RAID-PC zusammenstellen

Lunjo

Cadet 1st Year
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RAID-PC/Station zusammenstellen

Moin Moin,

bin aktuell aufgrund von akutem Speichermangel dabei, Möglichkeiten für eine RAID-Station zu finden (soll nur für Datenspeicher verwendet werden, kein Streaming o.ä.).
Habe http://www.amazon.de/Sharkoon-Raid-Station-Festplattengeh%C3%A4use-schwarz/dp/B008ENU0XM als fertige Station gefunden, an sich von 8 Platten und dem Gehäuse ganz cool, aber die Bewertungen waren nicht so prickelnd...

Im Netz habe ich ein paar Vorschläge für den Eigenbau gefunden, meist aber nur für 6 Platten.

Weitere Recherche hat mich auf dieses MB gebracht: http://www.hardwareschotte.de/preisvergleich/Asrock-980DE3-U3S3-p21785461
Abgesehen vom Formfaktor wärs schon ganz gut, auch preislich, wenn ich auf dem Limit der Sharkoon Station bleiben möchte.

Gehäuse wollte ich eins im Stil von NAS-System bzw der RAIDStation aber da werde ich wohl bei ATX schlechte Karten haben :/

Für Netzteil und RAM orientiere ich mich an diversen Eigenbau Guides, hab ihr noch irgendwelche anderen Vorschläge zu MB und Gehäuse?

Danke schon mal für Vorschläge
Jonas
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Generell fehlen hier noch zwei drei Infos von dir, damit man dir weiter helfen kann.
Die wichtigste Frage! Wie hoch ist dein Budget?
Welches RAID-Level?
Schon mal Gedanken über Software und Hardware RAID gemacht?
Dein vorhaben versteh ich noch nicht so recht...

Von irgendwelchen günstigen fertig Station würde ich abstand nehmen! Erstens liegen wahrscheinlich wichtige Daten auf den Platten, die Performance ist schlecht und muss immer zwingend an einem PC angeschlossen werden. Da würde ich eher den PC aufrüsten. Größeres Gehäuse mit mehr Platten Platz und einen RAID Controller...
 
Asrock H97m Pro4 und einen Celeron/Pentium/i3 je nach Einsatzgebiet
Gehäuse fällt mir spontan nur das Fractal Define R5 ein

was wllst du eigentlich machen?
wie viele HDDs sollen verbaut werden(Raid)?
Reiner NAS Betrieb?
Laufzeit pro Tag?
 
Als Plattform würde ich lieber auf einen Intel Celeron/Pentium (ggf. i3 wenn die Platten verschlüsselt werden sollen). Ein AMD hat einfach einen zu hohen Stromverbrauch im Idle. Und viel zu tun hat ein Fileserver eh nie. Dazu kauf dir dann einen RAID-Controller (z.B. IBM ServeRAID 5014) oder einen einfachen HBA (z.B. IBM ServeRAID 1015). umd genügend SATA-Anschlüsse zu haben. Beim Gehäuse musst du dann ggf. mit Wechselschächten arbeiten. Eine wirklich empfehlung habe ich da nicht.
 
Auf keinen Fall einen AM3+ FX für den Fileserver nehmen.
1150 oder FM2+, letzteres wäre mit Raid etwa 9€ günstiger, aber auch langsamer. Wirst aber wohl keinen Unterschied merken.

Interessant wäre auch noch wie viele Platten reinmüssen.
 
Die wichtigste Frage! Wie hoch ist dein Budget?
Welches RAID-Level?
Schon mal Gedanken über Software und Hardware RAID gemacht?
Bitte das beantworten und dazu:
Warum RAID?
Was ist die Aufgabe des Systems?

Gehäuse wollte ich eins im Stil von NAS-System bzw der RAIDStation aber da werde ich wohl bei ATX schlechte Karten haben :/
Hot Swap auf der Gehäusevorderseite geht fast immer... kommt aufs Budget an.
 
Danke ^^

Wie gesagt, der Rahmen sollte wie die Sharkoon-Station so um die 300-350€ bleiben, max. 400€, Platten kosten ja auch noch einiges...
Habe bereits ein voll bestückten PC, den würde ich gerne auf genau solch einen Datenspeicher auslagern, da ich diese internen Platten wieder für andere Zwecke verwenden möchte, als für Dateiablagen.

Es soll lediglich als Ablage dienen, muss auch nicht den ganzen Tag laufen, eigentlich nur wenn ich Daten dort hin schieben oder eben auf die abgelegten zugreifen will. Brauch kein Streaming oder sonstiges. Platten sind erst mal 4 geplant, weiterer Ausbau bei Bedarf.

RAID 5 würde mir schon reichen, Ausfallsicherheit muss nicht übertrieben werden, da der Verlust der Daten kein Drama wäre.
 
wenn er nur Fileserver ist dann reicht ein J1900 Mainbord + 4GB Ram + Controller Karte vollkommen aus

du kannst auch ein A88X MB mit einen AMD A4 nehmen da die Boards meist 8 SATA Anschlüsse haben

habe derzeit auch einen Asrock FM2A88M-HD+ mit einen A8-6500t am laufen mit Openmediavault und 4x3TB HDDs
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei den Brettern die RAID unterstützen wärst du mit FM2+ eig. bei jeder Anzahl von Sataanschlüssen besser bedient. Insbesondere wenn dir ein älterer Prozessor mit minimalst höherem Stromverbrauch ausreichen würde.

An der Diskussion über die Sinnhaftigkeit von RAID kann ich mich leider nicht beteiligen, dafür reicht mein Wissen nicht aus.
 
die frage die sich mir bei JBOD immer stellt ist:

Wie werden die Daten verteilt?
Wird ein volume über alle Platten gezogen und die dateien dann (u.U) auch auf die Platten verteilt?
Was hat ein Plattendefekt für folgen?
->Aufjedenfall wären alle daten auf der platte weg.
Kann ich das JBOD dann so weiterbenutzen (mit fehlender Platte)?
Sind evtl. Auch Daten betroffen die nur zu Teilen auf den einzelnen Platten liegen?
z.b 4gb datei: auf 4 platten verteilt, eine Platte stirbt = die ganze datei defekt?

Wenn das JBOD mit einer defekten platte komplett hin ist bzw dateien korrupt werden können wegen fehlenden teilen wäre das schon grund genug für mich niemals ein JBOD einzusetzen.
 
Benzer schrieb:
...
Ein RAID 5 ist ohne dedizierten Controller verhältnismäßig langsam.
.............
das stimmt nicht
Ereiche im Softraid 5 mit den 4 HDDs 125Mb/s Übertragungsrate
mit FM2 Board + CPU
mehr gibt Gigabit nicht her
 
also kann man sich JBOD absoult sparen:

1. JBOD über alle platten als volume zerstört unter umständen alles.
2. JBOD als einzelne platten statt volume -> kein unterschied zu "normaler pc konfiguration" ohne raid controller

naja ich persönlich verzichte gerne auf die kapazität einer platte wenn ich damit eine gewisse ausfallsicherheit habe.
Selbst in der heutigen Zeit finde ich den verlust von 2tb daten (seien es auch nur medien die man jederzeit wiederbeschaffen kann) nicht so prickelnd.
Vorallem weil man in der Regel schon einiges an zeit investiert hat in dinge wie sortieren, umbenennen etc.

Zum Thema performance gebe ich dir recht, allerdings setze ich bei sowas auch nicht auf selbst gebaute systeme, somit erübrigt sich das (in meinem fall).
mir ist gerade noch eingefallen das es beim Raid5 (zumindest bei den systemen großer hersteller) immer einen cache mit zusätzlicher Stromversorgung in form einer batterie gibt, wenn das mit dem cache bei einem Software raid anders gelöst ist wird die performance auch kein problem sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ereiche im Softraid 5 mit den 4 HDDs 125Mb/s Übertragungsrate
Write oder read? ;)

1. JBOD über alle platten als volume zerstört unter umständen alles.
2. JBOD als einzelne platten statt volume -> kein unterschied zu "normaler pc konfiguration" ohne raid controller
Er hat gesagt das der Verlust völlig egal ist. Daher gibt es wohl ein Backup und dann eine Platte nur für unnötige Verfügbarkeit vorzuhalten halte ich für Verschwendung.

mir ist gerade noch eingefallen das es beim Raid5 (zumindest bei den systemen großer hersteller) immer einen cache mit zusätzlicher Stromversorgung in form einer batterie gibt, wenn das mit dem cache bei einem Software raid anders gelöst ist wird die performance auch kein problem sein.
Da geht es um CPU & RAM der eigenständig im Controller vorhanden ist, die machen es performant.
Die Batterie für den Cache dient nur als Absicherung des flüchtigen Caches bei Stromunterbrechungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach deinem zweiten Post stelle ich mir noch die Fragen:
Wofür 8 Festplatten?
Warum RAID?
Wie viel Speicherplatz brauchst du?

Ich behaupte jetzt mal, wenn die Daten nicht relvant, wichtig sind, dann brauchst du auch kein RAID und somit auch keine 8 Platten!
Deswegen wäre jetzt essentiell zu wissen, wie viel Speicherplatz du brauchst? Für mich klingt das gerade nach einer, max. 2 Festplatte(n) mit <6TB
Hab ich recht :D ?
 
also ich wage ernsthaft zu bezweifeln das jemand bei einem 8bay nas und sei es auch nur mit 1tb platten bestückt wirklich absolut kein problem damit hat wenn die daten plötzlich weg sind.
Wie gesagt wenn meine nasbox (4x2tb raid 5) abraucht dann ist das nicht tragisch weil die daten weg sind, die krieg ich in ein paar tagen wieder.
Das ganze aber zu sortieren, umbenennen und durchschauen zwecks qualität möchte ich nicht so gerne nochmal machen.
wenn das gerät es hergeben würde, würde ich sogar noch ne hotspare Platte dazuschieben.
 
Weil es vielleicht zu deiner Nutzung passt werfe ich mal einen simplen Wechselrahmen als Idee in die Runde.

Wenn Ausfallsicherheit keine hohe Priorität hat und auf die Daten eh nur sporadisch zugegriffen wird (bzw. abgespeichert/verschoben werden) kann das auch mit Wechselrahmen funktionieren. Kostet nur einen Bruchteil der 400€.

Allerdings muss man die Verteilung der Daten selbst im Auge behalten und kann auch nur auf eine Platten gleichzeitig zugreifen.
 
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