Leon
Banned
- Registriert
- Okt. 2002
- Beiträge
- 8.915
@nobbinator
Ich habe es etwas plakativ geschrieben mit dem Wegeunfall. Natürlich ist da inb estimmten Fällen die BG zuständig. Daher hier noch ein kleiner Nachtrag.
Die Berufsgenossenschaft tritt nur ein wenn es sich um chirurgische oder orthopädische Unfälle/Zwischenfälle handelt. Bekommt jemand auf dem Weg zur Arbeit einen Herzinfarkt ist dafür die BG nicht zuständig!
Natürlich kann man Schmerzensgeld und Schadenersatz nur gerichtlich durchsetzen aber wieso braucht man dafür ne Rechtschutzversicherung? Wird mir ein Schaden zugefügt, an dem ich nicht selber Mitschuld trage, zahlt das in der Regel die gegnerische Versicherung. Lediglich in Streifällen wie z.B. beim typsichen HWS-Schleudertrauma, kann es sinnvoll sein eine RV zu haben. Aber auch hier stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Schwere Schleudertraumen mit Krankschreibungszeiträumen von mehr als 2 Wochen, bringen gerademal rund 500 - 800 EUR Schmerzensgeld. Demgegenüber stehen rund 200 EUR im Jahr Versicherungskosten gegenüber.
Und auch im Berufsleben....
Ich habe die Aussage unseres Organisationseigenen Rechtsanwalts im Rahmen einer Fortbildung zum Thema "Recht" noch im Ohr.
"Glauben Sie mir. Ihre Rechtschutzversicherung ist schön und gut, aber wenn wir einen Mitarbeiter loswerden wollen, dann schaffen wir das auch! Wir finden die Gründe, dass das Gericht auf unserer Seite ist!"
Ich bleibe dabei, eine private RV ist mMn nur dann sinnvoll, wenn man von vorneherein auf Krawall gebürstet ist.
Ich habe in meinem bisherigen Leben privat noch keine gebraucht und als ich im Dienst unverschuldet in meinem Dienstwagen zusammengefahren worden bin, hat die RV meines Arbeitgebers alles übernommen.
Zum Thema: "Meine Heile Welt"
Ich habe einen ziemlich großem Freundeskreis in denen die Leute in allem Bereichen arbeiten, von denen und deren Belegschaft wurde noch keiner einfach so gekündigt. Und in Fällen wie Schlecker, KIK und Co. bringt dir auch ne RV nix.
Ich habe es etwas plakativ geschrieben mit dem Wegeunfall. Natürlich ist da inb estimmten Fällen die BG zuständig. Daher hier noch ein kleiner Nachtrag.
Die Berufsgenossenschaft tritt nur ein wenn es sich um chirurgische oder orthopädische Unfälle/Zwischenfälle handelt. Bekommt jemand auf dem Weg zur Arbeit einen Herzinfarkt ist dafür die BG nicht zuständig!
Natürlich kann man Schmerzensgeld und Schadenersatz nur gerichtlich durchsetzen aber wieso braucht man dafür ne Rechtschutzversicherung? Wird mir ein Schaden zugefügt, an dem ich nicht selber Mitschuld trage, zahlt das in der Regel die gegnerische Versicherung. Lediglich in Streifällen wie z.B. beim typsichen HWS-Schleudertrauma, kann es sinnvoll sein eine RV zu haben. Aber auch hier stellt sich die Frage der Wirtschaftlichkeit. Schwere Schleudertraumen mit Krankschreibungszeiträumen von mehr als 2 Wochen, bringen gerademal rund 500 - 800 EUR Schmerzensgeld. Demgegenüber stehen rund 200 EUR im Jahr Versicherungskosten gegenüber.
Und auch im Berufsleben....
Ich habe die Aussage unseres Organisationseigenen Rechtsanwalts im Rahmen einer Fortbildung zum Thema "Recht" noch im Ohr.
"Glauben Sie mir. Ihre Rechtschutzversicherung ist schön und gut, aber wenn wir einen Mitarbeiter loswerden wollen, dann schaffen wir das auch! Wir finden die Gründe, dass das Gericht auf unserer Seite ist!"
Ich bleibe dabei, eine private RV ist mMn nur dann sinnvoll, wenn man von vorneherein auf Krawall gebürstet ist.
Ich habe in meinem bisherigen Leben privat noch keine gebraucht und als ich im Dienst unverschuldet in meinem Dienstwagen zusammengefahren worden bin, hat die RV meines Arbeitgebers alles übernommen.
Zum Thema: "Meine Heile Welt"
Ich habe einen ziemlich großem Freundeskreis in denen die Leute in allem Bereichen arbeiten, von denen und deren Belegschaft wurde noch keiner einfach so gekündigt. Und in Fällen wie Schlecker, KIK und Co. bringt dir auch ne RV nix.
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