Relevanz der Speicherbandbreite für Performance

lead341

Lt. Commander
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Ich würde gern an dieser Stelle mal diskutieren, inwieweit die Werte für die Fließkomma und Integer-Speicherbandbreite für die tatsächliche performance (bspw. in Spielen) relevant sind:

1. Zum einen liest man über das Thema sehr unterschiedliche und kontroverse Meinungen.

2. Zum anderen habe ich teilweise widersprüchliche Erfahrungen damit gemacht: so hatte mein vorige Computer (E6600, 2 GB Ram etc.) stets ca. 8500 MB/s (beide Bandbreiten), mein aktuelle "nur" 6900. Dennoch ist die performance meines aktuellen (generelle performance, ladezeiten etc.) wesentlich höher.

Kann man daraus schlußfolgern, dass ab einem bestimmten Schwellenwert die tatsächliche Speicherbandbreite an Relevanz verliert?

Gruss lead
 
Der FSB ist beim C2D der Flaschenhals. Wenn dein FSB mit 400 MHz getaktet ist bringt es praktisch nix, dass RAM schneller als mit 800 MHz zu takten.

Ein höherer RAM-Takt als 1:1 macht sich zwar bei diversen Benches am längeren Balken bemerkbar, aber in der Realität schmilzt dieser "Vorteil" fast völlig dahin - siehe auch http://forumdeluxx.de/forum/showthread.php?t=389575
 
Ich denke dass der Unterschied nicht wirklich spürbar ist. Bei Ladezeiten ist die Festplatte der Flaschenhals.
Bei den Spielen selbst bestimmt die Grafikkarte die Performance.
Ich denke dass der Speicher - egal ob DDR, DDR2 oder DDR3 - nicht wirklich Einfluss auch spürbare Performance hat.
edit: Der Test dort ist gut! (#12)
 
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Also auch dem Link von AMDUser schlußfolgere ich, dass bei Sisoft Sandra + Everest nicht die potentielle physische Bandbreite, sondern gewissermaßen das "Leistungsniveau" bei einem FSB von 400 (800) des Speichers gemessen wird.
Gibt es eigentlich eine klare mathematische Formel, aus dem FSB den Lese- und Schreibdurchsatz zu ermitteln?


Nehmen wir mal an, es gäbe einen hypothetischen Prozessor, der die Speicherbandbreite tatsächlich nutzen würde - also es gäbe keinen Flaschenhals. Welcher der vier Werte - Lesedurchsatz, Schreibdurchsatz, Kopierdurchsatz und Zugriffszeit - hätte denn dann die größte Relevanz für performance? Bzw. was genau bezeichnen diese vier Variablen?
 
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kommt auf deine CPU an,
bei AMD machen sich schärfere Latenzen durchaus positiv bemerkbar, bei Intel C2D hingegen kaum bis gar nicht.
was für beide allerdings, wenn auch minimalistisch kleine, Schübe bringt ist der Schreibdurchsatz, der Lesedurchsatz ist ja gewissermaßen daran gekoppelt.

Beim Intel Nehalem hat Intel den Speichercontroller in die CPU gepackt, genau so wie AMD, daher bringt in diesem Falle gute Latenzen wie bei AMD auch eine bessere performance.

Das ist auch der Grund warum bei C2D MHZ 800 empfohlen werden
 
der Schreibdurchsatz ist an den Lesedurchsatz gekoppelt? Wie kommt es dann eigentlich, dass bei mir der Schreibdurchsatz (8600 MB/s) wesentlich höher als der Lesedurchsatz (6800 MB/s) ist?
 
das weiß ich nicht. mit gekoppelt meine ich das nicht wörtlich, ich meine nur dass RAMs die schnell im lesen, auch schnell im Schreiben sind, andersrum genau so
 
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