News Razer Cobra HyperSpeed: Kabellose Maus für Rechtshänder komplettiert die Serie

Mr. Smith schrieb:
Siehe z.B. die Razer Basilisk V3 Pro für 179€ UVP.
Die ist inzwischen 3 Jahre alt und kostet immer noch mindestens 162€ + Versand. Die Maus ist also in 3 Jahren nur um wenige Prozent-Punkte unter den UVP gefallen. Und das trifft auf fast jede Maus zu.
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Quelle: idealo

Die DeathAdder V3 Pro hat einen UVP von 150 EUR und wird derzeit für 69,90 EUR verhökert.
 
Mr. Smith schrieb:
Die anderen Marken empfinde ich ebenfalls als marktüblich
Was du empfindest, ist eben nebensächlich und hat mit der breiten Masse wenig zu tun. Die Marken, die du nennst, sind für 99% der Masse kaum ein Begriff, darum auch nicht marktüblich.

Mr. Smith schrieb:
Warum verlangt dann VW nicht Porsche-Preise?
Du kannst Autos nicht mit Gaming-Mäusen vergleichen. 1. ist die Leistungsspanne eine ganz andere Dimension, 2. Zahlt man auch kräftig mehr für Markennamen, Prestige und Restwert des Objekts (Erforsche einfach mal die Herstellungskosten eines Autos und zu welchem Preis es dann verkauft wird) und 3. Hast du viel viel mehr Einzelteile, wo massive Qualitätsunterschiede bestehen können. Weitere Punkte schenke ich mir.

Mr. Smith schrieb:
Razer bietet für den Preis einfach eine unangemessene Leistung. Ob die Marke weithin bekannt ist oder nicht, ändert doch daran nichts. Warum sollte ich für 120€ einen Plastik-Bomber kaufen, wenn ich für 110€ eine Voll-Magnesium-Maus kaufen kann, die in der Produktion viel komplexer+teurer ist und letztlich auch deutlich robuster/stabiler/unempfindlicher?!
Darum geht es doch nicht und du scheinst es nicht zu verstehen. Es verlangen durch die Bank alle bekannten Marken solche Preis, wieso also soll es Razer nicht tun?! Hier geht es nicht um Qualität, sondern einfach nur um "teure Pro Gaming Maus = Pro Leistung". So denkt nunmal die breite Masse.

Mr. Smith schrieb:
Was soll man da verwechseln?
Es ist ja nicht so, dass die Mäuse im Realmarkt plötzlich nur noch die Hälfte des UVP's kosten würden.
Doch eben schon. Wenn auch nicht gleich die Hälfte.

Mr. Smith schrieb:
Nächstes Beispiel: Sportausrüstung. Jedes eingesparte Gramm wird in Gold aufgewogen. Oder meinetwegen auch schwere E-Bikes mit einem "leichten Carbon-Rahmen", was am Ende dann auch nur 2kg einspart.
Das kannst du eben nicht vergleichen. Jetzt mal Magnesium-Gehäuse außen vor gelassen, wird bei Mäusen einfach nur an Gewicht gespart, indem man auf Wandstärke, Stabilisierungen, Zusatztasten und co. verzichtet. Hier geht es nicht um High-End-Kunststoffe, die auch besonders langlebig und stabil sind, sondern einfach nur um das Weglassen von zusätzlichem Material (wie gesagt, einfach nur mal so eine Maus aufschrauben und staunen, wie wenig da drin ist, im gegensatz zu früheren Mäusen, wo teilweise doppelte Wandstärken verbaut wurden).
 
Zuletzt bearbeitet:
JackA schrieb:
119€ für so eine Maus ist doch heute marktüblich

Machts das besser, wenn die Konkurrenz aus China (VXE und Co.) wesentlich günstiger bei fast gleicher Qualität produziert? Oder Pulsar und Co. zum ähnlichen/gleichen Preis die deutlich besseren Mäuse abliefern?
Ergänzung ()

JackA schrieb:
Die Marken, die du nennst, sind für 99% der Masse kaum ein Begriff, darum auch nicht marktüblich.

Hast du dich mit @xexex zusammen getan? Der hat letztens das gleiche Argument bei einem ähnlichen Thema hervorgeholt... :D

Ist doch einfach irrelevant, ob die Masse das kennt oder nicht.
 
MaverickM schrieb:
Oder Pulsar und Co. zum ähnlichen/gleichen Preis die deutlich besseren Mäuse abliefern?
Das zu beweisen oder zu widerlegen ist halt immer das Schwierige. Auf welche Quellen kann man sich da berufen?
Du wirst für jede Maus Beispiele in Bewertungen oder Forenbeiträgen finden, die besagen, dass ein Modell des Herstellers XYZ totaler Rotz ist (ja, auch bei Pulsar).

Es wird bei Gaming-Mäusen schon seit jeher ziemlich pauschalisiert, was die Kritik betrifft.
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeiten, als es hieß "kauf keine Roccat Kone, da geht bei allen das Mausrad kaputt!", "Logitech hat Doppelklicks", ... usw.
Viele Hersteller hatten auch tatsächlich schon Modelle, wo bestimmte Probleme überdurchschnittlich oft auftraten. Das heißt aber nicht, dass dann gleich die gesamte Produktpalette betroffen ist und auch alle Nachfolgemodelle.
Ich habe selbst eine Razer Viper V2 Pro retourniert, weil das Mausrad nicht das gemacht hat, was ich wollte. Meine Cobra Pro und die DeathAdder V3 Pro arbeiten jedoch bisher tadellos.

Man sollte aber bedenken, dass je häufiger ein Produkt verkauft wird, umso mehr Berichte findet man, wo User Probleme haben. Wenn ich also (beispielhaft) 10000 Rezensionen zu Produkt A anschaue und davon 100 vernichtend sind, dann ist das Produkt nicht zwingend schlechter, als Produkt B, das 1000 Rezensionen hat, mit "nur" 10 üblen Bewertungen.
(Für diejenigen, die es mit Mathe nicht so haben: im (fiktiven) Beispiel haben beide Produkte die gleiche "Ausfallrate" von 1%)

Was auch oft unter den Tisch fällt:
Einige Leute kaufen Hardware auch nach dem "Ökosystem". Razer bietet (wie teilweise auch Logitech, SteelSeries und andere) Mäuse, Tastaturen, Headsets, Webcams, RGB Controller, ... usw. die dann mit einer gemeinsamen Software gesteuert und synchronisiert werden. Das muss man nicht gut finden, aber ist für manche sicher ein Argument.

Letztendlich geben sich die ganzen Mäuse (auch die Chinamarken) zum Straßenpreis (!) meist nicht wahnsinnig viel (Ausnahmen bestätigen natürlich - wie immer - die Regel). Man bekommt ähnliche Technik zum ähnlichen Preis. Lediglich bei den Topmodellen wird dann oft ein unverhältnismäßig hoher Aufschlag verlangt.
 
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Creeping.Death schrieb:
Völlig falsche Maus herausgesucht... das ist die "V3 Pro 30K" von 2022 und somit 3 Jahre alt.
Die aktuelle Version ist die "V3 Pro 35K" von 2024. Bzw. die Anniversary-Edition von 2025.

Bei der 35K kommt es auch auf die gewählte Farbe an. Alle hatten initial den gleichen UVP; aber das was sich halt nicht so gut verkauft, kostet inzwischen logischerweise weniger und sieht entspr. den extremeren Preisverfall.

Anniversary ist von 179€ auf 169€ gesunken (-6%).
Die 35K in schwarz von 179€ auf 145€ (-20%).
Die 35K in weiß von 179€ auf 141€ (-22%).

Nichts hat sich hier auch nur annähernd halbiert.

Creeping.Death schrieb:
Die DeathAdder V3 Pro hat einen UVP von 150 EUR und wird derzeit für 69,90 EUR verhökert.
Was ebenfalls nicht stimmt. Die 69,90€ zahlst du für die Version, die einfach keine Sau haben will: die Fortnite-Edition. Zudem ist das ebenfalls nicht das aktuelle Modell. Das wäre inzwischen die DAV V4 Pro. Die ist noch keinen einzigen Cent unter UVP gerutscht.

Und selbst wenn du bei der V3 Pro bleiben willst, wäre die aktuellste Version diese:
Razer DeathAdder V3 Pro 8K -> 189€ auf 153€ (-20%)
Razer DeathAdder V3 Pro Faker Edition -> 2,5 Jahre alt und aktuell 15% über UVP.
Und auch die weiße oder schwarze Ausführung liegt immer noch bei 100€.

Natürlich ist das ein Drittel unter dem anfänglichen UVP, aber die Dinger sind über 3 Jahre alt und der Nachfolger ist bereits auf dem Markt. Dass verjährte Hardware generell günstiger wird, ist kein Geheimnis.

Und auch bei den eingangs erwähnten Modellen, sehe ich keinen so krassen Preisverfall, selbst wenn die schon z.T. jahrelang auf dem Markt sind:

Logitech G Pro X Superlight 2 (-32%)
GProX-SL2.PNG


Corsair M75 (-18%)
M75.PNG



Turtel Beach Kone II Air (-13%)
KoneIIAir.PNG


Preisverfall ja, aber im absolut normalen Rahmen. Nichts wird hier zu einem Drittel des UVP verschleudert... hässliche Fortnite Editions mal ausgenommen. Eine Faker-Edition zeigt aber auch, dass sich der UVP durchaus auch in die entgegengesetzte Richtung entwickeln kann.

Und speziell EndGameGear sticht heraus. So ziemliche jede Maus dieser Marke (egal wie alt) hat sich so gut wie überhaupt nicht verändert. Die kommen zu vertretbaren Preisen auf den Markt und halt nicht mit künstlich aufgeblasenem UVP. Dafür bleiben sie aber auch über Jahre hinweg im Preis identisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Joah, und nu?
 
Mr. Smith schrieb:
Was ebenfalls nicht stimmt... die 69,90€ zahlst du für die Version, die einfach keine Sau haben will: die Fortnite-Edition. Zudem ist das ebenfalls nicht das aktuelle Modell. Das wäre inzwischen die DAV V4 Pro. Die ist noch keinen einzigen Cent unter UVP gerutscht.

Und selbst wenn du bei der V3 Pro bleiben willst, wäre die aktuellste Version diese:
Razer DeathAdder V3 Pro 8K -> 189€ auf 153€ (-20%)
Razer DeathAdder V3 Pro Faker Edition -> 2,5 Jahre alt und aktuell 15% über UVP.
Und auch die weiße oder schwarze Ausführung liegt immer noch bei 100€ .
Ob das Ding schwarz, weiß oder bunt ist, ist für den "Gegenwert" (der hier ja diskutiert wird) unerheblich.
Aber selbst die schwarze Variante gibt es für knapp 90 EUR.
Nein, das ist nicht die V4, aber das macht die V3 ja nicht schlechter? Natürlich ist die V4 noch nicht im Preis abgerutscht, da sie gerade erst auf den Markt kam.

Die aktuellste Version der V3 Pro ist nicht die von dir genannte 8k-Edition. Das ist jur ein Bundle aus V3 Pro und dem 8K Dongle. Die Faker-Edition ist halt eine Spezialausgabe die (womöglich) limitiert ist und anscheinen sehr begehrt.

Mr. Smith schrieb:
Völlig falsche Maus herausgesucht... das ist die "V3 Pro 30K" von 2022.
Die aktuelle Version ist die "V3 Pro 35K" von 2024. Bzw. die Anniversary-Edition von 2025.
Nein, ich habe die Maus herausgesucht, die du genannt hattest, nämlich die "Basilisk V3 Pro". Die wird auch so bei Razer geführt (die heißt nicht V3 Pro 30k). Das Modell mit dem neueren Sensor heißt Razer Basilisk V3 Pro 35K. Letztere ist noch verhältnismäßig neu und entsprechend teurer. Dass das so die Regel ist, wurde hier im Thread schon mehrfach gesagt und wird auch von niemandem bezweifelt.
Ergänzung ()

Mr. Smith schrieb:
Die kommen zu vertretbaren Preisen auf den Markt und halt nicht mit künstlich aufgeblasenem UVP
Kosten dich dann aber sogar etwas mehr, als eine Razer mit vergleichbarer Technik zum Straßenpreis. Was ist dann dabei gewonnen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Creeping.Death schrieb:
Es wird bei Gaming-Mäusen schon seit jeher ziemlich pauschalisiert, was die Kritik betrifft.
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeiten, als es hieß "kauf keine Roccat Kone, da geht bei allen das Mausrad kaputt!", "Logitech hat Doppelklicks", ... usw.
Es muss überhaupt nichts pauschalisiert werden...
Jeder Hersteller hat seine eigenen Probleme und die variieren von Model zu Model.

Logitech G903 Hero LightSpeed -> laufend Doppelklick-Fehler
Logitech G Pro X Superlight 2 in weiss -> vergilbt binnen weniger Wochen komplett
Logitech MX Master 3S -> die Silikonhaut gibt ihren Weichmacher ab und fängt an zu kleben

Da finde ich zu jedem Hersteller Probleme. Nur häuft es sich bei einigen Herstellern sehr auffällig.
Und das sind leider gern die hochpreisigen Marken... wie auch Razer.

Ich hatte übrigens die allererste Roccat Kone (anno 2007/2008). Die ist am Doppelklick verreckt und nicht am Mausrad. Leider hat sie trotzdem kein Jahr gehalten.

Creeping.Death schrieb:
Man sollte aber bedenken, dass je häufiger ein Produkt verkauft wird, umso mehr Berichte findet man, wo User Probleme haben. Wenn ich also (beispielhaft) 10000 Rezensionen zu Produkt A anschaue und davon 100 vernichtend sind, dann ist das Produkt nicht zwingend schlechter, als Produkt B, das 1000 Rezensionen hat, mit "nur" 10 üblen Bewertungen.
(Für diejenigen, die es mit Mathe nicht so haben: im (fiktiven) Beispiel haben beide Produkte die gleiche "Ausfallrate" von 1%)
Was sollte man da bedenken... so funktioniert Prozentrechnung.
Und wenn eine Maus überwiegend negativ rezensiert wird, dann kaufe ich sie nicht. Genau dafür hat man ja auf den div. Plattformen die Sammelrezensionen. Einer Einzelmeinung folgend, sollte niemand irgendeine Kaufentscheidung treffen.

In deinem Beispiel müsste ich dann anteilig auch viel mehr Reviews und positive Rezensionen zu dem Produkt finden. Das Inet besteht ja doch nicht nur aus negativen Stimmen. Am Ende gleicht sich das dann ja wieder aus.

Creeping.Death schrieb:
Was auch oft unter den Tisch fällt:
Einige Leute kaufen Hardware auch nach dem "Ökosystem". Razer bietet (wie teilweise auch Logitech, SteelSeries und andere) Mäuse, Tastaturen, Headsets, Webcams, RGB Controller, ... usw. die dann mit einer gemeinsamen Software gesteuert und synchronisiert werden. Das muss man nicht gut finden, aber ist für manche sicher ein Argument.
Wer sich nur wegen der RGB-Beleuchtung in einem Ökosystem einfangen lässt, dem ist leider (in aller Regel) ohnehin kaum zu helfen. Der muss dann einfach mit durchschnittlichen Produkten oder überzogenen Preisen leben.

Creeping.Death schrieb:
Letztendlich geben sich die ganzen Mäuse (auch die Chinamarken) zum Straßenpreis (!) meist nicht wahnsinnig viel (Ausnahmen bestätigen natürlich - wie immer - die Regel). Man bekommt ähnliche Technik zum ähnlichen Preis.
Es wurden mehrfach Beispiele genannt, die das Gegenteil belegen.
Für 90€ bekomme ich Magnesium-Mäuse mit Top-Sensor,-MCU und -Switches (z.B. Attack Shark R3)

Will ich das Gleiche von Razer, kostet das 320€ in schwarz bzw. 340€ in weiss.
Warum genau kostet diese Maus das 3,5-fache? Weil Razer drauf steht?!
Ihr Kernargument war ja (mal wieder) das Gewicht. Leider ist die 90€-Variante auch noch um mehrere Gramm leichter.

Gibt es sonst noch Magnesium-Mäuse von Razer?! Leider nein.
Absolut garnichts rechtfertigt solche Preise.

Und daher ist auch der Preis der Razer Cobra Hyperspeed mehr als fraglich.
Ein Plastik-Bomber mit Innereien von der Stange für 120€.

Als Vergleich könnte man z.B. für 10€ weniger auch eine komplette Carbon-Maus haben (38g).
Ebenfalls mit PixArt 3395-Sensor, Web-Driver, identischer Akku, besserer Click-Latenz als bei Razer, Wireless-Dongle mit LCD-Display für Zusatzinfos wie Akkustand etc. Grip-Tape ist im Lieferumfang enthalten (muss bei Razer separat gekauft werden und selbst das kostet schon wieder zweistellig).

Die Razer-Tax steht in keinem Verhältnis dazu...

Kommando schrieb:
Ich denke, du hast den Sachverhalt schon ganz gut verstanden.

Hier wird damit argumentiert, dass der "Straßenpreis" ja ohnehin ein völlig anderer sein wird. Es werden ja Beispiele wie die DAV3Pro "Fortnite Edition" angeführt, die tatsächlich 57% unter UVP liegen, weil sie einfach niemand haben will. Dieser Einzelfall ist aber schlicht kein valider Vergleich.

Andere beliebte Gaming-Mäuse liegen nach X Jahren bestenfalls ein Drittel unter dem UVP. Damit wäre die Cobra Hyperspeed immer noch bei 80€ (falls der Preis überhaupt so weit fällt) ... und auch das ist, verglichen mit der Konkurrenz, immer noch ein schlechter Preis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mr. Smith schrieb:
Die ist am Doppelklick verreckt und nicht am Mausrad. Leider hat sie trotzdem kein Jahr gehalten.
Siehst du, ich habe zwei Kones die funktionieren bis heute hervorragend (und haben eine 13, eine 8 Jahre auf dem Buckel). Was beweist das?
Mr. Smith schrieb:
Einer Einzelmeinung folgend, sollte niemand irgendeine Kaufentscheidung treffen.
Das sollten gerne alle potenziellen Käufer berücksichtigen.
Mr. Smith schrieb:
In deinem Beispiel müsste ich dann anteilig auch viel mehr Reviews und positive Rezensionen zu dem Produkt finden. Das Inet besteht ja doch nicht nur aus negativen Stimmen. Am Ende gleicht sich das dann ja wieder aus.
Ist ja auch so. Auf was ich aber hinaus wollte ist, dass viele Leute nur sehen, dass es sehr viel mehr negative Rezensionen zum einen als zum anderen Produkt gibt - aber eben nur absolut und nicht relativ.
Mr. Smith schrieb:
Wer sich nur wegen der RGB-Beleuchtung in einem Ökosystem einfangen lässt, dem ist leider (in aller Regel) ohnehin kaum zu helfen.
Warum hast du dir nur RGB herausgepickt? Das war nur ein Punkt unter vielen...
Mr. Smith schrieb:
Es wurden mehrfach Beispiele genannt, die das Gegenteil belegen.
Für 90€ bekomme ich Magnesium-Mäuse mit Top-Sensor,-MCU und -Switches (z.B. Attack Shark R3 )
Ja klar, such dir einen Spezialfall heraus, der deiner Argumentation unterstützt.
Nehme ich auf die Schnelle mal eine ATTACK SHARK AJAZZ AJ139PRO (schwarz) für 67,99 EUR und setze sie einer Razer Viper V3 HyperSpeed für 54,90 EUR gegenüber , dann geben sich die nicht viel. Bevor du dich jetzt an Details festbeißt, ich habe die technischen Details nur überflogen (aber die Sensorik ist recht ähnlich).
Mr. Smith schrieb:
Und daher ist auch der Preis der Razer Cobra Hyperspeed mehr als fraglich.
Ein Plastik-Bomber mit Innereien von der Stange für 120€.
Wieder nimmst du ein Modell, das gerade erst auf den Markt kam. Wir drehen uns im Kreis.

MaverickM schrieb:
Bestimmt aber nur die von ausgesuchten Testern, welche "meine" bevorzugte Marke gut dastehen lassen?
Es gibt leider kaum Tests (wenn überhaupt) die auf die Qualität nach zwei Jahren Benutzung eingehen.

Die Statistik auf Galaxus lässt aber beispielsweise Pulsar ziemlich mäßig aussehen:
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(Rückgabequote)

1753358616617.png

(Gewährleistungsfallquote)
 
Creeping.Death schrieb:
Es gibt leider kaum Tests (wenn überhaupt) die auf die Qualität nach zwei Jahren Benutzung eingehen.

Ist auch mit einer Sample-Größe von 1 meist schwer zu quantifizieren. Rückgabequoten taugen auch nicht viel, vor allem, wenn es nur von einem Händler ist.

Und das Razer, König der schlechten Qualität, so gut dasteht glaubst Du wohl selbst nicht.
 
MaverickM schrieb:
Und das Razer, König der schlechten Qualität, so gut dasteht glaubst Du wohl selbst nicht.
Was ich glaube ist irrelevant.
Du hast geschrieben, man solle sich auf Tests verlassen, aber welche denn?
 
Na dann kannst Du dir meine Antwort darauf ja auch direkt denken.
 
Man könnte aber - Spaß beiseite - z.B. bei RTINGS.com schauen und dort lesen:
The Razer Viper V3 Pro is the best gaming mouse we've tested. It's the successor to the Razer Viper V2 Pro, our previous top pick, improving on it in several ways.
"Best Lower Mid-Range Gaming Mouse" ist übrigens die Razer Basilisk V3. :)

...und wer jetzt denkt, "boar, was für ein Razer-Fanboy":
Ich habe nur deshalb als aktuelle Maus eine DeathAdder V3 Pro, weil sie die physikalisch größte Maus war, die mit halbwegs aktueller Sensorik bestückt ist. Ich habe auch Mäuse von Roccat, Asus, Logitech, Acer und sogar Apple hier liegen. Die Logitech (G Pro X Superlight) ist am Homeoffice-Rechner angemeldet, die Asus ROG Gladius II am Rechner der Kinder.

Warum ich hier Razer "verteidige" ist lediglich der Tatsache geschuldet, dass mir einige Aussagen hier zu sehr nach Stammtisch und Paulaner Garten klingen.
 
Creeping.Death schrieb:
Warum hast du dir nur RGB herausgepickt? Das war nur ein Punkt unter vielen...
Du selbst sprichst von der "Synchronisation" ziwschen Maus, Tastatur, HeadSet, Webcam des gleichen Herstellers. Was genau, kann ich denn bitte zwischen all diese Geräten syncen, wenn nicht die RGB-Beleuchtung?

Das ist einfach das einzige Feature, dass hier in Frage kommt und genau deswegen, habe ich es auch benannt.

Creeping.Death schrieb:
Ja klar, such dir einen Spezialfall heraus, der deiner Argumentation unterstützt.
Das ist kein Spezialfall.

Ich kann überall Magnesium-Mäuse bekommen... für einen 2-stelligen Einkaufswert.
Razer hat nur eine solche Maus im Portfolio und die kostet weit über 300€.

Creeping.Death schrieb:
Nehme ich auf die Schnelle mal eine ATTACK SHARK AJAZZ AJ139PRO (schwarz) für 67,99 EUR und setze sie einer Razer Viper V3 HyperSpeed für 54,90 EUR gegenüber , dann geben sich die nicht viel. Bevor du dich jetzt an Details festbeißt, ich habe die technischen Details nur überflogen (aber die Sensorik ist recht ähnlich).
Erstmal sagtest du selbst, die Farbe sei egal?!
Die schwarze bekomme ich für 59€ und die weiße noch günstiger. Warum nennst du also 68€ als Preis?!

In welcher Welt ist die Razer Viper V3 Hyperspeed hier bitte der bessere Deal..? Die Unterschiede sind eklatant. Wenn du die Eckdaten eh nur überflogen hast, dann stelle Razer doch bitte nicht als die bessere Maus dar. Das macht doch den kompletten Abseits deines Post's sinnlos...

Die Viper V3 Hyperspeed kommt mit einer DoubleAA-Batterie daher. Wohlgemerkt ist das kein Akku. Die Batterie ist SingleUse und kann dann weggeschmissen werden. Danach muss ich mir einen AA-Akku kaufen...

Dann wiegt sie auch wieder 82g (wird aber überall als Leihgtweight beworben) und hat 0,0 Zubehör im Lieferumfang und nur Switches mit 60 Mio.Klicks MTBF. Nebenbei hat sie keinen USB-Anschluss und kann auch nicht wired betrieben werden (!). Ist die Batterie leer, ist die Maus nutzlos... Betrieb am Kabel unmöglich.

Abgesehen davon, dass ich die AJAZZ AJ159 für 39,99€ kaufen würde (die zieht ohnehin Kreise um die Viper V3 Hyperspeed), ist selbst die von dir extra als "schlechtere Maus" herausgepickte AJ139 der Viper V3 Hyperspeed doch ebenfalls nur überlegen...?!

Der Sensor ist identisch; das war's dann aber auch.
Die AJ139 kommt mit integr. Akku und nicht mit einer AA-Batterie daher.
Die Switches sind Huano Dots mit 80 Mio.Klicks MTBF (also 33% mehr, als bei der Razer).
Sie ist gute 23g leichter (59g vs 82g).
Der Mausrad-Encoder ist besser (TTC Gold Encoder).
Die AJ139 kommt natürlich mit USB-C Kabel und kann wired betrieben werden.
Ersatz-Mausfüsse aus PTFE im Lieferumfang (bei Razer wieder mal nicht).

Creeping.Death schrieb:
Wieder nimmst du ein Modell, das gerade erst auf den Markt kam. Wir drehen uns im Kreis.
... :freak:
Um genau dieses Model dreht sich die gesamte News und genau deswege schreibe ich hier auch.
Und wie ich bereits geschrieben habe, kann die Maus durchaus in den kommenden Monaten/Jahren durchaus auch auf 80€ Realpreis absinken... dann ist sie aber immer noch ein grottenschlechter Deal.

Creeping.Death schrieb:
Bestimmt aber nur die von ausgesuchten Testern, welche "meine" bevorzugte Marke gut dastehen lassen?
Es gibt leider kaum Tests (wenn überhaupt) die auf die Qualität nach zwei Jahren Benutzung eingehen.

Die Statistik auf Galaxus lässt aber beispielsweise Pulsar ziemlich mäßig aussehen:
Razer 3,4%
(Rückgabequote)

Razer 1,9%
(Gewährleistungsfallquote)
Und genau hier betreibst du wieder CherryPicking vom Feinsten (und das weißt du selbst auch ganz genau)

Die "Rückgabequote" ist generell nicht von Belang. "Gefällt mir nicht. Schicke ich zurück". -> Quote steigt.
Obwohl das Produkt selbst eigentlich makellos gewesen sein mag. Wenn dann interessiert nur die Gewährleistungsquote; denn nur die beschreibt einen Defekt innerhalb der Garantie-Zeit.

Und genau da liegt Pulsar z.B. 13 Plätze vor Razer... Und natürlich sieht 1,2% für Pulsar vs 1,9% für Razer jetzt nicht so dramatisch aus. Allerdings heißt das real, dass "58% mehr" Razer-Mäuse einen Defekt innerhalb der ersten 24 Monate aufweisen, als das bei Pulsar der Fall ist.

Das hieße z.B. dass bei 5000 verkauften Mäusen bei Pulsar 60 Stk. ausfallen und bei Razer 95 Stk.
Auch hier sehe ich keinen Kaufgrund für Razer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Creeping.Death schrieb:

Rtings ist eine gute Quelle als Datenbank aber keineswegs universal unfehlbar bei allen Tests. Bei Mäusen vertraue ich da doch lieber anderen Testern.

Haben die die Nischenanbieter überhaupt großartig getestet?
 
@MaverickM Kein Test ist unfehlbar.

Die haben zumindest viel mehr getestet, als alle anderen Seiten.
Dazu zählen auch Scyrox, WLMouse, Ninjutso, VXE, Pulsar, ... kann man sehen, wenn man ganz nach unten scrollt.
 
Creeping.Death schrieb:
Kein Test ist unfehlbar.

Es gibt aber Tester die in bestimmten Bereichen deutlich versierter und kompetenter sind als andere.
 
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