News KI-Boom und Speicherkrise: Apple schränkt RAM des Mac mini und Mac Studio weiter ein

nlr

Redakteur
Teammitglied
Registriert
Sep. 2005
Beiträge
11.340
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi, CountSero, Weyoun und 2 andere
Die Frage ist nur: Kann Apple diese Speicheroptionen einfach nur nicht mehr zu realistischen Preisen anbieten oder bekommen sie so viel Speicher überhaupt gar nicht mehr? 🤔 Einerseits kann ich mir kaum vorstellen, dass der quasi größte Player am Markt schon nicht mehr genügend Speicher geliefert bekommt, andererseits hatte Apple nach oben hin noch nie Probleme extreme Preise einzufordern, die waren was das anging immer schon sehr selbstbewusst. Ich meine, wer Rollen für ein PC Gehäuse für 850€ und eine Displayhalterung für 1.100€ verkauft, der hat auch kein Problem damit für einen Rechner mit fett viel RAM mitten in einer Speicherkrise epochale Preise zu fordern.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Skidrow1988
Eigentlich hatte ich ja angedacht, meinen M1 iMac so bei M6 oder M7 zu ersetzen, aber wie es derzeit aussieht, wird er wohl noch etwas länger laufen müssen. Vielleicht einfach eine Null hinten dranhängen und auf den M10 warten. ;)

Nicht, dass mir der M1 zu langsam wäre, aber ein fett mit RAM bestückter Mac Mini für lokale LLMs hätte halt schon seinen Reiz.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Buchstabe_A
@aid0nex Der Mac Mini in Basis Konfiguration 16/256 war mit 599 EUR Straßenpreis ein preis-leistungstechnischer Nobrainer, der hier bei CB und auch auf Reddit gerne empfohlen wurde. Ich denke schon, dass es für Apple schmerzhaft ist, sich diese Käufergruppe abzuschneiden. Denn mit 949 EUR UVP ist die Nobrainer-Zeit perdu.

Aber Du hast Recht: Bekommen sie keine Ware mehr, oder wollen sie den gestiegenen Preis nicht aufrufen und gleich Upselling zur größeren Konfiguration betreiben. Weiß man nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: knoxxi, Weyoun, DocAimless und 2 andere
Bei mir stellt sich ja eher die Frage, ob Apple da nicht mehr oder weniger auffällig die Weichen für die Umstellung des Mac Minis und Studios auf die M5-Chips vorbereitet, in dem man die Anzahl der BTO Optionen beschränkt.
Den M5 Pro mit 64GB RAM und M5 Max mit 128GB kriegt man im MacBook Pro Konfigurator bis Ende Mai geliefert.
Die Teile hat man also theoretisch schon da.
 
Nunja die neue Generation kommt bald. Man will einfach nur den Vergleich zur vorigen Generation nehmen, oder diese durch nichtverfügbarkeit künstlich verknappen um den Preisvergleich besser aussehen zu lassen
 
War der einzige grund bei Apple zu bleiben wir sind schon am switchen
Ergänzung ()

phanter schrieb:
Nunja die neue Generation kommt bald. Man will einfach nur den Vergleich zur vorigen Generation nehmen, oder diese durch nichtverfügbarkeit künstlich verknappen um den Preisvergleich besser aussehen zu lassen

Nein hat nichts damit zu tun die haben schon beim M3 Studio damit angefangen beim M4 gab es zb maximal 256 GB Ram
 
user_zero schrieb:
@aid0nex Der Mac Mini in Basis Konfiguration 16/256 war mit 599 EUR Straßenpreis ein preis-leistungstechnischer Nobrainer, der hier bei CB und auch auf Reddit gerne empfohlen wurde. Ich denke schon, dass es für Apple schmerzhaft ist, sich diese Käufergruppe abzuschneiden.

Ich rede in meinem Kommentar von den großen Konfigurationen, den Vollausbauten. Nicht von den Basis Geräten.
Diese waren ja auch der Aufhänger des Artikels.
 
Verfügbarkeit zu genannten Preisen wird das große Problem sein, also stutzt man lieber das Portfolio bevor man auf etwas Marge verzichtet.
Apple hätte mit den großen Speicherkonfigurationen eigentlich eine Teilantwort parat zur Frage was passieren soll wenn KI Dienstleister erstmal mit Preiserhöhungen beginnen müssen. Zumal die Fertigung ohne Abhängigkeiten von Intel, AMD, Nvidia & Co ja noch Margensicher möglich ist.
Mal schauen ob die ganze Schwarzmalerei irgendwann Eintritt, wir KIs nur noch lokal laufen lassen weil gehostete Varianten unleistbar werden. Ich test am Entwicklungsrechner immer wieder moderne Modelle auf 32GB Vram durch, vieles geht schon heute, perfekt ists natürlich nicht; dafür hat Nvidia halt noch wesentliche Performance Vorteile
 
@aid0nex im Artikel ist von Einschränkungen nach oben und unten die Rede:
Der ehemalige Startpreis von 699 Euro hat somit keine Relevanz mehr, los geht das System aktuell erst bei teureren 949 Euro – mit 512-GB-SSD, lieferbar Anfang bis Mitte Juni.
 
Hat natürlich nichts damit zu tun, dass man jetzt den Notebook-Aufpreis bei Geräten mit höherem RAM-Bedarf berechnen kann
 
stevefrogs schrieb:
Eigentlich hatte ich ja angedacht, meinen M1 iMac so bei M6 oder M7 zu ersetzen, aber wie es derzeit aussieht, wird er wohl noch etwas länger laufen müssen. Vielleicht einfach eine Null hinten dranhängen und auf den M10 warten. ;)

Nicht, dass mir der M1 zu langsam wäre, aber ein fett mit RAM bestückter Mac Mini für lokale LLMs hätte halt schon seinen Reiz.
Das Problem sind fehlende Updates. So ging es mir mit meinem MacBook Pro 13 von 2013. Habe jetzt ein MacBook Air M5 aber auch nur mit 16GB RAM - wie mein altes Pro.
 
user_zero schrieb:
Bekommen sie keine Ware mehr, oder wollen sie den gestiegenen Preis nicht aufrufen

Das Problem ist eher, das die fette Marge etwas abgenommen hat. Zu den Optionsaufpreis konnte man sich die RAM Riegel gleich in dreifacher Ausführung holen bei den aufgerufenen Aufpreisen. Heute nur noch 2 mal.
Das ist natürlich schlecht für die Gewinnmarge, also ziehen die BWLer da die Notbremse.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: user_zero
Oli1977 schrieb:
Das Problem sind fehlende Updates. So ging es mir mit meinem MacBook Pro 13 von 2013
OpenCore Legacy Patcher :) Wobei man es trotzdem nicht übertreiben darf mit den Versionen. Irgendwann reicht die Leistung halt wirklich nicht mehr und das Gerät quält sich nur noch.
 
Beim neuen MacBook Pro (M6+) Design vermute ich größere Preissteigerungen.
Eigentlich wollte ich dann erst wechseln aber hab dann doch ein M5 Pro mit 48 GB gekauft.
Dieses Vorgehen sorgt zwar erst Recht für Knappheit aber was soll man machen bei Ungewissheit und beruflichem RAM Bedarf🤷🏽‍♂️
Immerhin kann ich mich erstmal sorgenfrei zurücklehnen.
 
Habe Anfang des Jahres auch überlegt, ob ich sofort einen Mac Studio M4 Max kaufe oder auf den M5 Max warte. Habe mich dann für die sicherere Variante entschieden und sofort einen gekauft, sogar zum damaligen Tiefpreis. Man darf gespannt sein, was die neue Version dann kostet und ob diese überhaupt verfügbar sein wird. Der Fokus liegt vermutlich einfach auf den MacBooks, weil diese weitaus größere Absatzmengen haben. Da wird zuerst bei den Desktops gekürzt.
 
Der M5 zieht bald in den Mini und Studio ein. Speicherkrise ist hier alleine nicht der Grund.
 
Was ich nicht verstehe, als nicht Mac User.. Wenn soundsoviele Leute im Mac Studio 512GB Ram haben wollen und Aple sagt ... nö ...dann würde ich mich doch als Professioneller Anwender (Wo es nicht unbedingt um Geld geht) nach Alternativen umschauen. Wenn Hersteller XY mir nicht das gibt, was ich haben möchte / brauche, dann wechsle ich doch mit einem freundlichen Lächeln zu einem, der mir bietet, was ich möchte. :confused_alt:
 
Zurück
Oben