News Project Zenith: Microsoft verlangt 64 GB RAM und 250 GB/s

Termy schrieb:
Welcher Entwickler will sich denn bitte freiwillig Windows antun? :D
Wer spricht den von freiwillig? Gibt immer einen, der das kurze Streichholz zieht. Ist bei mir gar nicht so lange her...
Manchmal muss für Cross-Platform leider auch mal eine Windows-Kiste rausgeholt werden.
Ne kleine .NET-Anwendung musste ich in einer Firma auch mal bauen. Passiert eben.

Mit viel Geld und ansonsten guten Bedingungen bekommt man mich sicher auch zu Windows als Haupt-Dev-System. Zumindest eine Zeit lang.

Aber ja, erinnert mich an den Curl-Artikel auf Heise (die finden keine Windows-Freiwilligen).
 
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Schinken42 schrieb:
@calluna Naja, aber von diesem Sektor rede ich nicht 🤷‍♂️.
Also ja aber na und?

Ich weise dich auf diesen Sektor hin, weil ich den Eindruck habe, dass du ihn nicht kennst - worin ich mich irren kann.

Jedenfalls gibt es 14 Millionen aktive Nutzer von Visual Studio (nicht Visual Studio Code… dort sind es 36 Millionen) - und es gibt keinen Grund, Visual Studio nicht unter Windows zu verwenden bzw. gibt es glaube ich das nicht einmal mehr für Linux / Mac, denn dort empfiehlt MS VSCode.

Mit solchen Tools, ob man sie mag oder nicht, brauchst du auch nicht selbst noch etwas installieren… da sind Paketmanager dabei, die alle notwendigen Tools / Laufzeitumgebungen installieren.

Mir persönlich ist das egal… aber deine Argumentation blendet eben einen Teil der Realität aus.

Privat nutze ich gerade gerne Omarchy. Aber eher aus ästhetischen Gründen. Würde ich privat etwas unter Windows machen, würde ich halt Chocolatey als Paketmanager verwenden und irgendeine Shell, die POSIX kompatibel ist.
 
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calluna schrieb:
Ich weise dich auf diesen Sektor hin, weil ich den Eindruck habe, dass du ihn nicht kennst - worin ich mich irren kann.

Jedenfalls gibt es 14 Millionen aktive Nutzer von Visual Studio (nicht Visual Studio Code… dort sind es 36 Millionen) - und es gibt keinen Grund, Visual Studio nicht unter Windows zu verwenden bzw. gibt es glaube ich das nicht einmal mehr für Linux / Mac, denn dort empfiehlt MS VSCode.
Doch doch, kenne ich. Nur rede ich nicht von ihm. Ich rede auch nicht über die generelle Verbreitung von Linux.

Und VSCode läuft tatsächlich auch auf Linux, ist aber ehrlicherweise ne ganz schöne Bastelei.
Der Grund es dort zu nutzen ist halt ganz einfach Bequemlichkeit wenn (sic) man sine sonstige Umgebung schon auf nem Unix System hat.
calluna schrieb:
Mir persönlich ist das egal… aber deine Argumentation blendet eben einen Teil der Realität aus.
Ich argumentiere nicht, ich erzähle 🤷‍♂️.

Bin dann auch fertig, wers nicht glauben mag kann das ja machen.
 
Schinken42 schrieb:
Und VSCode läuft tatsächlich auch auf Linux, ist aber ehrlicherweise ne ganz schöne Bastelei.
Wieso ist das Bastelei? Hab da auf keinem System basteln müssen.
 
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Schinken42 schrieb:
Bin dann auch fertig, wers nicht glauben mag kann das ja machen.

So wie ich das sehe, sind wir ja beide der Ansicht, dass es sich unter Linux / Mac angenehmer entwickeln lässt - je nach Situation stimmt das mehr oder weniger.

Ich hatte aber den Eindruck, dass du gesagt hast, dass kaum jemand unter Windows entwickelt - und da zeigen die Zahlen etwas anderes.
Und wenn man Tools wie Visual Studio verwendet spielt das Betriebssystem meiner Ansicht nach kaum eine Rolle, weil man das Tool ja nicht „verlässt“.
(Visual Studio nicht mit Visual Studio Code verwechseln… die sind recht verschieden.)
 
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calluna schrieb:
Und wenn man Tools wie Visual Studio verwendet spielt das Betriebssystem meiner Ansicht nach kaum eine Rolle, weil man das Tool ja nicht „verlässt“.
Ich kenne deinen Workflow nicht, aber ich verlasse meine IDE doch sehr oft.
 
pseudopseudonym schrieb:
Mit viel Geld und ansonsten guten Bedingungen bekommt man mich sicher auch zu Windows als Haupt-Dev-System. Zumindest eine Zeit lang.
Als Dev ist man ja IT-mäßig meist nicht auf den Kopf gefallen, beim letzten PC Wechsel hatte ich mein Windows-System in ein paar Stunden ordentlich laufen. Kommt natürlich immer drauf an, welchen Level an Customization man braucht, um ordentlich arbeiten zu können. Mir macht die normale Taskleiste nix aus, Startmenü wird durch Powertoys Run ersetzt, Bing aus, altes Kontextmenü an, einmal durch den Autostart räumen, dann geht eigentlich schon alles.

Beim normalen Arbeiten interagiere ich ja mit meiner IDE, Browser etc. und nicht primär mit dem OS. Solang es sich nicht in den Vordergrund drängt, passt es dann für mich.
 
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calluna schrieb:
So wie ich das sehe, sind wir ja beide der Ansicht, dass es sich unter Linux / Mac angenehmer entwickeln lässt -
Nope. Zumindest hab ich meine Meinung dazu nie ausgesprochen, denn das war nie mein Thema. Ist mir aber auch nicht wichtig genug das aufzudröseln.
calluna schrieb:
je nach Situation stimmt das mehr oder weniger
Und jetzt kommt meine Meinung zu dem Thema: Seh ich genauso :).
Bis dahin, schönen Sonntag.
 
"Außerdem ist die Unterstützung langer Dateipfade aktiviert und der Detailbereich eingeblendet. Zuletzt verwendete Dateien und Ordner sowie Hinweise von Synchronisierungsanbietern werden hingegen nicht angezeigt."

Interessant. Was bedeutet in dem Fall denn in Zahlen ein "langer Dateipfad"? In MS Umgebung ist doch bei ~255 Zeichen Ende, wenn es um MS Cloud Zeugs geht.
 
GrooveXT schrieb:
Also ernsthaft entwickeln mit KI will man nicht auf Windows. Um KI Agenten überhaupt vernünftig einsetzen zu können muss man WSL nutzen, also faktisch Linux und dann stößt man sich doch immer wieder an Windows Eigenheiten.
´das ist Unsinn, die KI Agenten funktionieren problemlos auf Windows. zumindest Claude Code. und andere sind ja weitgehend irrelevant.
den von chat-gpt, also open ai, habe ich auch mal ausprobiert, auch der hat problemlos funktioniert.
 
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Autokiller677 schrieb:
Als Dev ist man ja IT-mäßig meist nicht auf den Kopf gefallen, beim letzten PC Wechsel hatte ich mein Windows-System in ein paar Stunden ordentlich laufen.
Ja, vermutlich geht da einiges. Hab unter MacOS auch einiges verstellt: Notch deaktiviert, Reverse-Scroll für externe Mäuse, Alt+Tab, und selbstgebautes Window-Snapping (Rectangles bugt bei mir).

Halbwegs stock fühlt sich Windows bei kurzen Dev-Sprints aber immer seeeehr bescheiden und sperrig an.


Autokiller677 schrieb:
Beim normalen Arbeiten interagiere ich ja mit meiner IDE, Browser etc. und nicht primär mit dem OS.
Naja, gerade das Windows- und Workspacemanagement ist sehr wichtig.
 
StephenFalken schrieb:
´das ist Unsinn, die KI Agenten funktionieren problemlos auf Windows.
Funktionieren und funktionieren sind zwei paar Schuhe. Für das reine entwickeln brauchst du heute gar kein Rechner mehr, dass kann Claude in der Cloud und beim Rest ist Windows halt nur im Weg. Bei Linux kann die KI Themes erstellen, eigene Shortcuts definieren und dein gesamten Desktop an deinen Workflow anpassen. Du hast ein granulares Rechtemanagement. Ganz zu schweigen das ich mich sogar per SSH per Handy auf mein Entwicklungsmaschine einloggen kann um z.B. vom Handy meine Agenten zu bedinen oder Software zu testen.

Meine Dev Maschine ist eine Linux VM die per Tailscale angebunden ist. Darauf läuft meine eigens entwickelte IDE die mir im wesentlichen Linux Terminals im Web zur Verfügung stellt, damit kann ich von jedem Endgerät auf der VM entwickeln, die Agenten können tagelang autonom arbeiten. Ich habe auf dem Dingen nicht mal einen Desktop installiert. Die läuft seit 8 Wochen ohne Neustart, dass wäre unter Windows auf sovielen Ebenen gar nicht möglich.
Gibt's eigentlich einen embedded Chrome für Windows (nicht playwright)? Kann man in Windows ganze Test-VMs über die Konsole hochziehen?

Für mich war der Punkt als ich alle Skripte doppelt schreiben musste, einmal in Powershell und einmal in Bash, damit der Rotz auf GitHub und auf den Linux Server lief. Jetzt nur ein Skript da problemlos überall läuft.

Kurz: Der größte Nachteil ist nicht Komfort, sondern Sandboxing — und danach kommt ein Haufen Reibungsverlust.
1. Sandbox fehlt bzw. ist schwächer
Bei Claude Code gilt laut Doku für Native Windows: Sandboxing "Not supported" — nur unter WSL2 verfügbar. Das ist folgenreicher als es klingt: Ohne Sandbox greifen Deny-Rules nur bei den eingebauten Tools. Ein Read(~/.ssh/**) im Deny-Block hält den Read-Tool auf, aber Bash(cat ~/.ssh/id_rsa) läuft trotzdem durch. Du kannst also nicht wirklich guten Gewissens mit weitgehender Autonomie arbeiten. (anthropic)
Codex ist da weiter: es gibt inzwischen einen nativen Windows-Sandbox in zwei Stufen — elevated (dedizierte Sandbox-User, Firewall-Regeln, Policy-Änderungen) und unelevated als schwächeren Fallback über ACLs. Nur ist der Unterbau jung und entsprechend fehleranfällig — auf GitHub hängen etliche Issues zu Sandbox-Abbrüchen und Schreibrechten im Workspace. (openai)
2. Trainings-Mismatch
Die Modelle haben ihr Shell-Wissen fast ausschließlich aus Unix-Sessions. Landlock und seccomp unter Linux sind Jahrzehnte älter als die Windows-AppContainer-Integration, und die Codex-Modelle wurden fast ausschließlich auf Linux-Shell-Sessions trainiert. Praktisch heißt das: mehr Fehlversuche, mehr Retries, mehr Token für grep/sed/rm -rf, die dann doch nicht so funktionieren. Claude Code hat das lange über Git Bash gelöst; inzwischen ist Git for Windows optional und es fällt sonst auf PowerShell zurück — beides mit eigenen Übersetzungsproblemen. (medium) (anthropic)
3. Dateisystem-Kleinkram, der teuer wird
Case-insensitive NTFS ist der Klassiker: der Agent schreibt Component.tsx, importiert ./component, lokal grün, in Linux-CI/Container rot. Dazu CRLF-verseuchte Diffs, MAX_PATH bei tiefen node_modules, und Defender, der bei zehntausenden kleinen Dateizugriffen (ripgrep, git status, installs) spürbar bremst — Agenten machen genau das den ganzen Tag.
4. Ökosystem
Hooks, Pre-Commit-Skripte, MCP-Setups, halbe Community-Configs sind Bash mit Shebang. Alles was du an eigener Automatisierung baust, musst du entweder zweigleisig oder auf einen bash-Layer setzen.
 
Kinman schrieb:
@pmkrefeld Dann hast du eben nicht viel gesehen. Gerade im Bereich der Client-Business-Software ist Windows sehr verbreitet und bietet ausreichend Möglichkeiten und Tools. Ich bin selbst in der Software-Entwicklung tätig und habe auch viel Kontakt mit anderen Software-Herstellern. Durch die Bank wird Windows verwendet. Linux sieht man, aber selten. Hier und da verirrt sich auch ein Mac-User rein. Einer ist sogar mit Android-Tablet unterwegs (allerdings nur als Citrix-Client).

Und ganz ehrlich: heute ist es vollkommen egal, was drunter läuft. Sei es Windows, Linux oder was auch immer. Ist man etwas unter Windows wirklich nicht möglich, dann WSL oder VM. Lokale KI mit Harness läuft auch via z.B. Ollama.

Betriebssystem-Eletismus kann sich gerne jeder Hobby-Entwickler leisten, aber wenn man in der Branche arbeitet, nutzt man einfach das, was am besten für den Zweck geeignet ist und das ist nicht immer Linux.

Sorry, aber das ist voellig an meiner Aussage vorbei.
Ich habe gesagt, dass ich noch keinen guten Entwickler getroffen habe, der GERN unter Windows arbeitet.
Das hat mit der Verbreitung von Windows nichts zu tun, es sagt auch nichts darueber aus ob es gute Entwickler gibt die unter Windows arbeiten. Genauso wenig darueber, ob es gute Gruende gibt unter Windows zu arbeiten (Unreal Engine unter Linux ist wie ein Ritt ohne Sattel, auf einem Hai, der in Flammen steht).

Du sagst, es ist egal was drunter lauft, da koennte ich dir kaum mehr widersprechen.
Ich denke an Windows wuerde einen Entwickler so einiges stoeren: Das Dateisystem, der fehlende Package-Manager, Die kaputte Registry, kein nativer support fuer viele Werkzeuge (bspw. git oder docker), WSL ist super nervig, da es sich das Dateisystem mit Windows teilen muss, kein vernuenftiger support fuer multiple workspaces oder tiling window manager. Windows updates, oh gott dass ist bereits genug, um sich von Windows fernzuhalten. Usw. usf. Windows erlaubt es dir nicht deinen besten workflow zu finden, es ist immer im weg. Koennte hier weiterauflisten, bin aber schon so und einige andere auf den Bait reingefallen :D

Aber keine Sorge, wir werden Windows nicht los. Nicht Deutschland, wir stehen so unfassbar hart unter der Pantoffel von MS, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Die meisten Firmen und Konzerne koennen ihren Mitarbeitern kein Linux anbieten, das scheitert schon mal an den ganzen Windows-Admins die ihren ActiveDirectory nicht konfigurieren koennen, oder nicht wissen wie man Zertifikate fuer VPNs ausstellt und stattdessen irgendwelche ranzingen clients von Cisco oder Palo Alto auf den Rechnern installieren. Und selbst wenn die es nicht waeren, dann muesste man das dem Management erklaeren, und frueher oder spaeter wuerde jemand auf die Idee kommen dass es ein Risiko ist, dass abgezeichnet werden muss. Und damit man es abzeichnen kann muss man ne 3rd Party finden die das Risiko fuer Geld uebernimmt (da freut sich MS wieder). Und das ist bei Linux schwerer, und man braucht budget, und das schlimmste die Manager kennen das alle nicht!

Wenn du mich fragst, ich habe bereits zu viel gesehen.
Waere echt dankbar dafuer nicht noch mehr sehen zu muessen, aber das hat die Welt noch nie davon abgehalten sich weiter zu drehen. Na ja.
Ergänzung ()

Autokiller677 schrieb:
Als Dev ist man ja IT-mäßig meist nicht auf den Kopf gefallen, beim letzten PC Wechsel hatte ich mein Windows-System in ein paar Stunden ordentlich laufen.
Und das ist fuer dich akzeptabel? Mir ist es schon zu lange wenn ich dafuer 20 min brauche wenn ich ein System from scratch aufbauen. Mit NixOS ist es ein Kommando, paar Minuten warten, fertig. Selbst wenn man von NixOS keine Ahnung hat, wenn ich ne Anpassung an der Config brauche kann ich auch ChatGPT fragen, ein Kommando, fertig, in den meisten Faellen muss ich nicht einmal neustarten.
Windows fuehlt sich dagegen immer noch an wie Windows 95, mit extra Spyware obendrauf.
 
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@pmkrefeld

Das „gern“ hatte ich auch überlesen. Ich glaube, teils wird hier aneinander vorbeigeredet, weil einige aus der Sicht von Soloentwicklern oder Entwicklern in Unternehmen mit sehr vielen Freiheiten reden und andere aus Sicht der Realität in Unternehmen, bei denen man kaum Freiheiten hat…
 
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StephenFalken schrieb:
KI Agenten funktionieren problemlos auf Windows. zumindest Claude Code. und andere sind ja weitgehend irrelevant
Probier mal Github Copilot Chat in Visual Studio, danach willst du kein Claude Code mehr um native Windows Programme zu entwickeln. Das ist direkt in der IDE integriert und ja, das ist so gut, wie es sich anhört.

pmkrefeld schrieb:
kein nativer support fuer viele Werkzeuge (bspw. git oder docker)
Was meinst du mit nativem Support? Dass man es unter Windows erst installieren muss? Bedenke, dass auch nicht jede Linux Distro das direkt mitbringt.

pmkrefeld schrieb:
der fehlende Package-Manager
Nutzt du noch Windows 10? Ja, da musste man den erst noch installieren, aber bei Windows 11 ist der doch direkt mit dabei.
 
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adfsrg schrieb:
Was meinst du mit nativem Support? Dass man es unter Windows erst installieren muss? Bedenke, dass auch nicht jede Linux Distro das direkt mitbringt.
Noper, diese Container basieren auf nativen Funktionen des Linux -Kernels die man nicht einfach so "installieren kann".
Hier greift wieder WSL2 als Krücke, und was installiert du mit WSL2? Einen echten Linux-Kernel. Also ja, du kannst Linux auf deinem Windows installieren damit du Linux -Container ausführen kannst, das geht schon. Zeigt aber mMn. lediglich wie krampfhaft man an Windows festhält.
 
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pmkrefeld schrieb:
Zumindest Git läuft nativ unter Windows.

Docker ist ein Programm um Linux-Container in einer Linux-Umgebung laufen zu lassen. Dass man dafür ein Linux braucht sollte selbstverständlich sein. Aber Container kann Windows grundsätzlich nativ; nennt sich Windows Container.
 
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adfsrg schrieb:
Nutzt du noch Windows 10? Ja, da musste man den erst noch installieren, aber bei Windows 11 ist der doch direkt mit dabei.
Ich nutze weder noch, na gut hab noch n Win11 mit Steam rumliegen aus historischen Gründen.
Speilst du auf Win-get an? Das ist zwar besser als nichts, aber kein Vergleich zu package-managern aus der Unix Welt. Unter Windows stehen diesem halt einige Sachen im Weg, wie die Registry oder der Windows-Kernel usw.

Ja, in den letzten 10-15 Jahren hat sich bei Windows einiges getan, ob es WSL, Win-Get, aber das sind nur Pflaster auf klaffenden Wunden. Und Gründe diese zu ertragen gibt es echt wenig.

Persönlich lasse ich auch die Finger von allem was MS anfasst, aktuell relevantes Bsp. GitHub, ohh haben Leute damals behauptet: "MS macht was für die Entwickler", und nun stehen wir da 😂
Ergänzung ()

adfsrg schrieb:
Zumindest Git läuft nativ unter Windows.

Docker ist ein Programm um Linux-Container in einer Linux-Umgebung laufen zu lassen. Dass man dafür ein Linux braucht sollte selbstverständlich sein. Aber Container kann Windows grundsätzlich nativ; nennt sich Windows Container.
Ich spielte bei Git eher darauf ein, dass es schon immer dafür gedacht war mit einem CLI bedient zu werden, und das kannten Windows-Devs nicht, ging ja auch schlecht unter Windows mit CMD und dem krüppeligen Dateisystem, sowie fehlendem tooling. Mittlerweile mit Power-Shell zumindest etwas erträglicher.

Und wer will schon Windows-Container? MS selbst lässt praktisch ihre komplette Cloud-Infra unter Linux laufen.
Und wenn du Linix-Container brauchst wieso dann nicht einfach Linux nutzen sondern stattdessen weitere Krücken bauen?
Das erschließt sich mir so gar nicht.

Auf Lunix tun die Sachen by-Design, von Tag 1, und wir diskutieren hier ob MS 10 Jahre später ne Flickenteppich anbieten kann, dass Teile dieser Funktionen widerspiegeln kann?

Das war doch die ursprüngliche Aussage: Windows, so wie sich Entwickler es wünschen. Da stehe nach wie vor hinter: Nennt sich Linux.
 
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pmkrefeld schrieb:
Speilst du auf Win-get an? Das ist zwar besser als nichts, aber kein Vergleich zu package-managern aus der Unix Welt.
Ich rede von winget, ja. Mit Unix hab ich seit Jahrzehnten nicht gearbeitet, aber ich arbeite regelmäßig mit verschiedenen Linux-Distros, sowohl in WSL2, als auch nativ. Für Server gibt es für meine Anwendungsfälle nichts besseres. Klär mich mal auf, was dir an winget so missfällt und was Unix da besser macht.

pmkrefeld schrieb:
Bsp. GitHub, ohh haben Leute damals behauptet: "MS macht was für die Entwickler", und nun stehen wir da
Ja, jetzt haben wir Github inkl. Copilot direkt tief in der IDE (VS) integriert und Entwickeln von nativen Windows Programmen war nie besser. Wo genau siehst du das Problem?
 
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