Rechtsschutzversicherung

Koka2009

Lt. Commander
Registriert
Mai 2009
Beiträge
1.190
Hallo,

Ich wollte von euch gerne wissen, welche Rechtsschutzversicherung am sinnvollsten für mich und meine Frau ist?

Ich peile eher an einer Privat + Berufs Versicherung! (Vekehr kommt nicht in Frage da wir nicht Mobil sind)

Könntet ihr mir ein paar gute und dennoch günstige Rechtsschutzversicherungen empfehlen?

und würde gerne von euch wissen, ob ihr Rechtsschutzversicherung habt und ob ihr davon je gebraucht gemacht habt?

kurze Erfahrungsberichte wären ganz nett!
 
Also ich bin im Moment bei der Deurag die ich aber jetzt während meiner Arbeitslosigkeit gekündigt hatte.
Jetzt wo ich wieder nen Job hab, werd ich aber die Kündigung widerrufen, die eh erst nächstes Jahr gewesen wäre.

Also ich habe bisher keinen wirklichen Schadensfall gehabt wo ich per Anwalt was regeln musste.
Ich habe aber öfters mal die Rechtsberatung genutzt, die man per Email oder per Telefon kostenlos jederzeit zur verfügung hat.

So gesehen hat sich mein jahresbeitrag gerechnet, weil eine Rechtsberatung schnell mal jeweils 50€ kosten kann. Die hab ich beispielsweise dicke drin.

Eine bestimmte würde ich jetzt nicht so einfach raten, es ist besser du vergleichst einfach mal was dir wichtig ist und welche Leistungen die jeweilige bietet.
Ich würde nicht einfach eine abschließen, von denen die man vielleicht in der Fernsehreklame sieht oder so.
Es gibt einfach wahnsinnig viele.

http://www.aspect-online.de/versicherungen/rechtsschutzversicherung/
 
Zuletzt bearbeitet: (Link ausgetauscht)
Ich habe keine RSV. Berufsmäßig werde ich nicht klagen müssen und wenn ich berufsmäßig in Schwierigkeiten kommen übernimmt mein Arbeitgeber das. Privatrechtschutzversicherung?! Auch hier frage ich mich für was ich die brauchen sollte. Das Einzige was mir sinnvoll erscheint ist ne Verkhersrechtschutzversicherung und ne Mietrechtschutzversicherung.

Ich hatte mal eine die hat 200 EURim Jahr gekostet, dafür dass ich sie nie gebraucht habe. Geld kann man auch sinnvoller vernichten, meiner Meinung nach.

Wenn du jetzt natürlich zu den Leuten gehörst, die wegen jeder kleinen Sache einen Rechtstreit provozieren ´sieht das natürlich anders aus.

Ich finde es Geldverschwendung.

Von der ADVOCARD würde ichdie Finger lassen, mein Freund ist Anwalt und der sagt, wenn jemand mit der AdvoCard kommt, muss er erstmal 50% in Vorkasse treten, weil die am schlechtesten zahlen.
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich habe eine und auch schon gebrauch davon gemacht, jedoch betraf das den verkehrsrechtschutz
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Rechtschutzversicherungen bringen m.M.n. in erster Linie dem Anwalt etwas. Er wird einen Fall entsprechend lang bearbeiten wollen um jeden Brief abrechnen zu können und um möglichst viel zu verdienen. Dem Mandant kanns ja egal sein weil ja die Versicherung bis zu einem bestimmten Maß bezahlt und genau das nutzen die Anwälte aus.
Dir bringt das u.U. nichts und eine Sache dauert dann erst recht ewig. RS ist eine unnötige Versicherug und eine gute Gesellschaft verlangt ordentlich Geld. Es kommt aber auch auf den Menschentypen an, ich bräuchte so etwas nicht, ich suche mir meine Geschäftspartner sorgfältig aus und versuche mir Ärger zu ersparen, weil selbst mit Anwalt würde man sich aufregen.
 
Ich habe eine Familien-RV beim HDI, alle Bereiche für 165€ im Jahr, 100 € Eigenanteil

Man sollte bei der Versicherung immer bedenken, dass man ja nicht immer selbst klagen muß. Was ist, wenn man mal verklagt wird und nicht weiß, was zu tun ist? Und in den heutigen Zeiten wird man ja für alles und nichts abgemahnt oder angeklagt.
Ich persönlich halte Sie für ganz sinnvoll
 
Zuletzt bearbeitet:
@DocFosterGrundversicherung? Sorry, aber das ist lächerlich.Warum soll das eine Grundversicherung sein?

@LOD77 Man wird heute also für alles abgemahnt und angeklagt, so so..... Gib mal Beispiele....und komm mir nicht mit der Abofalle und der Musikindustrie. Das eine kann man getrost ignorieren, bei dem anderen kommt man dank Gesetzesänderung mit 50 EUR recht schnell aus dem Schneider.

Ich bin seit 33 Jahren noch nicht abgemahnt oder angeklagt worden. Und warum? Weil ich mich überhaupt nicht in die Situation bringe! Selbst wenn ich Strafzettel bekommen habe, waren Sie immer korrekt, weil ich mich nicht an die Geschwindikeitsbegrenzung gehalten habe. Ob der Blitzer an der Stelle gerechtfertigt ist oder nicht spielt für mich keine Rolle.

Eine Haftpflichtversicherung und eine BErufsunfähigkeitsversicherung sind elementar und als Hausbesitzer noch ne Brand und Gebäudeversicherung. Alles ander wie Unfall-, und Rechtschutz sind meines Erachtens unwichtig. Wenn man die Kohle übrig hat und meint man braucht soetwas, gut ansonsten Geldverschwendung.

Ist meine Meinung zu dem Thema.
 
LOD77 schrieb:
Und in den heutigen Zeiten wird man ja für alles und nichts abgemahnt oder angeklagt.

So ein Quatsch! Abgesehen davon bringt bringt dir eine RS nichts wenn du abgemahnt wirst weil i.d.R. Urherberrechtsgeschichten nicht abgedeckt sind sowie wenn man Vermieter ist, so eine RS kostet sehr viel mehr und lohnt sich nur bei sehr vielen Wohnungen und die RS deckt nur die Verfahrenskosten die wie wir wissen nur einen Bruchteil ausmachen.

Also ich wurde bisher nicht angeklagt, wem so etwas öfters passiert, der macht was falsch.

@Leon

die Typen, die wegen kleinen Verkehrsgeschichten zum Anwalt flitzen habens doch nicht besser verdient, dass man ihnen das Geld aus der Tasche zieht. Ich zahle meine Tickets und gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/0,2828,637296,00.html Hier ist ein Test von 2009 über Rechtschutzversicherungen, das Ergebnis fiel eher mau aus.

http://www.stern.de/wirtschaft/vers...htsschutzversicherung-nicht-zahlt-616583.html Zwei Jahre alter Artikel darüber, was gezahlt wird und was nicht

Wenn du nicht im Verkehr unterwegs bist, entfällt schonmal ein wichtiger Grund, überhaupt ein RSV abzuschließen. Für den Mietbereich könnte es sich noch lohnen, aber dann auch nur, wenn du Vermieter bist. Angesichts der hohen jährlichen Kosten (nach 5 Jahren reicht es schon, dass man einen Anwalt das ganze Verfahren selbst zahlt), solltest du dir das genau überlegen.

Ich hab bislang keine abgeschlossen, weil die Kosten zu hoch und der Versicherungsumfang zu mager war.
 
sagen wirs mal so... entweder sind die policen so gestrickt, das alles mögliche limitiert und ausgenommen ist, das effektiv so was sinnvolles wie eine versicherung gegen eisbergschaden dabei rauskommt. oder das ganze ist so teuer, das man im schnitt seinen anwalt auch selbst bezahlen kann.
 
Leon schrieb:
Von der ADVOCARD würde ichdie Finger lassen, mein Freund ist Anwalt und der sagt, wenn jemand mit der AdvoCard kommt, muss er erstmal 50% in Vorkasse treten, weil die am schlechtesten zahlen.


Nur Blöd das grundsätzlich jede RSV das gleiche zahlt und wenn dein Freund doppelt abkassiert macht er sich strafbar
 
Naja, nicht im Verkehr unterwegs, gehst du also nicht mal zu Fuss vor die Tür oder mit dem Fahrrad?
Eine Verkehrsrechtschutz ist auch nicht für die Strafzettel gedacht. Wirst du von einem Autofahrer angefahren klagst du selber dein Schmerzensgeld und denin Rente (bei Berufsunfähigkeit) ein? Bzw. der Autofahre behauptet er ist ausgewichen weil du bei Rot über die Ampel bist.

Hast du einen Job und bist sicher niemals gekündigt zu werden? Wenn nein, die erste Instanz im Arbeitsrecht zahlt immer der AN, auch wenn er gewinnt.

Wenn du einen Unfall hast und nicht mehr Arbeiten kannst, essen dann deine Kinder Gras von der Weide? Selbst bei einem Berufsunfall gibt es kaum noch vernünftig Geld.

Man braucht auch keine Krankenversicherung, dass was ich im Jahr zahle an die KV, ist bedeutend höher als dass was sie für mich zahlen müssen (Privatpatient, ich sehe das), aber was ist wenn etwas schlimmeres passiert? Herz OP, na dann verkauf mal dein Haus.


Versicherungen sollen die Schäden abdecken, die dich finanziell ruinieren und nicht das 50Euro Ticket oder 100 Euro Abmahnung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann aber nicht alle Schäden versichern, die einen finanziell ruinieren könnten. Dafür gibt zu viele Risiken mit zu geringen Wahrscheinlichkeiten. Immerhin kostet eine RSV deshalb soviel, weil sich dort fast nur Leute versichern, die auch höhere Risiken mit sich bringen.
 
Auf dem Weg von und zur Arbeit, zahlt Dein Arbeitgeber bzw. die BG, wenn dir was passiert und du einen Unfall hast.

Wenn Du von einem Kunden oder wem auch immer auf die Finger bekommst, übernimmt in der Regel die Versicherung des Arbeitgebers die Sache, so ist das zumindest bei uns, es sei den es wird Vorsatz nachgewiesen.

Wenn dir in der Feizeit was passiert, wird erstmal die Krankenkasse für die Kosten aufkommen, für die Zeit danach solltest du eine entsprechende Versicherung haben.

Beim Auto fahren zahlt die Haftpflicht den Schaden der anderen usw.

Von daher braucht man, wennm an nicht jeden Furz absichern will, keine RSV. Die kommt im übrigen, auch nicht dafür auf, wenn du nicht mehr arbeiten kannst, nach einem Unfall.

Natürlich kann man gekündigt werden, die Frage ist aber dann aus welchen Gründen. Wenn fristlos gekündigt wird, muss schon etwas derbes vorgekommen sein und wenn fristgerecht, muss ja auch was gewesen sein. Es wird ja nicht aus heiterem Himmel gekündigt. In meiner Berufslaufbahn wurden lediglich 2 Personen gekündigt, einer fristlos und der andere fristgerecht und da auch zu Recht.

@FoxyDox

Die Advocard zahlt eben nicht so gerne, sondern prüft und prüft und prüft! Ausserdem kassiert er nicht doppelt, sondern nimmt Vorkasse, damit er nicht auf seinen kosten sitzen bleibt. Zahlt die Advocard dann, bekommt der Mandant das logischweise wieder zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf dem Weg von und zur Arbeit, zahlt Dein Arbeitgeber, wenn dir was passiert und du einen Unfall hast.

Dafür ist die in der Regel die Berufsgenossenschaft zuständig. Es geht hierbei um Durchsetzung Deiner Ansprüche vor Gericht. Die Frage hierbei ist ja alleine schon, ob Du den direkten Weg zur Arbeit genommen hast, oder eventuell noch ein Brötchen gekauft hast. Sobald ein Berufsunfall gemeldet wird, wirst Du auch Post von der Berufsgenossenschaft bekommen.

Wenn dir in der Feizeit was passiert, wird erstmal die Krankenkasse für die Kosten aufkommen, für die Zeit danach solltest du eine entsprechende Versicherung haben.

Schadensersatzansprüche oder Schmerzensgeld kannst Du ebenfalls nur gerichtlich geltend machen.

Natürlich kann man gekündigt werden, die Frage ist aber dann aus welchen Gründen. Wenn fristlos gekündigt wird, muss schon etwas derbes vorgekommen sein und wenn fristgerecht, muss ja auch was gewesen sein. Es wird ja nicht aus heiterem Himmel gekündigt. In meiner Berufslaufbahn wurden lediglich 2 Personen gekündigt, einer fristlos und der andere fristgerecht und da auch zu Recht.

Mich freut es, dass Deine Welt noch so glücklich ist. Dies entspricht aber nicht mehr der Realität. Es werden heutzutage genug Leute gekündigt, wo die Berechtigung tatsächlich in Frage gestellt werden muss.

Die Advocard zahlt eben nicht so gerne, sondern prüft und prüft und prüft!

Alle Versicherer prüfen, ob es sich um einen Schaden im Sinne der Bedingungen handelt. Folglich fordert der Rechtsanwalt vor Einleitung weiterer rechtlicher Schritte eine Deckungszusage an, wo kurz der Sachverhalt geschildert wird. Entweder ist der Versicherungsfall versichert oder nicht. Ein Rechtsanwalt tritt grundsätzlich in Vorleistung und rechnet später mit dem Versicherer ab. Auch für Rechtsanwälte gibt es eine Gebührenordnung.

--

Zur Verkehrsrechtsschutzversicherung möchte ich einfach nur darauf hinweisen, dass man selbst als Fußgänger oder Fahrradfahrer ein Teilnehmer im Straßenverkehr ist. Es geht nicht immer um das Auto.

Weiterhin gibt es noch die Rechtsschutzversicherung für die selbstgenutzte Wohneinheit. Dies betrifft z.B. das eigene Einfamilienhaus, die Mietwohnung oder auch das gemietet Haus im Urlaub.

Fazit: Ich Danke @Leon für seine Meinung über dieses Thema. Ansonsten hätte ich mich wohl nicht so äußern können. Ich teile seine Auffassung, dass die Rechtsschutzversicherung nicht die Grundversorgung darstellen sollte. Es gibt wichtiger Versicherungen wie z.B. die Privathaftpflichtversicherung oder die Berufsunfähigkeitsversicherung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben