Richtige Versicherung für ETler

Bei soviel geschriebenen weiß ich gar nicht, was ich als erstes korrigieren soll.

nebulein schrieb:
Unfall gilt als eine der nutzlosesten Versicherungen überhaupt, warum? Weil sie einfach äußerst selten in Kraft tritt und wenn doch dann wird geklagt und es geht vor Gericht, besonders wenns teuer wird, machen die das gern.

Also wenns teuer wird, klagen die Versicherungen gerne und darum soll die unwichtig sein?
Interessante Logik. Da die Versicherungen nicht bezahlen wollen, wenns teuer wird, ist die Versicherung unnötig? Ob dass die auch so sehen, bei denen es teuer für die Versicherung wird?
Nur mal so als Frage: Wieviel Geld haben denn die privaten Unfallversicherungen in den letzten jahren ausbezahlt? Ob das Geld die Leute auch nicht brauchen, die es bekommen haben? Oder ob die heil froh sind, dass sie eine Unfallversicherung haben?


Das Geld kann man sich echt sparen. Ne BU dagegen ist definitiv ne nützliche und sinnvolle Absicherung.

Allerdings solange du nicht berufstätig bist, empfinde ich die BU jetzt nicht als so sinnvoll. Zum Thema, dass dir da nichts passieren kann, BU heisst ja nicht das das auf der Arbeit passiert, das heisst das dir etwas passiert, wodurch du deine Arbeit nicht mehr ausüben kannst wie z.B. ein schwerer Autounfall, wodurch du im Rollstuhl landest.

Was passiert, wenn der jetzt schon einen Unfall hat oder krank wird. Wie sieht dann sein Einkommen den Rest des Lebens aus?



damn80 schrieb:
ich meine aber das die BU nur so lange zahlt bis man denn wieder arbeiten kann , in nem anderen beruf halt. heisst ja nicht umsonst berufunfähigkeitsversicherung.
geht wirklich gar nix mehr auch in anderen berufen hat man dann evtl. schwein gehabt und die müssen trotzdem lebenslang zahlen?

Lebenslang bezahlen die in der Regel nie, sondern immer nur solange, bis man auch tatsächlich wieder einen anderen Beruf ausübt.
i
Holt schrieb:
Eine BU ist fast immer ein teurer Unsinn, weil man eben in aller Regel nicht wie geglaubt bzw. wie der Verkäufer der Versicherung es glauben macht, dann Geld bekommt wenn man nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, sondern erst wenn man gar nichts mehr arbeiten kann und da sind die Kriterien der Versicherungen so, dass man fast schon pflegebedürftig sein muss um diese zu erfüllen. Es interessiert auch nicht ob so ein Job überhaupt angeboten wird wie man ihn nach deren Ansicht noch ausführen könnte. Gehe mit Deinem Vertrag mal zu einen Fachanwalt für Versicherungsfrage und lassen den Prüfen! Das kosten etwas und sollte vor dem Abschluss getan werden, aber wer macht das schon und besser einmal Geld ausgeben um zu erkennen was man genau versichert hat, als jahrelang weiterzahlen und dann im Schadensfall sowieso zum Anwalt zu müssen und dann erst dort zu erfahren was man wirklich versichert hatte.

Das ist zum Beispiel vollkommen falsch. Das sind die Vorraussetzungen für eine Erwerbsunfähigkeit.
Selbst eine BU mit abstrakter Verweisung sieht anders aus.

Sorry. Aber das hier ist definitv Stammtischniveau!
Hier brabbeln Leute mit, die mit der Materie nichts zu tun haben.
Man sieht es einfach an den Antworten.

Meine Meinung noch zu dem Thema:

BU so früh wie möglich abschließen.
Ich persönlich habe die BU nur bis Endalter 60 abgesichert und spare mir den ersparten Beitrag den die BU bis 67 gekostet hätte fondgebunden an.
Da ich eine lange Laufzeit habe, geht die Rechnung gut auf.

Unfallversicherung würde ich die dauerhafte Invalidität absichern.
Schnickschnack wie Krankenhaustagegeld etc... kann man sich sparen.

500.000 Euro bei Vollinvalidität kosten gerade mal ein paar Euro im Monat.
Das gehört für mich mit dazu.

Ein IT-ler der noch in jungen Jahren ist, kriegt so eine gute BU und eine Unfall locker für 40 Euro im Monat gut versichert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm Stammtisch? Ich habe 12 Jahre bei einen unabhängigen Makler gearbeitet und sehr viele abstruse Fälle mitbekommen, denke das meine Erfahrungen weit weg von Stammtischniveau sind, dieser konkrete Fall war aus dem Freundeskreis, aber ich habe es in unzähligen Fällen mitbekommen wo eindeutige BU Fälle vor Gericht gelandet sind, erzähl nicht hier rum als gäbe es sowas nicht.

Gut ich brabbel nur rum und habe keine Erfahrung auf dem Gebiet. Was sind denn deine Kompetenzen und Erfahrungen in dem Bereich, vielleicht kannst du uns ja mal damit bereichern?

Eine fondsgebundene BU willst du jetzt hier noch als gutes Produkt bewerben?

LOL einfach nur LOL

Warst du nicht der jenige, der in einem anderen Thread anfing zu erklären warum eine Beratung auf Provisionsbasis besser ist als die auf Honorbasis?

Zur Frage was die Unfallversicherer ausgezahlt haben etc. hab ich weiter vorn im Thread bereits Statistiken gepostet, da du aber anscheinend nicht den gesamten Thread gelesen hast, mag dir das entgangen sein. Sich einfach mitten aus einem Thread beliebig Postings raussuchen und diese zu verunglimpfen, ohne das was vorher dazu geschrieben wurde zu interpretieren, das ist Stammtischniveau. Herzlichen Glückwunsch dafür.
 
Zuletzt bearbeitet:
Als was hast du beim Makler gearbeitet? Putzkraft? ;)

Klar gibts Fälle die vor Gericht landen. Aber das sind viel weniger, als manche hier glauben.
Und wenn dann muss man auch erst einmal prüfen, warum und wie das Ganze ausging.

Ich habe keine Werbung für eine fondgebundene BU gemacht. Ich habe nur geschrieben, wie ich es für mich selber gemacht habe.

Aber trotzdem JA!
Eine BU mit Überschüssen in die Fonds ist hervorragend!
Eine der wenigen Möglichkeiten heut zu Tage steuerfrei für das Alter vorzusorgen.

Welche Beratung besser ist, tut hier ja nichts zur Sache. Das ist ein anderes Thema.

Statistik was die Unfall ausbezahlt hat, finde ich nicht von dir?
Wo soll das sein?
 
Natürlich gibt es Fälle in denen BU Anträge vor Gericht landen und es gibt auch Leistungsfälle der Unfallversicherung die vor Gericht landen. Aber als Konsequenz daraus ziehen die Versicherung gar nicht erst abzuschließen weil es in ~0,5% der Leistungsfälle zu Problemen kommt (und höher ist die Quote nicht) ist definitiv der falsche Weg.

Fonds hier als als hervorragende Lösung zum Kapitalaufbau dar zustellen finde ich genau so kritisch, die Aussage Überschüsse einer BU (in einer BU gibt es keine Überschüsse, das ist eine reine Risikoversicherung, wenn Überschüsse vorhanden sind hast du immer ein kombiprodukt aus bu+rv/fondsanlage) in Fonds zustecken ist schlicht nicht möglich.

Gesendet von meinem Sony Xperia z5 compact.
 
Da man im BU Bereich in der Regel im langfristigen Bereich von 30 bis 50 Jahren ist, wüßte ich nicht, was gegen die Verwendung der Überschüsse in Fonds sprechen sollte.

Und natürlich gibt es Überschüsse in der BU.
Viele Anbieter geben einem eben auch die Möglichkeit, die Verwendung dieser selbst zu bestimmen.

Die Regel ist meist die Sofortverrechnung.
Da aber eine Auszahlung aus Überschüssen nach wie vor steuerfrei ist, würde ich diese in die Fonds stecken.

Einfach mal nach "Überschüsse Berufsunfähigkeit" googeln.
Kommen genug Ergebnisse zum Thema
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben