Problemloser Umstieg von Zomm auf Festbrennweite?

Tyler_D

Lieutenant
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Hallo,

wie in einem vorangegangenen Thread:https://www.computerbase.de/forum/threads/hochwertige-kompakte-bis-700eur.1054469/ geschildert, werde ich mir eine Olympus PEN E-PL1 (nur Gehäuse) samt Panasonic Pancake 1,7/20 anschaffen.
Ich habe bisher nie mit einer Festbrennweite fotografiert, von daher habe ich etwas Angst dass das Pancake einerseits eine "falsche" Brennweite hat (obwohl es ja anscheinend sehr gut als "Standard-Objektiv" taugt) und andererseits ich durch eine feste Brennweite zu sehr eingeschränkt bin.
Ich plane die Anschaffung der Kamera um z.B. auf Hochzeiten (es stehen mehrere an dieses und nächstes Jahr) Fotos (Portraits usw.) zu machen - am besten ohne Blitz.
Natürlich wird die Kamera auch anderweitig verwendet und ich dachte das Pancake ist ein besserer Einstieg als der lichtschwache Olympus Zoom, der dann eh irgendwann ausgemustert werden würde, nachdem ich anfangs damit herumgespielt habe und schnell gemerkt hab, dass ich eh nur mit dem Pancake fotografiere.

Meint ihr dafür taugt das Panasonic Pancake? Oder soll ich doch die E-PL1 als Kit mit dem Olympus Zoom kaufen und _zusätzlich_ das Pancake.
Ich dachte ich kaufe mit dann noch 1 Tele und 1 Weitwinkel und kann dann später noch eine _sehr gute_ Kamera (z.B. die OM-D EM-5) nachkaufen und habe dann auch gleich gute Objektive.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stell dir vor du würdest mit dem Smartphone fotografieren... hat im Grunde den selben Effekt, du musst dich mehr um deinen Bildausschnitt kümmern (näher ran gehen usw.) Sehe ich ehrlich gesagt nicht umbedingt als Problem.

Wenn man mal eine wirklich kompakte Kamera braucht, schraubt man sich ein Pancake rauf und gut ists.
 
Hast du jetzt bereits eine Kamera?
 
Ja, eine Olympus miu 850sw (wasser- und stoßfeste Kompakte mit entsprechender Bildleistung für unterwegs).
Mach aber auch ab und an mit Spiegelreflexkameras von meinen Eltern (alte Canon analog, Nikon D70) Fotos. Würde mich aber dennoch als Foto-Laien betrachten. Wollte halt jetzt "anfangen" Fotos mit einer Kamera zu machen, die auch bei Kerzenlicht ohne Blitz ansehnliche Fotos macht.
 
Ok, wenn eine DSLR mit Zoomobjektiv vorhanden ist, dann klebe einfach das Objektiv bei ca. 27mm (Crop-Faktor 1,5 bei Nikon) mit einem Klebefilm fest, das entspricht dann in etwa den 20mm (Cropfaktor 2 bei FT) bei der E-PL1.
Mach einfach ein paar Fotos damit, dann siehst du ob du mit dieser Brennweite auskommst.
 
Da würde ich aber eher eine Nex C3 nehmen, wenns um Bildqualität besonders bei High ISO geht... Unabhängig davon, dass die C3 den weitaus besseren/größeren Sensor hat, haben die Sony NEX Kameras auch den HHT (Handheld Twilight Mode) Die Nr. 2 hier.
 
Ich würde doch lieber beim "Baukasten" der MFT Kameras bleiben. Dass die NEX Kameras mit ihren APS-C Sensoren in einer anderen Liga spielen ist mir klar. Außerdem kosten die mind. 100 € mehr...
 
Also eine andere Liga sind die Sonys nicht. Das was die Sony über den größeren Sensor gewinnen, verlieren sie bei den Objektiven.
 
Ich habe die Sony NEX-C3 mit dem oft gescholtenen Pancake 16mm f2.8 - aber ich muss sagen, da scheint es eine starke Streuung zu geben.
Ich habe schon Beispielbilder im Netz von diesem Objektiv gesehen, die waren absolut grausam.

Meins dagegen ist durchaus brauchbar, und macht bessere Bilder, als manches Kit-Objektiv. Das ist natürlich für eine Festbrennweite auch nicht der Kracher, aber zu dem Preis und in der Größe voll in Ordnung.

Das Kit NEX-C3 mit dem 16mm Pancake gibt es übrigens für ca. 370 Euro. Wie gesagt, sofort das Objektiv testen und bei grausamen Ergebnissen umtauschen - die Serienstreuung scheint enorm zu sein!

Der 16mm Weitwinkel bei APS-C ist übrigens echt gut, und durch die 16 MP auf dem hervorragenden Sensor kann man auch locker mal auf 30mm croppen, wenn es sein muss.

Von der Größe her ist die Kombi gerade noch Jackentaschen-tauglich, die Lichtstärke ist enorm (3200 ISO geht noch mit sehr brauchbaren Ergebnissen, vor allem mit RAW und Lightroom)
 
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