Programmieren anspruchsvoller Websites

Daaron schrieb:
- automatischer Dateninput von anderen Webseiten

Juristisch in der Regel mehr als fragwürdig.

Ich frag mich ja wie man bei so dürftiger Beschreibung der Anforderung schon Rückschlüsse auf sowas ziehen kann. Es ist doch gar nicht klar was zu tun. Sachen aus HTML Code abgrabben? Einen (Web-)Service abfragen? Einen Input von einem wie auch immer getriggerten Service bekommen?

Legt Ihr bei Projekten auch schon mit so einem dürftigen Lastenheft los? Und ist der Kunde dann Schuld wenns schief geht, weil er ja nicht genau genug spezifiziert hat? :P
 
Drexel schrieb:
Ich frag mich ja wie man bei so dürftiger Beschreibung der Anforderung schon Rückschlüsse auf sowas ziehen kann. Es ist doch gar nicht klar was zu tun.
Simpel: Wer solche Fragen stellt, denkt im Zweifel immer an etwas wie einen Content Scraper. Die Dinger sind im besten Fall moralisch verwerflich, oftmals aber eher mit dem Urheberrecht (und u.U. auch dem Leistungsschutzrecht) in Konflikt.

Natürlich kann es auch eine legitime Nutzung sein, aber für wie wahrscheinlich hälst du das?
 
Dass das Grabbing meist nicht legitim ist, ist klar. Aber ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das der Anwendungsfall hier ist. Aber ich denke, solche Details sind hier eh nicht mehr interessant, dem Themenersteller dürfte klar geworden sein, dass er das nicht ohne weiteres alleine stemmen kann. :)
 
Jo, das ist einfach ein Fall für eine professionelle Agentur, die das ganzheitlich lösen kann und passend zu den präzisen Anforderungen eine Kalkulation machen.
 
Also nein, die Daten sollen von einer Seite kommen, die diese kommerziell bereitstellt. Also von demher sind keine juristischen Probleme zu erwarten.
Ich plane auch nicht den 10 milliardsten Shop online zu bringen. Trotzdem denke ich, dass die elementaren Funktionen mit denen eines Shops vergleichbar sein könnten. Sprich, das auswählen verschiedener Items und die Aggregation in einer Art "Warenkorb". Nur das dieser Warenkorb am Ende lediglich unter Anwendung diverser Regeln bewertet werden soll und nicht ausgeliefert wird.

Beste Grüße
 
Wenn deine Idee so geheim ist, dass du sie hier nichtmal ansatzweise nachvollziehbar darstellen kannst, sind wir wohl für das Gesamtthema nicht die richtigen Ansprechpartner. Auf Larifari-Anfragen kann man nur larifari antworten. Du solltest jemanden suchen, der Erfahrung damit hat, ein Unternehmen aufzubauen und mit dem zu einem Rechtsanwalt gehen, um die Sache ans Laufen zu bringen. Den Gesellschaftsvertrag kannst du da auch direkt aufsetzen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Edit weg gemacht.)
stevieeG8 schrieb:
Also nein, die Daten sollen von einer Seite kommen, die diese kommerziell bereitstellt. Also von demher sind keine juristischen Probleme zu erwarten.
Ok, kommt selten genug vor, dass sich mal jemand korrekt verhält... In dem Falle heißt das: Finde jemanden, der eine Schnittstelle zwischen deinem System und der Datenquelle baut.

Ich plane auch nicht den 10 milliardsten Shop online zu bringen. Trotzdem denke ich, dass die elementaren Funktionen mit denen eines Shops vergleichbar sein könnten. Sprich, das auswählen verschiedener Items und die Aggregation in einer Art "Warenkorb". Nur das dieser Warenkorb am Ende lediglich unter Anwendung diverser Regeln bewertet werden soll und nicht ausgeliefert wird.
Es ist ein Shop. Du hast "Produkte", die der Kunde in einen "Warenkorb" packt und dann bezahlt. Dass diese Produkte keine physikalischen Objekte sind, die du dann über einen Paketdienst verschickst, spielt keine Rolle. Oder würdest du Itunes oder Steam jetzt nicht als Shop klassifizieren?

Wie gesagt, das ganze Thema ist verdammt komplex. Such dir eine kompetente Agentur, die dich hier durch den Prozess begleitet. Und rechne mit was Fünfstelligem.
 
Natürlich tun sie das, aber einerseits musst du ja dein System auch an diese API koppeln, andererseits ist nicht jede API gleich chillig zu anzubinden. Ich krieg z.B. von SOAP-APIs immer Stresspusteln. RESTful APIs wie z.B. von Facebook oder Twitter sind mir da 1000x lieber.
 
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