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NewsProjekt Cybernetic Synergy: Als Science-Fiction den Sozialismus retten sollte
Das erinnert mich an eine englische Doku über die Wasserversorgung.
"The rich got richter and the poor got running water".
Grade in den USA haben auch die Armen oft ein Haus und ein Auto. Damit haben sie oft einen höheren Lebensstandard als man in irgendeinem Land mit Planwirtschaft ohne Machtmissbrauch erreichen konnte.
Wenn man sich nichts leisten kann weil man nicht arbeitsfähig ist oder arbeiten kann, gibt es SNAP.
Man trifft aber auch Leute, die für den Mindestlohn arbeiten und davon sprechen sich öfter mal einen Ferrari zu mieten. Da muss ich zugeben, dass sowas im Kommunismus nicht passieren würde. Aber sie schienen glücklich damit.
Zur eigentlichen Behauptung kann ich nichts sagen, aber die Quelle ist in diesem Fall etwas voreingenommen.
Mandela war in der South African Communist Party SACP.
Potenziell ist er dadurch schon eher dazu geneigt die Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen.
Na, dann lies doch die Zitate der Amis dazu, muss ich denn alles vorkauen 😉? Muss ja kein Buch zum Thema sein, aber wenigstens ein bisschen belesen kann man sich wenn man unb3dingt mitreden will.
Übrigens ist Nelson Mandela natürlich immer ein guter Leumundszeuge, esseidenn er sagt etwas, das uns nicht gefällt.
Dann sprechen wir ihm sogar ab, über das Ende der Apartheid bescheid zu wissen xD.
INe5xIlium schrieb:
Ist dir die Delle aufgefallen, die das Diagramm zur Lebenserwartung in China in den 60ern hatte?
Du meinst, dass es danach nur eine Generation gedauert hat, bis die Öffnung des Marktes Besserung gebracht hat?
ne, mein freund. alleine mao hat bis zu 80 mio. menschen auf dem gewissen. 2021 wurde offiziell das ende der armut ausgerufen - und von der gründung 1949 bis dahin waren es einige generationen chinesen (kleiner tipp: siehe #152, die wurden nicht besonders alt)
wuselsurfer schrieb:
Die Menschen waren nicht bettelarm, hatten eine Wohnung, genug zu Essen, oft ein Auto und einen Arbeitsplatz.
du warst anscheinend nicht dabei? du kennst den zustand der wohnungen damals? du weisst, wie lange man auf ein auto warten musste? dass gebrauchte mehr gekostet haben als neue, einfach weil sie sofort verfügbar wären?
1300 Ostmark Ende der 80er Jahre für die man sich nichts kaufen konnte, in heruntergekommenen Wohnungen leben musste, in Städten, die aussahen wie kurz nach dem 2. Weltkrieg, mit dreckigster Luft durch Kraftwerke mitten in der Stadt 🤣 Auweia. Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber ich war kurz nach der Wende in der ehemaligen DDR und in Ostberlin, es war grauenhaft.
wuselsurfer schrieb:
Den Zusammenbruch konnte das alles nicht aufhalten, aber gebettelt und auf der Straße gelebt hat da niemand, so wie heute.
Du befürwortest also die Einführung einer Arbeitspflicht in Deutschland?
§ 249. Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten (1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf andere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
(2) In leichten Fällen kann von Maßnahmen der strafrechtlichen Verantwortlichkeit abgesehen und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden.
(3) Ist der Täter nach Absatz 1 oder wegen eines Verbrechens gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, das sozialistische, persönliche, oder private Eigentum, die allgemeine Sicherheit oder die staatliche Ordnung bereits bestraft, kann auf Arbeitserziehung oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren erkannt werden.
Da will man natürlich nicht beim Betteln erwischt werden.
Eine Egge ist ein Werkzeug.
Ein Werkzeug benutzt man mit einer Maschine oder mit Hand, um andere Stoffe damit zu bearbeiten.
So hab ich das gelernt als Zerspaner im Werzeugkombinat.
Als Maschine bezeichnet man ein Gerät zur Berabeitung von Werkstücken mit Antrieb oder mit Wikipedia gesprochen:
Eine Maschine (entlehnt aus französisch machine, von lateinisch machina, dieses von altgriechisch μηχανή mēchanḗ, deutsch ‚Werkzeug‘, ‚künstliche Vorrichtung‘, ‚Mittel‘[1][2]) ist ein technisches Gebilde mit durch ein Antriebssystem bewegten Teilen.
Auch wenn es unter Landmaschinen steht ist eine Egge ohne Antrieb nur ein Werkzeug, daß an eine Landmaschine angehängt wird, was die Bilder ja auch verdeutlichen.
Hinter einem Pferd ist eine auch nur Egge ein Werkzeug.
INe5xIlium schrieb:
Ich nenne es auch gerne Landmaschine, wenn du mit dem Wort Maschine für eine Egge ein Problem hast.
Dass du vom Beispiel des Maschinenschlossers, der eine Egge als Unikat baut, auf Serienproduktion und Drehmaschinen übergehst, lenkt meiner Ansicht nach etwas vom Punkt ab, den ich machen wollte.
Ein Maschinenschlosser kann seit langer Zeit keine Werkzeugmaschine mehr bauen.
INe5xIlium schrieb:
Es war vor nicht so langer Zeit einfach an Beispielen in der Landwirtschaft zu zeigen, dass die Aussage "einer gewinnt, einer verliert" so generell gesehen falsch ist. Wäre es immer so, würden viele auch nicht mehr freiwillig mit machen.
Tja, der Käufer der Firma hat diese geschlossen.
Die Patente wurden abgegeben, so, wie es im Video berichtet wird.
Die Restbestände der Gläser aus Schwepnitz (Oberlausitz) kosten mittlerweile richtig viel Geld, weil sie in der Praxis 15 mal länger halten, als ein nicht behandeltes Glas.
INe5xIlium schrieb:
Ich vermute, dass die auch Nachteile haben. Unzerbrechlich bedeutet nicht kratzfest.
Warum schaust Du den Bericht nicht an?
Die Gläser werden noch härter in der Außenschicht und sind damit extrem kratzfest.
INe5xIlium schrieb:
Wenn die Gläser irgendwann nicht mehr durchsichtig sind, wollen die Leute nicht mehr daraus trinken. Vermutlich kauft die Gastronomie dann lieber billigere Gläser öfter neu, weil die dann noch eine schöne Oberfläche haben.
Wo habe ich das geschrieben? Wenn Du das reininterpretierst, dann ist das nicht mein Problem.
HerrRossi schrieb:
Viele Menschen in den USA wollen weniger Staat und weniger Bevormundung als viele Menschen in Deutschland, das sollte man zumindest tolerieren, wenn man es schon nicht akzeptieren kann.
Mit der Konsequenz, dass man sich dort um alles selbst kümmern muss und die Qualität dann dennoch nicht vergleichbar ist. Das kann Du so rumdrehen wie Du willst, es kommt immer das gleiche raus.
Ich hab mal geschaut, was ich als Selbstständiger in den USA für eine Versicherung zahlen würde - 575 bis 700 USD für Einzelpersonen und 2.000 bis 2.800 USD für Familien - da bin ich deutlich von weg. Die jährliche Selbstbeteiligung variiert dabei stark je nach Tarif und liegt meist zwischen 1.500 USD und 9.000. Und hier beschwert man sich, wenn man mal 10 Euro pro Tag im Krankenhaus dazuzahlen muss.
Nein, das bekommt man aus vielen Ecken zu hören. Das erste, was Amerikaner nach einem Unfall sagen, ist, das bloß nicht der Krankenwagen geholt werden soll. Die Notaufnahme ist dann noch mal eine ganz andere Sache.
@wuselsurfer
War in Polen nicht viel anders, nur dass diese dort schon etwas "freier" als die Menschen in der DDR waren.
Grade in den USA haben auch die Armen oft ein Haus und ein Auto. Damit haben sie oft einen höheren Lebensstandard als man in irgendeinem Land mit Planwirtschaft ohne Machtmissbrauch erreichen konnte.
Dass stimmt doch einfach so pauschal nicht.
Die Altbauten der Kreisstädte waren verfallen wegen der zu geringe Mieteinnahmen.
Aber es gab auch sehr viele Neubauwohnungen und private Neubauten.
Die waren nicht verfallen und sahen wesentlich besser aus, als viele Hochhäuser heute in Deutschland:
Ein bekannter von mir hat in der AWG im 6. Stock gewohnt und das war nie auch nur ansatzweise so verdreckt, wie der Saustall in Göttingen oder Duisburg oder oder oder ... .
Man hätte die Häuser etwas farblich besser gestalten können, aber die orange Außenfassade ist auch nach 40 Jahren noch nicht rissig oder abgeblättert.
Das Wohnungsbauprogramm mit dem EWB 70, an dem meine Eltern teilnahmen, hat viele Wohnungen geschaffen, die heute mit über 300.000 Euro gehandelt werden.
Und die waren teilweise wesentlich stabiler gebaut, als die 500 Jahre alten Buden in Niedersachsen oder Bayern.
HerrRossi schrieb:
in Städten, die aussahen wie kurz nach dem 2. Weltkrieg,
Ich kann nicht behaupten, dass es keine Ausnahmen gegeben hätte, ich habe nicht die komplette Ex-DDR bereist. Das was ich gesehen habe, das hat mir gereicht, aber ich bin bestimmt nur per Zufall an die schlimmsten Ecken geraten, der Rest der DDR war bestimmt total toll🤣
Das wäre sehr traurig, aber gut, es wird immer Ewiggestrige geben, die sich die verflossenen Zustände in der Diktatur mit angeschlossener Mangelwirtschaft schön reden und diesen Zeiten nachtrauern.
Beim Handel ohne Zwang gewinnen beide Seiten, außer es wird nicht gearbeitet.
Verkauft der Maschinenschlosser eine Egge an den Landwirt haben beide etwas davon.
wuselsurfer schrieb:
Was hat die Landwirtschaft mit dem Thema zu tun, außer, daß es da Eggen gibt?
Das war ein Beispiel mit lokalen Erzeugnissen, was ich für einfach verständlich gehalten habe.
In den 90ern in kleinen Betrieben war das direkt sichtbar.
wuselsurfer schrieb:
Tja, der Käufer der Firma hat diese geschlossen.
Die Patente wurden abgegeben, so, wie es im Video berichtet wird.
Die Restbestände der Gläser aus Schwepnitz (Oberlausitz) kosten mittlerweile richtig viel Geld, weil sie in der Praxis 15 mal länger halten, als ein nicht behandeltes Glas.
Warum schaust Du den Bericht nicht an?
Die Gläser werden noch härter in der Außenschicht und sind damit extrem kratzfest.
Tatsächlich bin ich Fan von haltbaren Produkten und habe länger nach diesen Gläsern gesucht. Beim Suchen bekommt man aber auch das Gefühl, dass es nicht nur eine kapitalistische Verschwörung war, die die Verbreitung verhindert hat.
Meistens muss man etwas zwischen den Zeilen lesen: https://www.the-berliner.com/berlin...st-glass-ddr-gdr-east-germany-indestructible/
Da steht, dass die nicht bemalbar waren und der Autor schreibt, dass sein Kind schon 3 davon zerbrochen hat.
Außerdem hatte die DDR 10 Jahre Zeit die Produkte in den Westen zu exportieren. Es gab ja kein Importverbot vom Westen. Man hätte es auch an Touristen verkaufen können.
Auch wenn das Glas häter ist, würde das Reiben gegen ein genau so hartes Glas nicht trotzdem Kratzer verursachen?
Man bekommt den Eindruck, dass es in der Praxis nicht so wirtschaftlich ist, wie beschrieben.
Vielleicht waren die Gläser nicht nur 15x härter, sondern auch damals schon 15x teurer.
Vielleicht war es aber auch tatsächlich der Grund, dass man nicht nachträglich günstig Werbung aufdrucken konnte. Biergläser scheinen ohne Werbung nicht zu funktionieren.
Was ich mag, ist Rastal Typ Amsterdam https://www.rastal-shop.com/amsterdam-1000196415
Da würde ich für ~70% vom Preis eines superfesten Glases 10 Gläser bekommen und in 3 Jahren geht vielleicht eines kaputt.
Ob ich stattdessen 300€ für Gläser ausgeben will, ist halt die Frage. Wenn es den Typ Amsterdam in superfest gibt, werde ich es probieren.
Ich glaube, hier geht es darum:
YouTube
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
ne, mein freund. alleine mao hat bis zu 80 mio. menschen auf dem gewissen. 2021 wurde offiziell das ende der armut ausgerufen - und von der gründung 1949 bis dahin waren es einige generationen chinesen (kleiner tipp: siehe #152, die wurden nicht besonders alt)
Warum soll das Traurig sein?
Vielleicht habe ich dann mehr Lebenserfahrung?
HerrRossi schrieb:
aber gut, es wird immer Ewiggestrige geben, die sich die verflossenen Zustände in der Diktatur mit angeschlossener Mangelwirtschaft schön reden und diesen Zeiten nachtrauern.
Was willst Du dauernd mit der Landwirtschaft?
Eine Egge ist und bleibt ein Werkzeug und keine Maschine, auch wenn anderswo etwas anderes steht.
INe5xIlium schrieb:
Das war ein Beispiel mit lokalen Erzeugnissen, was ich für einfach verständlich gehalten habe.
In den 90ern in kleinen Betrieben war das direkt sichtbar.
Nein, war es nicht, was redest Du da?
Ein Elekrtiker hat sich seine Meßgeräte nicht selber gabaut und ein Maurer seine Kelle oder Schlichte auch nicht. Das sind alles Industrieerzeugnisse von Mittel- oder Großbetrieben (Bosch, Fluke, Benning, ...).
INe5xIlium schrieb:
Tatsächlich bin ich Fan von haltbaren Produkten und habe länger nach diesen Gläsern gesucht. Beim Suchen bekommt man aber auch das Gefühl, dass es nicht nur eine kapitalistische Verschwörung war, die die Verbreitung verhindert hat.
Meistens muss man etwas zwischen den Zeilen lesen: https://www.the-berliner.com/berlin...st-glass-ddr-gdr-east-germany-indestructible/
Da steht, dass die nicht bemalbar waren und der Autor schreibt, dass sein Kind schon 3 davon zerbrochen hat.
Vielleicht war es aber auch tatsächlich der Grund, dass man nicht nachträglich günstig Werbung aufdrucken konnte. Biergläser scheinen ohne Werbung nicht zu funktionieren.
Mir ist das im Lokal völlig egal und irgendwie hätte man das lösen können.
Außerdem war Werbung nicht mehr so gefragt in Ostdeutschland.
INe5xIlium schrieb:
Was ich mag, ist Rastal Typ Amsterdam https://www.rastal-shop.com/amsterdam-1000196415
Da würde ich für ~70% vom Preis eines superfesten Glases 10 Gläser bekommen und in 3 Jahren geht vielleicht eines kaputt.
Ob ich stattdessen 300€ für Gläser ausgeben will, ist halt die Frage. Wenn es den Typ Amsterdam in superfest gibt, werde ich es probieren.
Hier geht es ja hoch her. Ich gebe mal zu bedenken, dass es an jedem einzelnen Menschen liegt, ethisch verantwortungsvoll zu handeln. Und wenn zu viele einflußreiche Menschen sich nicht um das Gemeinwohl scheren geht es mit der Gesellschaft bergab, ganz egal ob die sich jetzt als kapitalistisch demokratisch, kommunistisch, sozialistisch, sozial oder sonstwie betitelt.
Aber um mal von Namen auf Inhalte bzw. das Thema zurückzukommen:
Ich finde es erstaunlich, was in Chile vor 50 Jahren mit der damaligen Technologie erreicht werden konnte, wenn auch nur kurz.
Ist es nicht viel spannender zu überlegen, welche Menschheitsprobleme sich mit heutiger Technologie lösen ließen, wenn sie nicht überwiegend auf die Profitgenerierung einer kleinen Elite beschränkt wäre?
Es ging um Sozialismus vs. Kapitalismus. Dass hier und heute alles supi toll wäre habe ich nicht behauptet. Nur: schlechter als im Sozialismus ist nicht möglich.