Richtige Monitorhöhe ?

Ayo34 schrieb:
, weil es für den Körper angenehmer ist, wenn man leicht nach unten schaut.
Nein, ist es nicht, es ist für den Körper am wenigsten anstrengend, wenn die Halswirbel den Kopf ganz normal so halten, wie er beim Laufen durch die Savanne ist - es sei denn, man schaut seit frühester Kindheit schon immer immer leicht nach unten und die Halswirbel haben sich deshalb in Anpassung daran leicht verformt. Letzteres ist kein Scherz, Menschen, die in der Küche squattend aufgewachsen sind, haben einen Watschelgang, weil die Knie beim Aufwachsen in Anpassung ans Squatting umgeformt wurden und jeder asiatische Kampfkünstler macht in der Kindheit Spagat, damit sich die Oberschenkelhüftgeklenkverbindung anders formt, als sie normalerweise wächst. Hat alles abner nicht nur Vorteile, insbesondere im Alter.

Ungefähr waagerecht gucken ist gut, aber ungefähr reicht auch. Wichtig ist zusätzlich, dass man sich das Fletzen erlaubt - Muskulatur entspannt. Meine Kopfhöhe varriert am Schreibtisch, weil ich mal "gerade" sitze, und dann ist die Muskulatur angespannt, und mir dann auch wieder erlaube, richtig zusammenzusacken, damit die Muskulatur auch mal entspannen kann. Mir hat mal eine Physiotherapeuting zu letzterem gesagt, dass das wahrscheinlich ein Grund ist, warum ich es noch nie nötig hatte, mir meine Rückenmuskulatur durchkneten zu lassen.
 
Tomislav2007 schrieb:
Wenn ich meinen 32" Monitor so ausrichte das ich die obere Kante auf Augenhöhe habe sind das auch nicht nur wenige Grad die ich nach unten sehen muss.
Ich finde das ist der entscheidende Punkt. Die Angabe: "Monitoroberkante auf Augenhöhe" gab es doch schon als man noch 17" Monitore eingesetzt hat. Das passt doch mit heutigen Monitorgrößen nicht mehr zusammen.
 
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Hallo

@Rickmer, die Google KI ist da anderer Meinung:
Das Schauen nach unten, wie beim Benutzen eines Smartphones (Handynacken), belastet die Halswirbelsäule stärker als das Schauen nach oben.
Zitat:
"Erläuterung:
  • Blick nach unten:
    Wenn man nach unten schaut, muss der Kopf weiter nach vorne geneigt werden, was zu einer erhöhten Belastung der Halswirbelsäule führt. Die Muskeln und Bänder im Nacken müssen gegen die Schwerkraft arbeiten, um den Kopf zu halten, was zu Verspannungen und Schmerzen führen kann.
  • Blick nach oben:
    Das Schauen nach oben ist im Vergleich dazu weniger belastend, da die Halswirbelsäule hier eine natürlichere Position einnimmt und die Muskeln nicht so stark gegen die Schwerkraft arbeiten müssen."

Cebo schrieb:
Die Angabe: "Monitoroberkante auf Augenhöhe" gab es doch schon als man noch 17" Monitore eingesetzt hat. Das passt doch mit heutigen Monitorgrößen nicht mehr zusammen.
Vor allem weil sich der Abstand zum 32"-XX" Monitor gar nicht bis kaum geändert hat.

Grüße Tomi
 
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Tomislav2007 schrieb:
@Rickmer, die Google KI ist da anderer Meinung:
Abgesehen davon, dass KI gerne halluziniert
  • die geht von einer deutlich stärkeren Neigung aus als wenn du auf einen Desktop Monitor schaust
  • wenn nach oben schauen natürlich und unbelastend wäre, wäre es nicht so unkomfortabel.
Tomislav2007 schrieb:
Vor allem weil sich der Abstand zum 32"-XX" Monitor gar nicht bis kaum geändert hat.
user error
 
Hallo

Rickmer schrieb:
die geht von einer deutlich stärkeren Neigung aus als wenn du auf einen Desktop Monitor schaust
Und die Empfehlung Oberkante auf Augenhöhe...

Cebo schrieb:
Die Angabe: "Monitoroberkante auf Augenhöhe" gab es doch schon als man noch 17" Monitore eingesetzt hat.
...ist nicht mehr zeitgemäß, wir haben mittlerweile 32" Monitore (und größer).

@Amiga500 sollte uns endlich schreiben wie groß sein Monitor ist und wie weit der entfernt steht, dann kann man bessere Empfehlungen abgeben.

Rickmer schrieb:
Abgesehen davon, dass KI gerne halluziniert
Das gilt auch für einige Nutzer in Foren.

Rickmer schrieb:
wenn nach oben schauen natürlich und unbelastend wäre, wäre es nicht so unkomfortabel.
Da wäre es interessant zu wissen ob Amerikaner einen Fernsehernacken haben, die hängen ihre Fernseher oft über den Kamin fast unter die Decke.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
Amiga500 schrieb:
Im Internet habe ich auf einer Seite gelesen, das die Augen auf die Oberkannte das Bildschirm gerichtet sein sollten,
Handhabe ich persönlich genau so. Wenn der Monitor zu hoch ist, bekomme ich schnell Nackenschmerzen.
 
Also ich habe meinen Monitor so eingestellt dass, wenn ich geradeaus schaue, auf die obere Monitorkante blicke und ich leicht runtersehe um auf die Mitte zu schauen.

Also so in etwa
1755438416714.png


Aber am Ende muss es angenehm für dich sein. Eine pauschal perfekte Position gibt es nicht da jeder Körper anders gebaut ist. Es soll sich nicht anstregend anfühlen.
 
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Cebo schrieb:
Ich finde das ist der entscheidende Punkt. Die Angabe: "Monitoroberkante auf Augenhöhe" gab es doch schon als man noch 17" Monitore eingesetzt hat. Das passt doch mit heutigen Monitorgrößen nicht mehr zusammen.

Hast du mal selbst einen 17" oder 19" Monitor früher verwendet? Da war nichts mit 16:9 oder gar Ultrawide. Ein 17" Monitor hatte eine Höhe zwischen 26 und 27cm. Ein 24" ist nicht höher. Und bei 32" oder 34" liegen wir dann bei ~32, also gar nicht so viel mehr. Gleichzeitig sitzt man bei einem 32" oder 34" aber etwas weiter entfernt. Heißt die Winkel ändern sich gegenüber einem alten 17" Monitor noch weniger.

Aus dem Grund ist das auch heute noch eine ordentliche Regel. Natürlich kann jeder etwas abweichen, aber als Ausgangspunkt weiterhin nicht schlecht.
 
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Helge01 schrieb:
Das ist die ideale Höhe um Nackenprobleme zu bekommen. ;)
Augen sollten ungefähr Oberkante vom Monitor sein um Nackenschmerzen zu vermeiden.

Bei mir ist der Monitor sogar noch etwas tiefer eingestellt um Nackenprobleme zu vermeiden.


32" sind gut möglich und 42" sind bei normalen Sitzabstand generell unergonomisch für einen Arbeitsplatz. Man wird da auf Dauer mit zunehmenden Alter unweigerlich Schmerzen im Nacken/Halsbereich bekommen.

Dann bekommst du beim Autofahren auch Nackenprobleme? Da schaust du auch nach vorne auf ne Scheibe, die sehr viel größer ist und höher sitzt als ein Monitor.

Dein Argument wäre valide, wenn die Inhalte bei steigender Monitorgröße auch größer angezeigt werden.
Aber in erster linie braucht man größere Monitore bei gleichbleibenden Sitzabstand um die nutzbare Arbeitsfläche zu erhöhen. Wie gesagt sollte das Zentrum UNTER Augenhöhe liegen.

Aber sich an der Monitor Oberkante zu orientieren ist kompletter Unsinn, da sie nunmal die größe des Displays nicht mit einbezieht. Was wenn ein Entwickler einen seiner Monitore hochkant nutzt? Der kann dann gleich mal Arzttermine buchen? Nein, sorry, aber so funktioniert das ganz sicher nicht.

Die "oberkante" regel ist einfach nur ne veraltete Eselsbrücke/Vereinfachung um den eigentlichen Effekt zu erreichen, wo es eben darum geht die überwiegende Zeit möglichst leicht nach unten zu sehen.


Ayo34 schrieb:
Gleichzeitig sitzt man bei einem 32" oder 34" aber etwas weiter entfernt. Heißt die Winkel ändern sich gegenüber einem alten 17" Monitor noch weniger.

Nein, sitzt man nicht. Denn sonst würden die Inhalte ja immer kleiner werden. Beim arbeiten nutzt man größere Monitore mit höherer Auflösung, um mehr Fläche zu erhalten. Wenn man gleichzeitig den Sitzabstand erhöht wird dieser effekt komplett negiert und du könntest statt nem 32 Zoll Monitor auch nen 17 zöller nehmen. Würde keinen Unterschied machen, wenn du jedes Mal den Abstand anpasst.

Wenn du ne Werkbank hast gehst du ja auch nicht weiter weg, je größer die Tischfläche ist, oder? Wäre ja quatsch.



MountWalker schrieb:
Nein, ist es nicht, es ist für den Körper am wenigsten anstrengend, wenn die Halswirbel den Kopf ganz normal so halten, wie er beim Laufen durch die Savanne ist.
[...]
Ungefähr waagerecht gucken ist gut

Du schaust beim laufen oder gehen immer leicht nach unten. Würdest du gerade gegen den Horizont schauen, würdest du überhaupt nicht sehen, wo du hin läufst und alle paar meter über irgend was stolpern. In deinem aktiven sichtfeld wäre nur noch das, was 20+ meter vor dir ist.
Denk doch mal eine Sekunde darüber nach....
 
Zuletzt bearbeitet:
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Cebo schrieb:
Ich finde das ist der entscheidende Punkt. Die Angabe: "Monitoroberkante auf Augenhöhe" gab es doch schon als man noch 17" Monitore eingesetzt hat. Das passt doch mit heutigen Monitorgrößen nicht mehr zusammen.
Ja, aus Zeiten von 17". Aber das war 4:3, entspricht also etwa 24" 16:9 bei gleicher Höhe. Empfohlen wird dabei ein Betrachtungsabstand von etwa 80 cm.
 
Mimir schrieb:
Nein, sitzt man nicht. Denn sonst würden die Inhalte ja immer kleiner werden. Beim arbeiten nutzt man größere Monitore mit höherer Auflösung, um mehr Fläche zu erhalten. Wenn man gleichzeitig den Sitzabstand erhöht wird dieser effekt komplett negiert und du könntest statt nem 32 Zoll Monitor auch nen 17 zöller nehmen. Würde keinen Unterschied machen, wenn du jedes Mal den Abstand anpasst.

Wenn du ne Werkbank hast gehst du ja auch nicht weiter weg, je größer die Tischfläche ist, oder? Wäre ja quatsch...

Ja, sitzt man doch! Früher bei 17" waren 50-60 cm üblich und da geht es um die Breite. Heute bei 34" sind es eher 70-90 cm um angenehm zu schauen. Du kannst bei der Breite nicht mehr angenehm auf 50-60 cm davor sitzen.
 
Öhm doch. Sonst wären größere Monitore doch komplett sinnfrei. Wenn du bei wachsender Größe den Abstand erhöhst, hast du dadurch nichts gewonnen. Das vom Display eingenommene Sichtfeld wäre identisch.
 
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Gemäß Aussage unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit sollte der obere Rand des Monitors ungefähr auf Augenhöhe sein. Es ging damals um einen Büro-Arbeitsplatz mit zwei 24"-Monitoren.
 
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Mimir schrieb:
Öhm doch. Sonst wären größere Monitore doch komplett sinnfrei. Wenn du bei wachsender Größe den Abstand erhöhst, hast du dadurch nichts gewonnen. Das vom Display eingenommene Sichtfeld wäre identisch.

Das hast du komplett richtig erkannt. Wenn man 10 bis 15cm weiter entfernt ist bei einem 34 bis 40" Ultrawide Monitor, dann ändert sich natürlich überhaupt nichts gegenüber einem 17" Monitor mit 50cm Abstand. Man könnte denken, man hat den gleichen Monitor...

Kurze Frage, hast du das mal ausprobiert und auf einer Skala von 1-10, wie häufig musst du deinen Kopf drehen?
 
Seit über 20 Jahren praktiziere ich pers. es so, dass meine Augen ca. auf die Bildschirmmitte fixiert sind. Egal ob beim Arbeiten oder Gaming. Das ist für mich am angenehmsten.
 
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Mimir schrieb:
Du schaust beim laufen oder gehen immer leicht nach unten.
Mach mal einen Motorradführerschein. Ja, du schaust gelegentlich nach unten, du schaust auch gelegentlich nach oben und die entspannteste Position hat der humane Schädel, wenn er ungefähr gerade ausgerichtet ist und natürlich gibt es individuelle Unterschiede, die meistern Schädel sind obendrein schief usw., aber mit "einer Sekunde nachdenken" greifst du ziemlich weit zu kurz.

Und die zweite Sache, die man auch in der Motorradausbildung, dann bei der Überlandfahrt, lernt, ist, nicht "die" optimale Position suchen und darin festfrieren und langfristig verkrampfen, sondern sich bewegen. Gab da mal ein nordamerikanisches Video zur veranschaulichung, ich suchs mal, hier
 
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