Programmieren lernen als Weiterbildung

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m0sn

Cadet 3rd Year
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März 2011
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Hallo,

ich würde gern ein paar Meinungen hören, zu grundsätzlichen Überlegungen, die ich im Moment habe und würde mich freuen, wenn der ein oder andere ein paar Tipps hat.

Meine Situation ist folgende:

Ich studiere momentan im Bachelor Kulturwissenschaft und Anglistik/Amerikanistik. Ich arbeite seit insgesamt 4 Jahren nebenbei als Werkstudent bei Internetportalen im Bereich community management/Moderation (bei einer ehemaligen Social Media Plattform und einer Onlineredaktion einer großen deutschen Wochenzeitung). Ich stehe mehr oder weniger kurz vor dem Abschluss des BAs und bin nun dabei zu überlegen, wie ich weiter vorgehen will.

Als reiner Geisteswissenschaftler kommt man denke ich schwer über die Runden. Da ich jedoch schon einen Fuß in der Tür habe was Online Medien und soziale Verknüpfung im Internet betrifft und mir das sehr viel Spaß macht würde ich gern weiter in diese Richtung arbeiten.

Zur Zeit würde ich gerne meinen Master in Medienwissenschaft machen, was dem ganzen ja entsprechen würde. Ich habe auch an Sozialwissenschaften gedacht, jedoch bekomme ich da mit dem BA KuWi keinen Platz, da die Credits in diesen Fächern nicht ausreichen (logischerweise).

Nun habe ich im nächsten Semester nichts weiter zu tun als einen Kurs abzubummeln, der mir im jetzigen Semester durch die Lappen gegangen ist. BA Arbeit ist "in progress" und wird am Ende des jetzigen Semesters abgegeben.

Ich dachte mir nun, dass ich die Zeit im nächsten Semester dazu nutzen könnte mich fachlich entsprechend etwas weiterzubilden. Ich bin was PCs angeht mehr oder weniger auf der Höhe und beherrsche alle Notwendigen Office Programme, die für diese Art Bürojobs gebraucht werden. Ich baue seit ich 14 bin meine PCs selbst und habe einen relativ guten Überblick was Technik und Hardware angeht. Alles in allem: Ich bin zumindest nicht ganz unpredistiniert ;)

Was mir aber total abgeht ist jegliche Art von Programmierkenntnis. Klar kann ich mit Begrifflichkeiten, die vor allem Web Design betreffen ungefähr was anfangen. Geht es aber an das richtige Verständnis sieht es bei mir mau aus. Vor allem bei Auf-und Umbau von community Funktionen und der Nutzung entsprechender Tools würde ich gerne mehr Einblick haben wollen. Oftmals ist die Schnittstelle zwischen community Team und Technik nämlich ein großes Problem.

Meine Frage ist nun ob es sinnvoll wäre dagegen etwas zu tun. Was könnte ich in meiner Situation belegen um dem Abhilfe zu schaffen? Einen Kurs in der Uni? VHS? Internetbasiertes lernen? Ideal wäre natürlich etwas mit einer Art Nachweis oder Zertifikat.

Oder ist es für diese Art Job vielleicht etwas übertrieben das anzugehen? Außerdem denke ich, dass Webprogrammierung fürs erste das einzige sein sollte, was mich da voranbringt, oder irre ich mich da? Delphi oder C Programmierung sind doch für mein Anwendungsfeld unnütz oder sehe ich das falsch?

Ich würde mich über jeden Kommentar und eventuelle Hilfestellung freuen!

Gruß

mo
 
Gibts bei euch an der Uni keine Kurse zu Mediengestaltung/Mediendesign?
Da werden oft Grundkenntnisse im Web-Development (html/css/js/php/mysql) vermittelt.

Falls nicht kannst du diese Sachen sehr gut alleine lernen, Web-Development ist wirklich nicht schwer, da die Programmiersprachen sehr leicht gestaltet sind.

Des Weiteren google einfach nach Web-Development Seminar, da wirst du genug E-Learning Plattformen mit einem Anschlusszertifikat finden.
Wobei ich persönlich ein Zertifikat einer "echten" Uni höher einstufen würde als dme eineer E-Learning Plattform.


Grüß,

David
 
Hey,

danke für die Hilfe! Leider gibt es an unserer Uni diese Fächer nicht. Ich studiere an der Uni Potsdam. Zwar gibt es hier Medienwissenschaft als BA, jedoch nur theoretisch gelehrt. Alle gestalterischen Fächer in dieser Richtung gibt es entweder an der FH Potsdam oder an der Filmhochschule (HFF) mit der Anbidnung an die Filmstudios. Dort kann ich jedoch keine Kurse belegen und ich bezweifle, dass die Fächer ohne NC sind. Außerdem müsste ich für ein Zertifikat von der Uni die Kurse als Schlüsselqualifikation belegen (so nennen sich hier die Fachfremden Kurse die man in den BA einbringen muss), was aufgrund des fehlenden Angebots nicht geht, oder ich schließe einen Studiengang ab, was ich eigentlich eher nicht vor hatte ;)

Gibt es im Internet seriöse Anbieter für sowas? Ich stehe dem Fernlernen/Fernstudium etwas skeptisch gegenüber, muss aber gestehen, dass das Vorurteile sind.

Ist die generelle Idee denn gut, oder eher Perlen vor die Säue?

Danke nochmal!

mo
 
Ich persönlich finde die Idee nicht schlecht denn wenn du mit Webgestaltung öfters zu tun hast und dann noch grob verstehst was im Hintergrund passiert, kann es dich sicherlich in bestimmten Situationen weiterbringen.

Doch ob man es unbedingt braucht ist jedem selbst überlassen, hängt auch von der ausgeführten Tätigkeit ab.

Es gibt durchaus seriöse Fernunis (Ils zb.) doch diese sind meistens nicht ganz Billig.

Da du in Potsdam wohnst, wie wärs nur ner Uni in Berlin ?
 
Programmieren, egal ob fürs Web oder sonstwas, ist zu weiten Teilen Mathematik. Entweder man kann mit Algorithmen umgehen und sich eigene schaffen, um Probleme zu lösen, oder man hat weder für Mathe noch für Programmierung ein Händchen.

Gerade wenn du so etwas tun willst wie Community-Krams umschreiben ist das nicht mit etwas Pillepalle - HTML getan. Da musst du bis zu den Ellbogen in echten Programmiersprachen (HTML ist nur eine Auszeichnungssprache) verschwinden und tatsächlich genau wissen, was du da tust. Das ist nichts, das man so nebenbei lernt, zumindest nicht auf einen Level, dass man seine Dienste auch guten Gewissens anpreisen kann. Eine kleine Wissenslücke, und du schießt den Server ab oder öffnest eine monströse Sicherheitslücke und löst den nächsten Datenskandal aus.
 
Hey,

also die Unis hier in Berlin sind hoffnungslos überlaufen. Da geht "mal eben" in nem Kurs einschreiben überhaupt nicht. Bei Interesse kannst du dir ja da mal die NCs anschauen. Selbst unbeliebte Studiengänge haben hier NCs und manchmal sogar richtig hohe.. anscheinend wollen eben viele Leute hier studieren. Kann ich niemandem verdenken, ist aber für Leute die von hier kommen und diese Noten nicht bedienen wollen/können schon irgendwie blöd ;) Sich dort mit in den Kurs setzen geht wenn dann nur ohne Anmeldung etc.. und demenstprechend ohne Nachweis.

Mir geht es auch wirklich nur darum zu verstehen worum es geht, wenn mir jemand technisch etwas erklärt, oder eventuell Alternativen vorschlagen zu können. Mein Ziel ist es nicht selber Dinge komplett zu schreiben.. Ich stelle mir das perspektivisch eher so vor, dass ich in der Lage bin bei der Entwicklung von Lösungen nicht total auf dem Schlauch zu stehen. Und im besten Fall einen Überblick über mögliche Herangehensweisen und Möglichkeiten habe. Mit Mathe habe ich kein Problem, auch wenn das als Geisteswissenschaftler nicht diesen Eindruck macht. Ich habe vorher VWL studiert, ich weiß also was es bedeutet mit Variablen zu rechnen. Ich habe mich zwar umorientiert, jedoch hatte die Mathe daran den kleinsten Anteil. Auch wenn ich zugeben muss nicht der große Fan davon gewesen zu sein reihenweise Buchtstabengleichungen abzuleiten ohne jemals eine Zahl zu sehen.

Mir geht es um das kennenlernen aller Tools und worauf Sie basieren. Wie ich vorhin schon meinte, ich möchte die Schnittstelle zwischen Bedarf und technischer Umsetzung bilden können. Das hat mit Server crashen erstmal wenig zu tun.. :cool_alt:
 
Am besten guckst du dir paar Tutorials (Galileo) im Internet damit du die Grundlagen hast.
Danach wurde ich mich in die Theorie, Algorithmen , übliche IT-Projekt/Fehlersuch verfahren einlesen.

Mehr wurde ich nicht machen.
Deine künftige Firma kann dir später dann ein tiefer gehendes Seminar ausgeben ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
m0sn schrieb:
Mir geht es um das kennenlernen aller Tools und worauf Sie basieren. Wie ich vorhin schon meinte, ich möchte die Schnittstelle zwischen Bedarf und technischer Umsetzung bilden können. Das hat mit Server crashen erstmal wenig zu tun.. :cool_alt:

Du wirst nicht wirklich studieren müssen, um einfach etwas mitreden zu können. Wenn du die Projekte nur grundsätzlich im Nachgang verstehen willst, nicht selbst erarbeiten, dann reichen ein paar praktische Erfahrungen aus ein paar guten Lehrbüchern, Videos und selbst gestellten Aufgaben.

Du wirst dich für den Anfang eh auf eine Sprache spezialisieren müssen, nur kann dir nur der zuständige Entwickler sagen, welche Sprache für welches Projekt eingesetzt wird. Die einzigen Konstanten bei Web-Anwendungen sind HTML, CSS und JavaScript. HTML ist, wie schon erwähnt, keine Programmiersprache. Hier muss man einfach semantische Strukturierung von Inhalten verstehen, das wars. CSS3 ist turing-vollständig, könnte also als Programmiersprache gewertet werden... is aber effektiv keine. Nur JS ist über jeden Zweifel erhaben eine Programmiersprache.... nur weder eine hübsche noch eine besonders ausgebuffte.

echoDave schrieb:
Danach wurde ich mich in die Theorie, Logarithmen , übliche IT-Projekt/Fehlersuch verfahren einlesen.
Du meinst ganz sicher Algorithmen. Logarithmen hab ich die letzten paar Jahre nicht mehr angefasst... Die siehst du erst wieder, wenn du 2 Algorithmen hinsichtlich ihres Aufwands vergleichen willst.
 
@Daaron jop Sorry :D war am Strand habe so gut wie nichts auf dem Bildschirm gesehen, gucke mir grad das Übel des Posts und der Autokorrektur an xD
 
Hey,

danke euch beiden! Das hat ein wenig Licht ins Dunkel gebracht.. :)
 
Wenn du die Projekte nur grundsätzlich im Nachgang verstehen willst, nicht selbst erarbeiten, dann reichen ein paar praktische Erfahrungen aus ein paar guten Lehrbüchern, Videos und selbst gestellten Aufgaben.

Würd ich so nicht schreiben. Das hängt zum einen von der Sprache ab und zum anderen von der Funktion UND nicht zuletzt auch vom "Schreibstil".

Programmieren, egal ob fürs Web oder sonstwas, ist zu weiten Teilen Mathematik.

Ein "Mathegenie" muss man allerdings nicht sein.

Man sollte auch die moderne Art des Programmierens vom eigentlichen Programmieren abspalten. Wenn Du heute einem normalen Entwickler seine vorgefertigten Module und Libs wegnimmst ist bei den meisten erst mal Feierabend. Und einige müssten vermutlich auch den Beruf aufgeben.

80 Zeilen geschrieben. Kompilierte Datei 1,5mb. Kann man das noch Programmieren nennen? Es hat mehr mit Vokabeln lernen als mit Programmieren zu tun.

Da musst du bis zu den Ellbogen in echten Programmiersprachen (HTML ist nur eine Auszeichnungssprache) verschwinden und tatsächlich genau wissen, was du da tust.

Verstehen verstehen. Was heißt ganz genau wissen was man macht? Wissen was man macht oder wissen welche Funktionen man nutzen muss ohne wirklich zu wissen was die Funktionen genau machen?

Eine kleine Wissenslücke, und du schießt den Server ab oder öffnest eine monströse Sicherheitslücke und löst den nächsten Datenskandal aus.

Es gibt immer jemanden der weiter denken kann als man selbst. Sicherheit ist manchmal ein subjektives empfinden. Bombensicher hat er gesagt, bis mal einer kam der zaubern konnte und die PreppedStatements umging.
 
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omaliesschen schrieb:
Würd ich so nicht schreiben. Das hängt zum einen von der Sprache ab und zum anderen von der Funktion UND nicht zuletzt auch vom "Schreibstil".
Wir reden hier ganz sicher nicht von Assembler... Und im Zweifel reden wir hier auch von professionell erstelltem Code, der auch einiges an Kommentaren enthalten sollte.

Man sollte auch die moderne Art des Programmierens vom eigentlichen Programmieren abspalten. Wenn Du heute einem normalen Entwickler seine vorgefertigten Module und Libs wegnimmst ist bei den meisten erst mal Feierabend. Und einige müssten vermutlich auch den Beruf aufgeben.
So wie du arbeitest, vielleicht...
Natürlich greift man auf eigene oder fremde Bibliotheken zurück. Warum auch nicht? Trotzdem findet man in der Realität immer wieder Probleme, die eben nicht mit vorgefertigten Bibliotheken gelöst werden können. Die Bibliotheken oder Frameworks nehmen einem nur nerviges Beiwerk ab.
Evtl. solltest du dich mal an realen Problemen versuchen, so wie sie in Unternehmen tatsächlich vorkommen... und nicht nur wie sonst im leeren Raum mit "was wäre wenn" und "wäre das nicht cool" operieren.

Bombensicher hat er gesagt, bis mal einer kam der zaubern konnte und die PreppedStatements umging.
Das halte ich für ein Gerücht.

Natürlich ist Sicherheit relativ, aber gewisse offensichtliche Mängel muss man definitiv vermeiden. Sonst endet man wie Sony oder Mr. Spex.... als Gespött der Entwickler-Welt.
 
So wie du arbeitest, vielleicht...

Du weißt nicht viel von meiner Arbeit.

Natürlich greift man auf eigene oder fremde Bibliotheken zurück.

Was heißt gerne? Bist Du in der Lage eine Client Server App in C++ zu schreiben ohne die Winsock Library?

Was wenn es keine Prepared Statements für PHP gäbe, keine HTML Entities keine MySqlRealEscapeString und auch sonst keinerlei "Sonderfunktionen"? Wie sicher und sauber wären Deine Projekte?

Natürlich steht es Dir frei Deine Fähigkeiten in den Olymp hochzupreisen...
 
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Da isses wieder, dein Was Wäre Wenn...
Da könntest du auch fragen, was wäre wenn es gar keine höheren Programmiersprachen gäbe, sondern wir alles in x86 Mnemonic schreiben müssten. Statt einfach echo "Hello world!"; müssten wir dann die Register Stück für Stück mit den Zeichen füllen und die Inhalte auf den Ausgabepuffer des Grafikprozessors schieben.
 
Bua Leute kriegt euch wieder ein, dass solche Threads immer von irgendwelchen Spezis für die Virtuellen Schwanzvergleiche benutzt werden nervt!

Klärt das per PN aber nicht hier!


Der TE hat seine Antwort bekomen und sich bereits bedankt, somit ist es hier erledigt.
 
Ich deute die verzögerte Antwort deren Inhalt aus dem wackeligen Versuch besteht den Fragen auszuweichen mal als ein klares "Nein - kann ich nicht".
 
omaliesschen schrieb:
Was heißt gerne? Bist Du in der Lage eine Client Server App in C++ zu schreiben ohne die Winsock Library?
natürlich könnte man das machen, Windows erlaubt garantiert einen Zugriff auf IP-Level, aber dann muss man einen TCP/IP-Stack implementieren. Das ist doch ein wirklich absolut dämliches Beispiel, denn niemand würde dies tun. Schaut man sich aber uIPv6 an, sieht man, dass es auch in 32KB möglich ist, also nicht unmöglich, aber so eine lowlevel-Vorraussetzung zu entfernen ist eben lächerlich.

omaliesschen schrieb:
Was wenn es keine Prepared Statements für PHP gäbe, keine HTML Entities keine MySqlRealEscapeString und auch sonst keinerlei "Sonderfunktionen"? Wie sicher und sauber wären Deine Projekte?
sicher, dann baut man sich das eben selbst. JavaScript kennt auch kein htmlentities(). Stört das? Nein, denn da wird eben selbst das entwickelt, ist ja keine Mammutaufgabe, wenn man nicht tausende Charsets unterstützen muss usw.
Und Prepared Statements? Es gab auc Zeiten vor PHP5, auch wenn du es dir nicht vorstellen kannst, und da mussten wir uns die Schutzfunktion selbst bauen:
Code:
mysql_queryf('UPDATE tbl SET col1 = %d, col2 = %d WHERE username = "%s"', 55, 66, 'Robert"); DROP TABLE STUDENTS; -- ');
Alles escaped mit ein bisschen sprintf, variablen Argumenten und Gehirnschmalz.

Und das ist was Daaron ausdrücken will, es geht nicht darum, dass man keine Libraries nutzen soll (die angesprochenen Prepared Statements in PDO fallen auch darunter) sondern das es so manche gibt, die eben total aufgeschmissen sind, wenn man ihnen diese wegnimmt. Wobei seine Aussage denke ich noch weiter geht, und eher Richtung ORM usw. wo ein Entwickler nichtmal mehr SQL können muss.

Nehmen wir Node.js noch zu 0.2.x Zeiten, die API hat sich mit jedem Release geändert. Die ganzen Frameworks und alles haben zu der Zeit aber noch gefehlt, deswegen war es noch total unbekannt. Erst als die Libraries kamen, die dir alles abnehmen (express.js, Socket.io) hat Node.js seinen Hype erfahren. Die 0.2.x Zeiten waren aber deutlich angenehmer, die Google Group war nicht so zugemüllt mit total dämlichen Fragen von Personen, die eben nichts von Webentwicklung verstehen aber es mit einem Tutorial geschafft haben Socket.io zu starten und dann fragen wie man die Farbe von Schrift im Browser ändern kann, wenn was weiß ich passiert.


Aber back2topic:
Muss mich Daaron anschließen, wenn er mal ne Woche sich in alles einliest, hat er eine ungefähre Vorstellung wovon die Softwareentwickler reden. Aber da er keinerlei Praxiserfahrung hat und selbst wenn er welche hat, ist diese viel zu gering, als dass er sich einigermaßen auf technischem Niveau mit den Entwicklern unterhalten kann oder gar die Probleme nachvollziehen oder zeitlich korrekt einschätzen kann. Habe es selbst schon genug erlebt: "Du musst doch nur in die Db den Wert schreiben und beim nächsten Request wieder auslesen...".
Mein Fazit: Es bringt nicht viel, wenn man sich nicht wirklich tief reinknieht, aber dann er gleich Entwickler werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

du beantwortest Fragen die nicht gestellt wurden, und die auch an eine bestimmte Person gerichtet waren.

Die Subdiskussion ergab sich aus folgender Feststellung:

Man sollte auch die moderne Art des Programmierens vom eigentlichen Programmieren abspalten. Wenn Du heute einem normalen Entwickler seine vorgefertigten Module und Libs wegnimmst ist bei den meisten erst mal Feierabend. Und einige müssten vermutlich auch den Beruf aufgeben.

Daaron hält das für ein Gerücht:

So wie du arbeitest, vielleicht...

Natürlich ist es Standard eigene Funktionen zu schreiben, wäre schlimm wenn es anders wäre, ändert an der Aussage aber nichts.

Finds leider etwas schwach von Daaron wie er seine Fähigkeiten in den Olymp lobt und versucht jedem denkbaren Eingeständnis von "schwäche" aus dem Weg zu gehen. Zur Not wird gar nicht mehr geantwortet. Sehr schwach.



Das halte ich für ein Gerücht.
Du empfindest es also als Gerücht dass für Funktionen die heute als sicher gelten morgen eine Schwachstelle nachgewiesen werden könnte?
 
Zuletzt bearbeitet:
omaliesschen schrieb:
du beantwortest Fragen die nicht gestellt wurden, und die auch an eine bestimmte Person gerichtet waren.
andere Person, stümmt. Aber es sind Fragen, die gestellt wurden.

omaliesschen schrieb:
Daaron hält das für ein Gerücht [...]
Du empfindest es also als Gerücht dass für Funktionen die heute als sicher gelten morgen eine Schwachstelle nachgewiesen werden könnte?
bei Prepared Statements müsste ich ihm aber Recht geben, wenn man weiß, wie diese an das RDBMS übergeben werden und vom "Treiber" (meine hier mit PDO oder mysqli) behandelt werden, kann da wirklich nichts mehr schief gehen. SQL Injections entstanden ja nur durch die String Konkatenation, aber mit Prepared Statements ist man davon losgelöst, nichtmal die DB setzt das noch als String zusammen. Da kann also keine SQL Injection mehr entstehen. Einzig eine ganz neue noch unbekannte Fehlerklasse oder Speicherfehler in der Datenbank.
Bei htmlentities() oder so schon viel eher, da muss nur jemand in einem Browser ein absolut komisches Verhalten finden, wie dieser kaputten Quellcode (escaped durch htmlentities) wieder versucht ganz zu machen. Davon gabs aber wirklich auch imho keinen Fall, einzig Zeichensatzprobleme, wenn man diesen nicht angegeben hat.
Aber mit Content Security Policy wäre sogar ein Fehler in htmlentities() kein Problem mehr, denn dann sorgt CSP dafür, dass der eingeschleuste Code nicht ausgeführt wird.

Man bewegt sich hier doch in dem Bereich zwischen absoluter Sicherheit (Risikofaktor: 0,00%) bis nahezu unmöglich aber doch möglich(Risikofaktor: ε%). Und da ist es dann echt Auslegungssache auf welche Seite man sich stellt. Imho ist die 0,00% Annahme einfach zu unrealistisch, nichts ist absolut definitiv wahr.

omaliesschen schrieb:
Finds leider etwas schwach von Daaron wie er seine Fähigkeiten in den Olymp lobt und versucht jedem denkbaren Eingeständnis von "schwäche" aus dem Weg zu gehen. Zur Not wird gar nicht mehr geantwortet. Sehr schwach.
Ihr beide bekleckert euch imho in Diskussionen nicht wirklich mit Ruhm und neigt zu "Schwanzvergleichen" bzw. reagiert ziemlich extrem, als ob man euch persönlich angreifen würde. Daaron lässt gerne mal den "Macker" raushängen (nach den Erfahrungen unserer Branche nicht gänzlich unverständlich) und dein GPU-Webserver war sicherlich auch kein Glanzstück, denn sachlich diskutiert wurde da nicht. Waren die anderen alle nicht der gleichen Meinung, wurden sie als dumm hingestellt oder einfach Dinge in den Raum geworfen, die bis zu der Sekunde kein Gegenstand der Diskussion waren (Energieeffizienz).
Aber ich will keine keine Schuld zuweisen und maße mir auch nicht an es zu können.


Ein Back2Topic wäre schön, das ganz hier führt zu nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
andere Person, stümmt. Aber es sind Fragen, die gestellt wurden.

Die Fragen waren "ob er es könnte" nicht ob es generell geht. Klar geht es. Ich könnte es sicherlich nicht - in Bezug auf Winsock.

Daaron lässt gerne mal den "Macker" raushängen

Er schrieb irgendwo mal das er zwar erkennt wenn etwas schlecht gemacht wurde aber selbst meist nicht in der Lage wäre es besser zu machen. Kombiniert mit seinem Hang dazu jeden der irgendwo mal einen groben Schnitzer verursacht hat als Totalversager/Lachnummer zu betiteln ergibt sich doch zwangsläufig, "da er es selbst nicht besser machen könnte", die Tatsache dass er schlechter ist als die "totalen Lachnummern"?

Immerhin weiß ich ja mittlerweile was ihn dazu bewegt sich aus Diskussionen zu entfernen...:cool_alt:


Eine Daaron Panik bezeichnet das eigenständige Entfernen (oder generell das Fernbleiben) aus Diskussionsrunden bei auftretenden Aktionen deren Reaktionen seitens des von der Panik betroffenen Teilnehmers ein durch zwanghafte subjektive Überbewertung nahezu unerträgliches Schwächeeingeständnis beinhalten würde.

Sofern die theoretische Existenz der Existenz einer fiktiven Umgehungsmöglichkeit nachgewiesen werden kann führt dieser Makel nicht zwangsläufig zur kompletten Selbstauflösung sondern endet nicht selten in schwammigen Argumenten deren Inhalt auf die enorme Größe der eigenen { manchmal von ASM Entwicklern als Notiz-zettel benutzten } Geschlechtsteilattrappe verweist und mögliche Schwächeeingeständnisse durch teils schwer nachvollziehbare und häufig willkürliche Argumentationsmanöver umschifft.

Im Rahmen des Fluchtverhaltens wird auch gerne ein Realitätsparadigma als Notwendigkeit für einen weiteren Diskussionsverlauf vorausgesetzt in dem es kein Universum gibt oder die Existenz dessen zumindest angezweifelt wird.


Aber OK. Back to topic.
 
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