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Regelmäßiges ändern des WLAN Kennworts und Namens sinnvoll oder nicht?
Genau aber selbst bei 30 Tagen wäre es kein Problem wenn die IP Adresse das letzte Mal vor einem Jahr vergeben wurde. Dann wäre sie ja wieder frei für ein neues Gerät weil die Reservierung ja nur 30 Tage gegolten hat.
Kann das Recyceln der Adressen eigentlich auf Dauer zu Störung und Abstürzen oder Trägheit des Netzwerks hervorgerufen?
Welches Gerät hat solche Privacy Settings welche in einem verschlüsselten WLAN alle 24h ne neue MAC generiert?
Sowohl Android als auch iOS generieren doch für verschlüsselte WLANs (also keine Hotspots ohne Kennwort) eine persistente MAC und wechseln diese selbst bei "Rotation" nur alle zwei Wochen.
Was für ein Wort.😂
Das ist jedem selber überlassen, ob du das wlan (Name/passwort) täglich/monatlich/jährlich wechselst, dafür brauchst du niemand um Erlaubnis zu fragen. Mach was für sich sinnvoll ist und für dich passt.
Jeder moderne Router hat eine Möglichkeit alle Einstellungen zu löschen, im Normalfall heisst das „auf werksreset rückstellen“. Zudem gibt es die Einstellung dhcp-lease-time, dort wird definiert, wann eine macadresse/ip-adresse die vom Router selber vergeben wird, gelöscht wird um andere Geräte „Platz“ zu schaffen.
Solltest du damit „mehr Sicherheit“ erreichen wollen… jein.
Wenn das Passwort stark genug ist bringt eine zeitliche Änderung nur Dir Ärger ein, da jedes Gerät eine andere ip bekommt und das Passwort neu eingeben musst.
Sowohl Android als auch iOS generieren doch für verschlüsselte WLANs (also keine Hotspots ohne Kennwort) eine persistente MAC und wechseln diese selbst bei "Rotation" nur alle zwei Wochen.
Damit habe ich gemeint ob es das Netzwerk/Router träge macht oder es zu Störungen kommt wenn der Router nicht mehr jedem neuen Gerät einfach eine ganz neue noch nie vergebene IP Adresse vergeben kann sondern schon einmal zugeteilte wieder frei gewordene IP Adressen zuordnen muss.
Ergänzung ()
chrigu schrieb:
Wenn das Passwort stark genug ist bringt eine zeitliche Änderung nur Dir Ärger ein, da jedes Gerät eine andere ip bekommt und das Passwort neu eingeben musst.
Geht mit den Änderungen eigentlich irgendein Risiko einher, dass sich die Routerkonfiguration komplett zerschießt und ein Reset des Routers notwendig wird? Durch häufiges Ändern würde man ja das Risiko dafür erhöhen?
Du machst dir unnötig, unsinnige Gedanken. Nutz einfach das Netzwerk so, wie du es nutzen willst. Wenn du einmal im Jahr das Passwort änderst, dann änderst du es eben. Die Fritzbox kümmert sich in der Regel schon um veraltete, nicht mehr genutzte Netzwerkgeräte. Und im Zweifel gibt es in der Geräteübersicht die Schaltfläche "Alle Entfernen". Das entfernt nicht mehr benutzte Netzwerkgeräte, sofern sie nicht speziell gesetzte Einstellungen haben. Ansonsten kann man sie auch einfach manuell löschen. Ist auch kein Hexenwerk. Aber wie oft muss man das tun? Du wirst ja nicht wöchendlich eine riesige Anzahl an neuer Geräte haben, oder?
Wenn du öfter Besuch mit WLAN hast, kannst du es an und zu ändern. den Namen brauchst du nicht zu ändern, es sei denn, in deiner Nähe sind keine anderen Netzwerke zu finden. Aber um diese Arbeit wieder zunichte zu machen, reicht nur jemand, der mit aktiven WLAN und GPS bei dir vorbei fährt.. .
Das hast du ja nun mehrfach gefragt. Wie kommt man denn auf solche Ideen?! Hast du konkret iwelche Probleme? Die ganzen Überlegungen sind doch für die Katz'. Nutze es einfach und kümmere dich nicht drum.
Aber die Frage des Titels möchte ich natürlich noch beantworten: Nein, natürlich nicht! Viel zu viel verschwendete Lebenszeit.
Damit habe ich gemeint ob es das Netzwerk/Router träge macht oder es zu Störungen kommt wenn der Router nicht mehr jedem neuen Gerät einfach eine ganz neue noch nie vergebene IP Adresse vergeben kann sondern schon einmal zugeteilte wieder frei gewordene IP Adressen zuordnen muss.
Nö, das ist ja sogar so beabsichtigt, dass alle Geräte regelmässig neue IPs zugeteilt bekommen. Da läuft deshalb jetzt nicht irgendwann ein Puffer voll und bremst den Router aus. Den Namen und das Passwort musst Du deshalb also nicht regelmässig ändern. Du darfst dann aber bei jedem im Wlan befindlichen Gerät erst mal wieder die neue SSID und das Passwort übergeben - das bremst garantiert mehr.
Und eine ganz neue noch nie zugeteilte IP Adresse wird es ohnehin eher nicht geben, es sei denn Du hast immer so viele Geräte im Wlan, dass die eingestellte IP Range des DHCP Servers regelmässig gut ausgeschöpft wird. Dann vergrössert man aber eher diese, um deren Grenze etwas zu verschieben.
Solltest Du den Eindruck haben, dass der Router aus irgend einem Grund träge geworden ist, hilft dem in der Regel eher ein Neustart des Routers ab.
Nein, knapp über 20 Stellen Passwort sollte reichen, mit großbuchstaben, Kleinbuchstaben, und zahlen, Sonderzeichen eventuell aus kompatibilitätsgründen weglassen, das ist nicht schlimm.
Kein_Name_1 schrieb:
sodass Geräte, die man nicht mehr besitzt oder nicht mehr möchte, dass sie sich mit dem WLAN verbinden beispielsweise weil sie veraltet sind oder einfach nicht mehr gebraucht werden automatisch aus dem Netzwerk geworfen werden.
Alle X Jahre SSID und PW zu ändern ist tatsächlich sinnvoll aber nur aus Sicherheitsgründen.
Man kann davon ausgehen dass das WiFi Passwort durch cloud synchronisation diverserer IoT Geräte irgendwann mal kompromittiert ist.
Selbst dann ist das Risiko aber überschauber sofern das PW nicht gerade in einer öffentlichen Database geleakt wird.
In der Praxis sinnvoller ist es die Geräte im Netz aktiv zu überwachen. Je nach Router kann man sich Notifications schicken lassen, andernfalls gelegentlich mal ins UI schauen was sich so verbunden hat.
DHCP: Auf Standard belassen. hier rumfummeln bringt nix.
Für Heimnetze ausschließlich relevant ist performance technisch wieviele WiFi Clients gleichzeitig verbunden sind und auf welcher Frequenz sowie Kanalbreite (und ggf. Interferenz). IP und DHCP Settings sind zu 100% irrelevant.
Auf Routing ebene: die Netzwerk-Hardware routet bei Dir daheim intern primär auf MAC Level. Die MAC Table fasst idR mindestens 2000 Adressen. D.h. für einen Heimgebrauch ebenfalls irrelevant.
Wenn die Geräte gerade dann in Benutzung sind, JA. Meine Geräte haben jeweils eine feste IP, schon allein zur besseren Unterscheidung, falls noch keine feste Beschreibung vergeben wurde. Gerade bei Neugeräten.
Störungen kann es aber auch bei ständigen Funkkanalwechseln geben, da nutze ich ebenfalls feste Kanäle, und 2,4 bzw. 5 GHz, je nachdem, was in der Umgebung weniger belastet ist. Für Smartgeräte im Haushalt nutze ich einen von mir festgelegten Gastzugang, mit 20-stelligen eigenem Passwort und SSID nur mit 2,4 GHz.
Und: Bekannt ist, WO sich er WLAN-Accesspoint auf dieser Erde befindet und ob es sich für einen Angreifer überhaupt lohnt die Reise dorthin anzutreten. 😉
HighTech-Freak schrieb:
In der Praxis sinnvoller ist es die Geräte im Netz aktiv zu überwachen. Je nach Router kann man sich Notifications schicken lassen, andernfalls gelegentlich mal ins UI schauen was sich so verbunden hat.
Erste Linie der Verteidigung: Dem Accesspoint grundsätzlich so ein stellen, dass er keine neuen, unbekannten WLAN-Geräte akzeptiert.
Die Funktion kann man ja dann temporär ausschalten, wenn neue Geräte dazu kommen würden.
Zweite Linie der Verteidigung: WPS-Funktion (mit und ohne Button) ausgeschaltet halten, es sei denn man braucht sie mal temporär. Dann mal vorübergehend einschalten.
Nein, knapp über 20 Stellen Passwort sollte reichen, mit großbuchstaben, Kleinbuchstaben, und zahlen, Sonderzeichen eventuell aus kompatibilitätsgründen weglassen, das ist nicht schlimm.
Geräte zurücksetzen oder WLAN löschen je nach Gerät, anschließend Geräte im Router löschen.
Ich meine die Tabelle ist schon überholt, dank KI. Ich hatte mal ne ähnliche Tabelle, nur die Passwort-Länge war länger und die Zeiten kürzer.
Ich würde, wie bereits geschrieben, erstmal nur die bekannten Geräte zulassen und dann hat sich die Passwortlänge erstmal etwas relativiert. Passwort und Mac müssen passen.