Programme gehen bei Last einfach aus

mkbftw

Lieutenant
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x470 aorus ultra gaming
16gb gskill ripjaws cl-16-3200
gtx 1060 6gb
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Bios und Treiber sind alle auf den neuesten Stand,
Ram wurde auf 3200er-profil gestellt, ansonsten ist nix im bios verändert worden.

Problem: Beim streaming gehen die Programme OBS-Studio oder das Spiel WoT irgendwann ohne eine Fehlermeldung einfach aus.
CPU-Auslastung liegt bei 10-30%, gestreamt wird über x264.
Temperaturen der CPU bei maximal 70-80Grad.
Bevor windows und alle treiber neu installiert wurden gab es sogar bluescreens!
Woran kann das liegen?





.
 
Bluescreen Möglichkeiten:

- CPU OC
- RAM OC (jeder Mhz mehr den die CPU offiziell nicht unterstützt ist OC, kann gehen, muss aber nicht stabil sein)
- Mainboard defekt
- Graka defekt
- defekter Treiber
- defekte Sektoren auf HDD, auf versucht wird zu schreiben
- bei OC: zu wenig Strom auf CPU/GPU/Ram

Programme gehen nicht aus, sondern stürzen ab. Eine Neu Installation kann ggf. helfen.
 
ich würde mal als erstes die rams bissl runtersetzen, um zu sehen, wie sich das system verhält, kling für mich nach zu straffen ramtimings.
ich hatte mal das selbe problem auf dem xeon und das war verursacht durch zu scharfe ram timings.
 
Obwohl ich auch eher auf einen Hardware-bedingten 'Defekt' tippen würde …

Versuche einmal Folgendes;
  1. Überprüfe einmal das System mittels der Eingabeaufforderung (⊞ Win+Rcmd.exe) und sfc /scannow .
    Das kann bekanntlich mehrere Minuten dauern …
  2. Einmal testweise für die jeweiligen Prozesse die Windows-eigene Datenausführungsverhinderung (DEP) setzen – und schauen, ob sich das Problem dadurch beheben läßt.
    dep.png


    Jeweilige Binaries von diesem anderen Panzer-Spiel und OBS einmal zur Liste hinzufügen.
Ist das UEFI aktuell? Falls mal geflasht wurde, wurden danach die Defaults geladen und wieder gesichert?

Stichpunkt OBS: Startest und nutzt Du OBS im Administrator-Modus (Rechtsklick → „Als Administrator ausführen …“). Ob Dein Nutzerkonto selbst ein Konto mit Administrator-Berechtigungen ist, spielt hier keine Rolle. Ist eigentlich bekannt, daß OBS ohne ziemlich zickig agiert – aus welchen Gründen auch immer. Stürzt dann in Folge ab und reißt dann das jeweilige aufgenommene Spiel/Prozess mit in den Abgrund.

Obwohl ich den oberen Dingen eher geringere Wahrscheinlichkeit als Ursache zurechnen würde, wäre nett, wenn man solche Software-Fehler gleich mit ausschließen kann.

Tippen tue ich tatsächlich auch eher auf mangelnde Spannungsversorgung bei Lastspitzen (zu geringe Spannung-Werte auf dem Ram bei Vollbestückung?), weswegen es zu Bluescreens kommt. Einen Stop-Code eines vorherigen Bluescreens hast Du in Folge der Neuinstallation von Windows natürlich auch nicht – wäre ja auch zu einfach gewesen …
hhhum15x18.gif


Das man bei der Fehlersuche ungefragt erst einmal sämtliches OC zwecks Einkreisung der Fehler-Ursache zurücknimmt, dürfte einleuchtend sein, oder?!


In diesem Sinne

Smartcom
 
Morgen,

ich würde auch mal prüfen was da mit der Temperatur los ist, sofern die von dir genannten 70-80C° sowohl mit als auch ohne Offset sind.
Denn diese Temperaturen bei einer Gesamtlast von 10-30% sind extrem.
Kann mir gut vorstellen das hier dann der Speichercontroller/Cache in die Knie geht und es zu Fehlern kommen kann.

Am besten mal kurz mit Prime prüfen was die Temperaturen sagen (ohne Offset, sieht man ja in HWMonitor etc.).

Ansonsten:

- aktuelle Treiber neu herunterladen und ordentlich installieren
- memtest nutzen um den Ram zu prüfen
- ein kurzer Blick ins Bios schadet nicht (AUTO Werte eventuell falsch angelegt / XMP/OCCP prüfen was hier eingestellt ist)
- Ereignisanzeige anschauen sobald der Fehler auftritt und prüfen ob da was brauchbares zum "Beenden" steht.
 
also bei mir warens die cas# latency und T-states der rams welche ich zu straff eingetragen hatte. Cinebench ging einfach mittendrinn aus, GTA5 nach wenigen minuten... wurden einfach aus dem ram gekickt im laufendem Windowsbetrieb, keine fehlermeldung, nix, windows schien super zu laufen.
 
Leute...

das ist kein Hardware-Defekt, das ist in aller Wahrscheinlichkeit ein Problem der Temperatur-Sensoren (vor allem VRM MOS).

Einfach mal HWINFO starten und sich genau anschauen, wie sich die Sensoren verhalten:

1533186310606.png


Das verwendete Board ist ein "Billig"-Board, da ists mit qualitativen VRMs nicht weit her, was meist durch schlechte Kühlung/Airflow (er sagte nicht, was für ein Gehäuse er hat) verstärkt wird - oft sind bei Boards in diesem Preissegment die Kühlkörper entweder unter Plastik oder aus Plastik, was jegliche Kühlversuche ad absurdum führen.

Mal ein anderes Beispiel, wenn VRMs und Sensoren... nun... Asrock.


Tipp: Einfach einen fetten Lüfter neben den offenen PC stellen und reinblasen lassen. Wenn das Problem dann aus der Welt ist, sich Gedanken über ein vernünftiges Gehäuse mit guter Lüftung machen.
 
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Reaktionen: Smartcom5
Der Ramtakt war Schuld. 3200Mhz macht Probleme, 2933 scheint zu funktionieren.

Danke für die Antworten.
 
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