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R600 - Grafik, Sound UND Physik !?

fil

Lt. Junior Grade
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Hallo!

Ich habe gerade den Beitrag gesehen und finde es wirklich interessant, dass ATI nun in die Richtung geht, dass sie auch einen Physik-beschleuniger anscheinend auf die "Grafikkarte" (wenn man sie noch so nennen darf) draufpacken. Ich denke dass der R600 mehr eine Gaming-Karte, oder besser "Multimedia-Karte" als Grafikkarte wird.

Was haltet ihr von dem Gerücht?

Mfg fil
 
Vielleicht deshalb auch der höhere Stomverbrauch ders R600.

Weiß man genaueres über den Soundchip? Eigenentwicklung oder von einem anderen Hersteller? Ist das dann was besseres als onboard sound?

Ist das dann bei den Mittelklasse Karten auch so?
 
Erstmal die offizielle Meldung abwarten!
Sonst gehen hier wieder die wildesten Spekulationen los.
So wie ich es verstehe, werden keine einzelenen Chips drauf gepackt, sondern es wird alles von den Skalareinheiten der GPU berechnet.
Wenn es stimmt, dann ist es auf jeden Fall eine Entwicklung, die zu begrüßen ist!

@ daniel16420
Ja, es wird (sofern es stimmt) bei den Mittelklasse und Lowend-Karten auch funktionieren.
 
So lange es die Grafikleistung nicht stört eine nette Sache. Allerdings mag ich es zu bezweifeln das der Markt momentan soetwas benötigt. Hat doch sowieso schon so gut wiedes MB einen Sound onboard. Für mich kein Kaufargument und unnötig seitens ATI sollte es sich bewahrheiten. Kein Mensch fordert/will soetwas von ATI sondern eigentlich reine, pure Grafikleistung :-)
 
Hier scheint einigen nicht klar zu sein, was DirectX 10 überhaupt heißt. Es gibt keine Notwendigkeit, einen Physik-Chip auf die Karte zu packen. Es gibt bei DirectX 10 keine spezialisierten Pipelines, Shader, Chips oder was auch immer mehr, das ist doch gerade der Vorteil der Unified Shader-Architektur.

Und in der News bzgl. des Soundchips stand auch relativ unmissverständlich drin, dass dieser dazu gedacht ist, Sound über den HDMI-Anschluss wiederzugeben, da dies die HDMI-Spezifikation erfordert. Wie man jetzt auf die Idee kommt, ATi würde eine Soundkarte auf die Grafikkarte pacaken, ist mir schleierhaft...
 
@ Purple

Wozu braucht der normale Spieler und Musikhörer eine Soundkarte?
Erstmals abwarten wie die CPU-Entlastung ist und die Qualität.
Wenn beides nicht besser als der Onboardsound ist, dann ist die Entwicklung unnütz.
Da aber niemand genaue Informationen hat, ist es müßig darüber zu diskutieren ob es sinnvoll ist oder nicht.

@ stna1981

Die News des theinquirer lässt aber was anderes vermuten! Und warum sollen diese nichtspezialisierten Einheiten nicht auch in der Lage sein Soundeffekte zu berechnen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dort steht nur "R600 combines graphics with audio and physics process in a whole another way" - ich konnte der News nicht entnehmen, dass ein separater Physikchip zum Einsatz kommt (was ich auch mehr als bezweifele, da unnötig) und auch von einem Onboard-Sound kann ich nichts lesen. Mal abgesehen davon, dass der Inquirer jetzt nicht als eine der stichhaltigsten Quellen bekannt ist...

Ich beziehe mich da lieber auf diese Quelle:
https://www.computerbase.de/news/grafikkarten/weitere-details-zur-r600-familie-bekannt.18872/

"Avivo ermöglicht das hardwarebeschleunigte Decodieren von Videomaterial wie zum Beispiel H.264 und bietet damit eine Grundlage für eine hardwarebeschleunigte Wiedergabe aktueller Blu-ray- und HD-DVD-Medien. Meldungen zufolge soll sogar ein Soundchip von Realtek und ein HDMI-Ausgang auf der Grafikkarte vorhanden sein, um neben dem hochauflösenden Bild auch entsprechend guten 5.1 Surround-Sound ausgeben zu können."

Ich will nicht abstreiten, dass ein Soundchip auf der Karte ist, aber dass dieser die Soundkarte im klassischen Sinn ersetzen soll, kann ich nicht glauben. Das wäre in etwa so, als würde man USB-Anschlüsse oder SATA-Ports an die R600-Karten zaubern...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du meine Postings gelesen hast, dann müsstest du sehen, dass ich (und auch der Inquirer) nichts von von irgenwelchen extra Chips geschrieben habe. Und natürlich muss man diese Informationen mit Vorsicht genießen.
So viel zum Inquirerartikel.

Es kann natürlich sein, dass sich der Soundteil in dem Inquirerartikel auf die Aussgabe über HDMI bezieht.
Aber ganz abwegig finde ich die andere Idee auch nicht.
Und der von dir zitierte Abschnitt klingt doch schon sehr danach. Hier wird sogar von einem extra Soundchip gesprochen. Und warum soll der nur dafür da sein, die Soundsignale über HDMI auszugeben? Es steht ja drin: Soundchip und HDMI-Ausgang und nicht Soundchip für den HDMI-Ausgang.
Realtek-Soundchips sind ja in Massen als Onboardsounds verbaut. Von daher hätte man (wenn es so funktionieren sollte) nicht wirklich einen großen Qualitätsvorteil (je nach verbauten Chip) gegenüber der Onboardlösung.
 
daniel16420 schrieb:
Ja richtig, wozu brauche ich das, jedes Mainboard hat onboard sound!

Hast du jemals den gewaltigen Soundunterschied zwischen Onboard und richtiger Soundkarte gehört? Besonders wenn dann auf Surroundsound gestellt wird? Also ich will meine X-Fi mit 5.1 Sound nicht missen!

Das was ATi - wenn es denn so kommt/stimmt - macht, finde ich nicht so toll. Sound sollte man den Karten überlassen, die sich damit auskennen. Die Physik, das begrüße ich, sollte definitiv mit von der GPU berechnet werden (können).
 
Also ich weiß ja nicht wie und wo ihr euch informiert aber der soundcodec (mehr wird das nicht sein) ist einzig und alleine aufgrund des HDMI anschlusses drauf und weil der HDCP dieses verlangt, das hat nur etwas mit dem kopierschutz der neuen HD scheiben zu tun da in absehbarer zeit nicht geht außer die geräte können HDCP.
schönen dank an die MI und FI. ganz klasse dann kann ich zum film schaun meine 200€ x-fi vergessen und muss nen realtek chip nutzen, danke ich warte auf HD rips.
Physik können die neueren karten dóch eh schon alle berechnen nur durch die hohe leistung kann der chip das jetzt auch nebenbei mit machen oder so.
 
Da es manche wohl noch nicht verstanden haben wiederhole ich es nochmal:
Der Soundchip ist nur zur Wiedergabe über HDMI gedacht (und nebenbei handelt es sich, glaub ich, um einen Realtek-Chip; für alle die's wissen wollten)

Wie es sich mit der Physik verhält wurde ja auch bereits gesagt (Unified Shader, DX10), und das ist beim G80 genau das selbe.
 
@stna1981:

Genau so ist es. Mit DX10 ist grundsätzlilch all das machbar. nVidia und ATi schmücken sich natürlich gerne mit solchen Buzzworten, aber grundsätzlich ist DX10 sowieso schon zu all dem fähig. Das ist dadurch machbar geworden, da die Graka jetzt ihre berechneten Ergebnisse zurück in den Hauptspeicher des Rechners schreiben kann und somit ihre Ergebnisse der CPU mitteilen kann.

Es ist also empfehlenswert alles, was sich durch eine Graka irgendwie besser berechnen lässt als auf der CPU auch auf die Graka zu verlagern.


Ich bin mal gespannt, wann die ersten Soundberechnungen auf den Grakas durchgeführt werden.

Im Grunde genommen ist Schall ja nichts anderes als Licht. Also könnte man den Ton doch ganz einfach wie Licht berechnen, dann hätte man wirklich realistischen 3D-Sound.

Lichquellen wären Tonquellen, Texturen würden Materialien und dessen Reflektionsverhalten simulieren und über Shaderprogramme lassen sich alle möglichen Soundeffekte berechnen. Zum Beispiel wie sich der Sound durch Schockwellen verändert oder durch Nebelfelder gedämpft wird. Alles was an grafischen Effekten möglich ist, lässt sich nun auch mit Sound anstellen.

Natürlich würde das wieder einen Teil der Rechenleistung der Graka verbraten, besonders wenn es dynamisch sein soll. Wir wissen ja wie sehr dynamisches Lightning die GPU belastet, aber beim Sound ist das nicht ganz so tragisch.

Dort muss man ja nicht so hohe Auflösungen verwenden wie bei der Grafik. Man muss es wirklich nur ganz grob berechnen und dann glätten. Was grafisch wie ein verwaschenes Bild aussehen würde ergibt beim Sound eine schön sanfte Soundkulisse mit fließenden Übergängen zwischen den Effekten.

Ich denke mal, dass wir bald so etwas zu sehen, bzw. zu hören bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
DAS wäre in der Tat mal interessant. R700 und G90 sollen ja nicht mehr auf einer großen GPU, sondern auf einem Cluster aus kleineren GPUs basieren, es könnte also durchaus sein, dass dann die einzelnen Aufgaben (Grafik, Physik, Sound) auf die einzelnen GPUs verteilt und von den jeweiligen Shadern der GPU dann berechnet werden...
 
@ stna1981

Und was macht das für einen Unterschied ob ich jetzt viele kleine GPUs habe oder eine, die aus vielen kleinen unspezialisierten Untereinheiten besteht?
Die Physikberechnung ist ja schon (teilweise?) auf dem G80 möglich. Warum auch nicht die Berechnung von Soundeffekten?
 
leute was interpretiert ihr in diese news rein?
das ist ein einfacher codec umd dem HDCP zu entsprechen! das ist schon schlimm genug und wenn der sound an sich auf die karte kommt sind wir wieder bei onboard sound.
Physik berechnungen sind auch schon mit der jetzigen ati generation möglich, siehe 3 pci-e slot lösungen.
Der vorteil an den klustern ist einfach das ein transistor monster unverhältnismäßig viel strom braucht aber optimierte cluster sind dort sparsamer da dort die packungsdichte nicht so schlimm ist und die fehlerströme nicht derart zum tragen kommen.
 
Seppuku schrieb:
@ stna1981

Und was macht das für einen Unterschied ob ich jetzt viele kleine GPUs habe oder eine, die aus vielen kleinen unspezialisierten Untereinheiten besteht?
Die Physikberechnung ist ja schon (teilweise?) auf dem G80 möglich. Warum auch nicht die Berechnung von Soundeffekten?

Das liegt doch auf der Hand, eine solche Lösung ist viel flexibler, der Hersteller kann diverse Varianten der Karte auf den Markt bringen mit einer unterscheidlichen Anzahl an Clustern, unterschiedlichen Taktraten, es können Cluster abgeschaltet werden, wenn nicht benötigt etc.

Vielleicht erleben wir dann endlich mal das, was sich in letzter Zeit im CPU-Bereich abspielt, sparsame Grafikkarten. Aber jetzt lieber wieder "back to topic" :)
 
@ stna1981

Das meinte ich damit nicht ;).
Du hast erwähnt, dass es auf einer aus mehreren kleineren Clustern bestehenden "GPU" es möglich wäre, eben diesen Clustern spezielle Aufaben zuzuweisen.
Meines wissen kann ich aber auch den Unified Shadern verschiedene Aufgaben zuweisen. Oder liege ich darin falsch?
Aus was besteht dann ein Cluster?


Edit:
So ganz OT ist die Diskussion ja nicht ;)!
Lieber über soetwas diskutieren, als irgendwelche Pseudo-Benchmarks präsentieren, bei denen das Geflame wieder losgeht.

Jetzt aber wirklich OT:
Was mir aber wirklich positiv aufgefallen ist: es wurde bis jetzt herstellerneutral diskutiert ;). Das ist ja eher ungewöhnlich bei einer "R600 News".
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja das muss doch auch mal sein das man gepflegt dikutieren kann.
Cluster sind z.b. großrechner die aus vielen kleinen eigenständigen PCs besteht z.b. F@H oder seti, bei ner graka sind das eher viele (mehrere) eigene GPUs und sowas lässt sich u.U. besser organisieren und wie von mir erwähnt auch sparsammer bauen da der gpu klotz nicht immer komplexer werden muss sondern "einfach" viele gut angepasste kerne zusammen gesetzt werden. große cpu oder gpu brauchen schnell mal das doppelte oder dreifache einer mittleren/kleinen aber sind niemals doppelt oder dreimal so schnell und ein gutes doppelgespann kleinerer ableger ist idealer weise schneller bei weniger verbrauch (ausnahmen gibts immer).
Wenn diese cluster dann auch auf einem chip nebeneinander liegen schauts ja eh besser aus als wenn man 2 sockel oder 2 karten hat.
 
Seppuku schrieb:
@ stna1981

Das meinte ich damit nicht ;).
Du hast erwähnt, dass es auf einer aus mehreren kleineren Clustern bestehenden "GPU" es möglich wäre, eben diesen Clustern spezielle Aufaben zuzuweisen.
Meines wissen kann ich aber auch den Unified Shadern verschiedene Aufgaben zuweisen. Oder liege ich darin falsch?
Aus was besteht dann ein Cluster?

Sicher kannst du den Shadern verschiedene Aufgaben zuweisen. Wie genau das mit den GPU-CLustern aussieht, muss sich erst noch zeigen, das Ganze ist ja noch Zukunftsmusik, aber es könnte ja z. B. so laufen, dass die einzelnen kleinen GPUs intern effizienter arbeiten, und man dann hingeht und z. B. alle Physikberechnungen auf einer GPU ausführt und die Grafik auf einer anderen, statt auf jeder GPU ein paar Shader für Physik zu verwenden und die Ergebnisse später zu synchronisieren (-> Overhead). Ist jetzt ein Spiel sehr physiklastig, wird einfach noch eine kleine GPU von der Graikberechnug ab- und zur Physikberechnung herangezogen (da kommt dann wieder das "Universelle" zum Tragen).

Ungefähr klar, wie ich meine? Ob die Hersteller sich das auch so gedacht haben, keine Ahnung, aber ich fände diese Lösung durchaus sinnvoll :)
 
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