Rechtsschutzversicherung

@nobbinator

Ich habe es etwas plakativ geschrieben mit dem Wegeunfall. Natürlich ist da inb estimmten Fällen die BG zuständig. Daher hier noch ein kleiner Nachtrag.

Die Berufsgenossenschaft tritt nur ein wenn es sich um chirurgische oder orthopädische Unfälle/Zwischenfälle handelt. Bekommt jemand auf dem Weg zur Arbeit einen Herzinfarkt ist dafür die BG nicht zuständig!

Natürlich kann man Schmerzensgeld und Schadenersatz nur gerichtlich durchsetzen aber wieso braucht man dafür ne Rechtschutzversicherung? Wird mir ein Schaden zugefügt, an dem ich nicht selber Mitschuld trage, zahlt das in der Regel die gegnerische Versicherung. Lediglich in Streifällen wie z.B. beim typsichen HWS-Schleudertrauma, kann es sinnvoll sein eine RV zu haben. Aber auch hier stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Schwere Schleudertraumen mit Krankschreibungszeiträumen von mehr als 2 Wochen, bringen gerademal rund 500 - 800 EUR Schmerzensgeld. Demgegenüber stehen rund 200 EUR im Jahr Versicherungskosten gegenüber.

Und auch im Berufsleben....

Ich habe die Aussage unseres Organisationseigenen Rechtsanwalts im Rahmen einer Fortbildung zum Thema "Recht" noch im Ohr.

"Glauben Sie mir. Ihre Rechtschutzversicherung ist schön und gut, aber wenn wir einen Mitarbeiter loswerden wollen, dann schaffen wir das auch! Wir finden die Gründe, dass das Gericht auf unserer Seite ist!"

Ich bleibe dabei, eine private RV ist mMn nur dann sinnvoll, wenn man von vorneherein auf Krawall gebürstet ist.

Ich habe in meinem bisherigen Leben privat noch keine gebraucht und als ich im Dienst unverschuldet in meinem Dienstwagen zusammengefahren worden bin, hat die RV meines Arbeitgebers alles übernommen.

Zum Thema: "Meine Heile Welt"

Ich habe einen ziemlich großem Freundeskreis in denen die Leute in allem Bereichen arbeiten, von denen und deren Belegschaft wurde noch keiner einfach so gekündigt. Und in Fällen wie Schlecker, KIK und Co. bringt dir auch ne RV nix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme deine Stellungnahme mal auf

Leon schrieb:
Ich habe es etwas plakativ geschrieben mit dem Wegeunfall. Natürlich ist da inb estimmten Fällen die BG zuständig. Daher hier noch ein kleiner Nachtrag.

Die Berufsgenossenschaft tritt nur ein wenn es sich um chirurgische oder orthopädische Unfälle/Zwischenfälle handelt. Bekommt jemand auf dem Weg zur Arbeit einen Herzinfarkt ist dafür die BG nicht zuständig!

Jepp hier hilft keine Rechtsschutz aber eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist fast schon PFlicht, da die BG's kaum noch zahlen, wenn der Fall eintritt.


Natürlich kann man Schmerzensgeld und Schadenersatz nur gerichtlich durchsetzen aber wieso braucht man dafür ne Rechtschutzversicherung? Wird mir ein Schaden zugefügt, an dem ich nicht selber Mitschuld trage, zahlt das in der Regel die gegnerische Versicherung. Lediglich in Streifällen wie z.B. beim typsichen HWS-Schleudertrauma, kann es sinnvoll sein eine RV zu haben. Aber auch hier stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Schwere Schleudertraumen mit Krankschreibungszeiträumen von mehr als 2 Wochen, bringen gerademal rund 500 - 800 EUR Schmerzensgeld. Demgegenüber stehen rund 200 EUR im Jahr Versicherungskosten gegenüber.

Kannst du gezielt Unfälle bauen oder Ihnen ausweichen? Was ist denn wenn es nicht das Schleudertrauma ist, sondern die Querschnittslähmung und du um die Rente und die Pflegekosten streitest. Klar zahlt die gegnerische Versicherung, nur wie man sehr oft liest , wollen die so wenig wie möglich zahlen, dann must du klagen und wenn du Pech hast über 3 Instanzen mit sehr hohen Streitwerten und somit hohen Gerichts und Anwaltskosten, die du dann vorstrecken must, hast du soviel auf der hohen Kante?
Und auch im Berufsleben....

Ich habe die Aussage unseres Organisationseigenen Rechtsanwalts im Rahmen einer Fortbildung zum Thema "Recht" noch im Ohr.

"Glauben Sie mir. Ihre Rechtschutzversicherung ist schön und gut, aber wenn wir einen Mitarbeiter loswerden wollen, dann schaffen wir das auch! Wir finden die Gründe, dass das Gericht auf unserer Seite ist!"

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RA's erzählen viel wenn der Tag lang ist, aber selbst wenn das der super duper RA des Arbeitgebers sein sollte, was must du als Arbeitnehmer machen? Du must klagen, denn ansonsten kriegst du eine Speerfrist beim Arbeitsamt und eine verkürzte Bezugsdauer und was eben noch viel besser ist, egal ob du gewinnst oder verlierst als AN, du zahlst deine Kosten selber.

Ich bleibe dabei, eine private RV ist mMn nur dann sinnvoll, wenn man von vorneherein auf Krawall gebürstet ist.

Ich habe in meinem bisherigen Leben privat noch keine gebraucht und als ich im Dienst unverschuldet in meinem Dienstwagen zusammengefahren worden bin, hat die RV meines Arbeitgebers alles übernommen.

Glückwunsch, wieviele haben einen Dienstwagen? Warum hat dein Arbeitgeber eine Rechtsschutz?


Zum Thema: "Meine Heile Welt"

Ich habe einen ziemlich großem Freundeskreis in denen die Leute in allem Bereichen arbeiten, von denen und deren Belegschaft wurde noch keiner einfach so gekündigt. Und in Fällen wie Schlecker, KIK und Co. bringt dir auch ne RV nix.

Auch wieder Glückwunsch, aber schon mal gehört, dass Unternehmen kündigen müssen, wenn Auftragseinbruch vorliegt usw usw ohne das es an den Mitarbeitern liegt? Schön dass du solche Unternehmen nicht kennst, ich zur genüge. Rest siehe oben.

Eine Rechtsschutz ist selbstverständlich keine "Grundversicherung" die man ums verecken benötigt, aber sie abzutun, nur weil man selber 1. Glück hatte, 2. Lebensumstände hat die einen Teil schon mal abdecken, ist sehr bedenklich und subjektiv, da jeder andere Lebensumstände hat.

Das gleiche gilt halt für viele andere Versicherungen auch. Keine Familie, keine Schulden? RisikoLV unnötig, Beides vorhanden, meiner Meinung ein muss.

Und dies kann man auf fast jede Versicherung anwenden.
 
Du kannst nicht jede Versicherung miteinander vergleichen. Eine RLV ist etwas anderes. Wenn ich als Famileinvater und aktiver Flieger mein Risiko, abzustürzen, absichere ist das was anderes.
 
Niemand vergleicht irgendwelche Versicherungen, es geht nur darum, dass jede Versicherung einzeln für die eigene persöhnliche Lebenssituation geprüft werden muss und man nicht auf Grund seiner eigenen Umstände Versicherungen für andere als Quatsch bezeichnen kann.

Genauso könnte ich Berufsunfähigkeitsversicherungen und private Altersvorsorge als totalen Quatsch bezeichnen, da ich Mitglied in einem Versorgungswerk und nicht bei der BFA bin und somit 1. BU-Schutz habe und 2. meine Rente doppelt so hoch ist wie die von der BFA.

Wäre aber blöd, dies einem Selbständigen mit 2 Kindern so zu raten oder?
 
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