QNAP TS-410 - Eine Frage der Sicherheit

Tamiya_Fan

Ensign
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Aug. 2009
Beiträge
179
Hi!

Ich bin seit kurzem Besitzer eines neuen QNAP TS-410 NAS in einer 8TB konfig.
Jetzt stellt sich für mich die Frage in welchen Raid Level soll ich es betreiben?

Folgende werden unterstützt:

JBOB
Raid0
Raid1
Raid5

Interessant finde ich die Raid5 Variante, jedoch michte ich direkt im NAS keinen Speicherplatz verlieren.
So ist meine Frage ob ich die Sicherungsdatein die in RAID5 auf allen Platen verteilt werden einfach auf einer einzelnen 2TB Externen Platte speichern kann. Diese würde ich dan einmal im Monat anstecken und die BackUp daten erneuern.

Das NAS selber wird nur als Datenbuncker verwendet (iTunes Server, ´Medienderver. iSCSI)

Bitte um eure Hilfe
 
Hi,

nein, das geht nicht. Das verteilte Speichern soll ja gerade verhindern, dass der Ausfall einer Platte reicht um Daten zu verlieren.

RAID5 ist der beste Kompromiss aus Allem. RAID0 ist per se kein RAID, bei RAID1 verlierst du eben die Hälfte.

VG,
Mad
 
Meines wissens nach geht das nicht.
Dies wiederspricht auch dem Gedanken von RAID5.

Wenn du keinen Speicherplatz verlieren willst und das Risiko nicht unnötig steigern willst bleibt dir wohl nur JBOB.

Wenn du RAID5 willst, aber die 8TB Speicher benötigst/Willst, dann musst du eine Platte per eSATA dauerhaft anschließen und das RAID5 über alle 5 Platten bilden.
 
Ok...
Danke für die Hilfe.

Gibt es Alternativen um ein komprimiertes BackUp des gesamten JBOD verbundes zu schreiben. Ich denke da an Acronis weis aber nicht ob das geht.

RAID las ich jetzt mal ausen vor und nehme an ich mach einen JBOD verbund.

Würde Raid0 was bringen von den Lese/Schreib Raten. Es isr schon so das oft paralell mehrere Full HD Filme vom NAS aus gestreamt werden.
 
RAID macht für dein Szenario keinen Sinn - es gibt dir keinen Deut mehr Datensicherheit.
RAID nützt nur dafür die Ausfallzeiten so kurz wie möglich zu halten. Ein Medienserver benötigt dies nicht, ausser du betreibst einen Radio/TV-Sender ;)

iSCSI Laufwerke musst du direkt an dem Client sichern der diese verwendet - sie werden wie fest verbaute Laufwerke behandelt und der Zugriff auf die Dateien erfolgt auf Blockebene über den Client.

Mediendaten einfach auf externe Festplatten kopieren und im Schrank aufbewahren. Am besten und günstigsten fährst du da mit einem Sharkoon Quickport Docking Station für S-ATA-Festplatten, USB 2.0 an dem du normale SATA-Festplatten tauschen kannst - das ist günstiger und flexibler bei der Datenmenge. eSATA hat die TS-410 ja nicht, so dass die USB 2.0 Variante ausreicht.
 
Nutzt du beide GB-Lan?
Kann dein Netzwerk das auch?

Für das Streamen der Filme wirst du es nicht brauchen. Selbst wenn diese alle auf der gleichen Platte liegen sollten bruacht ein Film im Regelfall nicht mehr als 20MBit an Bandbreite. Das dabei die Leseeschwindigkeit deiner Platten ausreizt wird, ist unwahrscheinlich. Viel eher begrenzt dich die Lese-Geschwindigkeit des NAS.


Zum Thema BackUp:
Mit Acronois kannst du ein komprmierten BackUp erstellen, allerdings wirst du bei den angesprochenen Daten nicht mehr viel Kompremierung erreichen. Denn vorallem Audio (mp3 usw.), Filme (MKV, AVI usw.) und Bilder (jpg usw.) lassen sich kaum weiter verkleinern. Tasächlich signifikant geringere Volumen erreichst du meist bei Datenbanken, Emailarchieven und manchmal bei Office-Dateien.
Wie ich dein Datengrab aber verstehe liegen da großteils schon kompremierte Daten vor, so dass eine weitere Kompremierung im Backup sehr gering bis nicht vorhanden sein dürfte.
Ein BackUp deines 8TB NAS auf eine 2TB Festplatte kannst du also ausschließen.
Für das BackUp solltest du dir überlegen welche Dateien darauf wirklich wertvoll für dich sind. Das alle ärgerlich sind ist klar, aber klassifiziere einfach mal.
Von den wirklich wichtigen solltest du dann ein BackUp machen. Im Regelfall sind das im privaten Umfeld Bilder, selbstgedrehte Urlaubsvideos, eine Handvoll Briefe (an die Steuer, Kündigungen, Bewerbungen ...) und vielleicht ein paar andere Dateien. Videos und Musik würde ich da nicht darunter zählen. Wenn du so an die Sache ran gehst dürfte dein BackUp weit kleiner sein und auch Problemlos auf eine externe Platte passen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sieht ganz gut aus der Switch, auf den ersten Blick.
Selbst nutze ich einen D-Link DGS-1210 kann diesen sonst bedenkenlos weiterempfehlen.
 
Eine Frage hab ich jetzt noch:

Wenn ich meine Bilder Archiviere auf einer Festplatte, in welchen Zeitintervallen muss ich die in Betrieb nehmen das sie die Daten nicht verliert?
 
Die Endmagnetisierung einer Festplatte ist unabhängig davon ob sie regelmäßig im Betrieb ist oder nicht.
Sie erleidet keine Standschäden wie ein Auto, dessen Bremsen Flugrost ansetzten.
 
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