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News RAM-Preissenkungen in weiter Ferne: AI will in 2027 mehr LPDDR als Apple und Samsung zusammen

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knoxxi schrieb:
Was das mit Feldhamstern zu tun hat, verstehe ich nicht.
Das war metaphorisch.
Irgend etwas fÀllt uns in DE halt immer ein um etwas zu stoppen.

Wenn der Bau eines Gaskraftwerkes schneller geht, als ein Unternehmen an das Stromnetz anzuschließen, stimmt aber auch etwas nicht.

Bleibt also dabei: Die Bereitstellung von KI wird in DE keine große Rolle spielen
Kein Strom, kein Platz - und zu viele Feldhamster :D
ErgÀnzung ()

Alphanerd schrieb:
Die produzieren nur eins: Infraschall, CO2, WĂ€rme und schmutziges Wasser.
Woher kommt das schmutzige Wasser?
Wenn so ein Ding steht, sollte es doch nur noch gekĂŒhlt werden?
Das warme Abwasser könnte man ja noch fĂŒr FernwĂ€rme nutzen.
 
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cookie_dent schrieb:
Woher kommt das schmutzige Wasser?
Wenn so ein Ding steht, sollte es doch nur noch gekĂŒhlt werden?
Der enorme Wasserverbrauch von Rechenzentren und Rechenclustern fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz verschĂ€rft globale Wasserkrisen. Neben dem schieren Wasserentzug zur KĂŒhlung gefĂ€hrden chemische ZusĂ€tze (wie Biozide) lokale Wassersysteme, wĂ€hrend Elektroschrott Ewigkeitschemikalien wie PFAS in die Umwelt freisetzt
https://share.google/aimode/aVH9zvGOFLLJmX5Rk
 
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cookie_dent schrieb:
Das war metaphorisch.
Irgend etwas fÀllt uns in DE halt immer ein um etwas zu stoppen.
Umverlagerte Umweltsauerein als „irgend etwas“ zu umschreiben ist schon interessant. Aber hey, jedem seine Agenda.

Im Maintal hĂ€tte der Netzanschluss wohl 2 Jahre gedauert, was zugegeben natĂŒrlich lĂ€cherlich lang ist. Aber ein Kraftwerk baust du auch nicht in Wochenfrist.
 
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knoxxi schrieb:
Umverlagerte Umweltsauerein als „irgend etwas“ zu umschreiben ist schon interessant.
Man/Ich stumpfe scheinbar ab in den heutigen Zeiten. đŸ€·â€â™‚ïž

Gibt sooo viel Schlimmes ueber das ich mich aufregen koennte. Das hier ist nur irgend etwas von dem Ganzen. 😒
 
nipponpasi schrieb:
Gibt sooo viel Schlimmes ueber das ich mich aufregen koennte
Das gibt es natĂŒrlich natĂŒrlich. Hunger, kriege, der weltweite Rechtsruck.

Trotzdem sollten wir uns jederzeit bewusst sein, dass der Planet fĂŒr uns als Spezies unbewohnbar werden wird, wenn wir nicht am besten gestern die Reißleine ziehen und wir uns weitere Umweltsauereien nicht mehr leisten können.

WĂ€hrend ich das geschrieben habe, hat Elon wieder reichlich NOx und Formaldehyd in Memphis produziert.
 
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mibbio schrieb:
Wenn du dich da mal nicht tĂ€uscht. Unternehmen und Behörden verwenden an ihren ArbeitsplĂ€tzen auch PCs (und Laptops) und der ganze Businessbereich dĂŒrfte vom Marktvolumen sogar deutlich grĂ¶ĂŸer sein als die "Gamer Bubble".
Ist mir bewusst, aber nach meinem GefĂŒhl sind unternehmen, bzw die entscheider dort etwas schmerzfreier als die masse an privatpersonen. werden pcs zu teuer bekommen die angestellten eben schwĂ€chere officegurken. der chef bekommt meiner erfahrung nach sowieso eine ausnahme sobald dem das zu wenig ist, der rest muss eher sehen wie er klarkommt. bzw die leute freuen sich sowieso ĂŒber die 'pc-verordnete kaffeepause' >.>
kp, traumatische erfahrung meinerseits mit leuten die ihre lahmarschigen rechner verteidigen als ob sie eine SSD am arbeitsplatz umbringen wĂŒrde.

aber wenn die masse plötzlich doppelt so viel fĂŒr ein smartphone zahlen muss? das bewegt doch sicher mehr als die meisten politischen proteste. da kann die fdp dann bei der wahl mit gĂŒnstigeren smartphones oder so werben.
NaturtrĂŒb schrieb:
...es heisst 'Linux'... :rolleyes:
Ich ging davon aus dass Lunix absicht ist wenn Unix/Linux gemeint ist. Unixoide klingt manchen irgendwie zu schlecht. Da ist dann z.b. MacOS (ab X) mit drin.
Also im grunde alles was im desktopbereich nicht windows ist.
 
Sam Miles schrieb:
Haben wir denn nicht noch irgendwo eine alte Speicherfabrik herum liegen? Völlig egal was die kann, deren Speicher wird sicher auch gekauft werden ^^.
öhm die alte 300mm fab von infineon/quimonda in dresden hatte da glaub speicher gemacht...aber das is 2008 drauf gegangen...da war der wechsel von ddr2 auf ddr3...das zeug wirst vermutlich nich mehr los....
die halle gibts noch aber wer da grade was da macht hab ich kein plan...
glofo fab1 auch in dresden liegt glaub ich noch oberhalb der 20nm das wĂ€ren die frĂŒhen ddr4 module oder ddr3...ob sich damit noch viel reißen lĂ€sst mag ich jetzt auch bezweifeln.
 
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knoxxi schrieb:
Umverlagerte Umweltsauerein als „irgend etwas“ zu umschreiben ist schon interessant. Aber hey, jedem seine Agenda.
Umweltsauereien sollten natĂŒrlich nicht statt finden.
Aus diesen GrĂŒnden sind bei uns schließlich letztes Jahr (nach BĂŒrgerprotesten) zwei Windparks mitten im heimischen Wald abgeblasen worden.
 
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EL-Xatrix schrieb:
da war der wechsel von ddr2 auf ddr3...das zeug wirst vermutlich nich mehr los....
die halle gibts noch aber wer da grade was da macht hab ich kein plan...
glofo fab1 auch in dresden liegt glaub ich noch oberhalb der 20nm das wĂ€ren die frĂŒhen ddr4 module oder ddr3...ob sich damit noch viel reißen lĂ€sst mag ich jetzt auch bezweifeln.
FĂŒr Ă€ltere Fertigungsverfahren und Speichergenerationen gibt es durchaus noch abnehmer, nur sind die Absatzmengen ĂŒberschaubarer. Sowas wird dann eher noch im Automotivebereich, fĂŒr Anlagensteuerung und insbesondere MilitĂ€r und Raumfahrt verwendet.

In den Bereichen ist robuste, langjĂ€hrig erprobte Technik wichtiger als maximale Performance. Besonders in der Raumfahrt wird der kram schweineteuer verkauft, obwohl es jahre- oder jahrzehntealte Technik ist. Denn dort muss die Technik strenge Anforderungen und zeitaufwĂ€ndige Zertifizierungen erfĂŒllen, bei gleichzeitig geringen StĂŒckzahlen. Das lassen die darauf spezialisierten Hersteller sich dann entsprechend vergolden.

Eine CPU oder DRAM fĂŒr den Einsatz in der Raumfahrt ist da gerne mal um den Faktor 10 bis 100 teurer im Vergleich zum (damaligen) Straßenpreis, selbst fĂŒr "veraltete" Technik.
 
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cookie_dent schrieb:
Wenn der Bau eines Gaskraftwerkes schneller geht, als ein Unternehmen an das Stromnetz anzuschließen, stimmt aber auch etwas nicht.
Den Stromanschluss braucht es zur Stabilisierung von Lastschwankungen ohnehin.

Eigene Kraftwerke sind fĂŒr Großverbraucher relativ normal. Auch außerhalb von DE.
Das wird dann meist so dimensioniert, dass es bei Volllast den eigenen Bedarf zu Nichtstoßzeiten deckt.
Zu Stoßzeiten (besonders energieintensive Prozessschritte, z. B. in der Chemie oder Montanindustrie) wird dann aus der öffentlichen Stromerzeugung zugekauft.

Ansonsten ziehen Erdkabel- und N-1-Pflicht die Kosten und Dauer eines Anschlusses natĂŒrlich in die LĂ€nge.
 
mae schrieb:
dass sie angehalten werden, eine gewisse Menge mit KI zu machen, und dass es da irgendeinen Rueckflussdeal gibt, der die Tokens dafuer fuer Oracle billig oder gratis macht.

Jap, das hatte ich schon unter einer anderen Meldung geschrieben: Es ist sogar mittlerweile soweit das es teils Quotas zu erfĂŒllen gilt, ansonsten ist der Arbeitsplatz bedroht. Da der Mensch findig ist, haben viele das Problem halt einfach via Tools gelöst, die einfach sinnlos Tokens verballern... Nennt sich Token-Maxing. Was das sinnlos Energie verbrĂ€t und die Blase weiter befeuert... đŸ€Šâ€â™‚ïž
 
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MaverickM schrieb:
Es ist sogar mittlerweile soweit das es teils Quotas zu erfĂŒllen gilt, ansonsten ist der Arbeitsplatz bedroht
Ja, hab ich auch gehoert. Echt schlimm! 😼‍💹
 
mibbio schrieb:
FĂŒr Ă€ltere Fertigungsverfahren und Speichergenerationen gibt es durchaus noch abnehmer, nur sind die Absatzmengen ĂŒberschaubarer. Sowas wird dann eher noch im Automotivebereich, fĂŒr Anlagensteuerung und insbesondere MilitĂ€r und Raumfahrt verwendet.
ja das es durchaus abnehmer gibt ist mir klar, aber kannst du mit dem bedarf jetzt ne ganze fertigung auslasten...als neu oder wiedereinsteiger die teile produzieren und im markt auch verkauft bekommen? idealerweiße mit dickem gewinn?

grad mal geschaut 4gb ddr3 gibts fĂŒrn 10er...das sind 2,5€ pro GB bei ddr5 musst du da mindestens noch ne 1 vorne ran schreiben...
da mach gleich den ersten ddr sd-ram oder edo fĂŒr die noch Ă€lteren, da gibts vermutlich noch weniger die das herstellen...und ja fĂŒr manche anlagensteuerungen reicht nen 486er auch dicke zu...
 
mibbio schrieb:
Besonders in der Raumfahrt wird der kram schweineteuer verkauft, obwohl es jahre- oder jahrzehntealte Technik ist. Denn dort muss die Technik strenge Anforderungen und zeitaufwĂ€ndige Zertifizierungen erfĂŒllen, bei gleichzeitig geringen StĂŒckzahlen. Das lassen die darauf spezialisierten Hersteller sich dann entsprechend vergolden.

Ja, allerdings sind die Stueckzahlen so gering, dass man da einmal produziert, und die Dinger dann vom Lager weg ueber die naechsten Jahrzehnte verbaut. Lagerhaltung kostet zwar auch etwas, aber das Aufrechterhalten einer veralteten Fab auch.

Eine CPU oder DRAM fĂŒr den Einsatz in der Raumfahrt ist da gerne mal um den Faktor 10 bis 100 teurer im Vergleich zum (damaligen) Straßenpreis, selbst fĂŒr "veraltete" Technik.

Strassenpreis ist gut. Der Harris RTX2000 wurde z.B. fuer Strahlungsfestigkeit in Silicon-on-Sapphire produziert. Wurde zwar auch auf der Erde eingesetzt, aber war nie richtig billig. Und er wurde eben auch im Weltraum eingesetzt, z.B. im Lander Philae der Rosetta-Sonde.
Ich weiss nicht, wie lange der RTX2000 produziert wurde, aber soweit ich gelesen habe, haben die den irgendwann in den 1990ern eingestellt. Aber dann kamen regelmaessig Meldungen, dass wieder welche verkauft werden, offenbar weil einer der Kaeufer keine weiteren Projekte mehr damit plante und sein Lager aufloeste. Auf ebay ist gerade einer zu finden.
ErgÀnzung ()

Alphanerd schrieb:
So kann man schön einen Bedarf vortÀuschen, der so gar nicht existiert.

Das mag jetzt fuer OpenAI etc. das Wichtige sein, aber warum macht Oracle da mit?

Mich hat das an die Geschichten erinnert, die ich anderswo zum Thema outsourcing gehoert habe. So habe ich von Siemens-Leuten vor vielleicht 20 Jahren gehoert, dass es Vorgaben von oben gab, wieviel sie outsourcen sollten (nach Kroatien WIMRE). Heute wird halt in Richtung KI outgesourced. Und was die Idee betrifft, dass man mit der erhoehten Produktivitaet mehr Umsatz machen koennte, das war damals nicht das Ziel (einer meiner Kontakte hatte gemeint, dass die sich doch darum bemuehen sollten), sondern nur, die Lohnkosten zu reduzieren.

Ein Kontakt bei Honeywell hat mir ein paar Jahre spaeter erzaehlt, dass sein Projekt an zwei Inder uebergeben wurde, und er denen die Aufgabenstellung fuer eine Aenderung stellen sollte und das Ergebnis dann noch einmal kontrollieren. Am Ende hat er mehr Zeit damit verbracht, den Code, den sie geschrieben haben, zu verbessern, als wenn er das gleich selbst gemacht haette. Manche Berichte ueber KI-Einsatz lesen sich aehnlich, andere sind viel positiver.
 
Zuletzt bearbeitet:
mae schrieb:
Ja, allerdings sind die Stueckzahlen so gering, dass man da einmal produziert, und die Dinger dann vom Lager weg ueber die naechsten Jahrzehnte verbaut. Lagerhaltung kostet zwar auch etwas, aber das Aufrechterhalten einer veralteten Fab auch.
Mit dem dortigen Preis von einem Exemplar ist da quasi die komplette Produktionsmenge inkl. Lagerkosten vermutlich direkt mitbezahlt.

Aber gibt halt dann auch noch die anderen Branchen, wo man durchaus angestaubte Fertigungstechnik absetzen kann und ggf. auch in StĂŒckzahlen, die zumindest eine kleine Fab wirtschaftlich machen. Bei diversen SoC fĂŒr IoT werden auch immer noch Ă€ltere Fertigungstechniken verwendet. Beispielsweise 40nm und teil 28nm beim ESP32 und auch die Microcontroller in smarten Leuchtmitteln, Steckdosen und Ă€hnlichem Kram nutzten ebenfalls so alte Nodes.
 
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