"Richtiger" Host für VMs

KipDotter

Lieutenant
Registriert
Feb. 2005
Beiträge
539
Hallo!

Ich würde mir gerne eine System installieren, dass alleine dazu diesen soll, VMs zu starten. (Derzeit faviorisiere ich VMWare Player, aber VirtualBox ist nicht ausgeschlossen).
Meine Frage: Welches OS installiere ich am 'besten' ?
Gibt es Unterschiede bei der Performance (der VM), Stabilität, ... ? (für mich wäre es wichtig, dass das System möglichst schnell startet, und Resourcen schont (damit für die VM mehr davon übrig bleibt) ... (Der Rechner ist nicht mehr so ganz aktuell ;) )

Danke für eure Tipps!

Gruß
Kip
 
Je nach dem wie gut du mit linux umgehen kannst, würde ich auch linux mit virtualbox oder besser noch XEN empfehlen. windows ist immer etwas ressourcenfressender und deshalb vielleicht für dein system nicht wirklich empfehlenswert.
 
Ja, mit VirtualBox habe ich auch die besten Erfahrungen gemacht.
Kann ich nur empfehlen.

Verwende als Host das System, mit dem du dich am meisten auskennst.
Bist du eher Windows orientiert empfehle ich dir WinXP ansonsten ein Linux System.
 
ach das ist unterm strich egal welches OS du da verwendest. relevant wird sowas erst bei richtigen servern die allein zur virtualisierung sind. dafür gibt es aber zb. von vmware auch vollständige produkte dafür wie vmware server, da braucht man dann kein "richtiges" os

vmware player find ich nur bedingt empfehlenswert, vor allem erlaubt es ja nicht die installation von neuen VMs. dann doch lieber virtualbox, wenigstens ist es eine nicht abgespeckte virtualisierungslösung.
 
Was auch interessant wäre nen ESXi, da wird das komplette System von VMWare als Virtualisierunghost konfiguriert...
 
Mit Windows XP brauchst Du nicht viel Ressourcen für dein Hostsysten. Du kannst es auf das Wesentliche reduzieren und alles Unnötige deinstallieren. Mein Host mit Windows XP benötigt gerademal ~70 MB Arbeitsspeicher. So bleibt der Rest frei für die VMs.

Vorteilhaft ist es auch wenn du eine CPU mit Unterstützung für Virtualisierung hast. Das gibt extra Performance.
 
Hi!

Boah, seit ihr schnell! :)

Also: "Auskennen": Windows recht gut, Linux geht so (naja, also ich kann ein Ubuntu installieren und auch grob benutzen, aber Kernel bauen und so - nein danke)

Was will ich machen: Ich "brauche" VMs für "das übliche" - also eine zum rumspielen/ausprobieren, eine für's "arbeiten", evtl. noch eine zum Testen von anderen OS, und eigentlich noch eine VM für meine bessere Hälfte, dass sie ihr "eigenes System" hat ;)
Darauf laufen soll dann XP und/oder Win 7 (deswegen VMWare bevorzugt, wg. Aero)

Gruß
Kip
 
Wie h3isenberg schon schrieb ist ESXi - mMn - die 1. Wahl bei Virtualisierungshosts.
Allerdings läuft ESXi fast nur auf Server HW, siehe hier. Desktop-HW wird teils unterstützt, jedoch oft mit Problemen mit dem S-ATA Controller (Platte wird dann nicht erkannt) oder mit der NIC.

Es gibt aber auch - nur so am Rande bemerkt - die Möglichkeit einen ESXi als VM zu installieren. Wenn man mal sehen möchte wie ESXi aussieht und wie man damit arbeiten kann. Ist aber mehr als sinnfrei und dient nur zur Information zum Look&Feel von ESXi.
 
Für ESXi benötigt man doch mind. zwei Rechner oder ?
Einen Server - der keine grafische Oberfläche besitzt - und ein Client das sich mit dem Server verbindet.
Ergänzung ()

KipDotter schrieb:
Hi!
Darauf laufen soll dann XP und/oder Win 7 (deswegen VMWare bevorzugt, wg. Aero)

Virtual Box unterstützt 2D und 3D Grafikbeschleunigung.
Aber die Frage ist, warum soll ich in ein Gastsystem Aero überhabt aktivieren?
Ich würde viel mehr alles Unnötige abschalteten um die Performance für das wesentliche reservieren.
 
Das ist richtig.
Der ESXi zeigt nur eine kleine GUI an, die rudimentäre Einstellungen unterstützt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Als ich bei meiner alten Firma damit beauftragt wurde den (Backup-) DC mitsamt AD zu virtualisieren, beschäftigte ich mich mit ESXi und war sehr begeistert. Vor allem die vilefältigen Möglichkeiten die dieses System unterstützt.
 
XEN ist noch eine spur performanter als ESXi und läuft auf mehr "gängiger" pc-hardware.
 
Ich denke, das ist alles eine Nummer zu groß für „KipDotter“.
Er möchte lediglich eine paar VMs auf sein Host ausführen … so ein Art Sandkasten system.
 
Kann dir VMWARE Server empfehlen!
Hab schon selbst eniges damit gemacht und bin ganz zufrieden!

Ich habs auf einem Windows Server 2008 Laufen gehapt, ist aber auch auf XP,... möglich!

mfg
empi
 
Hi!
@WRZ200XB hat recht ;)

Ich weiss, es gibt garantiert eine "optimale" Lösung, nur ist eben folgendes "fest": Ich habe nur genau einen PC mit der Ausstattung so wie sie ist. Also fällt ESXi und Co wohl weg, richtig?
Also: Mein OS soll schnell booten (ohne viel Schnickschnack, dafür gibt's die VMs). Verstehe ich das richtig, dass es eigentlich egal ist, welches OS ich als Host benutze? (Soweit ich glaube gelese zu haben, ist ein System innerhalb einer VM ca. 5% langsamer als "echt" - also nicht spürbar für Office und Co. ?)


Vielen Dank für eure Anregungen!

Gruß
Kip
 
kommt immer darauf an was die VM macht. spürbare unterschiede gibt es vor allem wenn für das rendern der oberfläche auf die grafikhardware zugegriffen wird -> Beispiel: WPF unter Visual Studio 2010 oder das Expression Studio 4 , Adobe PS ... . Hier macht es sich sehr wohl bemerkbar ob beispielsweise VMWare Workstation 7.x ausführt oder VirtualBox - denn VMW WS unterstützt beispielsweise auch Aero (D3D). Bei VBox wirds zwar als supported angegeben, scheint aber nicht standardmäßig zu laufen. Bei CPU-lastiger arbeit ist der overhead dagegen nicht so groß, weil moderne CPUs auch virtualisierungstechniken beherrschen (AMD-V/T, Intel V/T)
 
hyper-V Server 2008 R2 wäre eine kostenlose, auf Windows basierende Lösung mit GUI. Hier ist allerdings der Overhead größer. Vorteil: Gleicher Kernel wie Win7, Du kannst somit die gleichen Treiber benutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben