News Projekt Cybernetic Synergy: Als Science-Fiction den Sozialismus retten sollte

wuselsurfer schrieb:
In den USA, als führende kapitalistische Nation, funktioniert das anscheinend nicht.
Die Armen werden ärmer und die Reichen reicher.
Das erinnert mich an eine englische Doku über die Wasserversorgung.
"The rich got richter and the poor got running water".

Grade in den USA haben auch die Armen oft ein Haus und ein Auto. Damit haben sie oft einen höheren Lebensstandard als man in irgendeinem Land mit Planwirtschaft ohne Machtmissbrauch erreichen konnte.
Wenn man sich nichts leisten kann weil man nicht arbeitsfähig ist oder arbeiten kann, gibt es SNAP.

Man trifft aber auch Leute, die für den Mindestlohn arbeiten und davon sprechen sich öfter mal einen Ferrari zu mieten. Da muss ich zugeben, dass sowas im Kommunismus nicht passieren würde. Aber sie schienen glücklich damit.
 
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INe5xIlium schrieb:
]

Zur eigentlichen Behauptung kann ich nichts sagen, aber die Quelle ist in diesem Fall etwas voreingenommen.
Mandela war in der South African Communist Party SACP.
Potenziell ist er dadurch schon eher dazu geneigt die Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen.
Ergänzung ()
Na, dann lies doch die Zitate der Amis dazu, muss ich denn alles vorkauen 😉? Muss ja kein Buch zum Thema sein, aber wenigstens ein bisschen belesen kann man sich wenn man unb3dingt mitreden will.
Übrigens ist Nelson Mandela natürlich immer ein guter Leumundszeuge, esseidenn er sagt etwas, das uns nicht gefällt.
Dann sprechen wir ihm sogar ab, über das Ende der Apartheid bescheid zu wissen xD.

INe5xIlium schrieb:
Ist dir die Delle aufgefallen, die das Diagramm zur Lebenserwartung in China in den 60ern hatte?
Du meinst, dass es danach nur eine Generation gedauert hat, bis die Öffnung des Marktes Besserung gebracht hat?
Ja. Und? Was hat eie Lebenserwartung mit irgendwas zu tun? Davon hat doch Niemand gesprochen, ich auch nicht.

Vielleicht liest du das ganze Gespräch, nicht nur einzelne Aussagen. Was war die initiale Aussage der ich wiedersprach? Na?
 
Schinken42 schrieb:
Der Kapitalismus.
Und der Feudalismus.
Kein sozialistischer Staat ist langegenug her um "Generationen" in die Armut getrieben zu haben 🤷‍♂️.
ne, mein freund. alleine mao hat bis zu 80 mio. menschen auf dem gewissen. 2021 wurde offiziell das ende der armut ausgerufen - und von der gründung 1949 bis dahin waren es einige generationen chinesen (kleiner tipp: siehe #152, die wurden nicht besonders alt)

wuselsurfer schrieb:
Die Menschen waren nicht bettelarm, hatten eine Wohnung, genug zu Essen, oft ein Auto und einen Arbeitsplatz.
du warst anscheinend nicht dabei? du kennst den zustand der wohnungen damals? du weisst, wie lange man auf ein auto warten musste? dass gebrauchte mehr gekostet haben als neue, einfach weil sie sofort verfügbar wären?
 
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wuselsurfer schrieb:
In den USA, als führende kapitalistische Nation, funktioniert das anscheinend nicht.
"Man kann ja viele Propagandasprüche raushauen, nur stimmen sie meist nicht"
wuselsurfer schrieb:
Das Durchschnittseinkommen in der DDR ist ständig etwa linear gestiegen und 1.300 Mark waren kein kleines Einkommen Ende der 80er Jahre.
1300 Ostmark Ende der 80er Jahre für die man sich nichts kaufen konnte, in heruntergekommenen Wohnungen leben musste, in Städten, die aussahen wie kurz nach dem 2. Weltkrieg, mit dreckigster Luft durch Kraftwerke mitten in der Stadt 🤣 Auweia. Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber ich war kurz nach der Wende in der ehemaligen DDR und in Ostberlin, es war grauenhaft.
wuselsurfer schrieb:
Den Zusammenbruch konnte das alles nicht aufhalten, aber gebettelt und auf der Straße gelebt hat da niemand, so wie heute.
Du befürwortest also die Einführung einer Arbeitspflicht in Deutschland?

§ 249. Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten
(1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf andere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
(2) In leichten Fällen kann von Maßnahmen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit abgesehen und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
(3) Ist der Täter nach Absatz 1 oder wegen eines Verbrechens gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, das sozialistische, persönliche, oder private Eigentum, die allgemeine Sicherheit oder die staatliche Ordnung bereits bestraft, kann auf Arbeitserziehung oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren erkannt werden.


Da will man natürlich nicht beim Betteln erwischt werden.
 
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INe5xIlium schrieb:
Wikipedia Landtechnik unter "Ausgewählte Landmaschinenarten".
Eine Egge ist ein Werkzeug.
Ein Werkzeug benutzt man mit einer Maschine oder mit Hand, um andere Stoffe damit zu bearbeiten.

So hab ich das gelernt als Zerspaner im Werzeugkombinat.

Als Maschine bezeichnet man ein Gerät zur Berabeitung von Werkstücken mit Antrieb oder mit Wikipedia gesprochen:

Eine Maschine (entlehnt aus französisch machine, von lateinisch machina, dieses von altgriechisch μηχανή mēchanḗ, deutsch ‚Werkzeug‘, ‚künstliche Vorrichtung‘, ‚Mittel‘[1][2]) ist ein technisches Gebilde mit durch ein Antriebssystem bewegten Teilen.
Ein Eisengestell mit Zinken, auch "Egge" genannt, ist an sich keine Maschine, da der Antrieb fehlt.

Bei Wikipedia, da steht folgendes:
Eine Egge ist ein landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät mit Zinken oder Scheiben, die durch den Boden bewegt werden.
Auch wenn es unter Landmaschinen steht ist eine Egge ohne Antrieb nur ein Werkzeug, daß an eine Landmaschine angehängt wird, was die Bilder ja auch verdeutlichen.

Hinter einem Pferd ist eine auch nur Egge ein Werkzeug.

INe5xIlium schrieb:
Ich nenne es auch gerne Landmaschine, wenn du mit dem Wort Maschine für eine Egge ein Problem hast.
Hab ich nicht, das ist einfach falsch.

INe5xIlium schrieb:
Dass du vom Beispiel des Maschinenschlossers, der eine Egge als Unikat baut, auf Serienproduktion und Drehmaschinen übergehst, lenkt meiner Ansicht nach etwas vom Punkt ab, den ich machen wollte.
Welchen Punkt wolltest Du den machen?

Ein Maschinenschlosser kann seit langer Zeit keine Werkzeugmaschine mehr bauen.

INe5xIlium schrieb:
Es war vor nicht so langer Zeit einfach an Beispielen in der Landwirtschaft zu zeigen, dass die Aussage "einer gewinnt, einer verliert" so generell gesehen falsch ist. Wäre es immer so, würden viele auch nicht mehr freiwillig mit machen.
Du hast aber von Maschinen gesprochen ... .

INe5xIlium schrieb:
Afrika und Sklaven spielen da keine Rolle.
Da ist kein Wort davon gefallen von mir.
Ich wohne und lebe in Deutschland.

INe5xIlium schrieb:
Du bist dann irgendwie auf Drehbänke gekommen und darauf, dass die vom lokalen Maschinenschlosser gar nicht gebaut werden können.
Genau so ist das, siehe oben.
INe5xIlium schrieb:
Das Beispiel wäre da z.B. die Sähmaschine von Amazone.
Das ist doch völlig irrelevant.
Was hat die Landwirtschaft mit dem Thema zu tun, außer, daß es da Eggen gibt?


INe5xIlium schrieb:
Müssten diese unzerbrechlichen Gläser dann nicht inzwischen begehrte Ware sein?
Tja, der Käufer der Firma hat diese geschlossen.
Die Patente wurden abgegeben, so, wie es im Video berichtet wird.
Die Restbestände der Gläser aus Schwepnitz (Oberlausitz) kosten mittlerweile richtig viel Geld, weil sie in der Praxis 15 mal länger halten, als ein nicht behandeltes Glas.

INe5xIlium schrieb:
Ich vermute, dass die auch Nachteile haben. Unzerbrechlich bedeutet nicht kratzfest.
Warum schaust Du den Bericht nicht an?
Die Gläser werden noch härter in der Außenschicht und sind damit extrem kratzfest.

INe5xIlium schrieb:
Wenn die Gläser irgendwann nicht mehr durchsichtig sind, wollen die Leute nicht mehr daraus trinken. Vermutlich kauft die Gastronomie dann lieber billigere Gläser öfter neu, weil die dann noch eine schöne Oberfläche haben.
Ergänzung ()
Das kommt raus, wenn man mal so losschwafelt ohne Faktenwissen.

INe5xIlium schrieb:
Vermutlich bin ich nicht tief genug in der Materie und würde da gerne mehr drüber lesen.
RTFM, ääh, sehen Sie sich den Bericht an, da wird alles wunderbar erklärt.
 
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HerrRossi schrieb:
Vllt. sollte man mal von dem Trip runterkommen, dass unser System für alle Menschen das Nonplusultra wäre.
Wo habe ich das geschrieben? Wenn Du das reininterpretierst, dann ist das nicht mein Problem.

HerrRossi schrieb:
Viele Menschen in den USA wollen weniger Staat und weniger Bevormundung als viele Menschen in Deutschland, das sollte man zumindest tolerieren, wenn man es schon nicht akzeptieren kann.
Mit der Konsequenz, dass man sich dort um alles selbst kümmern muss und die Qualität dann dennoch nicht vergleichbar ist. Das kann Du so rumdrehen wie Du willst, es kommt immer das gleiche raus.

Ich hab mal geschaut, was ich als Selbstständiger in den USA für eine Versicherung zahlen würde - 575 bis 700 USD für Einzelpersonen und 2.000 bis 2.800 USD für Familien - da bin ich deutlich von weg. Die jährliche Selbstbeteiligung variiert dabei stark je nach Tarif und liegt meist zwischen 1.500 USD und 9.000. Und hier beschwert man sich, wenn man mal 10 Euro pro Tag im Krankenhaus dazuzahlen muss.
 
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HerrRossi schrieb:
Wieder die Extremfälle.
Nein, das bekommt man aus vielen Ecken zu hören. Das erste, was Amerikaner nach einem Unfall sagen, ist, das bloß nicht der Krankenwagen geholt werden soll. Die Notaufnahme ist dann noch mal eine ganz andere Sache.

@wuselsurfer
War in Polen nicht viel anders, nur dass diese dort schon etwas "freier" als die Menschen in der DDR waren.
 
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INe5xIlium schrieb:
Grade in den USA haben auch die Armen oft ein Haus und ein Auto. Damit haben sie oft einen höheren Lebensstandard als man in irgendeinem Land mit Planwirtschaft ohne Machtmissbrauch erreichen konnte.
Und sind dabei massiv verschuldet - womit viele das Haus und das Auto irgendwann wieder verlieren.
 
HerrRossi schrieb:
"Man kann ja viele Propagandasprüche raushauen, nur stimmen sie meist nicht"

in heruntergekommenen Wohnungen leben musste,
Dass stimmt doch einfach so pauschal nicht.
Die Altbauten der Kreisstädte waren verfallen wegen der zu geringe Mieteinnahmen.

Aber es gab auch sehr viele Neubauwohnungen und private Neubauten.
Die waren nicht verfallen und sahen wesentlich besser aus, als viele Hochhäuser heute in Deutschland:

Weißer Riese Göttingen.jpg


Ein bekannter von mir hat in der AWG im 6. Stock gewohnt und das war nie auch nur ansatzweise so verdreckt, wie der Saustall in Göttingen oder Duisburg oder oder oder ... .
Man hätte die Häuser etwas farblich besser gestalten können, aber die orange Außenfassade ist auch nach 40 Jahren noch nicht rissig oder abgeblättert.

Das Wohnungsbauprogramm mit dem EWB 70, an dem meine Eltern teilnahmen, hat viele Wohnungen geschaffen, die heute mit über 300.000 Euro gehandelt werden.
Und die waren teilweise wesentlich stabiler gebaut, als die 500 Jahre alten Buden in Niedersachsen oder Bayern.

HerrRossi schrieb:
in Städten, die aussahen wie kurz nach dem 2. Weltkrieg,
Das ist zwar oft richtig (Hoyerswerda, Schwedt, Halle), aber pauschal falsch (Wernigerode, Meinigen, Eisenach, ...).

HerrRossi schrieb:
mit dreckigster Luft durch Kraftwerke mitten in der Stadt 🤣
Es gab sogar Städte, die hatten einen Flugplatz mitten in der Stadt, aber das war ja der goldene Westen.

HerrRossi schrieb:
Auweia. Ich weiß ja nicht, wie alt du bist,
Ich denke, älter als Du.

HerrRossi schrieb:
Du befürwortest also die Einführung einer Arbeitspflicht in Deutschland?
Phantasierst Du jetzt?
 
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mischaef schrieb:
Mit der Konsequenz, dass man sich dort um alles selbst kümmern muss...
Ja, ganz furchtbar schlimm.
mischaef schrieb:
... und die Qualität dann dennoch nicht vergleichbar ist.
Lassen wir das mal dahingestellt.

Und trotz all der Klagen der USA-"Freunde" hier ist das Leben dort immer noch um Welten besser als im Sozialismus :)
Ergänzung ()

mischaef schrieb:
Nein, das bekommt man aus vielen Ecken zu hören.
Das gute alte Hörensagen :)
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Dass stimmt doch einfach so pauschal nicht.
Selbstverständlich stimmt das. Es gab natürlich auch ein paar Gewinner im Sozialismus, denen ging es so semi bis prächtig.
wuselsurfer schrieb:
Die waren nicht verfallen und sahen wesentlich besser aus, als viele Hochhäuser heute in Deutschland:
Und da ist er wieder, der Vergleich mit dem Ausnahmefall in D mit der Regel in der DDR.
wuselsurfer schrieb:
Das ist zwar oft richtig (Hoyerswerda, Schwedt, Halle), aber pauschal falsch (Wernigerode, Meinigen, Eisenach, ...).
Ich kann nicht behaupten, dass es keine Ausnahmen gegeben hätte, ich habe nicht die komplette Ex-DDR bereist. Das was ich gesehen habe, das hat mir gereicht, aber ich bin bestimmt nur per Zufall an die schlimmsten Ecken geraten, der Rest der DDR war bestimmt total toll🤣
wuselsurfer schrieb:
Ich denke, älter als Du.
Das wäre sehr traurig, aber gut, es wird immer Ewiggestrige geben, die sich die verflossenen Zustände in der Diktatur mit angeschlossener Mangelwirtschaft schön reden und diesen Zeiten nachtrauern.
wuselsurfer schrieb:
Phantasierst Du jetzt?
Warum? Du fandest es doch so toll, dass jeder Arbeit hatte, niemand bettelte und auf der Straße lebte.

Erfurt, 1989:
erfurt.webp
Berlin,1981:
berlin.jpeg
 
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wuselsurfer schrieb:
Welchen Punkt wolltest Du den machen?
Beim Handel ohne Zwang gewinnen beide Seiten, außer es wird nicht gearbeitet.
Verkauft der Maschinenschlosser eine Egge an den Landwirt haben beide etwas davon.

wuselsurfer schrieb:
Was hat die Landwirtschaft mit dem Thema zu tun, außer, daß es da Eggen gibt?
Das war ein Beispiel mit lokalen Erzeugnissen, was ich für einfach verständlich gehalten habe.
In den 90ern in kleinen Betrieben war das direkt sichtbar.

wuselsurfer schrieb:
Tja, der Käufer der Firma hat diese geschlossen.
Die Patente wurden abgegeben, so, wie es im Video berichtet wird.
Die Restbestände der Gläser aus Schwepnitz (Oberlausitz) kosten mittlerweile richtig viel Geld, weil sie in der Praxis 15 mal länger halten, als ein nicht behandeltes Glas.


Warum schaust Du den Bericht nicht an?
Die Gläser werden noch härter in der Außenschicht und sind damit extrem kratzfest.
Tatsächlich bin ich Fan von haltbaren Produkten und habe länger nach diesen Gläsern gesucht. Beim Suchen bekommt man aber auch das Gefühl, dass es nicht nur eine kapitalistische Verschwörung war, die die Verbreitung verhindert hat.
Meistens muss man etwas zwischen den Zeilen lesen: https://www.the-berliner.com/berlin...st-glass-ddr-gdr-east-germany-indestructible/
Da steht, dass die nicht bemalbar waren und der Autor schreibt, dass sein Kind schon 3 davon zerbrochen hat.

Außerdem hatte die DDR 10 Jahre Zeit die Produkte in den Westen zu exportieren. Es gab ja kein Importverbot vom Westen. Man hätte es auch an Touristen verkaufen können.

Auch wenn das Glas häter ist, würde das Reiben gegen ein genau so hartes Glas nicht trotzdem Kratzer verursachen?

Man bekommt den Eindruck, dass es in der Praxis nicht so wirtschaftlich ist, wie beschrieben.

Vielleicht waren die Gläser nicht nur 15x härter, sondern auch damals schon 15x teurer.

Vielleicht war es aber auch tatsächlich der Grund, dass man nicht nachträglich günstig Werbung aufdrucken konnte. Biergläser scheinen ohne Werbung nicht zu funktionieren.

Edit: Es sieht so aus, als hätte man die Produktionskosten inzwischen in den Griff bekommen ReViSalt https://de.wikipedia.org/wiki/Superfest#Weiterentwicklung
Edit2: Hier kaufbar https://bevivid.shop/collections/gehartetes-glas
Das Problem bleibt, man muss noch echt deutlich mehr ausgeben als für ein einzelnes herkömmliches Glas. Und normale, schlechte Designs scheint es bisher nicht zu geben.

Was ich mag, ist Rastal Typ Amsterdam https://www.rastal-shop.com/amsterdam-1000196415
Da würde ich für ~70% vom Preis eines superfesten Glases 10 Gläser bekommen und in 3 Jahren geht vielleicht eines kaputt.
Ob ich stattdessen 300€ für Gläser ausgeben will, ist halt die Frage. Wenn es den Typ Amsterdam in superfest gibt, werde ich es probieren.
Ich glaube, hier geht es darum:
 
Zuletzt bearbeitet:
0x8100 schrieb:
ne, mein freund. alleine mao hat bis zu 80 mio. menschen auf dem gewissen. 2021 wurde offiziell das ende der armut ausgerufen - und von der gründung 1949 bis dahin waren es einige generationen chinesen (kleiner tipp: siehe #152, die wurden nicht besonders alt)
Tote wurden nicht in die Armut getrieben, sondern getötet, verhungern lassen etc.
Weiss nicht, wie du die beiden Dinge verwechseon kannst🤷‍♂️.

Ist dann auch genug OT von meiner Seite.
 
Schinken42 schrieb:
Tote wurden nicht in die Armut getrieben, sondern getötet, verhungern lassen etc.
was ist los heute? noch etwas langsam am montag? 80 mio tote und die überlebenden in armut war zu schwer zu verstehen?
 
HerrRossi schrieb:
Und da ist er wieder, der Vergleich mit dem Ausnahmefall in D mit der Regel in der DDR.
Soll ich noch ein Dutzend von den Drecksbuden hier einstellen?


HerrRossi schrieb:
aber ich bin bestimmt nur per Zufall an die schlimmsten Ecken geraten, der Rest der DDR war bestimmt total toll🤣
Jeder, wie er es für seine Argumentation braucht halt.

HerrRossi schrieb:
Das wäre sehr traurig,
Warum soll das Traurig sein?
Vielleicht habe ich dann mehr Lebenserfahrung?

HerrRossi schrieb:
aber gut, es wird immer Ewiggestrige geben, die sich die verflossenen Zustände in der Diktatur mit angeschlossener Mangelwirtschaft schön reden und diesen Zeiten nachtrauern.
Ich trauere dem sicher nicht nach.
Es hat sich sehr viel verbessert mit der Wende (Straßen, Telekommunikation, Versorgung und Verkehr).

Aber was hier und heute schlecht ist, muß man eben auch mal anerkennen und nicht als Ausnahmen darstellen.

Das scheinst Du nicht zu akzeptieren.

INe5xIlium schrieb:
Beim Handel ohne Zwang gewinnen beide Seiten, außer es wird nicht gearbeitet.
Für ein gutes geschäft braucht man einen Dummen, sagt ein alter Händlergrundsatz.

INe5xIlium schrieb:
Verkauft der Maschinenschlosser eine Egge an den Landwirt haben beide etwas davon.
Was willst Du dauernd mit der Landwirtschaft?
Eine Egge ist und bleibt ein Werkzeug und keine Maschine, auch wenn anderswo etwas anderes steht.

INe5xIlium schrieb:
Das war ein Beispiel mit lokalen Erzeugnissen, was ich für einfach verständlich gehalten habe.
In den 90ern in kleinen Betrieben war das direkt sichtbar.
Nein, war es nicht, was redest Du da?
Ein Elekrtiker hat sich seine Meßgeräte nicht selber gabaut und ein Maurer seine Kelle oder Schlichte auch nicht. Das sind alles Industrieerzeugnisse von Mittel- oder Großbetrieben (Bosch, Fluke, Benning, ...).

INe5xIlium schrieb:
Tatsächlich bin ich Fan von haltbaren Produkten und habe länger nach diesen Gläsern gesucht. Beim Suchen bekommt man aber auch das Gefühl, dass es nicht nur eine kapitalistische Verschwörung war, die die Verbreitung verhindert hat.
Meistens muss man etwas zwischen den Zeilen lesen: https://www.the-berliner.com/berlin...st-glass-ddr-gdr-east-germany-indestructible/
Da steht, dass die nicht bemalbar waren und der Autor schreibt, dass sein Kind schon 3 davon zerbrochen hat.
Ich hab auch eins zerbrochen.
Wenn man es auf die Oberkante schräg auf einen Steinboden fallen läßt kann das passieren.

Aber andere Gläser wären da längst kaputt.




INe5xIlium schrieb:
Außerdem hatte die DDR 10 Jahre Zeit die Produkte in den Westen zu exportieren. Es gab ja kein Importverbot vom Westen.
Ähh, weißt Du das genau?

INe5xIlium schrieb:
Man hätte es auch an Touristen verkaufen können.
Ich weiß nicht, ob ich mir ein Limo- / Bierglas aus einem Land mitgebracht hätte oder lieber einen schönen Porzellanteller.

INe5xIlium schrieb:
Auch wenn das Glas häter ist, würde das Reiben gegen ein genau so hartes Glas nicht trotzdem Kratzer verursachen?
Schreibe mal mit einem weichen Bleistift auf Glas.
Da siehst Du keinen Kratzer, weil die Glasoberfläche viel härter ist, als Graphit.

INe5xIlium schrieb:
Man bekommt den Eindruck, dass es in der Praxis nicht so wirtschaftlich ist, wie beschrieben.
Fast alle Lokale hatten diese Gläser und ich hab da nie negatives drüber gehört.

INe5xIlium schrieb:
Vielleicht waren die Gläser nicht nur 15x härter, sondern auch damals schon 15x teurer.
Glaube ich nicht, das war doch Großproduktion.

INe5xIlium schrieb:
Vielleicht war es aber auch tatsächlich der Grund, dass man nicht nachträglich günstig Werbung aufdrucken konnte. Biergläser scheinen ohne Werbung nicht zu funktionieren.
Mir ist das im Lokal völlig egal und irgendwie hätte man das lösen können.
Außerdem war Werbung nicht mehr so gefragt in Ostdeutschland.

INe5xIlium schrieb:
Was ich mag, ist Rastal Typ Amsterdam https://www.rastal-shop.com/amsterdam-1000196415
Da würde ich für ~70% vom Preis eines superfesten Glases 10 Gläser bekommen und in 3 Jahren geht vielleicht eines kaputt.
Ob ich stattdessen 300€ für Gläser ausgeben will, ist halt die Frage. Wenn es den Typ Amsterdam in superfest gibt, werde ich es probieren.
Ja, das kann man sicher mal testen, auch wenn es mehr kostet.
 
Hier geht es ja hoch her. Ich gebe mal zu bedenken, dass es an jedem einzelnen Menschen liegt, ethisch verantwortungsvoll zu handeln. Und wenn zu viele einflußreiche Menschen sich nicht um das Gemeinwohl scheren geht es mit der Gesellschaft bergab, ganz egal ob die sich jetzt als kapitalistisch demokratisch, kommunistisch, sozialistisch, sozial oder sonstwie betitelt.

Aber um mal von Namen auf Inhalte bzw. das Thema zurückzukommen:
Ich finde es erstaunlich, was in Chile vor 50 Jahren mit der damaligen Technologie erreicht werden konnte, wenn auch nur kurz.
Ist es nicht viel spannender zu überlegen, welche Menschheitsprobleme sich mit heutiger Technologie lösen ließen, wenn sie nicht überwiegend auf die Profitgenerierung einer kleinen Elite beschränkt wäre?
 
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wuselsurfer schrieb:
Soll ich noch ein Dutzend von den Drecksbuden hier einstellen?
Um was zu beweisen, dass die DDR viel toller war als das heutige Deutschland?
wuselsurfer schrieb:
Jeder, wie er es für seine Argumentation braucht halt.
Es gibt ja zum Glück genug Fotos aus der damaligen Zeit.
wuselsurfer schrieb:
Warum soll das Traurig sein?
Weil du immer noch dieser Loser-Ideologie anhängst.
wuselsurfer schrieb:
Ich trauere dem sicher nicht nach.
Das liest sich aber anders.
wuselsurfer schrieb:
Aber was hier und heute schlecht ist, muß man eben auch mal anerkennen und nicht als Ausnahmen darstellen.
Es ging um Sozialismus vs. Kapitalismus. Dass hier und heute alles supi toll wäre habe ich nicht behauptet. Nur: schlechter als im Sozialismus ist nicht möglich.
 

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