News Project Zenith: Microsoft verlangt 64 GB RAM und 250 GB/s

Witzig, dass die hier den ganzen unnötigen Kram direkt abschalten. Kann ich das bitte für meine w11 Maschine als preset haben? Danke :D bin zwar kein Entwickler, aber durchaus Poweruser. Die W11 Standardeinstellungen hält ja keiner aus…
 
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Kinman schrieb:
@pmkrefeld Dann hast du eben nicht viel gesehen. Gerade im Bereich der Client-Business-Software ist Windows sehr verbreitet und bietet ausreichend Möglichkeiten und Tools. Ich bin selbst in der Software-Entwicklung tätig und habe auch viel Kontakt mit anderen Software-Herstellern. Durch die Bank wird Windows verwendet. Linux sieht man, aber selten. Hier und da verirrt sich auch ein Mac-User rein. Einer ist sogar mit Android-Tablet unterwegs (allerdings nur als Citrix-Client).

Und ganz ehrlich: heute ist es vollkommen egal, was drunter läuft. Sei es Windows, Linux oder was auch immer. Ist man etwas unter Windows wirklich nicht möglich, dann WSL oder VM. Lokale KI mit Harness läuft auch via z.B. Ollama.

Betriebssystem-Eletismus kann sich gerne jeder Hobby-Entwickler leisten, aber wenn man in der Branche arbeitet, nutzt man einfach das, was am besten für den Zweck geeignet ist und das ist nicht immer Linux.
Du solltest es besser wissen. Man nutzt nicht das was sich am besten eignet sondern das was die Firma einem, auf Grund fragwürdiger Ausreden, vorschreibt. Damit arrangiert man sich dann, mehr auch nicht.
 
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@Tzk: Interessant auch, dass MS es selbst als das entfernen (unnötiger) Ablenkung bewirbt.
 
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pmkrefeld schrieb:
Das nennt sich Linux, wenn ihr mich fragt. Hab noch keinen guten Entwickler gesehen, der gern unter Windows arbeitet.
Muss dass hier immer gleich so abwertend sein?
Ich kann nur sagen, Linux hat in den letzten 2 Jahren unzählige Root Lücken gehabt. Mit Sicherheit hat das nichts mehr zu tun
 
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GrooveXT schrieb:
Um KI Agenten überhaupt vernünftig einsetzen zu können muss man WSL nutzen

Und die Begründung? Meine Agenten funktionieren unter Windows ebenso wie unter MacOS und Linux.
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Kinman schrieb:
im Bereich der Client-Business-Software ist Windows sehr verbreitet

Das Wort „sehr“ ist sogar noch untertrieben.
 
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pmkrefeld schrieb:
Das nennt sich Linux, wenn ihr mich fragt. Hab noch keinen guten Entwickler gesehen, der gern unter Windows arbeitet.
Wie definierst du denn einen "guten Entwickler"?
 
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Termy schrieb:
Welcher Entwickler will sich denn bitte freiwillig Windows antun? :D
Definiere freiwillig. Unser Hauptprodukt ist eine WPF App, und für einiges der Hardware, die wir ansprechen gibt es von den jeweiligen Herstellern ebenfalls nur Windows Treiber. Da kann ich noch so gern was anderes mögen, entwickeln geht nur unter Windows. Willkommen im deutschen Maschinenbau.

Selbst SPSen von den großen wie Beckhoff oder Siemens kommen meist mit einem Windows-PC.

Da hat Linux noch Jahrzehnte an „Haben wir schon immer so gemacht“ und gerade z.B. in der Medizinbranche auch „das ist zertifiziert, wenn wir was ändern, steht alles still für die Rezertifizierung“ zu kämpfen.

Mit Enterprise oder IoT Version und einer ordentlichen IT kommt da auch nicht dauernd Copilot oder OneDrive um die Ecke, daher ist der Leidensdruck und Wechselbereitschaft bisher nicht groß.

Ja, ich würde lieber unter Linux oder MacOS arbeiten. Aber ich hab schon freiwillig diesen Job und suche nicht nach einem anderen. Ist auch ein bisschen eine Nische, dementsprechend gut bezahlt, und vieles macht auch echt Spaß. Aber CI Pipelines unter Windows sind schon ein ganz eigener Schmerz (why the f*** braucht eine Spot-Windows-VM für einen CI-Runner auf Azure bitte mehrere Minuten zum booten? - die Linux-Jobs in unserer CI sind fertig, bevor das Windows-Ding überhaupt angefangen hat...)
 
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Salamimander schrieb:
Grund fragwürdiger Ausreden,
Zertifizierung, die in manchen Bereichen notwendig sind oder Support sind bei weitem keine Fragwürdige Ausreden.
Zumal auch sehr viel auf gewachsenen Strukturen beruht, die man nicht mal so ohne weiteres umziehen oder ersetzen kann. Zuzüglich, dass ein Unternehmen profitabel sein sollte, sprich die eigene IT möglichst klein halten möchte.

(Die Begründung möchte ich sehen, wo man dem Vorstand eines Mittelstandsbetrieb wo man ihn überzeugen kann, dass er Millionen in die Hand nehmen soll, wochen oder monatelangen Stillstand in sämtlichen Bereichen mit sich bringen wird und im Nachhinein ne deutliche größere IT Abteilung tragen zu müssen)

Mir fällt gerade auf, dass wir beide es schon mal hatten, dass halt nicht überall ne Bastelsoftware immer die beste Lösung ist.
 
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Das verwendete OS beim Entwickeln richtet sich nach der Zielplatform. Wer Microservices für die Cloud entwickelt oder wie in diesem Fall lokale Inferenz machen möchte, wird kein Windows nutzen, wer im .Net-Universum unterwegs ist wahrscheinlich schon.
 
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Win 11 hat seinen Zenit (ohne H) doch schon längst überschritten...
 
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Corros1on schrieb:
Zertifizierung, die in manchen Bereichen notwendig sind oder Support sind bei weitem keine Fragwürdige Ausreden.
Zumal auch sehr viel auf gewachsenen Strukturen beruht, die man nicht mal so ohne weiteres umziehen oder ersetzen kann. Zuzüglich, dass ein Unternehmen profitabel sein sollte, sprich die eigene IT möglichst klein halten möchte.

(Die Begründung möchte ich sehen, wo man dem Vorstand eines Mittelstandsbetrieb wo man ihn überzeugen kann, dass er Millionen in die Hand nehmen soll, wochen oder monatelangen Stillstand in sämtlichen Bereichen mit sich bringen wird und im Nachhinein ne deutliche größere IT Abteilung tragen zu müssen)

Mir fällt gerade auf, dass wir beide es schon mal hatten, dass halt nicht überall ne Bastelsoftware immer die beste Lösung ist.
Leider hast du nichts daraus gelernt. Du hast die wahren Gründe sogar genannt: Bräsigkeit und Knebelverträge. Man gibt Geld aus für Software um nochmal die selbe Menge + X auszugeben, um diese überhaupt betreibbar und sicher zu machen. Klar kann man (und das tun die meisten) weiterhin alles aussitzen und weiter Buzzwords spammen, aber professioneller oder sicherer wird Windows dadurch nicht.

Du kannst Fan bleiben und dir alles schönreden, es wird dadurch aber nicht richtiger.

Weitere Gründe wurden hier auch bereits genannt. Irgendwelche Software, die eigentlich durch eine Webschnittstelle ersetzt werden könnte, gibt es nur für Windows. Und wieso? Frag mal die Entwickler der Software. Kleiner Tipp: Bräsigkeit ist das Hauptproblem. Kosten sind meist eine Ausrede für: Ich will mich garnicht damit beschäftigen. Als ob es langfristig billiger ist Software für ein OS zu schreiben das jeden Monat Schnittstellen per Zufall anpasst, anstatt man auf ein WebUI setzt… Dank SOAP usw kannst du sogar den Kern der Software weiter auf .net belassen und erstmal im Hintergrund alles so lassen, aber vorne rum sparst du diverse Lizenzen. Es sei denn du setzt wieder auf MSSQL (wofür es wirklich keinen Grund gibt) und darfst dann Lizenzen per Clientzugriff blechen… Jaja, Windows ist schon viel billiger …

Medizin ist auch so ein Bereich. Habt ihr euch die Software mal angeguckt? Nichts daran ist irgendwie OS-Locked, der Vendorlock ist „freiwillig“ passiert. Ja, das steht in Gänsefüßchen, einfach mal beobachten wie die Lizenzvergabe bei sowas abläuft. Wer 2026 noch wirklich freiwillig (und ich gehe bewusst mal nur von neuen Projekten aus) auf MS, VMWare und co setzt, hat den Schuss nicht gehört. Und jetzt kommt mir nicht mit Features die nur VMWare hat. Wer nutzt die denn wirklich außer echte BigPlayer? Ich kann dir versichern, 95% der Mittelständler in Deutschland die sowas wie VMWare einsetzen, wissen nicht mal warum. Dank der Preispolitik ändert sich das aber gerade massiv, denn endlich ist der finanzielle Druck hoch genug die Fehlentscheidung endlich mal anzugehen.

Und ja da betrifft mich auch beruflich. Im VMWare Umfeld bin ich sehr aktiv gewesen. Zwangsläufig kann ich nun mein Wissen sogar bezahlt erweitern und muss das nicht mehr nur privat machen. (Und ich meine keine Schulungen … ich meine relevante Projekte)
 
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Microschrott hat auch Sicherheitslücken und die werden im Darknet auch fleisig verscherbelt. Microsoft hat fertig. In meinen Augen ist Open Source / Linux die Zukunft. Ich arbeite in einem Unternehmen wo einige Leute M$ lieben (ja der Mensch ist ein Gewohnheitstier) .... mittlerweile laufen die Entwickler komplett unter Linux und bei den verbliebenen ist es nur eine Zeit bis wine die Software richtig unterstützt.
 
Wie selbstverliebt muss man eigentlich sein, unter einer News anderen mitzuteilen, dass man etwas nicht nutzen wird.

Scheint mir als Fundament Setup eine Verbesserung.
 
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Autokiller677 schrieb:
Definiere freiwillig. Unser Hauptprodukt ist eine WPF App, und für einiges der Hardware, die wir ansprechen gibt es von den jeweiligen Herstellern ebenfalls nur Windows Treiber. Da kann ich noch so gern was anderes mögen, entwickeln geht nur unter Windows. Willkommen im deutschen Maschinenbau.

Selbst SPSen von den großen wie Beckhoff oder Siemens kommen meist mit einem Windows-PC.

Da hat Linux noch Jahrzehnte an „Haben wir schon immer so gemacht“ und gerade z.B. in der Medizinbranche auch „das ist zertifiziert, wenn wir was ändern, steht alles still für die Rezertifizierung“ zu kämpfen.

Mit Enterprise oder IoT Version und einer ordentlichen IT kommt da auch nicht dauernd Copilot oder OneDrive um die Ecke, daher ist der Leidensdruck und Wechselbereitschaft bisher nicht groß.
Ich verstehe den deutschen Maschinenbau auch nicht.

Das einzige Monopol, was Microsoft sich mit schmutzigen und kartellrechtswidrigen Tricks überhaupt noch sichern konnte, ist das CAD/CAM-Monopol. Alles, was auf Siemens-PL/M etc. läuft, hätte man ohnehin längst komplett umswitchen müssen. Und CAD/CAM auch.

Und das konnte Microsoft auch nur, weil Firmen wie Siemens hochgradig illoyal zum deutschen Mittelstand sind, und Firmen wie Bosch seit dreißig Jahren im Tiefschlaf. Beide hätten es locker aufbrechen können. So verdient sich neben Microsoft auch z.B. Dassault an uns Deutschen eine platinblonde Nase.
 
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calluna schrieb:
Und die Begründung? Meine Agenten funktionieren unter Windows ebenso wie unter MacOS und Linux.
Ja, funktionieren sicherlich. Aber unter Unix Systeme kann der Agent seine komplette Environment einstellen und vernünftig selbst einrichten, dass geht bei Windows entweder gar nicht oder nur mit Nutzereingriff. Alleine z.B. Python zu installieren ist in Linux ein blinzeln, bei Windows startet der Agent dir den Windows Installer. Ich entwickle mittlerweile auf Headless Linux PCs, da habe ich auch viel mehr Ressourcen zur Verfügung.
 
Achso… du meinst solche Agenten wie Hermes, OpenClaw… das geht ja nicht einfach so in der Industrie.
Aber es gibt auch Paketmanager unter Windows.
Und mir ist nicht klar, warum ein Agent mit passenden Skills nicht z.B. Python sich über PowerShell ziehen und installieren könnte.
Oder er zieht die Quelldateien und kompiliert sie… da gibt es kein prinzipielles Problem.

Sicher, unter Linux ist vieles einfacher, durch die andere Art der Infrastruktur.

Mir ist das Betriebssystem egal. Ich muss mich teils aber an das halten, was vorgegeben ist.
 
Salamimander schrieb:
Du solltest es besser wissen. Man nutzt nicht das was sich am besten eignet sondern das was die Firma einem, auf Grund fragwürdiger Ausreden, vorschreibt. Damit arrangiert man sich dann, mehr auch nicht.
Jaein. Bei größeren Firmen definitiv der Fall. Es gibt aber auch einige, die z.B. Windows und Linux zulassen. Bei uns ist Windows als Basis Pflicht, aber wir dürfen in VMs laden, was wir wollen.
 
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GrooveXT schrieb:
Ja, funktionieren sicherlich. Aber unter Unix Systeme kann der Agent seine komplette Environment einstellen und vernünftig selbst einrichten, dass geht bei Windows entweder gar nicht oder nur mit Nutzereingriff. Alleine z.B. Python zu installieren ist in Linux ein blinzeln, bei Windows startet der Agent dir den Windows Installer. Ich entwickle mittlerweile auf Headless Linux PCs, da habe ich auch viel mehr Ressourcen zur Verfügung.
Hm, wo hast du das denn her? Ist doch unter Powershell überhaupt kein Problem. Der installiert sich auch Python, Git, Node etc. über Powershell ohne nen Installer für den User zu öffnen..
 
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Corros1on schrieb:
Entwickler, die wissen, dass Windows nach wie vor im Desktopbereich sehr stark vertreten ist oder Entwickler, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen wollen.
Nein, die entwickeln für Windows, aber nicht auf Windows.
Die testen auf Windows, mehr aber nicht.

Ausnahmen bestätigen die Regel.
Und diese Ausnahmen können durchaus mal Firmen mit hunderten MA sein.
 
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Das Unternehmen beschreibt das neue Angebot als ablenkungsfreie und sofort einsatzbereite Windows-Umgebung für Entwickler.
Heißt das dann, dass das normale windows keine ablenkungsfreie und sofort einsatzbereite Windows-Umgebung ist? Warum nicht? :hammer_alt:

In meinen Augen ist das ein glorifiziertes PowerShell-Script, das ein Häkchen bei der normalen Windows-Installation sein müsste, anstatt jetzt als krasse xX-Hax0r-Xx Edition zu kommen. Als jemand, der tatsächlich (auch) freiwillig auf Windows entwickelt, reizt es mich persönlich irgendwie so gar nicht, den nächsten halbgaren Anlauf von MS mitzumachen

Und 64GB als minimum für 30B? Mag das einer der 5090 erzählen, die scheint die Memo verpasst zu haben. :lol:

Zuletzt verwendete Dateien und Ordner [...] werden hingegen nicht angezeigt.
Klar. Weil Abschalten deutlich einfach ist, als dafür zu sorgen, dass das Feature durchgängig und konsistent funktioniert.
 
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