Recht: Frage Fitnessstudio

PhilS1984

Lt. Commander
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Sep. 2009
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Hallo liebe Gemeinde.

Hatte heute im Fitnessstudio ein Problem.

1. In unserem Fitnessstudio sind kleidervorschriften. Männer nur mit Shirts die die Schultern und oberen arm bedecken. Frauen dürfen alles tragen.

So ich bin seit 2 Jahren da und heute wurde ich auf einmal angesprochen vom Trainer ich solle doch demnächst ein anderes Shirt anziehen. Ich so: wie? Habe ich seit 2 Jahren an. Ich soll nach angeregter Diskussion ein "längeres shirt" anziehen.

So 1. Shirt war so lang wie andere es auch anhaben. Und es war kein tanktop sondern hatte arme.
2. Kann man das fitnesstudio verklagen. (diskriminierung und begrenzung der persönlichen Freiheit?)
3. Verletzung der Gleichberechtigung.

Wie seht ihr das?
 
Sorry aber man kann sich auch ein Loch in die Kniescheibe bohren und Radieschen reinpflanzen...

Ist deren Besitz und da dürfen die die Vorschriften machen. Außerdem hast du ja nen Vertrag unterschrieben und da stehts vermutlich drin.
 
Hausrecht - wird man wenig Chancen haben.
 
Sowas habe ich ja noch nie gehört...


Was ist das den für ein Studio?

Eine Kette oder ein kleines, "freies" Studio?
 
Wenn es Kleidervorschriften gibt hält man sie ein, du hast ja mit dem Vertrag zugestimmt. Nur weil die 2 Jahre lang gegen die Vorschrift verstoßen durftest hast du noch lange kein Recht darauf, es weiter tun zu dürfen - und du willst jetzt darauf klagen, die Vorschriften missachten zu dürfen? Leute wie dich kenne ich aus meinem Studio auch, 10.000 Volt in den Armen, aber im Kopf ... :D

Außerdem freue dich doch, wenn die Frauen leichter gehen dürfen ;).
 
...wird maximal mit Niederspannung gearbeitet^^

du musst dich dort ja nicht aufhalten, die können auch sagen Männer nur in Badehose und Frauen im Pelzmantel, da gilt hausrecht.
 
Wenn du es als wichtig erachtest wegen solch eines Schwachsinnes eine Anwalt zu kontaktierten, wird es genügend geben, die dankend dein Geld annehmen.

Da die "Kleiderordnung" wohl kaum vertraglich festgeschrieben ist, sondern nur auf ausgedrukten Zetteln an der Wand hängt (so bei meinem Fitnessstudio) und trotzdem jeder 2. ein Tanktop anhat, können Sie dir, als zahlender Kunde eher nichts. Gleicht ungefähr einem selbst angebrachtem Halteverbotsschld vor der Einfahrt. -> Who cares?

Würde ich dem Personal ein freundliches FUCK YOU an den Kopf werfen, und die Sache wär geklärt.

MfG
 
sh4bby schrieb:
...Würde ich dem Personal ein freundliches FUCK YOU an den Kopf werfen, und die Sache wär geklärt.

Weiser Ratschlag ;) : das Studio kann dir (zeitweises) Hausverbot geben und trotzdem auf Einhaltung des Vetrages pochen und Geld verlangen, weil du die Hausregeln missachtet hast, die musst du nämlich einhalten. Evtl hast du ein Kündigungsrecht bei Änderung der Regeln, aber so nicht.
 
Erstmal: Alle drei Antworten sind merkwürdig, unhilfreich bis falsch.

Zur Frage: "Diskriminierung", "begrenzung der persönlichen Freiheit", "Gleichberechtigung" würd ich wieder vergessen. Zieh einfach das an, was du immer anziehst. Wird dir dann der Zutritt verwehrt, forderst du dein Geld anteilig zurück. Bekommst du nichts, dann kannst du klagen. Ob das Aussicht auf Erfolg hat, kann ich schlecht beurteilen (Anwalt fragen). Eine Chance besteht aber sicherlich.
 
Such Dir einfach ein anderes Sportstudio. Das würde ich machen.

Anwalt und son Zeug bringt niemandem etwas,(außer dem Anwalt), auch Dir nicht, glaubs mir...



Aber mahl ehrlich. Ein Sportstudio bei dem armfreie Sportbekleidung

verboten ist...Wahrscheinlich darf man beim trainieren auch nicht zu angestrengte

Geräusche machen und Schwitzen ist verboten.
 
Es ist viel zu teuer da wirklich einen Prozess zu starten oder die zu verklagen. Was auch immer.
Hättest sowieso geringe chancen. Was du machen könntest wäre denen deine Meinung zu geigen und dann das Studio wechseln.
Wo warst du denn? ich wurde bei McFit noch nie darauf angesprochen..
Trage immer Muscleshirts.

grüße.
 
Ich finde es übrigens selber total pervers und eklig, wenn Männer mit ärmellosen Hemden trainieren. Sie kleben mit der nackten Haut und ihren Achselhaaren an den Polstern der Geräte und schmieren alles voll. Und vom ästhetischen ist es auch mehr als fragwürdig, modisch total in den 80ern, fehlt nur noch der Schnauzbart :D
 
PhilS1984 schrieb:
So 1. Shirt war so lang wie andere es auch anhaben. Und es war kein tanktop sondern hatte arme.
2. Kann man das fitnesstudio verklagen. (diskriminierung und begrenzung der persönlichen Freiheit?)
3. Verletzung der Gleichberechtigung.

Was erwartest Du Dir davon?
Du schaust eindeutig zuviel Barbara Salesch & Co.

Kleiner Tipp: So eine Gerichtsshow ist halt ne Show :-)

Grüße
13inch
 
Wenn aus dem Vertrag nicht ersichtlich wurde dass diese Regel besteht kannst du womöglich davon zurücktreten (ob sich dafür nen juristischer Streit lohnt...). Verklagen wegen Diskriminierung ist nicht (zum glück, Geier gibts...), das Personal beleidigen oder sonstiges ist übrigens auch keine gute Idee, kann nämlich blöde zivilrechtliche Folgen haben.

@ mastet: na jetzt bin ich gespant, welcher Schaden ist denn hier entstanden?
 
Casecooler91 schrieb:
tja aber das hausrecht geht vor prinzipien,und vorallem wenn du ein vertrag unterschrieben hast,wenn da drinne stehen würde,du müsstest nackt rumlaufen,dann müsstest du das auch (mal so als krasses beispiel^^)
Nein.

Fu Manchu schrieb:
Wenn es Kleidervorschriften gibt hält man sie ein, du hast ja mit dem Vertrag zugestimmt. Nur weil die 2 Jahre lang gegen die Vorschrift verstoßen durftest hast du noch lange kein Recht darauf, es weiter tun zu dürfen - und du willst jetzt darauf klagen, die Vorschriften missachten zu dürfen?
In der Form falsch.

Gandalf2210 schrieb:
du musst dich dort ja nicht aufhalten, die können auch sagen Männer nur in Badehose und Frauen im Pelzmantel, da gilt hausrecht.
Sagen können viele Vieles. Das Hausrecht haben "sie". Schadensersatz kann in dem Fall trotzdem fällig sein...
 
@Fu Manchu

Auch Muscleshirt - Träger haben bisweilen keine Achselbehaarung und trainieren konsequent mit Handtuch über den Geräten...;)
 
^ ^
bisweilen, bisweilen, ;), trotzdem eklig und nicht schön. So einVerbot gehört in jedes Hausrecht, hat mein Studio auch, ich sollte mal die Trainer darauf hinweisen, das sie einige der Typen daraufhin ansprechen und ggf. rauswerfen :D.


mastet schrieb:
...In der Form falsch....

Nö, völlig richtig so, so wie die AGB zum Kaufvertrag gehören, gehören auch Hausregeln zum Fitnessstudiovertrag.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
omg, was ist das denn für ein studio? da würd ich aber kündigen.
 
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