News Project Zenith: Microsoft verlangt 64 GB RAM und 250 GB/s

Shogter12 schrieb:
Hm, wo hast du das denn her?
Dann bin ich zu unfähig. Wenn ich Claude CLI sage ich brauche Python, dann lädt der einen Installer und fordert mich auf das Dingen durch zu klicken, genauso bei Git für Windows. Winget kann er gar nicht selbst bedienen, weil da die Adminrechte fehlen. Betreue mehrere Rechner mit Windows und Codex und Claude. Es gibt immer wieder Problem. Es fängt schon bei der Formatierung von CSV Dateien an. Natürlich kann man das alles irgendwie in den Griff bekommen, aber das sind Dinge über die man bei Unix gar nicht nachdenken muss. Ich habe z.B. auch das Problem Claude Code auf Windows Rechnern ohne Admin User upzudaten.
 
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Kinman schrieb:
Betriebssystem-Eletismus kann sich gerne jeder Hobby-Entwickler leisten, aber wenn man in der Branche arbeitet, nutzt man einfach das, was am besten für den Zweck geeignet ist und das ist nicht immer Linux.

Ich arbeite bei einem Dienstleister mit rund 500 Angestellten, davon ca. 380 Entwickler. Wir haben die freie Hardware-Wahl: der Großteil nutzt MacBooks, der Rest Linux (ThinkPads) und eine Hand voll Windows. Sollte ein Kundenprojekt Windows erfordern, gibt's zusätzliche Hardware. Lustigerweise hat man ja selbst bei Microsoft die Wahl. Ich hab im Web-Bereich schon so einige Vorträge von Microsoft-Mitarbeitern auf Konferenzen gesehen -- fast alle mit MacBooks.

Klar, wenn man in bestimmten Segmenten von Desktop-Software unterwegs ist oder auch der Spiele-Branche, wird's schwierig an Windows vorbeizukommen, aber sobald man die Wahl hat, tun sich das nur sehr wenige freiwillig an.

Beruflich hab ich zuletzt vor 20 Jahren mit Windows gearbeitet und bin auf Macs umgestiegen. Es war eine absolute Wohltat und daran ändern auch Spielereien wie WSL nichts. Wobei sich macOS auch nicht gerade in eine Richtung entwickelt, die mir gefällt. Bin damit auch nicht alleine. Der Omarchy-Hype kommt nicht von ungefähr und das sind insbesondere frustrierte Mac-User, weil Apple macOS im Laufe der Zeit zu sehr auf Normal-User zugeschnitten hat und der Release von macOS 26 ... ähem, ziemlich bescheiden war, ums vorsichtig zu formulieren.

Ich hab jedenfalls auch keine Lust mehr, dass mich mein OS wie ein Kleinkind behandelt. Ich verstehe, warum Apple das macht, aber gebt bitte Power-Usern die Möglichkeiten diesen ganzen Quatsch abzuschalten. Es ist grotesk ächerlich, wenn ich z.B. in Ghostty gefragt werde, ob fish auf ~/Downloads zugreifen darf etc.

Mit Panther Lake und 'ner auf Entwickler ausgelegten Distribution wie Omarchy, könnte ich mir jedenfalls mittelfristig schon vorstellen, dass mein Firmengerät beim nächsten mal kein MacBook wird. Hab mir privat eine 13" Kiste von MSI mit 'nem 386H und 32 GB RAM geholt. Gute Performance, gute Batterie-Laufzeit. Könnte im Sleep etwas weniger verbrauchen, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Die M-SOCs sind Intel und AMD zwar immer noch überlegen, aber insbesondere Intel ist mit Panther Lake sehr nahe dran.
 
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Mir gefällt die Entwicklung, aber sie könnte zeitlich ja kaum schlechter sein. 64GB mit 250GB/s sind mittlerweile mit lahmen Chips wo? Bei 2000€ aufwärts? Dazu sind 30B dense models mit 250GB/s furchtbar lahm, das ist grad mal marginal über der Bandbreite ner RTX 3050. Moe ist zwar schneller, aber in den Bereich kommen gerade immer weniger Modelle raus. Will MAI hier selbst so stark nachholen? Finde ich zweifelhaft.
 
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Die vorkonfigurierten Entwickler-PCs benötigen mindestens 64 GB Unified Memory und 250 GB/s Speicherbandbreite. Dafür sollen sie KI-Modelle mit mehr als 30 Milliarden Parametern lokal ausführen können.

Tja, in der Hoffnung bei Microsoft, dass KI irgendwie noch anspringen und ein Funke an Verbraucher überspringen möge, damit das Blasenplatzen nicht näher rückt, auch wenn man es anderweitig versucht heraus zu zögern wie nur irgend möglich und dabei noch mehr Kapital relativ sinnlos verbrennt.


Erst den Hardware-Markt global, mit dem Sprachmodell-KI-Wahn und daran geknüpfte Speicherkrise für aus dem Boden gestampfte und geplante KI-Rechenzentren, für Verbraucher preistechnisch in Brand setzen, aber dann mindestens 64GB RAM in Rechnern für KI-Entwicklung voraussetzen, das ist genau mein Humor :rolleyes:.

Ich hoffe bald wird etwas anderes lodern, vorzugsweise der Aktienkurs/Marktwert von Hyperscalern und KI Konzernen wie Microsoft, Google, Amazon, nVidia, Meta, SpaceX/Tesla, OpenAI, Oracle, Anthropic, AMD, usw.
 
Salamimander schrieb:
Leider hast du nichts daraus gelernt.
Du beschwährst dich über die Kosten und Komplexität von Migration, feierst aber im nächsten Satz, dass du dein lebensunterhalt mit Enterprise-Projekten bestreitest. Wo fängt das an Sinn zu machen?

Genaus das ist doch mein Punkt, dass es eben nicht mal so einfach getan ist und man alles auf ein WebUI zu münzten als sei es Wochenendprojekt, du bist doch hier der "Experte" der dafür bezahlt wird.

Sorry, du bestätigst gerade meinen Punkt, dass Firmen nicht mal so ohne weiters ihre IT austauschen können.
Ergänzung ()

Schinken42 schrieb:
Nein, die entwickeln für Windows, aber nicht auf Windows.
Ich denke Milionen an .NET-Entwickler, die Games-Branche (DirectX) oder diejenigen die native Windows-Desktop-Apps schreiben würden an dieser Stelle was anderes behaupten.
 
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Microsoft verlangt 64 GB RAM und 250 GB/s um Firmen und Entwickler einzuwickeln um diese ordnungsgemäß abzuwickeln... lach
 
Corros1on schrieb:
Ich denke Milionen an .NET-Entwickler, die Games-Branche (DirectX) oder diejenigen die native Windows-Desktop-Apps schreiben würden an dieser Stelle was anderes behaupten.
Millionen? Ist wohl etwas hoch gegriffen. Aber ja, es gibt sicher tausende Entwickler die auf Windows entwickeln, vielleicht Zehntausende. In absoluten Zahlen beeindruckend, anteilig aber die klare Minderheit.
Und nein, native "Windows-Desktop Apps" (oder einfach Windows-Programme, also auch Spiele) werden ebenfalls zumeist auf Linux und MacOS entwickelt und auf Windows "nur" getestet.

Ich plauder da halt aus Erfahrung aus dem Nähkästchen. Dabei betone ich ja immer wieder, dass es durchaus grössere Ausnahmen gibt.

Ändert ja auch alles nichts an der Dominanz von Windows bei Consumern, falls jemandem die Feststellung wichtig ist.
 
Schinken42 schrieb:
Und nein, native "Windows-Desktop Apps" (oder einfach Windows-Programme) werden auch zumeist auf Linux und MacOS entwickelt und auf Windows eben nur getestet.
Warum sollte man das tun?!
 
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@adfsrg Weil man seine Entwicklungsumgebung unter Linux und MacOS feinkörniger anpassen kann. Und dann programmiert man alles in dieser Umgebung.
Warum sollte man alles nochmal auf nem Windows System einrichten?
Getestet wird eh nicht auf dem Produktivsystem auf dem man entwickelt. Höchstens Hobby-Entwickler aber Best Practice sieht anders aus.

Man muss halt sehen, dass es keinen Vorteil bringt auf der Plattform zu entwickeln auf der das Programm laufen soll. Man kann Programme füe jedes OS auf jedem anderen schreiben, im Endeffekt brauchts ja nur ein paar Textdateien wenn man es mal runterbricht.
Also spielt für die Entscheidung auf welchem System man entwickelt nur die Eignung fürs Entwickeln eine Rolle, nicht die Zielplattform.
 
Schinken42 schrieb:
Man muss halt sehen, dass es keinen Vorteil bringt auf der Plattform zu entwickeln auf der das Programm laufen soll.
Ok, damit hast du dich leider selbst disqualifiziert.
 
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Ok.
 
Schinken42 schrieb:
Ich plauder da halt aus Erfahrung aus dem Nähkästchen.
Eine kurze Google suche hat ergeben, dass alleine in Deutschland zwischen 0,9 - 1 Mio Softwareentwickler davon sind sind zwischen 430.00 bis 540.00 für Windows.

Jetzt stellt sich mir die Frage, woher kommen kommen dann deine 10.000 oder die angebliche Minderheit?
 
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@adfsrg
Warum solltest du mit jemanden weiterreden der sich "disqualifiziert" hat?
Warum ich mit jemandemdermich schon für disqualifiziert hält?
Glaub doch was du magst, kann mir doch herzlich egal sein 🙂.
Kannst auch glauben, dass Bestätigung von einem LLM ein Argument ist. Leute glauben viel.
Ist doch, wie gesagt, ok.
 
@Schinken42 Ich würde gerne lesen, was du zu deiner Verteidigung zu sagen hast. Was du von dir gibst ist ja für jeden mit auch nur ein wenig Grundkenntnissen eindeutig als falsch zu erkennen. Mich interessiert, ob du hier einfach nur schlecht zu trollen versuchst oder ob du das wirklich ernst meinst. In beiden Fällen tust du mir leid, aber wenn du nicht trollst, dann kann man dich vielleicht aufklären und dir helfen.

Ich nutze seit dem letzten Jahrtausend Linux und hab schon programmiert, da gab es noch kein Windows. Ich weiß wovon ich rede.
 
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Microsoft und Entwickler, da darf dieser Klassiker nicht fehlen:
;)
 
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Schinken42 schrieb:
Ändert ja auch alles nichts an der Dominanz von Windows bei Consumern, falls jemandem die Feststellung wichtig ist.

Und bei Büroarbeitsplätzen… vom Controller bis zum Ingenieur. Selbst die Terminals von Industrieanlagen sind meistens mit Windows drauf.

Ich kann verstehen, dass man ein anders Bild hat, wenn man mit Softwareentwicklung zu tun hat, die nichts mit dieser „Industriewelt“ zu tun hat… aber das ist weltweit ein nicht gerade kleiner Sektor. 😉
 
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@calluna Naja, aber von diesem Sektor rede ich nicht 🤷‍♂️.
Also ja aber na und?
 
MadCat[me] schrieb:
Beruflich hab ich zuletzt vor 20 Jahren mit Windows gearbeitet und bin auf Macs umgestiegen. Es war eine absolute Wohltat und daran ändern auch Spielereien wie WSL nichts.

WSL ist nen abfall haufen..... man kann da nicht wirklich auf Hardware zugreifen... das Tilted mich direkt, weil das mich direkt wieder zu Win Vista und das abschafen von Direkt_3D beamt...

Wozu brauche ich nen OS, wo ich keine Kontrolle über die Hardware habe? Eigentlcih sollte ja das OS, als organisator, die zugriff, die verwaltung auf Hardware orchestriren, vereinfachen. Das scheint man bei MS aber leider vergessen zu haben.

Und wen ich das nciht brauche, warum sollte ich mir dann Win antun? Dann kann ich direkt zu Apple. Linux und Mac bilden halt einfach perfekt beide welten ab. Und win ist irgendwie gefangen zwischen beiden Stühlen....

Man kann halt keinen Freizeitpark ind Fort Nox bauen. Weil ich mir Mac nicht leisten kann, will, werde ich wohl zu Linux gehen. Mac kann nicht alles. Aber was Mac kann, scheint halt richtig gut polliert zu sein, und die Ingeneure nachgedacht zu haben. Das ist nicht umsonst.
Wer das nicht bezahlen will, oder nicht kann, der baut sich das über Linux selber nach. Geht auch. AUch Apple Ingeneure kochen auch nur mit Wasser.

Was bleibt für MS übrig? Ich sehe da nicht viel..... außer halt den historisch gewachsene Emded bereich. Auch Github wird das nicht retten. Weil ne respory kann ich nicht Win only machen.... ist ja kein Mac... ! Und MS will dem Dev bei WIn auch nicht mehr soviel kontrolle wie bei Linux geben. Sprich was habe ich davon dann noch? Win ist wie Mac eine US Blackbox, damit immer auch ein Sicherheitsrisiko. Will ich eine AI_Box die nach Langley telefoniert? Es wird Situationen, Branchen geben wo das wirklcih egal ist, keine Rolle spielt.

Aber bei vielen Unternehmern, User:innen aus Europa, dürfte das nciht wurscht sein. Gerade auf DevSeite. Insbesondere wen mit AI noch mehrer Layers, blackboxed, abstrakt Datenkrake dazukommen, sehe ich da schwarz!
Allein wen ich mich an das meher 100k teure debaekl mit der MSCloudOffice eines Bundeslandes erinnere. Geld vom Steuerzahler, für den Schredder sind, weil nicht vereinbar mit der DSGVO, zeigt doch welchen Zug AI (in Europa) nehmen wird. Sei es Local und Datencenter Cloud lösungen. Ja für Consumer darf das auch in der USA stehen. Noch.... ! Aber kein Betrieb, kein Unternehmer mit Hirn und Verstand, welches Daten mit extenziellen Wert besitzt, aus 30, 40, 50+ Jahren Busines, wird einfach so sein Knowledge per AI, über Langley und co sharen wollen! Das ist substanziell.
Klar, die Welt dreht sich nicht nur um Europa. Aus der perpektive eine europäischen Unternehmers, Steuerzahlers ist und bleibt MS ist halt nen US Konzern. Und anders als MAC, nicht mal sondelriches Consumer Freundliches. Wo Datenschutz der fürn Arsch ist. So bleiben nur noch "Low-Sensitivity-Branchen", wo dann zugelich nen Mac zu teuer ist.

Für den rest führt kein Weg an Linux vorbei... dahe ist Zenith immerhin eine ehrliche selbstbeschreibung! :daumen: :evillol: Das echte Windows "Zenith" ist meinen Augen sowieso WinXP gewesen. Da war noch alles noch aus einem Guss. Da gab es nicht den Win8 Abfall... Man konnte auch noch direkt auf Hardware zugreifen.

Auch das Specsheet... naja... 250gb/s... haut mich nicht vom Hocker.... gerade große Modele kann man damit wohl vergessen... aber dafür ist sowieso kein Speicher verfügbar... und offenbar ist selbst MS klar, das alles was Wert haben wird, nicht auf eine US_AI_Black_Box laufen wird... Dann passen wohl auch diese mindest Anforderungen, auf einem Level einer entrylevel GPU. Auch muss fairerweise ja erwähnt werden, das weder AMD nocht Intel etwas in den Startlöchern hat, was dem M5 Max / Ultra, auch nur annähend das wasser reichen kann. Sprich MS schreibt auch nur das auf den Zettel, was halt AMD und Intel anbieten kann. UNd dort fährt ihnen Apple halt gerade davon. Was schade ist, weil damit auch keine besserer Hardware für nen LInux unterbau zur verfügung steht. Dank Ramaggedon ist ohnehin alles viel zu teuer... einfach mal kucken was son M5 Max lösung ksotet als Dev. Schön auf dem Papier... aber jeder EU Clouddienst, der DSGVO vereinbar ist, dürfte wohl lange lange, das outpacen, bevor sich so eine beschaffung lohnt. Muss man auch mal fairerweise erwähnen. Aber klar, wen es um Local betrieb geht, da ist der Anschaffungspreis sekundär...

Aber ich stelle mir die Frage, wen will damit MS bedienen.... aus irgendwelche Einzelhandels Shops.... es blebit vermultich unglaublich teuer... und will Aldi, Edeka und co... das ihre Daten einfach so über fernzugriff, über Langley und US "Wallmart" , "Amazon" verschenkt wird... . Ich weiß nicht. Aber vielicht fehlt mir auch nur die Phantasie dafür...
 
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