IT schon alles konnte... :freak:)
 
Also der Artikel selber, der kaputt ist, übersteigt die 40 Euro nicht. Aber die Bestellung, indem der Artikel dabei war, übersteigt deutlich die 40 Euro. Ich finde, dass ihre AGB sehr ungenau ist.
 
In diesem Punkt ist Norsk-IT aber im Recht.

Das mit der "Bestellung..." bezieht sich auf die Order eines einzelnen Artikels. Diese Regelung ist mir aber von allen Shops, bei denen ich bisher bestellt habe, bekannt.

Sprich:

Wert des retournierten Artikels < 40,01 € -> Kunde kommt für Versandkosten auf.
Wert des retournierten Artikels > 40,00 € -> Shop kommt für Versandkosten auf.
 
Muss bei Defekt nicht der Händler zahlen? Ist ja schließlich eine Reklamation.
Wenn du das Ding reklamieren wolltest, dann sollten sie zahlen müssen.
Sie haben ja minderwertige Ware geliefert.
Wenn man das Teil reklamierst, dann zahlt der Händler, bei Rückgabe binnen 14 Tagen und über 40€ der Händler.
Oder irre ich mich da?
 
Wenn der Artikelwert nicht über 40 Euro liegt, dann muss der Kunde für den Versand aufkommen. Wie bei ihm geschehen. Auch bei einem Widerruf innerhalb der 14-tägigen Frist laut FAG muss der Kunde den Versand zahlen, sofern Wert des retournierten Artikels < 40,01 €.
 
kA von PCs schrieb:
Muss bei Defekt nicht der Händler zahlen? Ist ja schließlich eine Reklamation.
Wenn du das Ding reklamieren wolltest, dann sollten sie zahlen müssen.
Sie haben ja minderwertige Ware geliefert.
Wenn man das Teil reklamierst, dann zahlt der Händler, bei Rückgabe binnen 14 Tagen und über 40€ der Händler.
Oder irre ich mich da?


Absolut richtig, im Falle einer Defektreklamation zahlt IMMER der Haendler.


@-NachtschatteN-

Es geht hier nicht ums FAG, du bist im Unrecht.
 
Die Frage ist doch jetzt, ob k7power den defekten Artikel laut FAG "zurückgeben" wollte (quasi Rücktritt vom Vertrag) oder ob er eine Ersatzleistung oder Nachbesserung beanspruchen wollte. In ersterem Fall würden doch die AGB greifen, die vorsehen, dass bei Artikeln unter 40,01...
Wenn k7power Ersatz gefordert hätte, dann wäre, wie Du schon sagtest, eine Rückerstattung der Versandkosten fällig.

Korrigiere mich, sollte ich mich irren. :)

Edit:

Manchmal ist es wirklich hilfreich, den Eröffnungspost nochmal zu lesen. :D

k7power hat von Norsk-IT eine Gutschrift für den defekten Artikel gefordert. Das entspricht doch einem Rücktritt. Folglich müsste das FAG und dessen zugrundeliegender Absatz der AGB von Norsk-IT greifen. Ich denke noch immer, dass Norsk-IT im Recht ist, lasse mich aber gern eines besseren belehren.
 
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