Prozessor/MB für Server

KermitFrog

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Aug. 2017
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Hallo,

vielleicht kann mir mal jemand einen Tipp geben. Ich will mehrere Rechner zusammenlegen und dafür einen neuen Rechner bauen. Drauf laufen :

1 Virtuelle Maschienen mit Linux, im Wesentlichen ein Webserver mit ein paar Zusatzdiensten
1 Virtuelle Maschiene mit Linux und NextCloud (nur 3 Nutzer)
1 Virtuelle Maschiene mit einem Hausbus-Server.
1 VM mit Windows 10 und Buchhaltungssoftware

Der Rechner selber dient auch als Fileserver.

Alles nicht Mega anspruchsvolles. Ich dachte an einen 6 Kern-Prozessor, vielleicht Core i7-7800X und 32 gig Ram.
Gefühlsmäßig ist mir Intel lieber, zumindest früher gingen einige Sachen in der Virtualisierung mit AMD nicht, ich weiß nicht ob das immer noch so ist.

Sollte insgesamt so teuer wie nötig und so billig wie möglich sein.

Schön währe auch wenn der Leerlauf-Stromverbrauch nicht so hoch währe, kann es sein das die 6-Kerner alle mindestens 60 bis 80 watt Schlucken ?


Danke !!!!
 
Ich würde hier beim Mainstreamsockel bleiben und dazu ECC, also ein 1151 Xeon + ECC RAM. So ein ein Sockel 2066 hat eine viel zu hohe Leistungsaufnahme im Idle und genau das wird dein Server hauptsächlich tun, rumidlen. Dazu sind 6 Kerne nicht erfordlich. Für den Hausbus reicht 1 Thread und beim Rest sind je 2 auch genug. Ich betreibe selbst Owncloud auf einen 2x 1 GHz ARMv7. die Weboberfläche ist zwar langsam, aber die API-Kommunikation, was ja hauptsächlich genutzt wird ist schnell genug. Und 2 Xeon Threads sind hier ausreichend schnell - wesentlich schneller als mein ARM.

Als Inspiration kannst du dir ja mal mein Selbstbau-NAS aus der Sig. anschauen. So wie es da steht zieht es 16 Watt aus der Steckdose (ohne Platten). Mit Pico-PSU sind es nur 10. Es ist stark verwandt mit dem Serverbauvorschlag aus der c't aus Frühjahr 2016. Bei Kabylake gibt es leider für i3 keinen ECC-Support mehr. Wobei sich bei dir die Frage stellt, ob der eh nicht zu klein wäre. Dann lieber einen Xeon 1225v5 oder v6 oder 1235v5 oder v6 drauf geschnallt. Dazu in deinem Fall 32 GB ECC und abgeht's.

Wobei ich ehrlich gesagt trennen würde. Das was aus dem Internet erreichbar sein soll in einem eigenen Netz, das durch Firewalls getrennt ist betreiben. Sonst ist der, der den Apache z.B. erfolgreich angreift gleich in deinem LAN drin.

Meinen OC-Serverchen betreibe ich in einem DMZ und meine Files habe ich auf einem extra NAS im LAN. Die einzige Kommunikation, die ich von DMZ ins LAN Zulasse ist SSH / SCP / rsync.
 
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ich würde dir einen kompletten PC vorschlagen

Dell PowerEdge T30 mit Xeon 1225 V5 und 8GB DDR4 ECC RAM
da kannst du den RAM noch auf 16GB bringen ansonsten ist die Kiste fertig
 
Fürs Serverbauen sind Desktop-Infrastrukturen üblicherweise der falsche Weg. Kann man machen. Aber: Hintenanstellen.

Für den 2066er gibt es ja auch mehr oder weniger nur Gamerboards. Die sind für Serverdienste... eher unpassend.

Deshalb die Situation neu bewerten. Was brauchst Du? Was hast Du? Insbesondere: lieber mehr Takt oder lieber mehr Threads?

Entsprechend ist dann entweder S115x oder S3647 die bessere Wahl.
 
Was ich brauch habe ich ja schon geschrieben.
Ist alles eigentlich wenig anspruchsvoll, kommt nicht auf Spitzenleistung an.

Im Moment Werkelt da ein alter Core-I3 in einem großen Servergehäuse mit nur einer VM drauf.
Das ist leistungsmäßig im moment mist, hauptsächlich weil das Mainboard irgendwie nur 8 gb ram schluckt und allgemein rumzickt.
In zukunft sollen da dann noch mehr VM's drauf, deswegen hab ich an mehr kerne gedacht.

Das Gehäuse und Netzteil wollte ich weiterverwenden, da sind auch schon jede menge Festplatten drin verbaut.
 
Schau mal bei Supermicro unter 1151 UP Xeon, oder bei Geizhals mit diesem Filter. Die haben eine breite Palette. Da sollte etwas recht genau passendes dabeisein.

Achte ggf darauf, was das Board unterstützt an CPUs. Nicht alle können mit non-ECC umgehen; solche Boards können dann mangels passendem Speichercontroller auch nicht mit i5/i7 umgehen, sondern nur mit den kleinen Desktop-CPUs (Celeron bis i3) und Xeons aus der E3-Serie.
 
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